Rot-Grün! Gut für Wien?

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Leute, mit denen ich per Du sein will, suche ich mir au....
 
:mrgreen: letztlich bist auch nur ganz gewöhnlich lustig :mrgreen:

:hahaha:
 
seit die vassilakou im amt ist, stottert sie auffällig viel herum...
 
Was eine notariell beglaubigte Absichtserklärung bei den Grünen wert ist, das haben wir schon feststellen können. Das Grüne Wahlslogans das Papier nicht wert sind, auf dem sie gedruckt wurden, das zeigt sich, nachdem die Futtertröge der Macht den Wiener Stadtgrünen zugänglich sind.

wie war das noch ..... wollte nicht Herr Van der Bellen in den Landtag wechseln, wenn es eine Rot - Grüne Koalition gibt?

Und wie war das noch mit der Verbilligung der Jahreskarten von 450.- auf 100.- bei den Wiener Linien? Nachdem der Bürgermeister dieser Schnapsidee eine Abfuhr erteilt hat, wird mit dem beliebten Argument der "sozialen" Staffelung" eine teilweise Verteuerung angekündigt. Auf Kosten der Senioren, die offenbar die Lieblingsfeinde der Grünen sind.

Grüne Lügen
Wir lernen: Bei grünen Wahlversprechen ist ab sofort eine „soziale Staffelung“ einzukalkulieren. Bei der Glaubwürdigkeit dieser Partei ebenfalls.pur
 
ich finde, saisonkarte 100€ ist keine schnapsidee, das wäre ein verkehrstechnischer meilenstein. daß es das trotz wahlversprechen nicht geben wird (für alle), sollte jedem klar gewesen sein.

und jetzt mal ehrlich, warum soll ein pensionierter hofrat mit ein paar tausend euro pension die gleichen vergünstigungen bei der jahreskarte bekommen, wie ein mindestrentner?
 
und jetzt mal ehrlich, warum soll ein pensionierter hofrat mit ein paar tausend euro pension die gleichen vergünstigungen bei der jahreskarte bekommen, wie ein mindestrentner?

Darum wird es aber gar nicht gehen. Und der pensionierte Hofrat ist wohl eher die Ausnahme. Die Feindseligkeit der Grünen gegenüber der älteren Generation ist auf breiter Linie auffallend.

Beipiel Alleinverdienerfreibetrag: Ein Ehepaar mit 2 geringen Pensionen ist zumeist besser dran, als ein allein verdienender ASVG - Pensionist mit .... sagen wir einmal ....... 1500.- netto. Trotzdem wurde (Copyright Männerhasserin Heinisch - Hossek) für den der Freibetrag abgeschafft ..... die Grünen haben Beifall geklatscht.

Jetzt kann man noch überlegen, warum der Alleinverdiener eine höhere Pension bezieht. Möglicherweise hat er bis (oder nahezu bis) 65 gearbeitet und die beiden Partner mit der geringeren Pension sind mit dem österreichischen Durchnittsantrittalter von 58 bzw.59 daheim geblieben.
 
Beipiel Alleinverdienerfreibetrag
Der Alleinverdienerabsetzbetrag wurde im Rahmen der Maßnahmen zur Budgetkonsolidierung für Paare ohne Kinder abgeschafft. Das betrifft unter anderem Pensionisten, aber nicht nur Pensionisten. (Bei Alleinverdiener-Pensionen bis 13.100 Euro p. a. bleibt der Alleinverdienerabsetzbetrag in Form eines stattdessen von 400 auf 764 Euro erhöhten Pensionistenabsetzbetrages erhalten.) Die Grünen als kleine Oppositionspartei hatten mit dieser Änderung wenig zu tun.

Und was ist daran falsch? Was ist die sachliche Rechtfertigung für einen Alleinverdienerabsetzbetrag für Paare ohne Kinder?


Zur Tarifreform bei den Wiener Linien sagen die Grünen: "Die Ticketpreise sollen sich nach sozialen Aspekten und nicht nach Altersgruppen richten." http://diepresse.com/home/panorama/wien/623324/
Was ist daran falsch? Was ist die sachliche Rechtfertigung einer Staffelung nach Altersgruppen gegenüber einer sozialen Staffelung?
 
Und was ist daran falsch? Was ist die sachliche Rechtfertigung für einen Alleinverdienerabsetzbetrag für Paare ohne Kinder?

Die Abschaffung des Alleinverdienerfreibetrages auch für Paare, die nicht kinderlos sind, deren Kinder aber nicht mehr im gemeinsamen Haushalt leben, war schon immer auch eine Forderung bzw. Idee der Grünen. In der aktuellen Budgetdebatte wurde die Idee, da hst du recht, der Abschaffung von der Radikalfeministin Heinisch - Hossek wieder eingebracht. Die Grünen haben diese Maßnahme als erwünschte frauenpolitische Maßnahme begrüßt.

Worum geht es ? (und ich kenne viele auch jüngere Frauen, die das gar nicht goutieren)

Mit mehr oder weniger finanziellem Druck soll hier ein neues Familienbild erzwungen werden. Denn es sind die Mütter, die ihr Kind nicht mit 2 oder 3 Jahren irgendwo zur Betreuung abgeben, sondern sich selber um diese Kinder kümmern, die oft später keinen Pensionsanspruch erreichen. Einfach, weil sie die Jahre nicht zusammenbringen. Das ist bei älteren Frauen natürlich schwieriger, weil es früher diese Anrechnungen der Kindererziehungszeiten nicht in dem heute üblichen Maß gegeben hat. Dazu kommen noch früher übliche Praktiken, wie zB Auszahlung der Versicherungsjahre. Das wurde damals, wo die jungen Leute im Gegensatz zu heute WIRKLICH wenig verdient haben häufig in Anspruch genommen (Wohnungskauf etc.).

Es gibt also in der Generation der heute 70 - 80 jährigen viele solcher Paare, wo nur der Ehemann eine (ASVG) Pension bezieht. Nun wird ja behauptet, dass die Steuerprogression eine Maßnahme der sozialen Gerechtigkeit sei. Unter Berücksichtigung des vor 50 Jahren üblichen Familienbildes war und ist der Alleinverdienerfreibetrag eine Maßnahme der sozialen Gerechtigkeit. denn der allein verdienende Pensionist muss von seiner Pension auch seine Frau ernähren.

Ein heute 80 - jähriges Pensionistenehepaar kann seinen Lebensentwurf nicht mehr ändern. Genau da müsste eigentlich der so oft für Frühpensionsflüchter zu Unrecht strapazierte "Vertrauensgrundsatz" greifen. Aber nein, dieses Ehepaar wird jetzt steuerlich mit den DINK´s gleichgestellt.

Übrigens ..... zur heute so oft beklagten Bildungsmisere haben jene Eltern, die sich voll und ganz ihrem Nachwuchs gewidmet haben, am wenigsten beigetragen. Im Gegenteil. Und sie haben also das Bildungssystem entlastet.
 
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ist die vassilakou überfordert oder warum stottert die in letzter zeit soviel rum....
 
ich finde, saisonkarte 100€ ist keine schnapsidee, das wäre ein verkehrstechnischer meilenstein. daß es das trotz wahlversprechen nicht geben wird (für alle), sollte jedem klar gewesen sein.

und jetzt mal ehrlich, warum soll ein pensionierter hofrat mit ein paar tausend euro pension die gleichen vergünstigungen bei der jahreskarte bekommen, wie ein mindestrentner?

Diesen Argumenten kann ich mich nicht anschließen! Und zwar deshalb nicht, weil die besserverdienenden Menschen in diesem Land einen ungleich höheren Steueranteil zu bezahlen haben.- Es wäre also eigentlich der Schluß zulässig, daß derjenige, der ohnehin mehr in den Topf einbezahlt, daher auch - im Verhältnis - mehr daraus beziehen kann.

Daß diejenigen, die ohnehin nichts bis wenig einbezahlen, zusätzlich noch Begünstigungen erhalten, wird gelebt, erscheint mir jedenfalls in vielen Fällen völlig paradox. Und vor allem ungerecht!
 
Diesen Argumenten kann ich mich nicht anschließen! Und zwar deshalb nicht, weil die besserverdienenden Menschen in diesem Land einen ungleich höheren Steueranteil zu bezahlen haben.- Es wäre also eigentlich der Schluß zulässig, daß derjenige, der ohnehin mehr in den Topf einbezahlt, daher auch - im Verhältnis - mehr daraus beziehen kann.

Daß diejenigen, die ohnehin nichts bis wenig einbezahlen, zusätzlich noch Begünstigungen erhalten, wird gelebt, erscheint mir jedenfalls in vielen Fällen völlig paradox. Und vor allem ungerecht!

Der Topf heißt "Sozialsystem" und nicht "Topf für alle".
 
Diesen Argumenten kann ich mich nicht anschließen! Und zwar deshalb nicht, weil die besserverdienenden Menschen in diesem Land einen ungleich höheren Steueranteil zu bezahlen haben.- Es wäre also eigentlich der Schluß zulässig, daß derjenige, der ohnehin mehr in den Topf einbezahlt, daher auch - im Verhältnis - mehr daraus beziehen kann.

Daß diejenigen, die ohnehin nichts bis wenig einbezahlen, zusätzlich noch Begünstigungen erhalten, wird gelebt, erscheint mir jedenfalls in vielen Fällen völlig paradox. Und vor allem ungerecht!

Das ist dann eine Diskussion über denn Sinn und die Aufgaben eines Sozialstaates generell.
Man darf aber auch nicht vergessen, daß viele der Besserverdienenden nur deshalb besser verdienen, weil ihnen der soziale Frieden in Österreich auch als Fundament dazu gibt.

Bislang war es (fast) immer so, daß Sozialleistungen nach dem Gießkannenprinzip - also für jeden gleich - verteilt wurden. Man sieht aber immer mehr, daß da der Sozialstaat an die Grenzen der Finanzierbarkeit stößt. Daher wird man in Zukunft immer mehr dazu übergehen müssen, daß Sozialleistungen punktuell, je nach Bedürftigkeit vergeben werden.
 
Ein "Sozialsystem" muß aber auch für die, die zahlen, sozial sein! Wenn eine Person höhere Steuerlasten tragen muß, dann muß umgekehrt auch das Recht gegeben sein, Leistungen in Anspruch zu nehmen!

Um ein Beispiel zu bringen: eine besserverdienende Person zahlt a priori höhere Abgaben. Leistet oder kann sie sich dazu ein Auto leisten, dann entrichtet sie dort ebenfalls unverhältnismäßig viele und hohe Steuern. Daraus würde meines Erachtens folgen, daß sie bei Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel einen Anspruch auf Begünstigungen erhält. Damit könnte man auch im Sinne des Umweltschutzes steuernd eingreifen.

Übrigens: irgendwie finde ich ja die Lösung der gestaffelten Fahrkartenpreise ohnehin pervers - ich finde es geradezu eine Verletzung der Menschenwürde, beim Fahrkartenkauf einen Lohnzettel bzw. die Einkommenssteuererklärung vorlegen zu müssen. Oder wie stellt man sich das vor? Vorzufinanzieren und im Nachhinein die Kosten abschreiben zu können?
 
Das ist dann eine Diskussion über denn Sinn und die Aufgaben eines Sozialstaates generell.
Man darf aber auch nicht vergessen, daß viele der Besserverdienenden nur deshalb besser verdienen, weil ihnen der soziale Frieden in Österreich auch als Fundament dazu gibt.

Bislang war es (fast) immer so, daß Sozialleistungen nach dem Gießkannenprinzip - also für jeden gleich - verteilt wurden. Man sieht aber immer mehr, daß da der Sozialstaat an die Grenzen der Finanzierbarkeit stößt. Daher wird man in Zukunft immer mehr dazu übergehen müssen, daß Sozialleistungen punktuell, je nach Bedürftigkeit vergeben werden.

Das "Gießkannenprinzip" gibt's ja in Wirklichkeit eh nicht! Was es aber gibt ist, daß die, die stets nur nehmen ohne zu geben, immer unverschämter werden und mit Dreistigkeit fordern ohne Ende.

Und die, die geben, denen wird ein schlechtes Gewissen eingeredet, weshalb sich die auch nicht wehren. Und zusätzliche Lasten aufgebürdet bekommen.
 
Das "Gießkannenprinzip" gibt's ja in Wirklichkeit eh nicht! Was es aber gibt ist, daß die, die stets nur nehmen ohne zu geben, immer unverschämter werden und mit Dreistigkeit fordern ohne Ende.

Und die, die geben, denen wird ein schlechtes Gewissen eingeredet, weshalb sich die auch nicht wehren. Und zusätzliche Lasten aufgebürdet bekommen.

Selbstverständlich galt bislang fast überall das Gießkannenprinzip bei Sozialleistungen.
Was es in Österreich jedoch nicht gibt ist eine Gruppe, die nichts gibt, denn alle tragen in irgendeiner Form zum Erfolg bei. Als Ausnahme könnte man eventuell einen ehemaligen Finanminister mit Wellenhaar plus seiner Freunderlpartie, die überhaupt erst nachfragen müssen, warum sie mit Zahlungen bedacht werden, betrachten.

Geben tun wie gesagt so gut wie alle, womit das mit dem schlechten Gewissen wohl eher ein ausgemachter Holler ist.
 
Ein für mich wesentlicher Punkt ist der, dass der "Leistung"sbegriff sehr schwammig ist. Im Grunde leben wir in keiner Leistungsgesellschaft, in der "Leistung" mit Vermögen belohnt wird. Reichtum hat wenig mit Leistung zu tun. Gutverdiener, Wohlhabende haben Ihren Status meist erarbeitet, wirklich Reiche oft aber nicht. Das passt nicht zusammen - schon gar nicht, wenn man bedenkt, dass viele Menschen sehr viel arbeiten, dennoch finanziell "herumruacheln".

Ich finde es in Ordnung, dass ich mit meinen Abgaben sozial Schwächere unterstütze. Die wenigen Menschen die dieses System ausnutzen richten sicher weniger Schaden an als Personen wie der von Trina erwähnte Fönwellenträger und ähnliche Freunde, die das System nicht um ein paar Tausender sondern gleich um einige Millionen betrügen. Natürlich rechtfertigt ein Unrecht nicht das andere - dennoch halte ich persönlich wenig davon diejenigen anzugreifen, die am verletzlichsten sind. Sinnvoller wäre es an der anderen Seite zu beginnen.

Wenn wohlhabende Menschen sich bereichern denkt ein "Kleiner" wohl, dass es auf seine paar Netsch im Monat auch nicht mehr ankommt.

Offensichtlich fühlt sich der Mittelstand aber ohnmächtig gegenüber den "Großen" - sonst würde nicht permanent auf die "Sozialschmarotzer" geschimpft.
 
*umpf* so ein Schrott meinesErachtens. Wir leben nun mal in einer Solidargemeinschaft - und das ist auch gut so.
Eigentlich muss ich schreiben, dass wir "noch" in einer leben, weil e fleissig daran gearbeitet wird die Reichen reicher zu machen und die Armen noch ärmer und die Mittelschicht nach unten zu drücken bzw dafür zu sorgen, dass sie mit Ellenbogen Taktik in Todesangst um sich tritt und nur die unteren trifft, weil die die die über ihnen stehen schon längst ausser Reichweite sind.

O man, zu deinen weiteren Ausführungen...mag ich gar nicht eingehen.
edit: jetzt habe ich ein bisschen mehr von deinen "Ausführungen" gelesen...nur mehr :schulterzuck: Wobei der Smily der Bezeichnung "weiss nix" in dem Fall nicht gerecht wird
 
Zuletzt bearbeitet:
ein banales Beispiel (aus meiner Sicht):

irgendjemand muss mal definieren abgesehen von Vermögenswerten welche Einkommengrenzen herangezogen werden. ===> genau da fängt die Riesenproblemtaik an....

ich habe letztens ein Interview mit Susanne Klatten gesehen. (reichste Deutsche denke ich mal....wikipedia spuckt es sicher aus ==> interessiert mich jetzt nicht)
Klatten sagte das Sie keine "grosse" Luxuslady ist punkto Shoppen, usw,.....Zitat: "Ich komme im grossen und ganzen mit täglich EUR 1500,-- aus." :daumen:
Wie willst denn so einer Person erklären das sie jetzt um ein "vielfaches" mehr zahlen soll, obwohl sie noch NIE vom "Topf" was gebraucht hat, vermutlich auch NIE was brauchen wird. ?! :fragezeichen:
Ich würde es sogar verstehen das sich "betuchte" Leute eine Privatarmee "züchten" um sowas zu verhindern.
 
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