Spermien unter dem Mikroskop

Ich wichste :rubbel: wieder einmal auf einen Objektträger, um meine Spermien unter dem Mikroskop zu beobachten. Aber oh Schreck! Von dem Gezappel im Sperma meiner Jugendjahre war nicht mehr viel geblieben. Nur noch vereinzelte torkelten durch das Gesichtsfeld. Jetzt weiss ich, woher der Ausdruck "tote Hose" kommt. :cry:
 
Video mit Spermien Gezappel unter

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Fruchtbarkeit: Sperma in der Krise

Recht interessant zu dem Thema find ich: Spermien sind eine ausgehende Ressource die sich Jahr für Jahr reduziert. Und heutige junge Männer dürften etwa nur 50% von dem haben was du damals wahrscheinlich gesehen hast @Mitglied #456556.
Also leider ist ein Schauspiel DIESER Art wohl deffinitiv ein Ding der Vergangenheit (für ALLE Männer). Heut schaun die Mikroskopbilder einfach faader aus.

Genaue Gründe dafür sind bisher soweit ich weiß nicht eindäutig erwiesen... aber fundierte Vermutungen sind Dinge wie: Handys in der Hosentasche, vermehrte Strahlung verschiedenster Art, Lebensumstände, Nahrung...
 
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Genaue Gründe dafür sind bisher soweit ich weiß nicht eindäutig erwiesen... aber fundierte Vermutungen sind Dinge wie: Handys in der Hosentasche, vermehrte Strahlung verschiedenster Art, Lebensumstände, Nahrung...
Ein wichtiger Grund für den Rückgang der Spermiendichte im Ejakulat sehen Forscher in der zunehmenden Belastung des Wassers durch weibliche Hormone, die über den Urin von Frauen, die mit der Pille verhüten, in das Trinkwasser gelangen.
 
Ich dachte während der Pubertät und noch lange danach das ich unfruchtbar bin da ich auf meinem microskop vermutlich eine eine zu kleine vergrösserung wählte und leider keine Spermien vor die Linse bekam
 
Ein wichtiger Grund für den Rückgang der Spermiendichte im Ejakulat sehen Forscher in der zunehmenden Belastung des Wassers durch weibliche Hormone, die über den Urin von Frauen, die mit der Pille verhüten, in das Trinkwasser gelangen.
Kannst du mir da irgendeine Quelle nennen? Ich mein ich wüsste jetzt nichts davon dass irgendwelche Hormonlevel oÄ in Trinkwasser gemessen werden können (und ich nehm an das WÄRE eine Tatsache die gelegentlich einen Artikel im Standard rechtfertigen würde)

Würd mich brennend interessieren weil DIE Begründung hät ich so noch nie irgendwo gelesen.

Die Pille ist in den 60ern und 70ern auf den Markt gekommen (in ersten Varianten)... die Spermaanalysen und Messungen laufen bis in die 1920er zurück so weit ich weiß. Und im Vergleich zu den ersten Messungen haben moderne Männer sogar 70% weniger Spermien.
Das schließt die Pille als Hauptgrund zumindest aus in meinen Augen. Aber es sind eben auch keine einfachen Gründe feststellbar da es sich wahrscheinlich um eine Kombination aus Faktoren handelt.

Ich tipp eben massiv auf Handys und Kommunikationstechnologie im Allgemeinen (und das wird dank starker Lobby damit wohl auch unbewiesen bleiben). Schon begonnen mit Radiowellen, Bluetooth und was wie viele Arten von Strahlung Handys noch gleichzeitig senden... und das direkt nebem dem Scrotum in der Hosentasche meistenst. Unsere Körper sind heut so vielen Strahlungen PERMANENT ausgesetzt! Ansonsten: sitzende Tätigkeiten, Luftverschmutzung, Zivilisationskrankheiten, falsche Ernährung...
 
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Fruchtbarkeit: Sperma in der Krise

Recht interessant zu dem Thema find ich: Spermien sind eine ausgehende Ressource die sich Jahr für Jahr reduziert. Und heutige junge Männer dürften etwa nur 50% von dem haben was du damals wahrscheinlich gesehen hast @Mitglied #456556.
Also leider ist ein Schauspiel DIESER Art wohl deffinitiv ein Ding der Vergangenheit (für ALLE Männer). Heut schaun die Mikroskopbilder einfach faader aus.

Genaue Gründe dafür sind bisher soweit ich weiß nicht eindäutig erwiesen... aber fundierte Vermutungen sind Dinge wie: Handys in der Hosentasche, vermehrte Strahlung verschiedenster Art, Lebensumstände, Nahrung...

Beheizte Autositze....
 
Kannst du mir da irgendeine Quelle nennen?
Ich gehe jetzt nicht auf wissenschaftliche Quellensuche. im Internet findest Du unter "Hormone im Trinkwasser" zahlreiche Beiträge wie z.B.

Die Verhütung per Pille ist eine gut wirksame Sache. Allerdings hat sie weitreichende Folgen: Sie kann nicht nur verhindern, dass Frau schwanger wird, sondern auch aus einem Froschmännchen ein Froschweibchen machen. Wie sich Östrogen-Rückstände im Wasser genau auf das Geschlecht von verschiedenen Amphibien-Arten auswirken, haben Forscher des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin in Zusammenarbeit mit Forschern der Universität Wroclaw herausgefunden.

EE2
17α-Ethinylestradiol (EE2) ist ein synthetisches Östrogen, das sehr häufig in Verhütungspillen verwendet wird. In der Umwelt kommt es natürlicherweise nicht vor.

Da ein gewisser Anteil von EE2 über den Urin ausgeschieden wird und in Kläranlagen nur unvollständig abgebaut werden kann, gelangt es über das Abwasser in biologisch relevanten Konzentrationen in die Freilandgewässer.

Für ihre Untersuchungen testeten die Forscher die Wirkungen von EE2 an drei verschiedenen Amphibienarten. Sie zogen den Afrikanischen Krallenfrosch (Xenopus laevis), Kaulquappen des Laubfrosches (Hyla arborea) und der Wechselkröte (Bufo viridis) in Wasser auf, das unterschiedliche Konzentrationen von EE2 enthielt und verglichen die Tiere mit Kontrollgruppen, die in EE2-freiem Wasser aufwuchsen. Zudem wurde das genetische Geschlecht bei dieser Untersuchung mittels modernsten molekularen Verfahren festgestellt. Die Forscher untersuchten auch das Erscheinungsbild der Geschlechtsorgane und das Aussehen der Gewebe unter dem Mikroskop. Erst der Vergleich von genetischem und phänotypischem Geschlecht hat es ermöglicht, die Wirkung von EE2 vollständig zu erfassen.

Arten reagieren verschieden
Keine Berechtigung Bilder zu betrachten - Bild entfernt.15.07.15Zu viel Nitrat und ArzneispurenGrundwasserqualität in Deutschland sinkt
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass nach der Exposition mit EE2 bei allen drei Amphibienarten eine Geschlechtsumkehr von genetisch männlichen zu weiblichen Tieren auftritt, der Anteil dabei reicht von 15 bis zu 100 Prozent. Die drei Arten reagieren allerdings unterschiedlich empfindlich auf das Hormon. "Die Verweiblichung von Populationen kann neben anderen schädigenden Hormonwirkungen zum Aussterben von Amphibienarten beitragen," sagt Studienleiter Matthias Stöck vom IGB.

Doch nicht nur die Amphibien scheinen durch Hormone im Wasser gefährdet zu sein. Co-Autor und Ökotoxikologe Professor Werner Kloas betont: "EE2 ist auch in unserem Wasserkreislauf enthalten und stellt zusammen mit anderen östrogenartig wirkenden Stoffen nicht nur für Amphibien, sondern auch für uns Menschen eine ernst zu nehmende Beeinträchtigung dar."
 
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