Sex für katholische Priester

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Wie sollten Priester Sex praktizieren?

  • Gar nicht:-)

    Stimmen: 6 7,3%
  • Nur bei Professionellen

    Stimmen: 0 0,0%
  • Die Ehe erlauben und dort

    Stimmen: 22 26,8%
  • Wie bei allen: wo und mit wem auch immer

    Stimmen: 54 65,9%

  • Umfrageteilnehmer
    82
Stimmt SO auch nicht mal völlig - da reicht schon ein kleiner, winziger Virus.
(HIV)
Zumindest kennen viele jüngere Menschen Sex ja fast nur noch mit Kondom - außer in festen Partnerschaften.

Wer weiß schon, was Mutter Natur (oder Gott) sonst noch so für (oder gegen uns) in Petto hat? :schulterzuck:

Aber das geht jetzt zu weit weg von den katholischen Pfarrern... :lalala:

Hi,
in meinem Alter schere ich mich eigentlich um nichts mehr...:down::rolleyes:... und in einem "Nagelstudio" findest mich eh nicht...:D
das ganze Leben ist lebensgefährlich, vom ersten Tag an.
LG
 
Das Kirche an den Dogma Zölibat festhält verstehe ich aus heutiger Sicht einfach nicht. Wenn die katholische Kirche sich in dieser Hinsicht öffnen würde, wäre das wohl eine Veränderung die viele positive Effekte haben.

Auch heute gibt es schon Fälle, wo Priester in einer Beziehung, wenn auch heimlich (bzw. manchmal weiß es eh das ganze Dorf) leben. Ich habe auch vor kurzem einen Artikel gelesen, wo sich ein hoher Klerus vor den negativen Folgen das Zölibat warnt (wie z.B.: Vereinsamung).

Mir fällt kein logischer Grund ein, warum Priester keinen Sex und keine Beziehungen haben sollte. Immerhin können sie weiterhin der Kirche dienen und wie schon öfters erwähnt, gibt es das Zölibat erst seit dem 11 Jahrhundert.
 
Der Oberste Hirte in Rom hat ja vor kurzem erst wieder ein paar sehr fortschrittliche Entscheidungen getroffen. Da gehört die Ablehnung von Frauen für das Priesteramt aber auch die Beibehaltung des Zölibats.

Nun gehen wir ja nicht davon aus, dass alle Priester oder auch nur einige davon asexuelle Wesen wären. Und sie praktizieren auch fast alle eine Form des Sex’s und nicht nur mit sich selbst!

Wenn man dann noch die bekannt gewordene Anzahl an Übergriffen auf Kinder betrachtet, sollte man dann diese Leute nicht aus der Schmuddelecke rausholen?

Wie könnte man die heutige Situation verbessern?

Deswegen heißen Pfarrersköchinen auch "Pfaffensattel"...
 
Mir fällt kein logischer Grund ein, warum Priester keinen Sex und keine Beziehungen haben sollte. Immerhin können sie weiterhin der Kirche dienen und wie schon öfters erwähnt, gibt es das Zölibat erst seit dem 11 Jahrhundert.
ich kann den papst sehr gut verstehen. wenn die frau die beine breit macht vergisst man den lieben gott viel zu schnell.
 
Naja vielleicht rufen dann einige "Danke Gott" wenn es passiert ;-) in der Hinsicht win-win Situation!

Lobet den Herren... :rofl:

Bei den Evangelischen ist Sex für die Pfarrer/innen nicht verboten und ich habe bereits vor über 20 Jahren schon Gespräche mit einer Pfarrerin geführt, die mit ihrer Lebensgefährtin mit Wissen ihrer Kirche und der Mitgliedern ihrer Gemeinde im Pfarrhaus lebte. Ihrer Tätigkeit hat das sicher nicht geschadet.
 
Lobet den Herren... :rofl:

Bei den Evangelischen ist Sex für die Pfarrer/innen nicht verboten und ich habe bereits vor über 20 Jahren schon Gespräche mit einer Pfarrerin geführt, die mit ihrer Lebensgefährtin mit Wissen ihrer Kirche und der Mitgliedern ihrer Gemeinde im Pfarrhaus lebte. Ihrer Tätigkeit hat das sicher nicht geschadet.

Ja das kann ich mir auch nicht vorstellen. Eventuell hat man einen stärken Rückhalt wenn man jemanden hat bzw. in einer Beziehung ist und sich noch mehr auf seine Arbeit fokussieren.
 
Ja das kann ich mir auch nicht vorstellen. Eventuell hat man einen stärken Rückhalt wenn man jemanden hat bzw. in einer Beziehung ist und sich noch mehr auf seine Arbeit fokussieren.
Es hat alles Vor- und Nachteile. :schulterzuck:
Natürlich hat ein anhangloser "Arbeiter für die Kirche" mehr Zeit für die Gemeinde und ist jederzeit für diese erreichbar. Das kann ein Vater, Ehemann, Lebensgefährte, Geliebter etc eher nicht leisten, weil er halt neben der Gemeinde noch mehr hat, um die er sich spezieller kümmern muss.

Andererseits weiß ein wie auch immer verpartnerter "Arbeiter für die Kirche", was Familienstreitigkeiten sind, Eheprobleme etc und kann uU viel besser nachvollziehen, was man will, wenn man ihn um Rat befragt.

Ich war mal bei einem katholischen Jugendpriester und habe ihm von meiner Angst bezüglich des Vaterseins erzählt. Meine Frau war damals mit der 1. Tochter schwanger und ich total unsicher, ob ich ein guter Vater sein werde, genug für die Kinder da etc. Ich hab eh mit meinem Vater und Schwiegervater auch drüber gesprochen und dachte, ich frag mal den Priester, weil es sich nach einer Jugendmesse grad günstig ergab. Der fand auch weise Worte zur Familie und zur Frau etc. Drei Monate später hat er dem Priesteramt abgeschworen und ist mit seiner, mit seinem 2. Sohn schwangeren Freundin zusammmen gezogen - das er das hat, wusste vorher bei uns so keiner. :schulterzuck: Ich habe oft an ihn gedacht und mich gefragt, was meine Frage womöglich bei ihm ausgelöst hat.

Ich kannte auch eine Pfarrerin, die wiederum sehr lange allein lebte. Auf die Frage, ob sie ned gern einen Freund oder Freundin hätte, sagte sie "Für die habe ich ja eh keine Zeit. Ich finde niemanden, weil ich kaum Zeit habe, zu suchen. Und auch wenn ich fände, muss derjenige (ah, sie ist doch ned lesbisch ggg) damit leben, nur bedingt die Nr. 1 in meinem Leben sein zu können!" Wir haben eh auch nach Sex und Zärtlichkeit gefragt und ein ähnliches Gespräch hatte ich auch mal mit einem Priester. Unisono "Du solltest schon die Erfahrung mit Freund*in und Sex gehabt haben. Du musst wissen, worauf Du verzichtest. Aus Frust über das bevorzugte Geschlecht für Liebe sollte man nicht in den kirchlichen Dienst treten. Das kann gar nix! Es ist ned immer leicht, aber mit Gottes Hilfe eben durchaus machbar, ein Leben in mehr oder weniger Askese zu führen!"

Ich denke oft, dass man das halt wollen muss. Für viele von uns unvorstellbar. Aber wer zB auf Montage arbeitet, weiß auch, dass er solange die Montage eben dauert, kein partnerschaftlicher Sex möglich ist (käufliche Liebe lassen wir hier mal aussen vor - ausserhäusigen Sex auch). Das ist auch ein Preis für die Berufsentscheidung und "ist eben so".

Dass sich die katholische Kirche was einfallen lassen sollte, steht aber ausser Frage. Schon heute gibt es kaum noch europäische Priester für die ganzen Gemeinden. In fast jeder Gemeinde tut ein Nichtmuttersprachler Dienst.


Ah ja, noch was: austreten aus der Kirche, um was zu ändern, ist eine sehr schlechte Entscheidung, denn in der Kirche mitbestimmen, kann man nur, wenn man dabei ist. Wer hört denn schon "auf den Mist", den Aussenstehende über meine Konfession/Religion sagen?
 
Einheimische österreichische deutschlehrer sind alle nichtmuttersprachler, funktioniert trotzd....ähm...okay vergiss es
 
Ich muss ehrlich sagen, ich verstehe das Thema nicht richtig.

Wir reden von ein bissl was über 400.000 Männern weltweit, die sich ihrem Job angepasst für Enthaltsamkeit entschieden haben.

In Indien hingegen fehlen über 60.000.000 Frauen.
Da haben sich die Männer nicht dafür entschieden, ist aber so.

Wegen die paar Hanseln, im schwarzen Kleidchen, mache ich mir ehrlich gesagt max. dieses Reissackproblem. :)

Das ist ein absolutes Minderheitenproblem, wenn überhaupt.
Die meisten kommen damit ganz gut zurecht.
Was geht es mich an wie

Mal rechnen, die hier wollen z.B. und können schlecht, kaum, gar nicht.
Deutschland:
Wie die Ergebnisse zeigten, gab immerhin die Hälfte der befragten 40- bis 70-Jährigen an, dass ihre Potenzfähigkeit zumindest gering gestört ist. Insgesamt wiesen
17 von 100 Männern eine geringe,
25 von 100 eine moderate und
10 von 100 eine komplette Impotenz auf.

Das sind Tatsachen und Zahlen, die mich eher vom Hocker reißen, als Gedanken an jene, die sehr bewusst entschieden haben, es so zu wollen.
(wie auch immer sie damit zurecht kommen. Wie viele Männer haben sich entschieden heiraten zu wollen und sind jetzt geschieden - tja leben eben - Priester sollen auch nur Menschen sein, nix besonders und vernachlässigbar unter den Männern weltweit)
 
Natürlich hat ein anhangloser "Arbeiter für die Kirche" mehr Zeit für die Gemeinde und ist jederzeit für diese erreichbar.

Den Satz finde ich an sich etwas zynisch. Dasselbe gilt nämlich auch für Unternehmen und geht immer zu Lasten des "Arbeiters".

Es sollte doch jedem Menschen frei gestellt sein, ob er sich in seiner Freizeit (!) in welcher Form auch immer verpartnern möchte oder nicht.
 
Hi,
kann sich nur die- / derjenige voll auf seine Profession konzentrieren, oder ausüben, der sich der Ehelosigkeit hingibt?
Diese Aussage hätte zur Folge, dass wir alle schlechte Jobs machen...:down:
LG
 
Natürlich hat ein anhangloser "Arbeiter für die Kirche" mehr Zeit für die Gemeinde und ist jederzeit für diese erreichbar. Das kann ein Vater, Ehemann, Lebensgefährte, Geliebter etc eher nicht leisten, weil er halt neben der Gemeinde noch mehr hat, um die er sich spezieller kümmern muss.
Nicht unbedingt. Unter anderem die Evangelen zeigen, dass das geht.
Insbesondere deshalb weil der Partner, die Partnerin einer Pfarrerin, eines Pfarrers meist auch eine gewissen Affinität zu Kirche, Glauben und Seelsorge hat. Sonst hätte sie/er ja nicht grad jemanden mit diesem Beruf geheiratet.
Vier Augen sehen mehr und vier Hände schaffen mehr als zwei.
 
Da jeder Mensch seine Beziehungen so gestalten soll, wie es ihm/ihr und der Partner/in entspricht, gilt das in unseren Augen auch für r.k. Priester - Zölibat inklusive.
 
Katholische Priester können ihre Aufgabe als Berater von Ehepaaren niemals erfüllen, da sie von regulärem Sex keinerlei persönlich erlebte Erfahrung haben.
 
wir könnten das nicht ändern, bei den katholiken, nur der papst bzw die entscheidungsorgane in den entsprechenden gremien. setzt aber eine andere betrachtungsweise des menschen voraus, und eine andere sichtweise in manchen lebensbereichen.

denke aber nicht, das wir viele priester in einem sexuellen notstand haben (z.b. phädopheli entsteht nicht durch einen sexuellen notstand).

btw drücke ich "gar nicht", nicht, weil ich das smily dort irgendwie nicht richtig einschätzen kann

das Smiley, weil das eh nicht geht. Oder versuche du mal, 3 Tage nicht zum Pinkeln zu gehen.
 
Katholische Priester können ihre Aufgabe als Berater von Ehepaaren niemals erfüllen, da sie von regulärem Sex keinerlei persönlich erlebte Erfahrung haben.

Würde ich so nicht sagen. Es gibt eine Menge Therapeuten, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auch keine persönlichen Erfahrungen mit den Problemen ihrer Klienten haben. Es kommt auf die Persönlichkeit und die Empathie an, denke ich. Und... ich wage zu bezweifeln, dass Ehepaare mit sexuellen Problemen einen Priester aufsuchen. Da gibt es tatsächlich geeignetere Anlaufstellen.
 
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