Vorgeschichte

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Seltsam, ich bin eben so hin- und hergerissen --- ich möchte es dieses Mal richtig machen, aber bin mir eben unsicher (eh), ob ich mir damit nicht etwas verbau.
Ich glaube das hängt vom Partner und der Situation ab. Ich selbst kannte schon Frauen bei denen ich das nicht wissen wollte und es gab Frauen da haben mich Frequenz und Details sogar sehr erregt. Fühl hin und entscheide spontan, ich glaube nicht dass es da falsch und richtig gibt!
 
Ja, ich wollte nett sein - natürlich sogar sehr abwertend!

Wir haben es kurz am Anfang mal besprochen. Ich habe ihm schon gesagt, dass ich nach meiner langjährigen Beziehung sehr viel nachzuholen hatte und dass ich definitiv ein sehr ausschweifendes Sexleben hatte (und davon rein gar nichts bereue). Bestimmte Dinge habe ich aber bewusst nicht erzählt, denn ich wusste nicht, wie er darauf reagieren würde. Jetzt erscheint mir genau dieses Detail nicht mehr wichtig zu sein, obwohl es damals sehr wichtig war, vor allem zu dem Zeitpunkt, wo ich ihn kennenlernte. Seltsam, ich bin eben so hin- und hergerissen --- ich möchte es dieses Mal richtig machen, aber bin mir eben unsicher (eh), ob ich mir damit nicht etwas verbau.
Er kennt und mag dich.
Das Gröbste hast ihm erzählt und damit hat er kein Problem.

Also is das Thema gegessen. Man kanm auch selbst sein größter Feind sein ;)

Und ganz ehrlich, sollte doch irgendwann mal ein Thema aus deiner Vergangenheit hochkommen und die Beziehung dann daran scheitern (ein kurzer Krach ist ja manchmal ganz prickelnd :D) ... nun ja...

Also ich persönlich würde mir da keine Gedanken machen. Es passt jetzt zwischen euch und der Rest wird sich entwickeln, wohin wird sich zeigen ;)
 
Wenn man einen Menschen kennenlernt, sich in diesen verliebt und eine mögliche Partnerschaft in Erwägung zieht, kommt ja irgendwann vielleicht die Frage auf, wie viele Sexpartner man davor hatte.

Mir wars immer egal, ob mein Partner viele oder wenige Damen/Herren vor mir hatte. So wie ich sehen es aber sicher nicht alle und mich würde interessieren, wie habt ihr das (vielleicht doch heikle) Thema mit einem frischen Partner angegangen.

Mein potenzielles Schätzchen weiß zwar, dass ich letztes Jahr ein sehr ausschweifendes Leben hatte, aber die Details kennt er nicht - was mir auch sehr recht ist. Würde er aber konkret fragen, würde ich es ihm natürlich ehrlich erzählen.

Die Frage ist halt, wie viel Ehrlichkeit und Offenheit kann einer beginnenden Beziehung schaden oder gut tun? Ist die Frage nach früheren Partner überhaupt für die aktuelle Beziehung relevant? Welchen Eindruck könnte der / die neue Partner*in von einem bekommen?

PS: Ich bin derzeit so brav (und das schon seit Wochen), dass es schon widerlich ist! ;)
Wenn man sich in einen Menschen verliebt dann in den der er ist - so geworden wie er ist, ist Folge seiner Vergangenheit. Wird wohl die richtige gewesen sein wenn es ihn zu dem Menschen gemacht hat in den ich mich verliebt hab.
Alles über die Vergangenheit muss ich nicht wissen, vor allem nicht die Details. Wenn sie mir beispielsweise erzählt hätte sie hat sich mannigfaltig in Natursekt gesuhlt wäre das im Beziehungsaufbau mit mir hinderlich. In diesem Sinne: aus meiner Sicht muss man nicht alles sagen, aus chronischer Ehrlichkeit vorrauseilend eine Latte an Dingen zu berichten nach denen nicht gefragt wurde würde ich auslassen.
 
Und wer bestimmt, was “zu viel“ ist?

Ab wann wirds denn abnormal?

Schon mal was von subjektiver Empfindung und Relativität gehört?

Wenn zwei Menschen sehr unterschiedlich sind, dann könnte so manches Detail aus der Vergangenheit schon irritierend sein.

Dazu zählt auch ein häufiger Partnerwechsel, der in aller Regel kein gutes Omen für eine neue Beziehung ist. Da wären Details sogar mehr als irritierend.

"... viele Partnerwechsel auf dem Kerbholz ..."

Interessante Wortwahl - sehr wertend!

. Sehr abwertend..

Promiskuität zählt ja auch nicht gerade zu den bei einer Partnerwahl gewünschten Tugenden.
 
Jetzt mal Butter bei die Fische :D

Wieso interessiert das wen?
Profilieren, selber unsicher??

Wenn man wen hat der passt, läuft das im Jetzt und nicht im Vergangenen....
Hab das nie kappiert....


Sehe ich auch so. Verdächtig wäre mir eine Jungfrau oder eine Keusche. Da stellt sich die Frage, welchen Klopfer die hat, weil noch keiner über sie drüber ist. Ansonsten habe ich generell wenig Interesse an anderen Leuten und irgendwelche Exe sind mir scheissegal.
 
Die Frage ist halt, wie viel Ehrlichkeit und Offenheit kann einer beginnenden Beziehung schaden oder gut tun? Ist die Frage nach früheren Partner überhaupt für die aktuelle Beziehung relevant? Welchen Eindruck könnte der / die neue Partner*in von einem bekommen?
Das kommt ganz auf die Menschen an die daran involviert sind.

Für den/die RICHTIGE Partner/in ist das interessant aber nicht wichtig. Sondern einfach ein Teil von dem Menschen den man liebt und seiner/ihrer Geschichte.

Ob aber zum Beispiel ein Mensch mit erzkonservativer "Sex nur in der Ehe"-Einstellung der "richtige" für eine Frau mit sehr freizügiger Geschichte sein KANN oder ist... das ist eben die Frage. Ich denke also schon dass es für manche Menschen und Beziehungen ein Problem darstellen kann totale Offenheit zu zeigen und komplett ehrlich zu sein.
Auf der anderen Seite bin ich was Ehrlichkeit betrifft auch der Überzeugung dass man genau durch soetwas eben feststellen kann ob ein Mensch "richtig" für einen selbst ist.

Ich war zB im Erotikforum aktiv bis ich meine erste Freundin getroffen habe die aus einem sehr konservativen Haushalt kam und anstatt ehrlich über mein Interesse an Erotik und diesem Forum zu sprechen... habe ich mich verdreht und meine Aktivität hier eingestellt um ihr zu gefallen und nichts zu tun was ihr seltsam vorkommt. DIESEN Fehler werde ich (wahrscheinlich) nicht mehr machen. NUR dadurch dass man ehrlich zu sich, seinen Hobbies, Interessen, seiner Geschichte und allem was einen ausmacht steht kann man die richtigen Menschen finden.
Wenn man beginnt sich Gedanken zu machen was spezifischen Menschen gefallen könnte, was sie hören wollen oder vertragen können... wird man zwar vielleicht Menschen in sein Leben holen und dort halten können. Aber nie die "richtigen" finden sondern sich selbst so verdrehen um der Richtige für DIESE Menschen zu sein.
PS: Ich bin derzeit so brav (und das schon seit Wochen), dass es schon widerlich ist! ;)
...das hört sich sehr nach genau diesem Verhalten an.
 
Dazu zählt auch ein häufiger Partnerwechsel, der in aller Regel kein gutes Omen für eine neue Beziehung ist. Da wären Details sogar mehr als irritierend.

Promiskuität zählt ja auch nicht gerade zu den bei einer Partnerwahl gewünschten Tugenden.

Dass ich mich und meine Bedürfnisse als Single mit unterschiedlichen Partnern auslebe sagt aber überhaupt NICHTS darüber aus, wie ich mich in einer Beziehung verhalte.
 
Dass ich mich und meine Bedürfnisse als Single mit unterschiedlichen Partnern auslebe sagt aber überhaupt NICHTS darüber aus, wie ich mich in einer Beziehung verhalte.

uff, jetzt bin ich aber beruhigt. :hurra:

ich hab schon geglaubt, jetzt muss ich mein schatzl zurückgeben - oder sie mich - oder wir einander beide ... :roll:

... und wer nimmt uns jetzt noch??? :schulterzuck:
 
Schon mal was von subjektiver Empfindung und Relativität gehört?
Ja.
Aber dann formuliers nicht als objektive Einschätzung, sondern schreibs so, dass es für dich so is.

Promiskuität zählt ja auch nicht gerade zu den bei einer Partnerwahl gewünschten Tugenden.
Mir is das relativ wurscht.
Wenn man sich mir gegenüber respektvoll verhält und ich jemand attraktiv finde (egal für welche Art von Beziehung) dann wird die Zahl der Sexpartner, für mich (!), nix daran ändern.

Ich stör mich daran, dass du deine Meinung als absolut formulierst. Und, dass du definierst was normal ist und was nicht.
 
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