Wann ist ein Mann ein Mann?

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Die Frage, wann ein Mann ein Mann ist, ist deshalb in mir aufgekommen, weil ich mich Zeit meines erwachsenen Daseins nie so wirklich männlich gefühlt habe.
Seit ein paar Tagen tut sich aber etwas in mir. Irgendwie habe ich eine ganz andere Sichtweise auf mich selbst. Es fühlt sich gut an, es fühlt sich sogar sehr gut an. Ich habe das als Kind ein paar Mal gespürt und als Pubertierender, aber diese Gefühle wurden zuhause fast schon im Keim erstickt. Es ist so wie verliebt sein, nur dass da niemand ist. Egal. Ich red mir halt ein, dass das ein Mann sein Gefühl ist, dass da durch mich durchfließt.
Ich bin ein unheimlich kopflastiger Mensch und habe ein bisschen Angst in mein altes ich zurückzukippen, wo dieses Gefühl nur vor sich hin glost.
Deshalb habe ich mir gedacht, dass ich den irgendwie konservieren muss, diesen Zustand, dass ich gegebenen Falls aus dem Glas naschen kann, um Besserung zu erhalten wenn es mich wieder z'rück haut. Ich will nicht, dass es mich wieder z'rück haut.

Von dem was du beschreibst klingt das eher nach Selbstwert und Selbstliebe, was für jeden erstrebenswert ist. Und wenn du ein kopflastiger Mensch bist, denk dran dass du derjenige bist der bestimmt wer du bist und wie du sein willst, und das fängt auch im Kopf an
 
Wobei man zuerst einmal klären müßte, WAS in dem Fall einen echten Mann ausmacht.
Wieso sollte man das müssen.

Die, die es sind fragen nicht danach, denen die einen männlichen Partner gefunden haben, ist´s egal.

Aufgrund der Vielfältigkeit der Möglichkeiten gepaart mit der Vielfältigkeit der Frauen (so die richtigen Männer solche kurz- oder langfristig) suchen, macht das zu einer unlösbaren Aufgabe.

Die besten sind jedenfalls Jäger ;)
Was Du ansprichst find ich ganz interessant.
Ja mag sein, dass für manche diese Definition richtig sein mag.

Da habe ich etwas beobachtet:
Frauen, die sich durchaus in die Arme eines stadtbekannten Jägers fallen lassen, stolz und erregt sind erwählt und erjagt worden zu sein, gehören mitunter zeitverschoben ebenso in die "Alle-Männer-sind-Arschlöcher"-Fraktion.

Was für eine Dynamik, was für ein Perpetuum mobile. Großartig.

Ja aber auch die Jäger soll es geben. Wie schön sie zu sehen, den Rücken gerade, das Lächeln souverän, eloquent und humorvoll,, ein umgarnen, ein Tanz, jede Beute wird zur Königin.........und wie es unterschiedliche Männer gibt, gibt es auch Frauen denen das Spiel zu schauen schon reicht - das sind wiederum die, die auf ein Happy-End oder zumidest auf eine gute Zeit mit verlässlichem Partner an der Seite hinarbeiten.

Ich sag ja, das Ding ist echt klass.
Ein jeder kann finden was er sucht.

Ich glaub übrigens noch immer nicht, dass es richtige und falsche Menschen gibt.
Lasse mich aber schon überzeugen, wenn das Argument stichhaltig wäre.
 
Authentizität, das eigene Talent bestimmt dich als „Mann“: ob „Kümmerer“ oder „Bestimmer“ oder oder oder. Der passende Partner wird sich finden❤️
 
Alleine überlebensfähig: Das geht für mich ein bißchen zu weit. :) Aber sonst finde ich Deine Meinung schon relativ grundrichtig.

Sicher auch soll sich ein Mann von Format nicht alles gefallen lassen, und auch nicht wegschauen, wenn einem Anderen (gleich ob Mann oder Frau) Unrecht angetan wird. Ein bißchen ein Kämpferherz kann nie schaden. Und zwar dort, wo es angebracht ist.

Ich meine, mit alleine überlebensfaehig, dass er sich sein Dosengulasch selbst aufwärmen kann. Oder selbst die Waschmaschine einschalten kann, wenn die Frau im Krankenhaus liegt. Da ich Halbwaise war, und die Hilflosigkeit meines Vaters mitbekommen habe (bzgl Haushalt und Kindererziehung), fände ich es schon wichtig, dass ein Mann sich zu helfen weiss, wenn Frau plötzlich nicht mehr da ist. Mit oder ohne Kinder
 
Die eigentliche Frage ist wohl, was denn nun ein richtiger Mann jenseits des biologischen wäre. Und da gibt es neben den üblichen Klischees des Heroismus keine Antwort.

Verständlich, dass sich da viele Männer heutzutage falsch belichtet sehen.
Unterbelichtet ? Scharfe Augen helfen wohl beim Ausgleich.
Ich finde die Definition dazu extrem schwierig, die Ansprüche sind ja auch extrem unterschiedlich.
Wenn ein Mann zu sich selbst stehen kann ist er wohl schon auf dem richtigen Weg.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ein Mann zu sich selbst stehen kann ist er wohl schon auf dem richtigen Weg.
Naja, für Männer ist es schwierig.

Frauen haben es leichter.
Die werden munter, schauen neben wem sie erwachen und wissen in dem Moment, ob er der Richtige ist oder nicht.

Edit: Wird ja keine mit einem für sie unrichtigen Mann das Bettchen teilen.....
 
Naja, für Männer ist es schwierig.

Frauen haben es leichter.
Die werden munter, schauen neben wem sie erwachen und wissen in dem Moment, ob er der Richtige ist oder nicht.

Edit: Wird ja keine mit einem für sie unrichtigen Mann das Bettchen teilen.....
Dein Optimismus ist offenbar grenzenlos.
 
Ich meine, mit alleine überlebensfaehig, dass er sich sein Dosengulasch selbst aufwärmen kann. Oder selbst die Waschmaschine einschalten kann, wenn die Frau im Krankenhaus liegt. Da ich Halbwaise war, und die Hilflosigkeit meines Vaters mitbekommen habe (bzgl Haushalt und Kindererziehung), fände ich es schon wichtig, dass ein Mann sich zu helfen weiss, wenn Frau plötzlich nicht mehr da ist. Mit oder ohne Kinder

Gibt es die heute noch unter 30?

Ich denke jeder Mensch sollte seine Grundbedürfnisse selbst nach seinen eigenen Ansprüchen abdecken können.

Das ist weder männlich noch weiblich.
 
Dein Optimismus ist offenbar grenzenlos.
Heast, denk an den Positiv-Denken-Thread.
Da haben genug Wein gepredigt - na dann.

Ich finde es leichter immer von der besten Lösung auszugehen und anzustreben.
Nachlassen kann man nachher noch immer.

Gleich aus lauter Vorsicht schwach anfangen, das ist rechnerisch für mich keine Option. :D
Das kann ich mir dann gleich sparen.
 

Nachhbars Lumpi ist kein Mann würde ich sagen - bestenfalls ein Männchen. Er ist ein verfickter notgleier Hund, der jeden Polster begattet und in diesen auch ejakuliert. Auf ein Weiberl kommt der eh nie.

Wenn das ein Regel wäre.
Alles was ejakuliert ist ein richtiger Mann - dann hätten wahrlich weniger Menschen massive Probleme. :D
 
Durch diesen ganzen Gender-Dünschiss, ein Aufwachsen ohne Vater/ männliches"Idol", radikale Formen von Feminismus und ähnlichem Bullshit ist es heute schwierig geworden für den jüngeren maskulinen Menschen sich als Mann zu definieren.
In fremden Kulturen werden die jungen Männer zB in den dunklen Wald geschickt und müssen mit einem Bären zurückkommen, den sie mit den eigenen Händen erlegt haben, um ein Mann zu sein und bei uns? wenn sie eine Frau pudert haben..? echt jetzt..? für manche mag das wohl eine befriedigende Antwort sein, für mich ist sie das jedenfalls nicht. Ich habe aber auch keine Antwort, du vielleicht?
ein Mann ist für mich ein Mann, wenn er vor dem Feminismus keine Angst hat, sondern seinen Teil beiträgt für gleichberechtigte Geschlechter, wenn er Cojones hat und zu seinen Gefühlen stehen kann, wenn er Frauen als Menschen behandelt. ;)

ein Mann ist ein Mann, wenn er seine Rolle im Leben mit Leichtigkeit und auch ein wenig Augenzwinkern leben kann, Selbstsicherheit ist ein wichtiger Faktor, egal ob er Vanilla, Sub oder Dom ist.
 
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