Laufhäuser Respektlose Freier

Dieser Woche war ich bei einer Dame. Termin ausgemacht 2 Tage zuvor. Ich war dann pünktlich bei ihr.

Zuvor habe ich noch mitbekommen, dass sie nach mir noch einen Termin hat. Sie hat gemeint, der Kunde hat schon 5 mal bestätigen lassen von ihr ob der Termin eh passt. Er kommt fix um 15:30 Uhr.

Nun gut nach unserer Stunde hat er dann geschrieben, 10 Minuten vor Termin - er habe keine Zeit, weil er eine andere Dame besucht!
Ich habe schon öfters mal Whats App Verläufe zu sehen bekommen, dass ist auch eine Unart über verschiedene Themen. Da muss man sich nicht wundern, wenn auch die Top Damen mal schlecht drauf sind.

Es kann immer was dazwischen kommen, aber manchmal kommt mir vor, dass auch die Herren - die Damen verarschen. Zuerst will er fix dem Termin und dann sagt er, haha doch keine Zeit und er besucht eine andere.

Nun gut, habe dann weil dann Zeit war noch eine Stunde angehängt. Der Ärger war schnell vergessen, Service trotzdem top.

Bei anderen Bereichen kann ich Termine auch nicht 10 Minuten vorher absagen. - Zahnarzt, etc.

Zusammengefasst respektlos.
Sternschrauber, du musst achtsam sein, die Nachricht schreibt die Freundin zwei Zimmer weiter.
 
mir ist am Freitag was absurdes passiert...
Ich wollte zur Dame der Wahl, (mehr oder weniger quer durch Wien mit den Öffis) als der Wolkenbruch einsetzte. Ich hab ihr dann noch geschrieben, dass ich mich um eine Stunde verspäte. Als ich dann meinte, ich geh los... hat sie recht grantig geantwortet, sie hat jetzt schon wen anderen. War zwar ein wenig ärgerlich, aber.. ich habs verstanden. Ist ja nix persönliches, sondern business
 
Natürlich kann jedem einmal etwas dazwischenkommen. Aber gerade im Paysex entsteht doch immer wieder der Eindruck, dass manche Kunden Termine weniger verbindlich behandeln, als sie es bei anderen Verpflichtungen tun würden.

Besonders ernüchternd ist es, wenn Interessenten anfänglich fast schon euphorisch auf einen raschen Termin drängen – und diese Begeisterung erstaunlich schnell verpufft, sobald daraus eine verbindliche Vereinbarung wird.

Dass das Frust auslöst, ist nachvollziehbar: Schliesslich handelt es sich um eine Dienstleistung, hinter der Arbeitszeit, Planung und Vorbereitung stehen. Zudem kalkuliert man natürlich auch mit den Einnahmen. Wie in jedem anderen Beruf möchte man ernst genommen werden und Wertschätzung erfahren.
 
Ist jetzt über 25 Jahre her. Aber das „erste Mal“, dass ich überhaupt mal Kontakt zu einer Sexdienstleisterin hatte kam zustande, weil sie mich anrief… und um ein Treffen bat.
Ich war damals in der Partei in Deutschland aktiv, die sich für die Legalisierung der Prostitution einsetzte. Und das auch in der damaligen Koalition durchsetzte. Dabei ging es gerade auch darum, Sexdienstleister:innen (es gibt übrigens auch jede Menge Männer darunter) von der bigott-spießigen Stigmatisierung zu befreien und ihnen ihre Würde zurückzugeben. Ganz pragmatisch auch dadurch, dass sie einen Rechtsanspruch auf ein Entgelt für ihre Dienstleistung geltend machen konnten. Die bis zur Legalisierung „sittenwidrig“ war und aus der folglich keine Forderungen geltend gemacht werden konnten.
Ich war auf einer Wahlkampfveranstaltung von einem dieser bigotten Spießer einer Partei mit „C“ für die Gesetzesinitiative extrem angegangen worden und hatte ganz nüchtern diese juristischen Hintergründe dargelegt, die Prostituierte damals in die Abhängigkeit von Zuhältern zwang. Und warum genau deshalb die Legalisierung das einzige Mittel war (und ist), um Zwangsprostitution wirksam zu bekämpfen.

Ich bin bis heute stolz darauf, dass die Sexdienstleisterin, die meinen Auftritt mitbekommen hatte, das zum Anlass nahm, mich zu kontaktieren.

Traurig macht mich, dass es heute immer noch notwendig scheint darauf hinzuweisen, dass man nur Sex als Akt kauft. Nicht aber den Menschen. Wer tatsächlich mehr will, echte Gefühle, Sympathie, Leidenschaft… sollte als aller erstes gegenüber der Frau Respekt zeigen. Und damit beweisen, mehr als nur den platten Sex zu verdienen, für den er zahlt!

Es sollte auch jedem klar sein, dass er, nur weil er einen oder mehrere blaue Scheine auf den Tisch legt, trotzdem eine Straftat begeht, wenn er eine Frau zu Sex zwingt, den sie nicht oder in der Art nicht will!
 
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