Verführt

Ich verteidige jetzt nicht @Mitglied #391280 weil wir uns so mögen ;) aber es steht ihr frei ihren Kontext zu dem Wort auch so wiederzugeben :)
Auch wenn prinzipiell hier die romantische / erotische Situation (mit Einverständnis beider Seiten ) im Vordergrund stehen soll :)
 
„Sie hat mich verführt“, „er ist ein Verführer“ „du musst Ihn/ Sie verführen“ etc..

Verführung ist wohl etwas sehr reizvolles und fast schon eine Waffe. Und beide Geschlechter können es gleich gut (oder schlecht^^). Was bei Frauen dann als femme fatale benannt wird ist bei Männer oft schmeichelhaft als Casanova betitelt.

Aber wie wahr ist das Verführen wie wir es in Filmen und Magazin kennen? Oder was wir uns darunter vorstellen? Derjenige was verführt, nimmt sich ja hier einfach das was er will. (Natürlich auf legalen wege!) Und diese Macht kann dieses Verführen oft so sexy machen.

Bist du selbst ein*e Verführer*in?
Wie verführst du?
Warum machst du das?
Wurdest du schon selbst mal verführt?

Puh darüber habe ich mir jetzt so direkt keine Gedanken gemacht :)
Aber mal die ersten Gedanken dazu;
Ich bin wohl eine schlechte Verführerin 🙈
aus dem Grund weil ich jetzt aus dem Bauch raus lieber verführt werde ;)
 
Weder meinen Körper, noch meine Fähigkeiten möchte ich als solche einsetzen und auch nicht, dass jemand anderer die seinigen gegen mich verwendet.
Ich mag nicht von etwas überzeugt werden, oder zu etwas gedrängt werden, das ich ansich nicht mag.

Ich mag mich auch nicht für seltsames Werbungsgehabe des Gegenübers fremdschämen.
Jemanden auf die Idee bringen zu müssen, dann noch alle Klischee-Registerkarten durchspielen - das möchte ich nicht machen und macht jetzt irgendwie auf mich keinen Reiz.
(Tja und so wie ich Werbungsgegockel eher unangenehm als erfreulich empfinde, vermute ich kann es umgekehrt genauso lästig sein.)

Spätestens dann, wenn es als Ausrede dient:
"Ich bin eigentlich immer treu aber ich wurde verführt."
"Normalerweise bin ich nicht so, aber da konnte ich nicht widerstehen"
"Jetzt hat er/sie sich schon so bemüht, da musste ich geradezu."
Eine Runde Mitleid.


Das ist ein Beigeschmack, der mir nicht mundet.
Du magst ja gar nix Dir mundet überhaupt nix - hast Du manchmal einen Spaß im Leben
 
Alles durch die rosa Brille zu sehen steht dir natürlich auch zu.
Ah, DESWEGEN seh ich Dein Ava so, so... purple... :wacky:
Mich haben Erfahrungen eines besseren belehrt.
Um es mit Worten von @Mitglied #509406 auszudrücken...
Ich verteidige jetzt nicht @Mitglied #391280 weil wir uns so mögen ;) aber es steht ihr frei ihren Kontext zu dem Wort auch so wiederzugeben :)
Auch wenn prinzipiell hier die romantische / erotische Situation (mit Einverständnis beider Seiten ) im Vordergrund stehen soll :)
Es steht Dir natürlich frei, Dinge so zu sehen, wie es Deinen Erfahrungen entspricht, nur... warum glaube ich das nicht? Dann bräuchte es keine Wiki-Links über irgendwelche Begriffe und wozu sie noch stehen könnten...

Ob Du das seit Deiner Anmeldung im EF rein aus Provokation oder aus einem inneren Zwang heraus machst, und diese, Deine Meinung als die einzige logische Wahrheit in ihrer Erhabenheit über alle anderen Dinge stellst, erschließt sich mir nicht... Ist mir aber auch Conchita... :mrgreen:

Sarkastikus
 
Es ist interessant zu lesen wie unterschiedlich „Verführen“ aufgenommen wird. 😉

Es gibt halt von sehr vielen Seiten Positive und Negative Auslegungen.

Und gerade das Verführen kommt in so vielen Unterschiedlichen Varianten vor. Wenn wir ehrlich sind werden wir fast täglich mit etwas verführt. Wir geben dem nur nicht immer nach.

Und bedenkt nur wie das bei Eva im Paradies war-die wurde auch verführt 😉

Aber zurück zu dem „erotischen“ Verführen. Ich glaube es ist schon so wie es auch @Mitglied #301488 sagt. Der Verführte gibt ja nach. Und er kann nur nachgeben wenn er ja das eigentlich wollte. Ansonsten wird eine Verführung sowieso nicht funktionieren. Egal wie sehr man beim Verführen „manipuliert“ es braucht einen Anhaltspunkt auf den man es durchziehen kann. Wenn das Gegenüber nichts her gibt werd ich ihm schwer verführen können.

Seine Reize gezielt einzusetzen halte ich auch für nicht verwerflich.
Und manchmal ist es interessant zu sehen wie weit man gehen kann.
 
„Sie hat mich verführt“, „er ist ein Verführer“ „du musst Ihn/ Sie verführen“ etc..

Verführung ist wohl etwas sehr reizvolles und fast schon eine Waffe. Und beide Geschlechter können es gleich gut (oder schlecht^^). Was bei Frauen dann als femme fatale benannt wird ist bei Männer oft schmeichelhaft als Casanova betitelt.

Aber wie wahr ist das Verführen wie wir es in Filmen und Magazin kennen? Oder was wir uns darunter vorstellen? Derjenige was verführt, nimmt sich ja hier einfach das was er will. (Natürlich auf legalen wege!) Und diese Macht kann dieses Verführen oft so sexy machen.

Bist du selbst ein*e Verführer*in?
Wie verführst du?
Warum machst du das?
Wurdest du schon selbst mal verführt?


Ich glaub, ich bin keine Verführerin. Ich kann das, wenn überhaupt, nur in tatsächlichen Sexbeziehungen oder Affären,... dann bin ich aber eher frech, provozier ein bissel, räkel mich an ihm oder stell mich nackt vor ihn. Im Vorfeld kann ich das auch nur eher verspielt, so in Richtung "Rat mal, welche Farbe mein Höschen hat!" und "Ups, ich hab ja gar keine Unterwäsche an."

Einen klassischen Verführer hab ich selten erlebt. Zwei eigentlich nur. Der eine (ein Koch) mit gutem Essen, Wein, Musik und einer sehr prickelnden Unterhaltung dabei. Der andere hat es subtil mit toller, entspannter Stimme, Körperkontakt und Massagen geschafft.
 
Vielleicht liegt es an ihren Erfahrungswerten. Es kann sein das in ihrem Leben dieses Wort eher im negativen Kontext stand.
Ich glaube die @Mitglied #247512 liebt es genauso mit lieben Worten und Intentionen umworben zu werden :)
Ich muss einfach lernen mich klarer auszudrücken, denn das hätte ich ihr ganz bestimmt nicht absprechen wollen, denn ich meinte, dass sie bestimmt auch ganz gerne verführt und charmant spielt-ohne es hier zuzugeben.
 
Einen klassischen Verführer hab ich selten erlebt. Zwei eigentlich nur. Der eine (ein Koch) mit gutem Essen, Wein, Musik und einer sehr prickelnden Unterhaltung dabei. Der andere hat es subtil mit toller, entspannter Stimme, subtilem Körperkontakt und Massagen geschafft.

na dann lasst uns die Gläser heben und drauf anstoßen, dass es bald schon drei werden ;)
 
Der Verführte gibt ja nach. Und er kann nur nachgeben wenn er ja das eigentlich wollte. Ansonsten wird eine Verführung sowieso nicht funktionieren. Egal wie sehr man beim Verführen „manipuliert“ es braucht einen Anhaltspunkt auf den man es durchziehen kann.
Manchmal ist man halt chancenlos und gibt gerne nach, wenn mich so eine H...verzaubert ;)
 
Aber zurück zu dem „erotischen“ Verführen. Ich glaube es ist schon so wie es auch @Kira6 sagt. Der Verführte gibt ja nach. Und er kann nur nachgeben wenn er ja das eigentlich wollte. Ansonsten wird eine Verführung sowieso nicht funktionieren. Egal wie sehr man beim Verführen „manipuliert“ es braucht einen Anhaltspunkt auf den man es durchziehen kann. Wenn das Gegenüber nichts her gibt werd ich ihm schwer verführen können.

Wenn eine "eigentliche Einvernehmlichkeit" vorliegt, hat der Begriff "Verführung" seine eigentliche Bedeutung verloren und fungiert nur noch als umgangssprachlich gebrauchte Metapher. Das Charakteristikum der Verführung ist aber die geschickte Manipulation gegen den eigentlichen Willen. Und da liegt eben die Brisanz.

Meinen Partner kann ich nicht verführen, mit mir zu schlafen. Den Freund meiner Schwester schon. Denn der ist eigentlich tabu.
 
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