Seltener Fetisch

War eine ernste Frage und es kommen nur dumme Antworten. Schade. Ich kann diesen Fetisch nicht teilen, der Hintergrund hätte mich aber interessiert.
Ich bin dem Analen recht zugetan, aber Kot oder entsprechender Duft törnt mich ab.
 
War eine ernste Frage und es kommen nur dumme Antworten. Schade. Ich kann diesen Fetisch nicht teilen, der Hintergrund hätte mich aber interessiert.
Ich bin dem Analen recht zugetan, aber Kot oder entsprechender Duft törnt mich ab.

Dann probier's ich mal. Ich weiß nicht, ob meine Antwort nicht als dumm bezeichnet werden kann. Ob sie gscheiter ist als die anderen. Sie ist auf jeden Fall ernst gemeint.

Da der hier beschriebene Fetisch sich sehr stark mit Teilgebieten von meinen erotischen Neigungen überschneidet, versuche ich einfach, es aus meiner Sicht zu beschreiben.

Ich habe schon früh festgestellt, daß mir Windelhosen und angegackte Windeln starke Gefühle verschaffen, die ich in den Geschlechtsteilen spüre. Das war wahrscheinlich sogar das Allererste, was mir sexuelle Erregung verschafft hat. Warum? Ich weiß es nicht. Bei mir war es einfach so, daß ich gemerkt habe, daß da etwas da ist, was einen ungeheuren Kick erzeugt. Vergleichbar mit nichts sonst, was Spaß macht oder schön ist. Oder interessant. Ich habe lange Zeit innerlich dagegen angekämpft, weil ich selber gefunden habe, daß das unanständig ist. Und gleichzeitig habe ich verspürt, daß da ein ungeheurer Zug zu dieser Sache da ist.

Zwar nicht ständig, so wie Einem nicht dauernd nach Schmähführen und Witzeln zumute ist. Aber wenn ich in so einer erotischen Stimmung bin, dann kann das schon extrem spannend sein.

Und so wie beim Sinnerfinger wahrscheinlich auch, finde ich es besonders luststeigernd, wenn eine Dame solchen "unartigen" Sexualtrieben zugetan ist, die in ihrer Erscheinung in gewisser Weise Gutbürgerlichkeit verkörpert. Die allgemein nach außen diszipliniert und anständig wirkt. Aber dann letztendlich, wenn es Zeit dafür ist, doch alle Genierer ablegt wie überschüssiges Gewand.

Wobei es meiner Meinung nach bei sexuellen/erotischen Empfindungen sowieso so gut wie keine fixen Gesetzmäßigkeiten gibt. Und gerade bei Fetischen sind starre Einordnungen bloß lusthemmend, aber sonst nichts. Entweder man findet etwas geil. Oder nicht.
 
Ich denke der Windel Fetischismus ist auch ein sehr seltener Fetisch ich z.B liebe es Windeln zu tragen und zu benutzen die Wärme die Geborgenheit die Enge einfach alles was mit und in Windeln Spaß macht
 
Ich denke der Windel Fetischismus ist auch ein sehr seltener Fetisch

Ich bin mir gar nicht sicher, ob es wirklich ein so extrem seltener Fetisch ist. :)

Es ist ganz klar, daß nicht so viele Menschen als Erwachsene mit Windeln spielen, wie Geschlechtsverkehr machen. Aber ich denke, es finden mehr Personen daran gefallen, als man annehmen würde. Und vor allem: Ich kann mir vorstellen, daß Viele von uns es gerne tun würden, sich aber nicht wirklich trauen. Weil halt Alles, was mit Windeln und Ähnlichem zu tun hat, einen schmutzigen und zugleich lachhaft-schändlichen Charakter hat. Das hält schon irgendwie sehr stark ab.

Aber da kann sich vielleicht noch sehr viel ändern, weil sich ein paar entscheidende Dinge verschieben. Entscheidend, ob man Windel-Fetischismus lebt oder nicht. :watching:

ich z.B liebe es Windeln zu tragen und zu benutzen die Wärme die Geborgenheit die Enge einfach alles was mit und in Windeln Spaß macht

Für mich ist es der Nervenkitzel. Der Reiz des Anrüchigen. Neben Verschiedenem an Dingen, die über die natürlichen Sinne wahrnehmbar sind.
 
ich stell einmal eine Rechnung auf: in einer Stadt mit 2 M Einwohnern sind ungefähr 1 % in einem Alter, wo Windeln und ähnliche Produkte (wieder) dazu gehören. Und wenn ich mir die wöchentlichen Lieferungen in Altersheimen anschaue lieg ich offenbar nicht so weit daneben.
Und ich unterstelle jetzt einmal einem Anteil davon auch Spaß und Freude damit zu verbinden. Nicht nur, wenn man vom anderen Geschlecht gewickelt wird, was bei manchen Menschen zu einem Highlight wird.
Also ist das ganze nicht sooo selten. Nur gesellschaftlich nicht besprochen.
 
ich stell einmal eine Rechnung auf: in einer Stadt mit 2 M Einwohnern sind ungefähr 1 % in einem Alter, wo Windeln und ähnliche Produkte (wieder) dazu gehören. Und wenn ich mir die wöchentlichen Lieferungen in Altersheimen anschaue lieg ich offenbar nicht so weit daneben.
Und ich unterstelle jetzt einmal einem Anteil davon auch Spaß und Freude damit zu verbinden. Nicht nur, wenn man vom anderen Geschlecht gewickelt wird, was bei manchen Menschen zu einem Highlight wird.
Also ist das ganze nicht sooo selten. Nur gesellschaftlich nicht besprochen.

Ich hätte da noch eine Frage....

Ich auch. :sneaky: Eigentlich hätte ich ja viele Fragen. Allein zum Windel-Thema als Kriterium für Erotik sind es eine Unmenge. :cool: Bleiben wir einfach einmal bei dem, was Dein Vor-Vorredner angesprochen hat.

Wie hoch der Anteil von denen ist, die im Altersheim oder sonst wie alters-/gesundheitlich bedingt Windeln tragen müssen UND das Wickeln genießen, darüber kann bloß spekuliert werden. Ich denke, sehr viele werden es nicht sein.

Viel eher kann ich mir vorstellen (wirklich sicher weiß ich es ja auch nicht), daß diejenigen, die gerne aus Lust Windeln tragen würden, es aber aus einer inneren Blockierung heraus nicht tun, zahlenmäßig viel häufiger vorkommen, als es wahrnehmbar ist. Man kennt ja die Beweggründe: Der Beigeschmack des Unsauberen, des absonderlich-Dümmlichen und so weiter. Auch wenn es mit der Intelligenz und der Persönlichkeit eines Menschen an sich und seiner ganzen Vertrauenswürdigkeit überhaupt nichts zu tun hat.

Selbst wenn man es heimlich tut, werden meist unangenehme Gefühle aufkommen, die man erst einmal überwinden muß. Und richtig Spaß macht es erst gemeinsam mit Anderen. Und je größer die Gruppe ist, der man sich anvertraut, umso größer ist auch die Gefahr, daß etwas nach außen dringt, was für dauerhaften Ärger sorgt.

Am besten sind da die dran, die kaum wer kennt und einen großen Reichtum haben. Oder in ihrem Ansehen schon so geschädigt sind, daß das auch schon wurscht ist. Auf jeden Fall kann es nur vorteilhaft sein, wenn man existenziell gut abgesichert ist und nicht direkt darauf angewiesen ist, ob die Karriereampel rot oder grün anzeigt.

Vor allem bei Frauen, die es im beruflichen Aufstieg gegenüber Männern ohnehin schwerer haben, könnte das mitbestimmend sein, sich bei solchen Sachen zurückzuhalten.

Aber schon möglich, daß sich da der Allgemein-Trend dorthin bewegt, daß die Menschen die Dinge lockerer sehen und die Fetischisten mutiger und offener im Umgang mit ihren Lustgefühlen werden. Von sich selbst heraus, und begünstigt durch ein freizügigeres Umfeld.
 
Interessanter Standpunkt. Persönlich bin ich der Meinung, dass manche Themen privat sind und gar nicht öffentlich ausgelebt werden sollen. Was denke ich über Ernährung kann man ruhig diskutieren. Immerhin hat Ernährung auch Auswirkungen auf die Gesundheit. Und Gesundheit wird in meiner Heimat über eine solidarische Versicherung finanziert. Wechsel ich meine Socken zweimal täglich ist hingegen ein Thema, das die Gesellschaft nichts angeht. Und meine Emotionen beim Stuhlgang teile ich auch nicht. Ist ganz allein meins.
 
Interessanter Standpunkt. Persönlich bin ich der Meinung, dass manche Themen privat sind und gar nicht öffentlich ausgelebt werden sollen.

An sich ist es eh so. Besonders wenn man als Singleperson lebt und spätestens ab Neun Uhr Nachts niemand mehr unangemeldet kommt, ist es kein Risiko. Auch wenn man "unter sich" ist und auf die Diskretion der Mitspieler setzen kann, die ihrerseits unentdeckt bleiben wollen, kann man sich recht sicher sein. Da ist halt der Kreis derer, mit denen man sich gemeinsam amüsiert, halt recht klein.

Für den Einen gut genug. Für den Anderen wird es erst interessant, wenn er sich mit richtig Vielen unter seinesgleichen trifft. :sneaky: Irgendwann wird es immer weniger "privat" und immer mehr "öffentlich". Es ist eben wie bei Allem im Leben: Je größer der Kick und die Spannung, umso stärker läuft es in Richtung "wer wagt, verliert". Und nur zu Hause, im hundertprozent geschützten Bereich herumspielen, wird irgendwann vielleicht dem Einen oder Anderen langweilig. Vielleicht ist es eh irgendwo, wo Einen niemand kennt, am sichersten. :cool: Fernab von der eigenen Wohnstätte, somit. :undweg:
 
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