Aus gegebenem Anlaß, worüber ich mich hier jetzt lieber ausschweige, wurde ich mit dem Thema "satantische Gier" (so nenne ich diesen Charakterzug) konfrontiert. Wenn Du großzügig bist, und bemerkst, dass Deine Großzügigkeit plötzlich nicht mehr ausreicht, weil Dein Gegenüber immer mehr will, krankhaft mehr ... (Geld, Zuwendung, Aufmerksamkeit ...). Maß halten, wer kann das? Oder, wer kennt dieses "nicht Maß halten können" oder wurde schon damit konfrontiert? 1.000.000 $ für einen Fick? Ist das genug? Oder: "wer bietet mehr"?
Nicht mal Satan steht so auf Geld wie manche Menschen.

Ich bin nur zu jenen großzügig die es brauchen und nie danach fragen würden.
Und meistens muss man denen alles fast aufdrängen weil sie gar keine Hilfe wollen.
Im Alltag bin ich geizig wie Dagobert Duck und ich könnte mit Freude zusehen wie jemand wegen Dummheit verhungert. Aber nicht wenn er unverschuldet in so eine Situation kommt wie derzeit hunderttausende Menschen.
Als lustiger Zufall zum Thema kroch heute meine Schwägerin am Abend an und wollte das ihr meine Freundin Geld für ein Trampolin und eine Holzschaukel "borgt". Aber es gibt gar nichts, nicht mal einen Cent, weil sie voriges Monat neue Fliesen beim Wechselgau kaufte anstatt bei Hornbach oder Obi und nur beim Spar einkauft wo sie eben das dreifache zahlt als wenn sie die Discounter abklappert. Da gibt es kein Mitleid, nicht mal wenn sie Geld für eine Tankfüllung bräuchte.
Dafür bekommt meine Cousine die alleinerziehend ist weil der Arsch von Vater sie betrogen hat nächstes Monat eine Komplettausstattung für ihr Kind, neuen Laptop und sie kann nächstes Jahr mein Auto haben wenn ich ein neues kaufe. Weil sie nicht mal im Traum danach fragen würde und es mir nicht weh tut.
Und das praktiziere ich immer und überall so. Daher bekommen sogar das erste mal in meinem Leben Flüchtlinge von mir Sachspenden. Weil die Ukrainer nicht darum betteln, die Grenzen wie Affen stürmen oder sich junge Männer auf den Weg machen die ihre Heimat im Stich lassen um hier mit Drogen, Gewalt und geisteskranken Religionen zu leben.
Ich habe erst spät im Leben damit angefangen Geld anzuhäufen, daher drehe ich immer noch jeden Cent um auch wenn ich es nicht nötig habe.
Und in der Phase gab es immer wieder Personen die etwas davon haben wollten und davor muss man sich besonders schützen.
Obwohl ich auch schon positive Dinge erlebte, ein guter Freund dem ich ausgeholfen habe stand schon einmal mit der ganzen Summe vor der Tür obwohl ich nie ein Wort sagte und das eher als kleine Schenkung betrachtet habe.
Im Verein ist meine Rechnung auch oft schon bezahlt wenn ich gehen will und ein Exknacki dem ich nach der Haft geholfen hatte denkt immer mit sehr gut durchdachten Geschenken an meinen Geburtstag.
Aber das sind Ausnahmen, die Mehrheit jener die Geld von anderen will ist eher kriminell als arm.