Rot-Grün! Gut für Wien?

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Der Satz ist eine Ergänzung, ändert aber nichts an dem, was ich gesagt habe.

Das ändert vieles. So wie es du geschrieben hast, sind für dich 5 % jedes Jahr kein Problem. Vom Einsparen schreibst du nichts.

Raidl hingegen will damit sagen, dass es doch möglich sein muss, diese 5 % einzusparen. Der Satz ist bei ihm keine Ergänzung, sondern Teil der Aussage.
 
So wie es du geschrieben hast, sind für dich 5 % jedes Jahr kein Problem.
Kannst Du den Gang der Diskussion nachverfolgen?
Ich habe gegen HEDONISM geschrieben, dass unser Reichtum nicht von den 5 % mehr Ausgaben als Einnahmen pro Jahr abhängt. Den Rest phantasierst Du Dir zusammen.
 
Glaub mir, davor war's auch ned anders! :haha:

Stimmt nicht, so richtig bergauf ist es erst seit 1980 (vielleicht auch schon ein bisserl früher ) gegangen mit unseren Schulden. In diesem Zeitraum hat es sicher auch Jahre mit einer guten bis sehr guten Konjunktur gegeben. Aber keiner der Finanzminister hat ernsthaft gespart. Nulldefizit war das höchste der Gefühle, und das ist zugegeben ein bisserl getrickst gewesen.

In der Zeit davor haben wir übrigens einen uralten Kredit aus der Zeit der Ersten Republik abgetragen (bis ungefähr 1978, wenn ich mich recht erinnere). Den hat die zweite Republik sozusagen als letzte Mitgift des Tausendjährigen umgehängt bekommen. Vor 1945 haben uns die Deutschen ausgeplündert. Danach haben die Russen bis 1945 Öl und Bodenschätze im Osten der Republik geplündert, später noch Reparationen kassiert. Trotzdem waren die Staatsschulden der zweiten Republik niemals so hoch wie heute.
 
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Kannst Du den Gang der Diskussion nachverfolgen?
Ich habe gegen HEDONISM geschrieben, dass unser Reichtum nicht von den 5 % mehr Ausgaben als Einnahmen pro Jahr abhängt. Den Rest phantasierst Du Dir zusammen.

Jetzt habe ich die Diskussion noch einmal zurück verfolgt. Es begann eigentlich damit, dass ich darauf hingewiesen, wir würden hier Zuwanderung und Asyl vermischen. Daraufhin hat HEDONISM in einem Post (unter Hinweis auf bedürftige Österreicher) die Frage gestellt, ob Österreich ein reiches Land sei.

Darüber kann man jetzt streiten, ich sehe Österreich (noch) nicht als armes Land. Aber das ändert nichts daran, dass eine Budgetpolitik, die auf permanentem Schuldenmachen aufbaut, den Wohlstand gefährdet. Wie es auch Plastic in den Raum gestellt hat. Plastic und ich, wir phantasieren uns gar nichts zusammen.

Wenn man jahrelang 5% mehr ausgibt als man einnimmt...
 
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Stimmt nicht, so richtig bergauf ist es erst seit 1980

Manchmal denk ich, Du schreibst absichtlich zum Spaß dagegen! :haha:
Ich reinner mich noch ganz gut an unsere Debatte, in der ich gemeint habe, daß die Schuldenpolitik Kreiskys nicht so dramatisch/schlimm war und Du meintest, daß mit Kreisky die Schuldenmacherei losgegangen ist. Also länger als 30 Jahre.
Aber auch in jener Debatte habe ich Dir ja schon belegt gehabt, daß es vor Kreisky auch schon Schulden gab.

Und ferner ging es ja in Deinem statement, das ich zitiert und kommentiert habe nicht um eine Relation der Schulden, um ein "viel oder wenig", sondern, daß ich meinte auch vorher wurden schon Schulden gemacht.
Punkt.
Ergo stimmt mein Beitrag natürlich schon. ;)
 
Enrico56
Einer der sich nicht der Mühe des Lesens unterziehen will? Der Legastheniethread ist anderswo
 
Enrico56
Einer der sich nicht der Mühe des Lesens unterziehen will? Der Legastheniethread ist anderswo

Da irrst Du gewaltig! Zum Glück kann ich mir aussuchen, WAS ich lesen will und WAS NICHT. Und zu letzterem gehört sicher die Linkspostille DER STANDARD ;)
 
ZiB 2 von heute: Die Gemeindebediensteten in Wien leben im absoluten Frühpensionistenparadies. Wenn ich mir´s recht gemerkt habe, Durchschnittsalter 56 Jahre. :shock:

Stellungnahme von Sandra Frauenberger ....... aber sie müssen doch bedenken, nicht alle Gemeindebediensteten sitzen hinterm Schreibtisch :shock: :kopfklatsch:
 
Da irrst Du gewaltig! Zum Glück kann ich mir aussuchen, WAS ich lesen will und WAS NICHT. Und zu letzterem gehört sicher die Linkspostille DER STANDARD ;)

Ha, joesas! Da muss man das hirn einschalten. Das liegt den rechten nie, das kann nur links sein ...
 
...Stellungnahme von Sandra Frauenberger ....... aber sie müssen doch bedenken, nicht alle Gemeindebediensteten sitzen hinterm Schreibtisch :shock: :kopfklatsch:

woran man wieder mal bestens erkennt, welche Ahnung die Politiker vom realen Leben und von der Situation in nicht geschützten Bereichen arbeitender Menschen haben
 
Ich meine vielmehr, dass die Schuldenmacher nicht durchschaut haben, wie ein Staatshaushalt zu führen ist. Und da gibt es schon eine Gemeinsamkeit zum Privathaushalt:

"Spare in der Zeit, dann hast du in der Not"​

Weil wir (und fast alle anderen) das nicht beherzigt haben, haben wir jetzt (in der Not) nichts. Darum ist jetzt guter Rat teuer.

Das ist ein Irrtum. Da Geldschöpfung immer mit Kredit und damit Zinsen verbunden ist, die Realwerte mit der Geldmenge aber nicht mitsteigen, wird permanentes Wachstum nötig, das in Wahrheit aber nur Inflationskompensation ist. Jedenfalls muss in diesem System die absolute Geldmenge wachsen, damit wachsen auch die für dieses Geld zurück zu zahlenden Zinsen, die jedoch noch gar nicht als Geld produziert wurden.

Sparen um keine Schulden zu haben geht mit 2 Methoden:
1. die rumänische: die Ausgaben so gering halten, dass trotz schrumpfendem Geldwert keine Schulden gemacht werden. Bei dieser Methode muss das Land im Vergleich zu anderen verarmen.
2. die deutsche: Der Exportüberschuss muss die Zinsen hereinbringen. Da aber im Gesamtsystem die Zinsen nicht verloren gehen, zahlt eben ein schwächerer Marktteilnehmer, zB. Griechenland, drauf.
Fragt sich nur, wer die Gewinner sind. Das sind die, die die Lizenz zum Gelddrucken haben. Die vergrößern die Geldmenge und sichern sich im Gesamtgeldwertsystem einen immer größeren Anteil, während der Wertanteil der Realwirtschaft zurückgeht. Aber auch das geht nicht ewig, irgendwann kollabiert das System.
Ich glaube, das wird bald sein und ich glaube, es wird sehr vielen sehr weh tun.
 
Dazu gibt es viele und vor allem unterschiedliche Erklärungen. Aber dass wir "in der Zeit" nicht gespart haben, das ist Fakt. Natürlich haben wir dadurch ein Wirtschaftswachstum generiert, das auch auf Pump aufgebaut war.

2. die deutsche: Der Exportüberschuss muss die Zinsen hereinbringen. Da aber im Gesamtsystem die Zinsen nicht verloren gehen, zahlt eben ein schwächerer Marktteilnehmer, zB. Griechenland, drauf.
Und dieses Beispiel zeigt genau, wo der Fehler liegt, der die EURO - Schuldenkrise ausgelöst hat. Griechenland hätte nie in den Euroraum kommen dürfen. Die Griechen haben in der Vergangenheit nicht drauf gezahlt. Sie haben einfach über ihre Verhältnisse (über dem Wert dessen, was sie selber real geschaffen haben) gelebt. Und natürlich ist der von dir angesagte Kollaps gar nicht unwahrscheinlich. Ich sehe nur die wirklichen Ursachen etwas anders.
 
Und natürlich ist der von dir angesagte Kollaps gar nicht unwahrscheinlich. Ich sehe nur die wirklichen Ursachen etwas anders.

Griechenland und andere Länder - auch Österreich - haben viele budgetäre Fehler gemacht, die die Schuldenexplosion beschleunigt haben, das stelle ich nicht infrage. Aber der Kollaps wäre so oder so gekommen, nur etwas später und vielleicht hätte es die Länder in anderer Reihenfolge getroffen.
 
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