Rot-Grün! Gut für Wien?

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gab's nicht erst kürzlich ein vom - ich glaube der VKI war's - veröffentlichte Studie, wonach die Preise des österreichischen Lebensmitteleinzelhandels für völlig idente Produkte in Österreich um bis zu 40 % höher liegen als in Deutschland?
Von "billig" kann daher wohl in Bezug auf Wien und Österreich wirklich keine Rede sein


..ja gibt es!
Und auch von einigen in Wien lebenden Deutschen habe ich schon gehört, dass bei einigen Produkten ganz schön geschmalzene Preise verlangt werden. Wobei hier die Stadt Wien nicht wirklich etwas dafür kann, sondern eher die Preispolitik der Konzerne.
Wenn ich aber sehe, was an Lebensmittel im Koloniakübel landet, denke ich mir immer noch dass das Fressen noch zu billig sein scheint.

Billig in Wien mieten u.A. viele Altmieter und deren Eintrittsberechtigte, die keineswegs bedürftig sind, aber eben die Wohnung billig übernehmen.
Das durchschnittliche Mitniveau in Wien ist auch auf Grund von gefördertem Wohnen nieder.

Stimmt!
Durch den im Vergleich zu anderen Großstädten, großzügigen Wohn(bau)förderungen, wird der Vergleich eben ein wenig verzerrt.
Gebührenerhöhungen (Wasser........)

Wenn man bedenkt, dass in Wien die Klospülung mit Trinkwasser allererster Güte befüllt ist.....:mrgreen:
 
womit wir wieder beim alten Thema wären: Du weißt natürlich alles am besten, und alle anderen sind Deppen ...

Du zeigst mir ja jetzt allzu gerne wo ich das tue: wo hab ich hier alle als Deppen bezeichnet?????

Wobei ich speziell dir bei deiner Selbsterkenntniss mittlerweile nicht mehr umhin kann, Recht zu geben, zeigt es doch von einem gewissen Maß an gesunder Selbstreflektion, schau dir mal das Leben dort in den von mir bezeichneten Gegenden erst mal an und dann gib deinen unqualifizierten Senf hier ab!

Noch etwas: Falls du es als deine neue Taktik siehst, jede Meldung von mir hier auf einer persönlichen Ebene zu kontern und dabei nicht mal im Stande bist, ein klitzekleines Argument zu bringen, hast du den Sinn eines DISKUSSIONSFORUM eigentlich überhaupt nicht begriffen, unterstütz die mir unterstellte Meinung dich als Deppen mangels gezeigter Intelligenz zu sehen nur ein weiteres mal, und du benimmst dich wie ein Nerd!
Nicht mehr!

Du schafft es immer wieder dein Niveau für alle sichtbar nach unten zu schrauben! Gratuliere! Von mir wurdest du schon längst gewogen…
 
Wobei hier die Stadt Wien nicht wirklich etwas dafür kann, sondern eher die Preispolitik der Konzerne.
Wenn ich aber sehe, was an Lebensmittel im Koloniakübel landet, denke ich mir immer noch dass das Fressen noch zu billig sein scheint.

Das schein aber über der Begriffsgrenze einiger zu liegen!


Wenn man bedenkt, dass in Wien die Klospülung mit Trinkwasser allererster Güte befüllt ist.....

Schaut euch bitte mal die Wasserpreise in Paris, London oder Madrid an wo die Wasserversorgung in privater Hand liegt! Der lächerliche Preis den die Wiener dazu im Vergleich zahlen würde noch zwei Preiserhöhungen der letzten Art rechtfertigen, genauso der verschwenderische Umgang damit!
 
Der lächerliche Preis den die Wiener dazu im Vergleich zahlen würde noch zwei Preiserhöhungen der letzten Art rechtfertigen, genauso der verschwenderische Umgang damit!

du meinst, wir sollten für unser wasser doch kassieren anfangen ? ..... :lol:
 
Schaut euch bitte mal die Wasserpreise in Paris, London oder Madrid an wo die Wasserversorgung in privater Hand liegt! Der lächerliche Preis den die Wiener dazu im Vergleich zahlen würde noch zwei Preiserhöhungen der letzten Art rechtfertigen, genauso der verschwenderische Umgang damit!

Aber du wirst doch hoffentlich die Trinkwassersituation in Wien jetzt nicht den Grünen zuschreiben wollen? Die geht nämlich auf Voraussicht eines Politikers zurück, den die Grünen gerne aus der Stadtgeschichte tilgen möchten.
 
Aber du wirst doch hoffentlich die Trinkwassersituation in Wien jetzt nicht den Grünen zuschreiben wollen? Die geht nämlich auf Voraussicht eines Politikers zurück, den die Grünen gerne aus der Stadtgeschichte tilgen möchten.

Tu ich natürlich nicht! Es ging wenn du dem Thema aufmerksam folgst darum, dass diese ewige Jammerei wie schlecht alles in Wien ist mal die Realität anderer vergleichbarer Städte gegenüber zu stellen!
Bei der ganzen Aufregung über die kürzlich erhöhten Wasserpreise in Wien wird nur allzugerne Vergessen, dass der Wasserpreis erstmals seit über 10 Jahren erhöht wurde! Ich finde dass ist schon mal verkraftbar!

Das z.B. ist eine kommunale Angelegenheit welche man durchaus vergleichen kann! Bei den Wohnungen und Mieten wird das schon diffizieler, weil hier in WIen ein einzigartiger Mischmasch zwischen öffentlich und privat herrscht! Da ich aber seit über 15 Jahren eine (geerbte) Eigentumswohnung in Kaisermühlen vermiete, bin ich sehr wohl im Bilde was Wohnkosten in Wien ausmachen! Auch wenn das manche hier nicht wahrhaben wollen!
 
Die geht nämlich auf Voraussicht eines Politikers zurück, den die Grünen gerne aus der Stadtgeschichte tilgen möchten.


Ich suche und suche und finde niemanden, den die Grünen aus der Wiener Stadtgeschichte tilgen möchten!
Liegts vielleicht daran, daß diese Behauptung nicht stimmt oder Du Begriffe miteinander vermischt?
 
Es ging wenn du dem Thema aufmerksam folgst darum, dass diese ewige Jammerei wie schlecht alles in Wien ist mal die Realität anderer vergleichbarer Städte gegenüber zu stellen!

Dass in Wien alles schlecht sei, das werde ich nie behaupten. Denn es wäre unlogisch, bin ich doch aus Salzburg (Bundesland!!) nach Wien gezogen. Auch, um meine Jahreskilometer damit drastisch zu senken. Und meinen Hinweis auf "Breitenfurt" kannst du in dem Sinne auch als Kritik, nicht an Wien, sondern an den "Zweitwohnsitz - Wienern" verstehen.
 
Ich suche und suche und finde niemanden, den die Grünen aus der Wiener Stadtgeschichte tilgen möchten!

Ich will jetzt nicht herumgoogeln. Aber du solltest einmal danach suchen, wer die Umbenennung eines Ringstraßenabschnittes verlangt. Ist dir der Falter zu rechtslastig?
Gleich neben dem Rathaus droht der erste Disput. Den Dr.-Karl-Lueger-Ring, benannt nach dem früheren Wiener Bürgermeister und Antisemiten Lueger, wollen die Grünen schon lange umbenennen. Die SPÖ legte sich quer.
 
Gleich neben dem Rathaus droht der erste Disput. Den Dr.-Karl-Lueger-Ring, benannt nach dem früheren Wiener Bürgermeister und Antisemiten Lueger, wollen die Grünen schon lange umbenennen. Die SPÖ legte sich quer.

Gut, wenn man Antisemitismus als Ruhmesblatt sehen will…


denn es wäre unlogisch, bin ich doch aus Salzburg (Bundesland!!) nach Wien gezogen.

Da sind wir ja schon zwei, auch wenn ich mittlerweile wieder in NÖ ansässig bin … und hier ist die Politmafia genauso hoch angesiedelt wie in Wien, nur halt in der Wolle anders gefärbt! Der Schuldenstand von NÖ ist aber bei weitem höher als der Wiens, bei uns herrschen schon fast Kärntner Verhältnisse!
 
Ich will jetzt nicht herumgoogeln. Aber du solltest einmal danach suchen, wer die Umbenennung eines Ringstraßenabschnittes verlangt. Ist dir der Falter zu rechtslastig?

Gleich neben dem Rathaus droht der erste Disput. Den Dr.-Karl-Lueger-Ring, benannt nach dem früheren Wiener Bürgermeister und Antisemiten Lueger, wollen die Grünen schon lange umbenennen. Die SPÖ legte sich quer.

Natürlich ist der Falter nicht zu rechtslatig und daran liegt es ja nicht, sondern vielmehr daran, wie ich eben vorher vermutet habe, daß Du da einfach Begriffe miteinander vermischt und daher Deine Grundaussage eben falsch ist.
Denn eines, mein lieber Freund, ist die - auch meiner Meinung nach völlige berechtigte - Forderung, einen Antisemiten, wie es Lueger nun einmal war, nicht mehr offiziell zu ehren und etwas anderes, jemanden - so wie Du es nennst - "aus der Stadtgeschichte tilgen zu wollen".

Das die SPÖ da nicht selbstverständlich mitmacht ist leider billiger Populismus!


PS:
Genauso bin ich dafür, daß man - in welchen Orten man es auch noch findet - Nazis (Hitler z.B.) die Ehrenbürgerschaft offiziell aberkennt. Aber auch das fällt nicht unter "Tilgung der Stadtgeschichte".
 
Gut, wenn man Antisemitismus als Ruhmesblatt sehen will…
Ist es sicher nicht und hab ich auch nicht behauptet. Aber sein Antisemitismus hatte nichts mit der Vernichtungsideologie der Nazis gemein. Über die Wurzeln des Antisemitismus hier zu diskutieren, würde aber nur von der eigentlichen Sache ablenken:

Lueger war sicher einer der bedeutendsten Bürgermeister von Wien. Ob Häupel oder Vassilakou der Stadt eine ebenso wertvolles Erbe hinterlassen werden, wie es die Hochquellleitung ist?

Der Umbenennungswahn hat ja zeitweilig noch viel merkwürdigere Blüten getrieben. Der Antrag betreffend die Strache - Gasse in Simmering kann ja nur als krankhafter Aktionismus bezeichnet werden.

Presse.com
Rathaus: "Grundsätzlich keine Umbenennungen"

Im Rathaus dürfte das Begehren aus Simmering nur geringe Chancen auf Umsetzung haben. Man wisse noch nichts von dem Antrag, sagte eine Sprecherin des zuständigen Stadtrats Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ). "Grundsätzlich machen wir aber keine Umbenennungen." Denn solche würden einen großen administrativen Aufwand für die Bewohner bedeuten, da Dokumente, Meldezettel oder Firmenschilder geändert werden müssten.

Möglich wäre laut Rathaus eine Zusatztafel, die erklärt, nach welcher Personen die Verkehrsfläche benannt ist. Dass die Gasse in Simmering den Namen des FPÖ-Chefs trägt, wäre ohnehin nicht einmal theoretisch möglich. Denn eine Straßenbenennung ist in Wien eine posthume Angelegenheit, sie wird frühestens ein Jahr nach dem Ableben der betreffenden Person durchgeführt.

Die Strachegasse erhielt ihren Namen 1940. Hugo Strache starb 1927 im Alter von 62 Jahren. Er hatte sich für die Schaffung einer Versuchsanstalt für Brennstoffe, Feuerungsanlagen und Gasbeleuchtung eingesetzt sowie technische Geräte erfunden, etwa zur Heizwertbestimmung.
 
Das die SPÖ da nicht selbstverständlich mitmacht ist leider billiger Populismus!

Ich sehe es eher so, dass in der SPÖ auch vernünftige Leute sitzen, die sich nicht im dümmlichen Aktionismus ergehen.

Frage ganz speziell an dich: Sollten eventuell auch alle öffentlichen Erinnerungen oder Ehrungen für Bruno Kreisky verschwinden? Er wurde von Einigen auf Grund seiner Haltung im Nahostkonflikt auch in die Nähe des Antisemitismus gerückt (was natürlich paradox ist).
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe es eher so, dass in der SPÖ auch vernünftige Leute sitzen, die sich nicht im dümmlichen Aktionismus ergehen.

Antisemiten, Faschisten, Nazis, etc. nicht öffentlich zu ehren ist für mich sicherlich kein "dümmlicher Aktionismus".
Hier scheinen wir meilenweit auseinander zu liegen!


Frage ganz speziell an dich: Sollten eventuell auch alle öffentlichen Erinnerungen oder Ehrungen für Bruno Kreisky verschwinden? Er wurde von Einigen auf Grund seiner Haltung im Nahostkonflikt auch in die Nähe des Antisemitismus gerückt (was natürlich paradox ist).

Du gibst Dir ja die Antwort in Klammern eh selbst. Um mich auf so billigen Populismus runterzubeugen, zwickt's mich bei diesen naßkalten Wetter zu sehr! Das erspar ich mir! ;)


Bleibt aber dabei, daß Deine "Tilgung aus der Stadtgeschichte-Wuchtel" lediglich eine falsche Behauptung und Unterstellung gegen die Grünen ist.
 
Bleibt aber dabei, daß Deine "Tilgung aus der Stadtgeschichte-Wuchtel" lediglich eine falsche Behauptung und Unterstellung gegen die Grünen ist.

Das ist keine falsche Behauptung und schon gar keine Wuchtel, sondern es ist eben ein krankhafter Aktionismus. Aus den Augen, aus dem Sinn, das ist der Gedanke, der dahinter steht. Die Wiener sollen Lueger gefälligst vergessen.

Natürlich hat hat sich auch Hitler auf Lueger berufen (no na). Trotzdem hatte Luegers Antisemitismus nichts mit der Rassenideologie des dritten Reiches zu tun. Vielmehr kam dieser Antisemitismus damals aus Teilen der Kirche und den damit verbundenen politischen Strömungen. Er richtete sich vor allem gegen die damals massive Zuwanderung von Juden aus dem Osten nach Wien. Und er richtete sich auch gegen den Kaiser, der eben dieser Zuwanderung nicht ablehnend gegenüber stand. Die Zuwanderung der (katholischen) Böhmen hingegen befürwortete Lueger.

Es wäre mir aber neu, daß es einen "guten" und einen "bösen" Antisemitismus gäbe!

Um einen Abstecher in die Jetzt - Zeit zu machen: Somit ist also jeder, der einer ungebremsten Zuwanderung aus islamischen Ländern kritisch gegenüber steht, ein böser Rassist?

Und im Übrigen: du misst in solchen Dingen mit zweierlei Maß!!
 
Ach mich würds in den Fingern jucken, muss aber leider jetzt in die SCS zum Weihnachtsshopen (mir graust eh!)

Aber nur Kurz ohne die große Welle loszutreten:

einen Antisemiten, wie es Lueger nun einmal war, nicht mehr offiziell zu ehren

Lueger war annodazumal wie wir es heute nennen würden ein sogenannter Opinion Leader, der hat in seiner Funktion als Bürgermeister in aller öffentlichkeit gegen Juden gehetzt und damit einen Boden bereitet, welcher später nur noch "geerntet" werden musste! Ein sogenannter"Wegbereiter" zur industrialisierten Vernichtung von Millionen Menschenleben!

Und damit hat er sich ins Abseits gestellt! Punkt! Wasserleitung hin, Wasserleitung her!
 
Den Dr.-Karl-Lueger-Ring, benannt nach dem früheren Wiener Bürgermeister und Antisemiten Lueger, wollen die Grünen schon lange umbenennen.
Und was ist mit dem Dr. Karl Lueger Platz?
 
Das ist keine falsche Behauptung und schon gar keine Wuchtel, sondern es ist eben ein krankhafter Aktionismus. Aus den Augen, aus dem Sinn, das ist der Gedanke, der dahinter steht. Die Wiener sollen Lueger gefälligst vergessen.

Traurig, daß für Dich das Anprangern von Antisemitismus "krankhafter Aktionismus" ist, ich seh es genau konträr!

Weiters irrst Du beim Grundgedanken, denn es geht eben nichtdarum, daß Lueger vergessen werden soll, sondern darum, daß er sich aufgrund seiner antisemitischen Grundeinstellung keine öffentliche Ehrung verdient.

Trotzdem hatte Luegers Antisemitismus nichts mit der Rassenideologie des dritten Reiches zu tun.

Na und?
Antisemitismus wird nicht besser und/oder erträglicher nur weil er nicht auf Rassenwahn sondern auf religiösen Wahn beruht.
Antisemitismus ist per se abzulehnen, so einfach ist das!



Um einen Abstecher in die Jetzt - Zeit zu machen: Somit ist also jeder, der einer ungebremsten Zuwanderung aus islamischen Ländern kritisch gegenüber steht, ein böser Rassist?

Du verwechselst hier Kritik und Rassismus.
Man kann Vorgänge auch durchaus kritisieren, ohne in Rassismus abzugleiten!


Und im Übrigen: du misst in solchen Dingen mit zweierlei Maß!!

Nein, ich habe lediglich ein Maß; nämlich, daß ich Antisemitismus und Rassismus eindeutig ablehne und es für mich auch keinen "guten" oder "bösen" Antisemitismus/Rassismus gibt!
 
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