Reaktionen nach Fetischbeichte

Mitglied #477550

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Hello Zusammen,
Mich interessiert es mal, wie Eure Partner oder Partnerinnen reagiert haben, wenn ihr denen euren Wunsch bzw. eure Fetischneigung offenbart habt!

Wurde bei Euch offen darüber gesprochen, oder wurdet ihr abwertend oder ähnlich angeschaut? War der Partner oder die Partnerin offen dafür?

Eure Reaktionen bzw. die, die erfahren habt würden mich echt mal interessieren!


Ich selber hatte auch lange mit mir gerungen, meiner Partnerin von meinem Faible / Fetisch von ihren Füßen bzw. auch ihren Schuhen zu offenbaren! Doch irgendwann hat sie mich einfach darauf angesprochen und meinte nur:
Du schenkst meinen Füßen immer so viel Aufmerksamkeit und massiert sie so intensiv! Kann es sein, dass dir meine Füße besonders gut gefallen???
Da war die Katze aus dem Sack und ich habe es ihr mitgeteilt!
Sie war total verständnisvoll und war eigentlich nur traurig darüber, dass ich nicht einfach offen und ehrlich mit ihr darüber gesprochen habe!

Seitdem darf ich ihre Füße ganz besonders toll verwöhnen
 
Manche Neigungen lassen sich nicht verleugnen und fallen einfach auf.

Ich habe meiner Frau nie gesagt, dass ich gerne eine Frau wäre. Sie weiß es aber und hat mich irgendwann danach gefragt (oder eigentlich war es meine Tochter, die das Thema aufgebracht hat). Ich denke, man merkt es einfach.

Meiner Freundin hab ich es erzählt, sie war vollkommen unüberrascht. Es stört sie nicht, ich bin besonders anschmiegsam, das mag sie, sie liegt gerne obenauf, das gefällt mir. Passt also.

Schwierig wird die Sache erst, wenn die Neigung für den Partner verstörend ist. Dann wird sie wahrscheinlich unbewusst abgelehnt und "übersehen".

Ich muss zum Glück keine Kleider tragen, auch keine Frauenwäsche, ich bin halt eher ein sanfter Typ, ein Schmuser, nicht der wilde Ficker, und die Frauen, die mich wollen, die erwarten sich das von mir auch nicht, im Gegenteil, sie genießen, dass ich so bin, wie ich bin. Seltsamerweise hatte ich noch nie eine Frau, die bisexuell oder lesbisch veranlagt war. Eigentlich wäre zu erwarten, dass ich für solche Frauen attraktiv bin, es scheint aber nicht der Fall zu sein. Sie wollen mich als Mann und könnten sich genauso wenig vorstellen, es mit einer Frau zu versuchen, wie ich mir einen Mann vorstellen könnte: Als Frau bin ich lesbisch.
 
Ich denke es kommt da auf verschiedene Komponenten an. Einmal wie offen der Partner ist und um welche Vorliebe/Fetisch es geht.
Fussfetisch ist ja harmlos und würde mich persönlich nicht stören. Windelfetisch zum Beispiel, wäre etwas völlig anderes. Ich würde jetzt nicht schreiend davonlaufen, aber mit mir wäre das unmöglich.

Bisher habe ich aber alle versauten Phantasien vom @Mitglied #490845 umgesetzt :mrgreen:
 
Ich denke überhaupt, dass das Wort Fetisch oft missbräuchlich verwendet wird.

Ein Fetisch ist ein Ding, das man begehrt. Ein Fußfetischist scheißt auf die Frau, ihn interessieren nur die Füße. Und ich glaube nicht, dass das etwas ist, das eine Frau wirklich akzeptieren würde. Es ist ungefähr so, wie bei @Mitglied #283409 : Er liebt Gummi, nicht Frauen. Vielleicht würde er eine Frau verwenden, wenn sie in einem Gummianzug steckt, aber er würde den Gummianzug genauso gut ohne Frau wollen.

Eine Vorliebe ist etwas ganz Anders. Manche stehen auf Brüste, Füße auf lange Haare, auf kleine Frauen, auf Dicke, Blonde oder Androgyne. Aber sie stehen am Ende eben doch auf die Frau, wenn sie über gewisse Attribute verfügt.
 
Ich denke es kommt da auf verschiedene Komponenten an. Einmal wie offen der Partner ist und um welche Vorliebe/Fetisch es geht.
Fussfetisch ist ja harmlos und würde mich persönlich nicht stören. Windelfetisch zum Beispiel, wäre etwas völlig anderes. Ich würde jetzt nicht schreiend davonlaufen, aber mit mir wäre das unmöglich.

Bisher habe ich aber alle versauten Phantasien vom @Mitglied #490845 umgesetzt :mrgreen:
Hello und danke für deine Nachricht!

Ja da gebe ich dir, dass es auf jeden Fall auch was damit zu tun hat, um was es sich für eine Fetisch handelt!

Dennoch, kann es ja auch sein, wenn es etwas außergewöhnlicheres ist, dass man Ablehnung bekommt! Ich bin auch nur froh darüber, dass meine Partnerin so wie du, auch dieser Thematik sehr offen gegenüber steht und wir gemeinsam dieses erleben können!
 
Sie war total verständnisvoll und war eigentlich nur traurig darüber, dass ich nicht einfach offen und ehrlich mit ihr darüber gesprochen habe!
.....und das bei Zeiten!

Vorlieben habe ist ja kein Superwunder.
ABER:

Zuerst Beziehung, alles fix und dann auspacken. (Geht gar nicht.)
Während der Beziehung einen Fetisch oder Vorlieben entdecken und erkunden und erst wenn er sich verfestigt hat, darüber reden - quasi alleine sexuelle Interessen intensiviert haben. (will ich nicht verstehen)

Nö, "der Fetisch" überhaupt wenn "nur" tatsächlich eine Vorliebe wäre ist eher halb so wild, das kann man schon gebacken bekommen (wenn er nicht der Beziehungsbasis widerspricht)

Ablehnung komplett klar gegenüber diesem Verschweigens bzw. des alleinigen Brötchen backen und dann "beichten" - absolut.
Kaum ein Fetisch kann derartige Ablehnung erregen - um den würde es mir gar nicht bei der "Beichte" gehen.

Wenn er sich da so verhält, wo tut er es noch - vorenthalten und verschweigen. (aus Feigheit - super vertrauensvolle Beziehung)
Wenn er dann auspackt und kein Applaus kommt, dann von Ablehnung der Sache sprechen - lächerlich - es ist in erster Linie Ablehnung des Verhaltens in Partnerschaft. ;)

Ums mal in die Realität zu holen.
Aber das wird man nicht gern hören, zu einfach und normal. :)

o.t. Wie immer - situationsabhängig nachlassen kann man immer noch, wenn der Standpunkt mal klar ist. (sogar ich, wenn´s verständlich ist) :D
 
Eine Vorliebe ist etwas ganz Anders. Manche stehen auf Brüste, Füße auf lange Haare, auf kleine Frauen, auf Dicke, Blonde oder Androgyne. Aber sie stehen am Ende eben doch auf die Frau, wenn sie über gewisse Attribute verfügt.
Dem kann ich nur zustimmen. Ich finde heutzutage wird viel zu schnell mit dem Begriff Fetisch um sich geworfen weil man ein verdorbenes Bild der Menschheit prägen möchte, was in der Form aber gar nicht existiert.

So wollen diverse "Spezialisten" oft die Behauptung zementieren das jeder ein paar Leichen im Keller hat um die Allgemeinheit auf ihr eigenes Weltbild zu reduzieren.

Als gesunder Mann finde ich so ziemlich alles an Frauen attraktiv, ob das schöne Brüste, lange Haare, gepflegte Füße oder der Po ist macht da keinen Unterschied.

Das Füße überhaupt in den Fokus des Fetischismus geraten liegt doch ohnehin nur am US Amerikanischen Kultureinfluss.
Puritanische Moral, Sexualisierung von jeder Art Nacktheit inkl. ohne Schuhe zu gehen und Hygieneängsten. In Europa hätte doch seit der Antike kein Schwein deswegen ein Fass aufgemacht. Wenn überhaupt war es ein Status sich Schuhwerk leisten zu können.

Je mehr eine Gesellschaft eine Alltagsnacktheit pflegt, desto weniger werden auch die Angewohnheiten sich auf ein Körperteil zu fixieren.
Durch die steigende Islamisierung im Alltag werden vielleicht in 30 Jahren die Haare oder Knöchel zum neuen Fetisch.

Grundsätzlich checkt der Mensch immer instinktiv den körperlichen Gesundheitsstatus des Gegenübers und beschreibt einen positiven Eindruck als attraktiv. Wird eine wichtige Komponente wie der "Laufapparat" fast permanent verdeckt, fokussiert man sich umso mehr darauf und erlangt bei erfolgreichen Sichtungen ein Glücksgefühl. Das Gehirn belohnt, ein vermeintlicher "Fetisch" wächst.

In einer Beziehung hätte ich daher nichts zu beichten. Schrullig wäre es eher wenn sich eine Frau durch die Aufmerksamkeit nicht mehr wohl fühlt, da hat sich dann wahrscheinlich ein gestörtes Körperempfinden eingenistet oder es gibt eine reale Baustelle. Denn wenn ich eins bin mit meinem Körper und eine Optimierung anstrebe gibt es in der Regel auch keine unangenehme Scham. Jede Stelle ist so gut wie möglich in Szene gesetzt und darf auch Aufmerksamkeit erfahren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zuerst Beziehung, alles fix und dann auspacken. (Geht gar nicht.)
Das sehe ich genauso wie du.

Beziehung ist allerdings nichts, was auf Knopfdruck da ist und ich sehe das mehr wie einen Entstehugsprozess.

Man nähert sich mehr und mehr an und wächst auch in seiner Sexualität miteinander.

In genau diesem ist es an der Zeit, über Wünsche, Träume und Phantasien zu sprechen und manche dieser Ideen werden dann zu Vorlieben und Leidenschaften.

Man entdeckt den anderen und auch ein wenig sich selbst, weil manche Vorstellungen nur irgendwo im Hinterkopf waren und bei ebensolcher Neugierde und Lust am Entdecken und Experimentieren des anderen zur gemeinsamen Vorliebe werden.

Wenn zwei Menschen sexuell gleich bzw. zumindest sehr ähnlich ticken ist ein Reden über Phantasien und Wünsche bestimmt einfacher als wenn nur einer diese Neugierde hat und ich glaube so manch einer traut sich nicht alles aussprechen, wenn er/sie schon bei vergleichsweise harmloseren Dingen auf Ablehnung gestoßen ist.
 
Ich denke es kommt da auf verschiedene Komponenten an. Einmal wie offen der Partner ist und um welche Vorliebe/Fetisch es geht.
Fussfetisch ist ja harmlos und würde mich persönlich nicht stören. Windelfetisch zum Beispiel, wäre etwas völlig anderes. Ich würde jetzt nicht schreiend davonlaufen, aber mit mir wäre das unmöglich.

Bisher habe ich aber alle versauten Phantasien vom @Mitglied #490845 umgesetzt :mrgreen:
Also Whisky trinken und Tartar essen. :mrgreen:
 
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