sers Satyr
Freut mich, dass Du nach Rücksprache mit Deinen Freund/Bekannten meinen Ausführungen glauben schenkst.
Ich gebe Dir auch weitgehend recht, habe auch ich Bekannte bzw Freunde dort, die allesamt froh sind, nicht direkt mit dieser Problematik konfrontiert zu sein, weil sie ja eine extreme Sisyphus-Arbeit.darstellt.
Bezüglich Deiner Aussage: "sie wollen nicht!" möchte ich schon wiedersprechenund sagen sie können es auch nicht!
Sie wissen, dass sie nur vorrübergehend störend wirken können, aber beseitigen können sie die Problematik nicht!
Ist nebenbei gesagt, auch nicht ihre Aufgabe!
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Ich möchte auch die allgemeinen Aussagen dass "die Anrainer" sich beschweren konkretisieren und auf "einige Anrainer" reduzieren, weil sich ja auch viele Anrainer durch die ständigen als störende Massnahme gedachten Verkehrskontrollen mitgestört fühlen.
Teilweise wird im Stuwer wie auf der Mariahilfer, die Problematik bezüglich des illegalen Strichs auch von politischen Kräften zur Verwirklichung ihrer autogenerischen Ziele missbraucht! So ist sicher interessant, sich anzuschauen, wer dort wie da, von sogenannten Bürgerforums sich als Urheber verantwortlich zeigt.
Zbs der seinerzeit das Bürgerforum im Stuwerviertel ins Leben gerufen hat und auch geleitet hat, offensichtlich im Stuwerviertel bei Kampf gehen den "Auto-Verkehr" nicht alleine gegen den Freierverkehr seine Sporen für seine Partei verdient hat und heute als Sozialsprecher seiner Partei im Nationalrat sitzt!
Ich habe seine öligen Worte noch heute im Ohr, wo er bei einen Vieraugengespräch meinte:"Am liebsten wäre ihm das in jeder Strasse "nur" die Anrainer fahren dürften, weil dann würde eh bald keiner mehr Auto fahren!"
Was ich damit sagen will ist, dass dahinter natürlich auch politisches Kleingeld steckt und "die Anrainer" obwohl es nur einige sind, als Alibi herhalten müssen, um unter anderem bei den Bürgern unbeliebte verkehrstechnische Massnahmen umsetzten zu können!
Wie demokratisch dabei vorgegangen wird, war seinerzeit ersichtlich (Jahreszahl ist mir entfallen) als alle Anrainer des Stuwer im Bezug auf das Problem illegalem Strich, einen Umfragebogen bekamen, indem man wissen wollte, wie die Anrainer zu unterschiedlichen verkehrsbedingten Massnahmen stehen?
Das Ergebnis dieser Umfrage war vorerst ja beruhigend, war eine grosse Mehrheit "gegen Tempo30", gegen "Aufdoppelungen" und eine grosse Anzahl zur Aufhebung einiger Einbahnstrassen um sie wieder wie früher in beide Richtungen befahrbar zu führen! (zbs die Stuwerstrasse oder die Ybbstrasse)
Ja, nur was dieses Ergebnis nicht das was sich 2 Bezirksfraktionen vorstellt hatten.
So konnten diejenigen die die Auswertung der Umfrage kannten und nicht politisch gesteuerte gegen den Bürgerwillen verkehrspolitische Massnahmen durchsetzten wollten, kurz später via Medien zähneknirschend zur Kenntnis nehmen, dass auf "Anrainerwunsch" eine Tempo30Zone kommt und auch bald Fahrbahnaufdoppelungen und noch mehr Einbahnzirkus kamen! Bezüglich der sogenannten Aufdoppelungen sei nur erwähnt, das es eine Bericht/Berechnung derWiener Feuerwehr gab/gibt, der angibt, dass aufgrund dieser Aufdoppelungen der Verschleiss von Bremsen und Stossdämpfer bei ihren Fahrzeugen (ich möchte jetzt nicht lügen weis es nimmer so genau) aber irgendwo so um 40% höher ist! Abgesehen vom gesetzlichen Standpunkt, den nach den KFG muss der Strassenerhalter die Fahrbahn so eben wie möglich halten, ob da künstlich angelegte Sprungschanzen, so eben wie möglich darstellt, sei dahingestellt.
Ist aber vermutlich ähnlich wie seinerzeit, als zur Beschleunigung der Strassenbahn, auf die Fahrbahn Sperrflächen gepinselt wurden und so mach Autofahrer brav gezahlt hat, haben es ja selbst die abkassierenden Polizeibeamten nicht besser gewusst, dass damals so ca 80% der Sperrflächen in Wien gesetzwidrig waren. Selber habe ich mir einen Sport draus gemacht gerade diese zu benützen, waren sie ja zumeist frei und es ging mitunter am Stosszeitenstau vorbei
N.S. Sorry wenn ich das Thread jetzt verwässert habe!
