Wann ist ein Mann ein Mann?

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Gender-Dünschiss
Der hat unter anderem dazu geführt, dass man davon wegkommt sich in Stereotype zwängen lassen zu müssen ;)

Es braucht kein Ritual oder einen Maßnahmenkatalog um männlich zu sein.
Das machts für die einen leichter, die sich in konservativen Rollenbildern nicht entfalten und sich selber sein können. Und für andere schwerer, weil man's selbst herausfinden muss/kann was männlich denn heisst..

Abwertendes wie im Eingangspost trägt jedenfalls nicht zum Selbstfindungsprozess bei.. Man wird net größer, nur weil ma andere kleiner macht..
 
Durch diesen ganzen Gender-Dünschiss, ein Aufwachsen ohne Vater/ männliches"Idol", radikale Formen von Feminismus und ähnlichem Bullshit ist es heute schwierig geworden für den jüngeren maskulinen Menschen sich als Mann zu definieren.
In fremden Kulturen werden die jungen Männer zB in den dunklen Wald geschickt und müssen mit einem Bären zurückkommen, den sie mit den eigenen Händen erlegt haben, um ein Mann zu sein und bei uns? wenn sie eine Frau pudert haben..? echt jetzt..? für manche mag das wohl eine befriedigende Antwort sein, für mich ist sie das jedenfalls nicht. Ich habe aber auch keine Antwort, du vielleicht?

Mein vater meinte ein mann wird zum mann durchs Bundeswehr also meiner meinung ab da wo er sich selbst behauptet
 
Mein vater meinte ein mann wird zum mann durchs Bundeswehr also meiner meinung ab da wo er sich selbst behauptet
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Bundeswehr noch niemanden zum Mann gemacht hat! Damals nicht, und heute schon gar nicht! Auch w/d stehen beim militär "ihren Mann" nicht besser oder schlechter!
Meine Frau hat mich vor 20 Jahren zu IHREM MANN genommen! Wir haben keine besonderen Rollen. Auch Sie schlägt einen Nagel in die Wand , wärend ich die Wäsche zusammenlege!
Ich habe hier überwiegend gute Beiträge gelesen. Ich fühle mich in jeder Situation als Mann, aber eine umfassende Antwort dafür, zu diesem heutzutage komplexen Thema, kann ich leider auch nicht bieten ...
Würde Herbert Grönemeyer sein Lied dazu heute noch einmal so schreiben?
 
Die eigentliche Frage ist wohl, was denn nun ein richtiger Mann jenseits des biologischen wäre. Und da gibt es neben den üblichen Klischees des Heroismus keine Antwort.
...
Darum suchen sie so gerne die: 'Helden des Alltags'?

...
Verständlich, dass sich da viele Männer heutzutage falsch belichtet sehen.
Müsste dazu nicht jemand das Licht auf sie werfen? :hmm:
Meinst du - un- und missverstanden, fehlinterpretiert, fehl eingeschätzt?

Ot - für Klischeebilder des Weiblichen wird noch immer das Bild "Hure Mutter Heilige" ge-(miss)braucht. Etwas Vergleichbares meine ich in Bezug auf "Männlichkeits"-Stereotype auch zu erkennen.
Wenn man allerdings Formulierungen und Meinungen wie im Eingangsposting präsentiert - ... :hmm: was soll man dann vermuten?!
Aber ich frage mich, ist die Frage "wann ist ein Mann ein Mann" in einer pluralen und liberalen Gesellschaft sinnvoll? Es gibt so viele akzeptierte Möglichkeiten, das eigene Leben und das eigene Rollenverständnis zu gestalten, auch zu wechseln?!

Ein Begriff, den ich aber einbringen würde - "toxische Männlichkeit". Übrigens in Österreich ein weit verbreitetes Phänomen...
 
Ich möchte noch einen völlig unoriginellen Beitrag liefern:
A bissl an grauen Bar
Ha - alles klar - faire Waffen - graue Bärte: Gemma!

Ich setze unoriginell gleich mal dagegen.
Kommt es tatsächlich darauf an wie man sich selbst sieht oder darauf wie man auf andere wirkt?
Selbst kann man sich maskulin, attraktiv, stark bezeichnen - wenn es kein andere so sieht, ist es für die Fisch.
Egal ob alt oder jung - gfallen muss er.
Wenn er mit sich selbst dann nach genügend Selbstreflektion zufrieden ist, heißt dass gleich mal noch gar nix.

Und somit setze ich zur Untermauerung die Margot Werner dagegen - so reagieren Frauen, wenn sie so einen Mann als anziehend empfinden:
Ich mag auch mal voll Klischeeludln.......pah is des guat......

So ein Mann, so ein Mann
Zieht mich unwahrscheinlich an
Dieser Wuchs, diese Kraft
Weckt in mir die Leidenschaft
So ein Mann, so ein Mann
Macht mich zapplig und nervös
Und schon ist es passiert
Bitte sei'n Sie mir nicht bös'

Vor allem nach den etwas Jünger'n
Pfeif' ich gern mal auf den Fingern
Das ist zwar nicht damenhaft, doch sehr probat
Bei Herr'n von gutem alten Schlage
Da bewährt sich mir die Frage
Ob er nicht wohl eine Markensammlung hat
Und zeigt er sich noch immer lustlos
Na, dann werd' ich halt bewußtlos
Und leg's auf 'ne Mund-zu-Mundbeatmung an
Und holt mein auserwählter Retter
Trotzdem einen Sanitäter
Hauch' ich sterbend wie der legendäre Schwan
So ein Mann, so ein Mann
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Ähm, ja... mehr als genug.
Ich weiß.
Die sollen sich mal an der Nase nehmen.

Ich würde ja gerne sagen, was gestern attraktiv erschien, muss das heute nicht mehr tun.
Aber ich glaube, das war früher auch net so aufregend......:D

Und heute ist´s mal so, dass Frauen was lernen dürfen und nicht um eine gesicherte Lebensqualität zu erlangen, ihre Energie in der Findung einer guten Partie anlegen müssen.

Das war übrigens in den 80igern in vielen Familien noch recht häufig, dass wenn zwei Kinder da waren, die Ressourcen nicht so groß, der junge Mann den Vorzug bei Bildung bekommen hat, weil wer weiß ob die Tochter das überhaupt braucht. :(
Gibt´s noch, wird aber immer seltener.
 
Vielen, vielen Dank erst einmal für die vielen Antworten und Inputs. Ich kann mit fast allen etwas anfangen.
Weder Bundesheer, noch eine alleinige 3 monatige Alleinreise quer durch den südasiatischen Kontinent, oder ein halbes Jahr durchgehend ohne Pause (zumindest 12h/Tag) arbeiten haben bei mir ein Gefühl ausgelöst ein Mann zu sein. Ich mache mir zur Zeit verstärkt Gedanken was mich eigentlich ausmacht. Ich bin einsam, ja.. frustriert gsd gerade nicht, aber es fehlt mir doch was. Wie ihr euch schon unschwer vorstellen könnt, mein Selbstvertrauen ist nicht das Beste. Ich war punkto Sex recht spät dran und es interessierte mich auch nicht so, aber im Moment ist das ganz anders.
Ich möchte mich unheimlich gerne aus meinen Gedankenverstrickungen lösen. Meine Mutter ist eine unheimlich dominante Frau, die mich mehr ver- als erzogen hat. Eine Ex von mir sagte einmal:" der Sex mit dir ist so mechanisch" das nagt ungemein an mir. Ursprünglicher Sinn und Zweck dieses Threads war eigentlich ganz egoistisch. Ich möchte mich meiner Qualitäten bewußt werden, um dadurch wieder Selbstvertrauen zu erlangen.
Ich werde bei den nächsten Threads nicht auf Bären, sondern auf Fakten zurückgreifen. Mir ging es vA um die Darstellung eines Initiationsritus.
Cooles Forum, ich habe schon ein paar Mal gedacht, hier wird nur darüber debattiert wer den größeren hat.
Nochmal, herzlichen Dank für die Inputs :)
 
Vielen, vielen Dank erst einmal für die vielen Antworten und Inputs. Ich kann mit fast allen etwas anfangen.
Weder Bundesheer, noch eine alleinige 3 monatige Alleinreise quer durch den südasiatischen Kontinent, oder ein halbes Jahr durchgehend ohne Pause (zumindest 12h/Tag) arbeiten haben bei mir ein Gefühl ausgelöst ein Mann zu sein. Ich mache mir zur Zeit verstärkt Gedanken was mich eigentlich ausmacht. Ich bin einsam, ja.. frustriert gsd gerade nicht, aber es fehlt mir doch was. Wie ihr euch schon unschwer vorstellen könnt, mein Selbstvertrauen ist nicht das Beste. Ich war punkto Sex recht spät dran und es interessierte mich auch nicht so, aber im Moment ist das ganz anders.
Ich möchte mich unheimlich gerne aus meinen Gedankenverstrickungen lösen. Meine Mutter ist eine unheimlich dominante Frau, die mich mehr ver- als erzogen hat. Eine Ex von mir sagte einmal:" der Sex mit dir ist so mechanisch" das nagt ungemein an mir. Ursprünglicher Sinn und Zweck dieses Threads war eigentlich ganz egoistisch. Ich möchte mich meiner Qualitäten bewußt werden, um dadurch wieder Selbstvertrauen zu erlangen.
Ich werde bei den nächsten Threads nicht auf Bären, sondern auf Fakten zurückgreifen. Mir ging es vA um die Darstellung eines Initiationsritus.
Cooles Forum, ich habe schon ein paar Mal gedacht, hier wird nur darüber debattiert wer den größeren hat.
Nochmal, herzlichen Dank für die Inputs :)
Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Selbstfindung, ist immer gut wenn man den Weg zur Selbstreflexion beschreitet, aber achte darauf das du nicht vom Weg abkommst,die Gefahr in eine Sackgasse zu laufen ist immer da.
 
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Bundeswehr noch niemanden zum Mann gemacht hat! Damals nicht, und heute schon gar nicht! Auch w/d stehen beim militär "ihren Mann" nicht besser oder schlechter!
Meine Frau hat mich vor 20 Jahren zu IHREM MANN genommen! Wir haben keine besonderen Rollen. Auch Sie schlägt einen Nagel in die Wand , wärend ich die Wäsche zusammenlege!
Ich habe hier überwiegend gute Beiträge gelesen. Ich fühle mich in jeder Situation als Mann, aber eine umfassende Antwort dafür, zu diesem heutzutage komplexen Thema, kann ich leider auch nicht bieten ...
Würde Herbert Grönemeyer sein Lied dazu heute noch einmal so schreiben?

Ging und das wann ein mann ein mann war nur meine meinung dazu
 
Ein Mann ist ein Mann, wenn er mit ner Elefantenunterbuxe, in welcher sein Rüssel im Rüssel des Elefanten steckt, posiert, ohne sich dabei dämlich vorzukommen. :mrgreen:
 
Das ging sich bei mir vom Platz zwar noch nie aus, aber dämlich kam ich mir deswegen noch nie vor, die Damen lieben es :)
Jo siehst, gratuliere, dann bist ein Mann.
Aber jetzt mal ein bisschen ernster. Es ging hier ja eh öffter um Selbstvertrauen. Also wer ne Elefantenunterbuxe trägt, wird des eher haben. 🙃
 
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