Rough Hatesex ?!?

  • Ersteller Ersteller Gast
  • Erstellt am Erstellt am
Keine Ahnung ob das vergleichbar ist, aber mit meinem ex hatte ich den besten, härtestens Sex, wenn ich ihn gerade temporär gehasst habe oder wir heftigen Streit hatten. Kein Versöhnungssex !!! Wütender, heißer Sex. Ich dachte mir immer:"Ich muss dich gerade ja nicht gern haben um mit dir zu ficken". Herrlich!
 
Ah, das ist nicht so heftig wie der Name es vermuten lässt. Es kann um so ein Szenario gehen wie @Mitglied #469517 das beschrieben hat oder einfach um harten Sex mit jemanden mit dem man ansonsten nichts zu tun haben will. Wie immer - gilt auch hier, solange einvernehmlich und lustvoll für beide Personen ist es mMn "nur" harter Sex.

Ja, ich hatte das auch schon.
 
Was sind eure Meinungen dazu?

Eine weitere Steigerung, wie man aus dem sexuellen Akt der Vereinigung etwas machen kann, das die Seele zerstört.
Verachtung, Hass, Brutalität, Gewalt, ...

Tja, wer soweit abstumpfen will, dass er das "zusammenbringt" und danach nicht im Spiegel erkennt, was das aus ihm macht, hat einen absolut respektablen Fortschritt gemacht. Nur halt in die verkehrte Richtung.

Allein die Absicht und die Kraft der Worte ist schon bedenklich.
Und dass es keinen Impuls auslöst, ob das richtig oder falsch sein könnte.
Aber das scheint auch der Antrieb bei einigen zu sein... alles was irgendwie liebevoll ist, auszublenden, sich abzutöten und in dem Zustand dann Sex auszuüben...Gratulation.

Zerstörung von Feingefühl zum Lustgewinn... interessant, aus pathologischer Sicht.
 
Ah, das ist nicht so heftig wie der Name es vermuten lässt. Es kann um so ein Szenario gehen wie @Mitglied #469517 das beschrieben hat oder einfach um harten Sex mit jemanden mit dem man ansonsten nichts zu tun haben will. Wie immer - gilt auch hier, solange einvernehmlich und lustvoll für beide Personen ist es mMn "nur" harter Sex.

Ja, ich hatte das auch schon.

Aber warum will man Sex (und dann auch noch so eine Art von Sex) mit jemandem haben, mit dem man nichts zu tun haben will?
 
Wenn dies in Art eines Rollenspiels stattfindet, dann kann das durchaus einen sehr reizvollen Lustgewinn darstellen, besonders für die Frau, die sich darauf einlässt.

Wenn es den Tatsachen entspricht dann kann es sicher auch reizvoll sein, obwohl hier dann irgendwie auch Sicherheitsbedenken, Vertrauen und Selbstwertgefühl nicht ausser Acht zu lassen sind.

Um sich im wahrsten Sinne des Wortes tatsächlich dem Rough Hatesex hinzugeben, wahllos mit jemanden den man sonst meiden würde, bedarf es einer sehr geringen Hemmschwelle und einer ordentlichen Portion Mut.
 
Aber warum will man Sex (und dann auch noch so eine Art von Sex) mit jemandem haben, mit dem man nichts zu tun haben will?
Weil man in dem Moment einfach keine emotionale "Abhängigkeit" will, sondern nur den Trieb befriedigen. Habe das schon ein paar Mal mitbekommen, dass Sex mit den Exen in die Richtung geht. Also nicht bei mir jetzt, sondern manche Freunde von mir.
In meinem Fall war es eher Sex mit Machos. Brauche ich nicht in einer Beziehung oder als Freund, aber ich habe ab und zu gerne mit denen "gespielt". Da konnte ich auf jeden Fall meine sadistische Ader ausleben.

Aber das scheint auch der Antrieb bei einigen zu sein... alles was irgendwie liebevoll ist, auszublenden, sich abzutöten und in dem Zustand dann Sex auszuüben...Gratulation
Ja, das wird oft ein wichtiger Aspekt sein. Es kann definitiv selbstzerstörerisch sein, aber auch therapeutisch wertvoll.
 
Menschen sind leider manchmal pervers.

Für mich ist die Bezeichnung "pervers" dann gegeben, wenn bei den Gespielen jemand etwas macht, was er ablehnt...

Ich kenne das aufgerufene Thema auch nicht, sehe es aber so:
Wenn zwei (oder mehr) Menschen sich zuvor einig sind, und die Grenzen ausführlich geklärt haben, warum nicht.

In anderen Fällen würde ich dem, der sich das wünscht empfehlen, seine Aggressionen nicht an einem/einer Schwächeren auszuleben.
 
Ja, das wird oft ein wichtiger Aspekt sein. Es kann definitiv selbstzerstörerisch sein, aber auch therapeutisch wertvoll.

Es ist nur ein Aspekt, klar. Endet viel zu oft in Selbstzerstörung und fußt in der Unfähigkeit Gefühle, Nähe, usw. zuzulassen... sich selbst zu spüren, oder den Schmerz der in einem unterdrückt wird, mit Lust abzutöten ...und und und... durchwegs "be-denk-lich", im Sinne von wert, darüber nachzudenken, was einen dazu treibt.

Es ist bedauerlich, wenn Sex dafür missbraucht wird.
Man kann sichs sicher schönreden, warum man es machen will.. .aber das ist echt öha hoch zwei.

Die die es verteidigen sind in der Regel Menschen, die keine Zärtlichkeit geben können, und auch keine brauchen (sich das halt einreden), wenig empfinden, es sei denn es wird "härter". Dann spüren sie halt was. Wer zulange abstumpft braucht dann härtere Drogen.

Schade eigentlich, weil dahinter ein unglaubliches Bedürfnis nach Nähe, Geborgenheit und Sanftheit steckt, nur völlig verdreht ausgelebt.
Naja... so sehr interessiert es mich dann doch nicht, da noch länger drüber nachzudenken.
Einfach nur brrrrrr.

Irgendwo sind Grenzen, wo die "Freiheit des Auslebens" endet, wenn Zerstörung der "Wunsch" ist. Da greift für mich das "beiderseitige Einverständis" nicht mehr.
 
Darum: Wenn die Veranlagung von beiden Seiten so gewünscht ist, ist es deren ...hm,nachdenk… (Fetisch), soll so sein.

Wenn dies dem "schwächeren" Beteiligten nicht liegt, kann es zu traumatischen Langzeitfolgen führen. Das ist dann mit Vergewaltigung oder grober Körperverletzung gleichzusetzten.
Dem "DOM" sei dann empfohlen, seinen Kopf gegen einen Baumstamm bis zur Bewusstlosigkeit zu schlagen, oder sich seine Nudel blutig zu wichsen. Die beste Lösung wird jedoch der Besuch eines Psychologen sein.
 
Mir ist soetwas einmal am Ende meiner letzten Beziehung "passiert".
Meine damalige Lebensgefährtin war mit ihren Freundinnen bis spät in der Nacht unterwegs. Irgendwann mitten in der Nacht hat sie mich dann sturzbesoffen geweckt um mich scharf zu machen.
Hätte ich das auch nur einmal versucht, wären garantiert Teller und Aschenbecher geflogen und sie hätte mir vorgeheult wie sehr ich sie damit als Objekt wahrnehme und überhaupt und sowieso.
Da sie damals praktisch keine Annäherung mehr zugelassen hatte, funktionierte das mit dem Scharfmachen leider ganz gut und ich bin darauf eingestiegen.
Ab diesem Moment hat sie sich auf den Rücken gelegt und mich nicht mehr berührt, wollte sich von mir verwöhnen lassen.
In diesem Moment stieg in mir Hass auf, vor Allem auch, weil ich ganz genau wusste, dass soetwas umgekehrt nie und nimmer funktioniert hätte und ich als egoistisches Arschloch dargestellt und empfunden worden wäre.
Also hab ich sie gefickt als ob es kein Morgen gäbe, abgrundtief hart und ohne auf sie in irgendeiner Weise Rücksicht zu nehmen. Interessanterweise hat sie das sehr scharf gemacht und ich war schnell mal fertig.
Danach habe ich ihr einfach den Rücken zugedreht und weitergeschlafen, was an sich genau garnicht meiner Art entspricht.
Aber ich bin bis heute froh, dass ich das damals genauso getan habe:).

Ist mir vorher nie passiert, wird hoffentlich auch nie wieder passieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also mich kann keine, die sturzbesoffen ist scharf machen. Weder die Ex, noch die Aktuelle oder sonst wer...
 
Keine Ahnung ob das vergleichbar ist, aber mit meinem ex hatte ich den besten, härtestens Sex, wenn ich ihn gerade temporär gehasst habe oder wir heftigen Streit hatten. Kein Versöhnungssex !!! Wütender, heißer Sex. Ich dachte mir immer:"Ich muss dich gerade ja nicht gern haben um mit dir zu ficken". Herrlich!

Dem Stimm ich zu.. Mein Ex und ich hatten oft Sex während wir heftig stritten.. Irgendwie machte uns das geil.. Hach :liebe:
 
Der Hass und die Liebe sind manchmal nur die Kehrseiten derselben Medaille. Ergebnis: Die sog. Hassliebe. Eine fatale psychisch bedingte emotionale Abhängigkeit/ Sucht, unter der Betroffene zuweilen sehr leiden. Nicht nur beim Sex.
 
Zurück
Oben