Sklavenvertrag

Ich finde das krass und abartig....wo hört die Grenze des Spiels auf??? - wie kann man Lust verspüren einen Menschen vom Hundenappf am Boden fressen zu lassen??? ist das ein Fetisch????
Ich kann das verstehen, dass Du das als abartig empfindest.
Doch aus Erfahrung weiß ich, das Grenzen relativ sind. Es ist auch kein Spiel es ist Lifestyle. Das heißt sie lebt in dieser Beziehung als Sklavin , das möchte sie so und damit fühlt sie sich wohl. Sie betrachtet dies sicherlich nicht als Spiel denn das würde auf Dauer albern sein.
Echte Hingabe verändert die Wahrnehmung,
jemandem dienen zu dürfen wird zu einem Geschenk. Die Sklavin putzt gerne die Wohnung für ihn, das macht ihr Freude.
Dafür frisst die auch gerne mal aus dem Hundenapf. Ihr gefällt es womöglich auch diese entwürdigende Handlung als angenehm zu empfinden. Sie ist befreit von lästigen Konventionen und alles fühlt sich gut an.
Wichtig ist, ihrem Herrn gefällt das was sie tut, dann nämlich macht alles für sie einen Sinn und sie wird damit sehr glücklich.
Sie zu wenig zu fordern und zu benutzen wäre ein Fehler, es würde sie unglücklich machen, dies vergessen Außenstehende oft dabei.
Um es genau darauf einzugehen müsste man über Konditionierung reden.
Ein Papier was beschreibt wofür sie benutzt werden kann (und sollte) ist im Grunde gar nicht so schlecht.
Trotzdem es ist gut und richtig der Herr achtet sehr genau drauf, dass es ihr gut geht und sie keinen echten Schaden erleidet.
 
Ein Papier was beschreibt wofür sie benutzt werden kann (und sollte) ist im Grunde gar nicht so schlecht.
rein grundsätzlich würde ich das eher als Absicherung empfinden, um bei ( längeranhaltenden?) Spuren (falls sub halt drauf steht) keine Probleme zu kriegen (falls sub sich dann irgendwann als Gfrast entpuppt und mit Anzeige droht etc.).
Wobei ich nie sowas gemacht oder gebraucht habe aber manchesmal denke ich das so bei mir selber, wer weiss, was nicht alles passieren könnte.
 
rein grundsätzlich würde ich das eher als Absicherung empfinden, um bei ( längeranhaltenden?) Spuren (falls sub halt drauf steht) keine Probleme zu kriegen (falls sub sich dann irgendwann als Gfrast entpuppt und mit Anzeige droht etc.).
Wobei ich nie sowas gemacht oder gebraucht habe aber manchesmal denke ich das so bei mir selber, wer weiss, was nicht alles passieren könnte.
Es geht ja auch nicht immer um den rechtlichen Aspekt dabei, es geht auch um Klarheit zu schaffen und die Dinge mit Abstand zu betrachten und nicht aus einer sexuellen Verblendung heraus.
 
rein grundsätzlich würde ich das eher als Absicherung empfinden, um bei ( längeranhaltenden?) Spuren (falls sub halt drauf steht) keine Probleme zu kriegen (falls sub sich dann irgendwann als Gfrast entpuppt und mit Anzeige droht etc.).
Wobei ich nie sowas gemacht oder gebraucht habe aber manchesmal denke ich das so bei mir selber, wer weiss, was nicht alles passieren könnte.
Rechtlich ist es Körperverletzung auch wenn du einen Vertrag hast.
So Verträge sind wieder der Guten Sitten
 
Rechtlich ist es Körperverletzung auch wenn du einen Vertrag hast.
So Verträge sind wieder der Guten Sitten
Körperverletzung kann jedoch straffrei bleiben.
Zum Beispiel wenn Du dir ein Tattoo machen lässt. Oder der Chirurg eine OP durchführt.
Oder du dir die Fingernägel schneiden lässt.
Vlt. sogar wenn du zum Frisör gehst.
Aber das Thema ist schon alt.
 
ich habe ja für viele Fetische ein Verständnis, denn jeder von uns hat irgendwelche Phantasien. Ich habe auch lange mit meinem Kumpel darüber gesprochen, ja, ihm etwas viel ins Gewissen geredet. Ich bin ja fix der Meinung, irgendwo muss auch mal Schluss sein bei so Spielen. Wenn mein Kumpel am Tisch aus dem Teller ißt, seine Sklavin aus der Hundeschüssel ißt(frißt), die am Boden steht, sie der Hund da ist(er hatte mal einen Hund, den er sehr geliebt hat, der aber verstorben ist), also ich finde das einfach nicht mehr ok. Sie macht ihm alles, es gibt für sie keine Grenze. Sie meinte in unserem Gespräch, sie hat vor dem Sexgewerbe als normale Kellnerin in einem Restaurant in Budapest gearbeitet. Sie ist der Meinung, JEDE Kellnerin dient da anderen Menschen, oft auch Herren, schon eine Kellnerin ist eine Sklavin, sie fand dadurch ihre Lust schon, sie diente gerne, aber sie fühlt sich nur wohl, wenn sie einen Herrn hat. Sie lebt nur für ihren Herrn derzeit und bleibt bei ihm solange er sie möchte, oder bis er verstirbt. Ich bin ja wieder fix der Meinung, er zahlt ihr ja alles, er hat Geld, sie weiß es und genießt es sich aushalten zu lassen. Sie spielt ihm das vor, weil sie sein Geld einfach möchte. Sie muss keinen Sex mehr machen, hat ihr Geld. Er sieht aber das anders, hat meine Bedenken da komplett weggewischt. Er meinte, ich vergönne ihm sein Glück nicht, denn jetzt hat er endlich seine Frau gefunden, die alles für ihn macht, nie nein sagt, wirklich alles für ihn macht. Er ist nun angekommen und liebt sie. Ach ja, er hat vor kurzem von seinem Büro aus mit dieser Sklavin telefoniert, seine Frau stand da in der Nähe und hat alles gehört. Die ist ausgezuckt, hat völlig durchgedreht, wobei er ihr alles gestanden hat. Er liebt ja seine Sklavin. Also ich kann da einfach nicht mehr folgen, für mich ist das schrecklich, wenn man einen Menschn wie einen Sklaven hält, irgendwo muss da was schiefgegangen sein, wenn man so leben möchte???? Ja, wo hört ein Spiel auf ???? aber gut, es betrifft mich ja nicht. Meine Frau hat gesagt, ich darf die beiden nicht mehr einladen, sie möchte nicht mit meinem besten Freund und seiner Sklavin am Tisch sitzen, das sehen und erleben....für sie ist das abartig.
 
Er hat auch mit ihr einen Sklavenvertrag gemacht, für beide eine Absicherung
so ein Vertrag ist rechtlich nicht relevant, da sittenwidrig. bestenfalls ist es ein netter Teil vom Spiel.
Er hat sie natürlich auch aus dem Studio rausgeholt, zahlt ihr nun alles, sie muss nicht mehr anschaffen gehen. Ihre Rolle ist nun die ganze Zeit auf ihn zu warten, die Wohnung sauberzuhalten.
also ist sie von 5-6 Tagen Arbeit auf 2 zurück gegangen, hat nur noch 1 Kunden, von dem sie Recht genau weiß, was er will und dem sie halbwegs vertrauen kann. dazu Wohnung und gesichertes Einkommen. klingt nach einem super Deal. und eine Wohnung sauber zu halten, in der man sich 5/7 der Zeit alleine aufhält, klingt nach einem Traum 😻
wie kann man Lust verspüren einen Menschen vom Hundenappf am Boden fressen zu lassen??? ist das ein Fetisch????
es geht nicht um den Napf, es geht um Hingabe und Erniedrigung, um die Bereitschaft, Dinge für den anderen zu tun.
 
wenn man einen Menschn wie einen Sklaven hält, irgendwo muss da was schiefgegangen sein, wenn man so leben möchte???? Ja, wo hört ein Spiel auf ???? a
Es ist kein Spiel, es ist Lifestyle, sie mag es für Ihn so zu leben. Mag sein, dass Du dies nicht verstehst. Und so schlecht geht es ihr damit ja auch nicht, objektiv betrachtet.
Manche Sklaven einer Herrin würden mit Freude aus dem Napf fressen, besonders dann wenn Ihr Urin noch mit drunter gemischt ist.
Es hat was mit Hingabe zu tun. Die sprengt fast alle Grenzen. Deshalb ist es wichtig, dass der Dom auf seine Sklavin aufpasst, denn sie würde wirklich alles für ihn tun.
Sklavin ist auch ein falsches Wort, denn sie macht dies ja freiwillig und wird nicht gezwungen.
Aber klar nach außen hin ist sie eine Sklavin, genau das möchte sie auch sein.
 
Wenn jemand sexuell so gelagert ist, wieso soll er es nicht leben? Auch meine Eheherrin stellt mir regelmässig den Fressnapf hin, dass ich nicht aus der Uebung komme. Auf die Knie, die Hände auf dem Rücken gefesselt und dann wird gefressen. In dem einen Napf ist das Fressen, im anderen Wasser. Gekauft bei einem Tierbedarfladen. Aufstehen darf ich nur, wenn sie es mir erlaubt. Dies kann mündlich erfolgen oder sie zieht mich an der Führungsleine am Halsband hoch. Und einen Sklavenvertrag gibt es auch nicht.
 
Also ich kann da einfach nicht mehr folgen, für mich ist das schrecklich, wenn man einen Menschn wie einen Sklaven hält, irgendwo muss da was schiefgegangen sein, wenn man so leben möchte???? Ja, wo hört ein Spiel auf ???? aber gut, es betrifft mich ja nicht. Meine Frau hat gesagt, ich darf die beiden nicht mehr einladen, sie möchte nicht mit meinem besten Freund und seiner Sklavin am Tisch sitzen, das sehen und erleben....für sie ist das abartig.

Der Willy würde sagen: hinter jedem moralischen Anspruch steckt ein handfestes persönliches Interesse ..

Hier haben drei Menschen einvernehmlich was ausgemacht. Niemand kommt zu Schaden, offenbar sind alle glücklich mit der Situation.
Und dann kommt ein "bester Freund", der damit nichts anfangen kann.

Wenn Du und Deine Partnerin diese Art der Beziehung nicht leben möchtet - völlig ok. Und niemand wird Euch dafür mit der moralischen Keule kommen.
Die haben etwas anderes vereinbart, und niemand außerhalb hat das Recht, das in Frage zu stellen. So lange es einvernehmlich bleibt, ist es allein deren Angelegenheit.

Wenn Du und Deine Partnerin den Kontakt abbrechen wollt - auch das ist Eure Entscheidung. Aber auf jemand anderen einreden, weil die persönlichen Moralvorstellungen nicht akzeptieren können, daß andere glücklich sind, das ist ein NOGO.

Daß ich bei so einer vehementen Ablehnung einen anderen Hintergrund vermute, ergibt sich aus dem ersten Absatz im ersten Post ... aber auch das geht nur mich und Deinen/Deine Therapeut*In was an.

Und wenn das alles jetzt zu kompliziert war ganz einfach: Es geht Dich nix an, misch Dich nicht ein. Fertig.
 
ich habe ja für viele Fetische ein Verständnis, denn jeder von uns hat irgendwelche Phantasien. Ich habe auch lange mit meinem Kumpel darüber gesprochen, ja, ihm etwas viel ins Gewissen geredet. Ich bin ja fix der Meinung, irgendwo muss auch mal Schluss sein bei so Spielen. ... Meine Frau hat gesagt, ich darf die beiden nicht mehr einladen, sie möchte nicht mit meinem besten Freund und seiner Sklavin am Tisch sitzen, das sehen und erleben....für sie ist das abartig.

Zunächst mal schalmeie ich mit dem Chor der Libertinage- und Individualismusfetischisten hier im Forum: Was zwei erwachsene Leute im Schlafzimmer konsensuell miteinander treiben, ist deren Sache allein. Eh klar.

Da gibt es aber schon ein paar Kleinigkeiten, die mir aufstoßen. Erstens, scheinbar leben die beiden ihre Sexualität vor dir und deiner Frau aus. Haben sie dafür euren Konsens eingeholt? Wenn nein, verstehe ich, dass ihr dagegen rebelliert. Ich persönlich hätte keine Probleme mit einer Hundeschüssel, aber ich möchte vorher wissen, dass so etwas passieren kann, und ich möchte vorher die Chance bekommen, es abzulehnen. Und ich würde es nicht zulassen, wenn meine Frau dabei ist, weil ich weiß, dass das für sie furchtbar wäre. Ich möcthe nicht ungefragt Teil der sexuellen Inszenierung eines anderen Paares werden. Das ist nämlich nicht konsensuell.

Zweitens, man darf einem Kumpel ins Gewissen reden. Der kann dann sagen, dass er das nicht will, und dann kann man einen Konflikt darüber haben. Wozu hätte ich denn Freunde, wenn nicht dafür, dass die mich auch mal kritisieren, wenn ich mich in einen Blödsinn verrenne? Man darf BDSM ablehnen. Man darf es scheußlich finden. Das gehört nämlich zum libertären Individualismus auch dazu: Du darfst treiben, was du willst - und ich darf dazu meine Meinung haben, und ich darf sie auch äußern. So ist das eben, komm damit klar.

Drittens, wenn ich das richtig interpretiere, gibt es da auch eine finanzielle Abhängigkeit? Das ist natürlich ein Aspekt, der irgendwie gemanagt werden muss. Klar wird das vorkommen, so ist nunmal die Realität - für mich wäre die Frage, ob die Beteiligten sich bewusst sind, dass das problematisch sein kann, oder ob sie es einfach mit einem dummen Witz oä wegwischen.
 
Zurück
Oben