Neue Prüderie?

Mitglied #151934

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Männlich Hetero Österreich, Tirol (6020 Innsbruck) Dieser Benutzer hat 3 Checks Dieser Benutzer sucht keine Kontakte
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Heutzutage ist Pornographie überall. Kinder haben längst alle Spielarten der Erotik gesehen, Jahre bevor sie ihren ersten Samenerguss oder ihre erste Regel hatten. MMMMF, FFM, alles ganz üblich.

Trotzdem kommt mir unsre Gesellschaft zunehmend prüfe vor. Meine Pubertät ist in die frühen 70er Jahre gefallen. Damals gab es die Minimode, die Hotpants. Mini hieß, dass die Röcke so kurz waren, "wie es der Anstand gerade noch erlaubt hat", also so kurz, dass man die Unterhosen nicht gesehen hat, wenn die Frau gestanden hat. Hat sie sich gebückt, dann wären die natürlich zu sehen, samt Schamhaaren, die links und rechts heraus gesehen haben, denn Frauen waren damals großteils unrasiert. Hotpants waren etwas züchtigere Unterhosen, die aber nicht weiß, sondern knallbunt waren. Die Schamhaare hat man natürlich auch im Schwimmbad gesehen. Im Schwimmbad war es, von Frankreich her kommend, üblich, sich oben ohne zu sonnen, das Ende des Bikinis war geradezu absehbar. Am See sind die Frauen nicht nur oben ohne gelegen, sie sind so auch herumgegangen und im Buffet gesessen. Und die eine oder andere ist auch ohne Höschen am Bauch gelegen (der eine oder andere Mann natürlich auch). Außerdem gab es die gehäkelte Bikinis, die wirklich nichts verborgen hatten, weder oben, noch unten. Und in der Stadt hat man auch gelegentlich Blusen gesehen, die bis zum Bauch hin offen waren, BHs trugen nur die Frauen, die sich "ohne nicht leisten konnten".

Seither schlägt das Pendel in die andere Richtung. Parallel zur Pornographisierung unsrer Gesellschaft scheinen nackte Brüste für Kinder extrem gefährlich zu sein (vielleicht nicht ganz so gefährlich wie in der USA , aber doch sehr), von Mösen und Schwänzen reden wir erst gar nicht. Sich nackt in der Nähe von Kindern aufzuhalten gilt als schrecklich (ich glaube nicht, dass es Kindern wirklich Schaden würde, in Natura zu sehen, was sie auf dem Handy immer sehen können). Und auch Kinder tollen nicht mehr so nackt durchs Schwimmbad, wie wir das noch getan haben.

Kommt das nur mit so vor, als würden wir immer prüder?
 
Das hat meiner Meinung nach wenig mit Prüderie zu tun. Viel eher ist es die heutige Technik die einen sinnvollerweise vorsichtig werden lässt. Besonders wenn's um nackige Kinder geht.
 
Heutzutage ist Pornographie überall. Kinder haben längst alle Spielarten der Erotik gesehen, Jahre bevor sie ihren ersten Samenerguss oder ihre erste Regel hatten. MMMMF, FFM, alles ganz üblich.

Trotzdem kommt mir unsre Gesellschaft zunehmend prüfe vor. Meine Pubertät ist in die frühen 70er Jahre gefallen. Damals gab es die Minimode, die Hotpants. Mini hieß, dass die Röcke so kurz waren, "wie es der Anstand gerade noch erlaubt hat", also so kurz, dass man die Unterhosen nicht gesehen hat, wenn die Frau gestanden hat. Hat sie sich gebückt, dann wären die natürlich zu sehen, samt Schamhaaren, die links und rechts heraus gesehen haben, denn Frauen waren damals großteils unrasiert. Hotpants waren etwas züchtigere Unterhosen, die aber nicht weiß, sondern knallbunt waren. Die Schamhaare hat man natürlich auch im Schwimmbad gesehen. Im Schwimmbad war es, von Frankreich her kommend, üblich, sich oben ohne zu sonnen, das Ende des Bikinis war geradezu absehbar. Am See sind die Frauen nicht nur oben ohne gelegen, sie sind so auch herumgegangen und im Buffet gesessen. Und die eine oder andere ist auch ohne Höschen am Bauch gelegen (der eine oder andere Mann natürlich auch). Außerdem gab es die gehäkelte Bikinis, die wirklich nichts verborgen hatten, weder oben, noch unten. Und in der Stadt hat man auch gelegentlich Blusen gesehen, die bis zum Bauch hin offen waren, BHs trugen nur die Frauen, die sich "ohne nicht leisten konnten".

Seither schlägt das Pendel in die andere Richtung. Parallel zur Pornographisierung unsrer Gesellschaft scheinen nackte Brüste für Kinder extrem gefährlich zu sein (vielleicht nicht ganz so gefährlich wie in der USA , aber doch sehr), von Mösen und Schwänzen reden wir erst gar nicht. Sich nackt in der Nähe von Kindern aufzuhalten gilt als schrecklich (ich glaube nicht, dass es Kindern wirklich Schaden würde, in Natura zu sehen, was sie auf dem Handy immer sehen können). Und auch Kinder tollen nicht mehr so nackt durchs Schwimmbad, wie wir das noch getan haben.

Kommt das nur mit so vor, als würden wir immer prüder?
Mit zunehmendem Alter wird das schlimmer, glaub ich, es ist schlimm wir entwickeln uns zurück.. einfaches drastisches Beispiel: in frühester Kindheit wurden wir gewindelt und im hohen Alter kanns wieder passieren, abers gibt Leute die das diesbezüglich heut schon fleißig trainieren :mrgreen:
 
Heutzutage ist Pornographie überall. Kinder haben längst alle Spielarten der Erotik gesehen, Jahre bevor sie ihren ersten Samenerguss oder ihre erste Regel hatten. MMMMF, FFM, alles ganz üblich.

Trotzdem kommt mir unsre Gesellschaft zunehmend prüfe vor. Meine Pubertät ist in die frühen 70er Jahre gefallen. Damals gab es die Minimode, die Hotpants. Mini hieß, dass die Röcke so kurz waren, "wie es der Anstand gerade noch erlaubt hat", also so kurz, dass man die Unterhosen nicht gesehen hat, wenn die Frau gestanden hat. Hat sie sich gebückt, dann wären die natürlich zu sehen, samt Schamhaaren, die links und rechts heraus gesehen haben, denn Frauen waren damals großteils unrasiert. Hotpants waren etwas züchtigere Unterhosen, die aber nicht weiß, sondern knallbunt waren. Die Schamhaare hat man natürlich auch im Schwimmbad gesehen. Im Schwimmbad war es, von Frankreich her kommend, üblich, sich oben ohne zu sonnen, das Ende des Bikinis war geradezu absehbar. Am See sind die Frauen nicht nur oben ohne gelegen, sie sind so auch herumgegangen und im Buffet gesessen. Und die eine oder andere ist auch ohne Höschen am Bauch gelegen (der eine oder andere Mann natürlich auch). Außerdem gab es die gehäkelte Bikinis, die wirklich nichts verborgen hatten, weder oben, noch unten. Und in der Stadt hat man auch gelegentlich Blusen gesehen, die bis zum Bauch hin offen waren, BHs trugen nur die Frauen, die sich "ohne nicht leisten konnten".

Seither schlägt das Pendel in die andere Richtung. Parallel zur Pornographisierung unsrer Gesellschaft scheinen nackte Brüste für Kinder extrem gefährlich zu sein (vielleicht nicht ganz so gefährlich wie in der USA , aber doch sehr), von Mösen und Schwänzen reden wir erst gar nicht. Sich nackt in der Nähe von Kindern aufzuhalten gilt als schrecklich (ich glaube nicht, dass es Kindern wirklich Schaden würde, in Natura zu sehen, was sie auf dem Handy immer sehen können). Und auch Kinder tollen nicht mehr so nackt durchs Schwimmbad, wie wir das noch getan haben.

Kommt das nur mit so vor, als würden wir immer prüder?
ich finde du hast ganz recht. ich bin zwar jünger als du, aber erlebe es auch so. meine pubertät in den 90ern war vielleicht die letzte, die noch nicht von der totalen freizügigkeit des internets überschwemmt war. seither geht die schere immer weiter auf. die prüderei, die heute zunimmt, ist vielleicht auch eine reaktion darauf, dass die freizügigkeit im internet den menschen einfach zu viel ist.
 
Diesen Eindruck habe ich offengestanden auch bereits vor längerer Zeit gewonnen, dass die Generationen der nach ~ 1980, 1990 geborenen zunehmend prüder werden oder zumindest mehr Probleme mit nackter Haut haben sowie auch das Thema Sex verstärkt tabuisieren, während indirekt proportional dazu seit der Einführung des Internets das Pornoangebot, aber auch die Möglichkeit, sich sexuell zu verwirklichen, stark angewachsen ist.

Um die Gründe für diese zunehmende Prüderie kann ich jedoch nur mutmaßen. Vielleicht ist's aber auch nur ein stark subjektives Empfinden. Ich war ja selber vor 1982 auch noch nicht auf dieser Welt. :rofl:
 
@Mitglied #326428 meint, es seien die technischen Möglichkeiten. Das glaube ich aber nicht. Damals hätte man gesagt, "wenn sich einer einen runterholen will, dann soll er es doch". Oben Ohne war einfach normal. Es gab von allen Frauen "Obenohnebilder". Immer wieder gab es auch von Prominenten Frauen solche Bilder, die irgend ein Paparazzo geschossen hat.

Es ist auch irgendwie als Akt der Emanzipation angesehen geworden. Brüste sind was Normales, die muss man nicht verstecken. Heute sind wir weit davon entfernt. Die Idee, dass es schlimm wäre, wenn Oben-Ohne Bilder im Web auftauchen, ist ein Zeichen für die Prüderie.
 
Nicht nur mutmaßen.
Prüderie ist übrigens abwertend oder wenn unbewusst benützt einfach kurzsichtig, recht wenig empathisch - wieso auch, nix Nackertes sehen = Prüderie und feig, verklemmt und gemein sowieso?
Kommt das nur mit so vor, als würden wir immer prüder?
Das kommt Dir so vor.
Die Frauen wollen nicht mehr oben ohne gehen oder hat sich das Verhalten einiger Badegäste ihnen gegenüber verändert.
Könnte es sein, dass einige beim Anblick eines nackten Busens die Bereitschaft seiner Trägerin orten, erwarten, erhoffen, erträumen?
Das ist als Frau unangenehm. (Man kann sich hier umsehen.)

Es sind nicht die Frauen die prüder werden.
Aber vorsichtiger. Ich mag mich hier nicht wiederholen habe anderenthreads zwei universitäre Studien zu Frauenfeindlichkeit und eine der Schweizer Armee im Bezug zu Frauenfeindlichkeit. (Dazu gehört u.a. sie als Sexobjekt zu betrachten und sich auch so verhalten, frauenherabwürdigendes oder -feindliches Verhalten sowieso.)

Wenn Du von den 70igern sprichst, ja die Frauen rechtlich und von den Möglichkeiten schlechter gestellt.
Andererseits war dieses männliche Verhalten, wie es jetzt immer häufiger und immer brutaler zu ersehen ist nicht präsent. (inkl. Gruppenbildung real/Netzwerke/Telegramgruppen etc.)
Es gibt eine zunehmende Art eines männlichen Grundverständnisses, das Frauen keineswegs als gleichwertig sieht und ihnen Gewalt oder Schaden anzutun in der Gruppe zur Normalität geworden ist. Das ist nicht zu bestreiten, belegt und sichtbar.

Sehr schön wäre es, wenn sich Männer von dem Verhalten anderer Männer klar distanzieren und das gegebenfalls auch (an)zeigen.
Es gibt nicht "die Männer" und "die Frauen". Es gibt eine Gruppe von Männern, die ein Frauenbild haben, das uns als Gesellschaft schädigt.


(Bekanntgewordene Spitzen finden sich: Liebender Ehemann - seine Frau gerade Mutter geworden, betäubt, vergewaltigt, gefilmt, Täter bejubelt - sie erfuhr es als die Polizei ihr die Fotos ihrer Vergewaltigungen - mehrmals - gezeigt wurden. Nach Datenrecherche war sie den Tag danach mit Übelkeit, Schmerzen und Schwindel im Krankenstand, wusste nicht woher.)
Heutzutage ist Pornographie überall. Kinder haben längst alle Spielarten der Erotik gesehen, Jahre bevor sie ihren ersten Samenerguss oder ihre erste Regel hatten. MMMMF, FFM, alles ganz üblich.
Die Aussage finde ich heftig. Das ist ein direkter Vorwurf der Vernachlässigung an die Eltern.

Ich kenne Dein Umfeld nicht. Mir ist die Problematik bewusst, aber diese Deine Annahme ist nicht zu bestätigen.
Eltern schützen ihre Kinder vor Erkrankung und Gefahren so gut sie können, mit größtem Einsatz - ja viele Gespräche, Beispiele und Erklärungen - tun alles um folgendes zu vermeiden. (funktioniert bei Erwachsen ähnlich aber nicht so schnell und tiefgreifend intensiv)
  • Dopamin-Abstumpfung: Extreme visuelle Reize überfluten das Belohnungssystem, wodurch normale Alltagsaktivitäten (Schule, Hobbys) als langweilig empfunden werden.
  • Gehemmte Impulskontrolle: Die Reifung des Stirnhirns (Präfrontaler Cortex) wird blockiert, was zu schlechterer Selbstregulierung und Suchtverhalten führt.
  • Fehlprogrammierung im Gehirn: Sexuelle Erregung wird fest an Bildschirm-Extreme gekoppelt, was später zu Störungen in realen Beziehungen führen kann.
  • Chronischer Stress: Da das junge Gehirn die Inhalte emotional nicht verarbeiten kann, schüttet es vermehrt Stresshormone (Cortisol) aus.
Nostalgische Pubertätserinnerungen als Maßstab, haben mich als jungen Menschen schon extrem angekotzt.
Die Voraussetzungen und Herausforderungen sind nicht mit denen von Vorgenerationen zu vergleichen.
Das ist zu respektieren.

So wie wir mit 50+/- Männer umgehen müssen, die frauenfeindlich sind und/oder einen Pornoschaden haben.

(o.t. Gesetzlich hinken wir halt. Dickpic-Verbot, Verbot vom Besitz von Vergewaltigungsvideos u.s.w. - immer schärfer, weil die zunehmende Häufigkeit höher und die Art der Taten extremer wird. Wir sind eh wieder die Letzten, die checken das da etwas massiv Gefährliches schief rennt.
Denkt irgendwer, dass das alles an Frauen vorbei geht? Locker, flockig, offen und so gar nicht prüde - ein Männerwunsch. Viele Frauen wollen sich nicht mehr sexy anziehen, sondern als Frau sexuell anziehend auch ohne darzubieten wahr genommen sein. Mit "sexy" warum nicht, in einer Gesellschaft und einer Umgebung, die einem wohlgesonnen ist. (Da wird´s eng, weil als "Fickobjekt" angesehen zu werden, finden halt viele nicht so geil.) - Porno kann auch hier w.o. beschrieben wirken.

Kleine Anekdote zur geliebten verschlafenen Alpenrepublik:
Österreich weigerte sich anfänglich, an dieser Europol-Operation Medusa teilzunehmen – mit der zynischen Begründung, es gäbe laut Daten "keinen Österreich-Bezug". Nach massiver öffentlicher und politischer Kritik leitete das Bundeskriminalamt den Beitritt zur Operation ein.

Aso?


Nun gut reden wir über weibliche Prüderei und männliche Scheuklappen (Mitläufer die schweigen, Zustimmung zeigen oder sich nicht distanzieren)
 
Nö.
Wenn ich mit jemandem unbeschwert und locker über Sex reden kann, sind das ausschließlich junge Leute.
Bei alten Leuten ist halt immer noch im Kopf, dass man über sowas nicht redet, man bestimmte Dinge auch nicht macht und Pornos schauen machen sowieso nur Leute, die in die Hölle kommen.
 
Also vom Kleidungsstil her sicher nicht. Wenn ich mir meine 15jährige Tochter und ihre Freundinnen in dem Alter ansehe, dagegen waren die Mädels in den 70ern Klosterschülerinnen.

Von der Einstellung zur Sexualität her- ja. Die lassen keinen Burschen ran, und finden sogar Plakate für Erotikmessen pervers. Pornos sind sowieso Teufelszeug.
 
Nicht nur mutmaßen.
Prüderie ist übrigens abwertend oder wenn unbewusst benützt einfach kurzsichtig, recht wenig empathisch - wieso auch, nix Nackertes sehen = Prüderie und feig, verklemmt und gemein sowieso?

Das kommt Dir so vor.
Die Frauen wollen nicht mehr oben ohne gehen oder hat sich das Verhalten einiger Badegäste ihnen gegenüber verändert.
Könnte es sein, dass einige beim Anblick eines nackten Busens die Bereitschaft seiner Trägerin orten, erwarten, erhoffen, erträumen?
Das ist als Frau unangenehm. (Man kann sich hier umsehen.)

Es sind nicht die Frauen die prüder werden.
Aber vorsichtiger. Ich mag mich hier nicht wiederholen habe anderenthreads zwei universitäre Studien zu Frauenfeindlichkeit und eine der Schweizer Armee im Bezug zu Frauenfeindlichkeit. (Dazu gehört u.a. sie als Sexobjekt zu betrachten und sich auch so verhalten, frauenherabwürdigendes oder -feindliches Verhalten sowieso.)

Wenn Du von den 70igern sprichst, ja die Frauen rechtlich und von den Möglichkeiten schlechter gestellt.
Andererseits war dieses männliche Verhalten, wie es jetzt immer häufiger und immer brutaler zu ersehen ist nicht präsent. (inkl. Gruppenbildung real/Netzwerke/Telegramgruppen etc.)
Es gibt eine zunehmende Art eines männlichen Grundverständnisses, das Frauen keineswegs als gleichwertig sieht und ihnen Gewalt oder Schaden anzutun in der Gruppe zur Normalität geworden ist. Das ist nicht zu bestreiten, belegt und sichtbar.

Sehr schön wäre es, wenn sich Männer von dem Verhalten anderer Männer klar distanzieren und das gegebenfalls auch (an)zeigen.
Es gibt nicht "die Männer" und "die Frauen". Es gibt eine Gruppe von Männern, die ein Frauenbild haben, das uns als Gesellschaft schädigt.


(Bekanntgewordene Spitzen finden sich: Liebender Ehemann - seine Frau gerade Mutter geworden, betäubt, vergewaltigt, gefilmt, Täter bejubelt - sie erfuhr es als die Polizei ihr die Fotos ihrer Vergewaltigungen - mehrmals - gezeigt wurden. Nach Datenrecherche war sie den Tag danach mit Übelkeit, Schmerzen und Schwindel im Krankenstand, wusste nicht woher.)

Die Aussage finde ich heftig. Das ist ein direkter Vorwurf der Vernachlässigung an die Eltern.

Ich kenne Dein Umfeld nicht. Mir ist die Problematik bewusst, aber diese Deine Annahme ist nicht zu bestätigen.
Eltern schützen ihre Kinder vor Erkrankung und Gefahren so gut sie können, mit größtem Einsatz - ja viele Gespräche, Beispiele und Erklärungen - tun alles um folgendes zu vermeiden. (funktioniert bei Erwachsen ähnlich aber nicht so schnell und tiefgreifend intensiv)
  • Dopamin-Abstumpfung: Extreme visuelle Reize überfluten das Belohnungssystem, wodurch normale Alltagsaktivitäten (Schule, Hobbys) als langweilig empfunden werden.
  • Gehemmte Impulskontrolle: Die Reifung des Stirnhirns (Präfrontaler Cortex) wird blockiert, was zu schlechterer Selbstregulierung und Suchtverhalten führt.
  • Fehlprogrammierung im Gehirn: Sexuelle Erregung wird fest an Bildschirm-Extreme gekoppelt, was später zu Störungen in realen Beziehungen führen kann.
  • Chronischer Stress: Da das junge Gehirn die Inhalte emotional nicht verarbeiten kann, schüttet es vermehrt Stresshormone (Cortisol) aus.
Nostalgische Pubertätserinnerungen als Maßstab, haben mich als jungen Menschen schon extrem angekotzt.
Die Voraussetzungen und Herausforderungen sind nicht mit denen von Vorgenerationen zu vergleichen.
Das ist zu respektieren.

So wie wir mit 50+/- Männer umgehen müssen, die frauenfeindlich sind und/oder einen Pornoschaden haben.

(o.t. Gesetzlich hinken wir halt. Dickpic-Verbot, Verbot vom Besitz von Vergewaltigungsvideos u.s.w. - immer schärfer, weil die zunehmende Häufigkeit höher und die Art der Taten extremer wird. Wir sind eh wieder die Letzten, die checken das da etwas massiv Gefährliches schief rennt.
Denkt irgendwer, dass das alles an Frauen vorbei geht? Locker, flockig, offen und so gar nicht prüde - ein Männerwunsch. Viele Frauen wollen sich nicht mehr sexy anziehen, sondern als Frau sexuell anziehend auch ohne darzubieten wahr genommen sein. Mit "sexy" warum nicht, in einer Gesellschaft und einer Umgebung, die einem wohlgesonnen ist. (Da wird´s eng, weil als "Fickobjekt" angesehen zu werden, finden halt viele nicht so geil.) - Porno kann auch hier w.o. beschrieben wirken.

Kleine Anekdote zur geliebten verschlafenen Alpenrepublik:
Österreich weigerte sich anfänglich, an dieser Europol-Operation Medusa teilzunehmen – mit der zynischen Begründung, es gäbe laut Daten "keinen Österreich-Bezug". Nach massiver öffentlicher und politischer Kritik leitete das Bundeskriminalamt den Beitritt zur Operation ein.

Aso?


Nun gut reden wir über weibliche Prüderei und männliche Scheuklappen (Mitläufer die schweigen, Zustimmung zeigen oder sich nicht distanzieren)
Damit wäre alles gesagt !
 
@Mitglied #326428 meint, es seien die technischen Möglichkeiten. Das glaube ich aber nicht. Damals hätte man gesagt, "wenn sich einer einen runterholen will, dann soll er es doch". Oben Ohne war einfach normal. Es gab von allen Frauen "Obenohnebilder". Immer wieder gab es auch von Prominenten Frauen solche Bilder, die irgend ein Paparazzo geschossen hat.

Es ist auch irgendwie als Akt der Emanzipation angesehen geworden. Brüste sind was Normales, die muss man nicht verstecken. Heute sind wir weit davon entfernt. Die Idee, dass es schlimm wäre, wenn Oben-Ohne Bilder im Web auftauchen, ist ein Zeichen für die Prüderie.
Es gibt genug Leute die sich über stillende Mütter echauffieren....
 
Nö.
Wenn ich mit jemandem unbeschwert und locker über Sex reden kann, sind das ausschließlich junge Leute.
Bei alten Leuten ist halt immer noch im Kopf, dass man über sowas nicht redet, man bestimmte Dinge auch nicht macht und Pornos schauen machen sowieso nur Leute, die in die Hölle kommen.
Nö. Ich dürfte mit 63 in deinen Augen ein altes Leut sein. Klar binde ich nicht jedem meine Sexualität um, aber wenn mich jemand fragt, bekommt er Antworten. So zb meine Nachbarn, als sie meinen damaligen Sklaven häufiger im Garten arbeiten gesehen haben.
Also vom Kleidungsstil her sicher nicht. Wenn ich mir meine 15jährige Tochter und ihre Freundinnen in dem Alter ansehe, dagegen waren die Mädels in den 70ern Klosterschülerinnen.

Von der Einstellung zur Sexualität her- ja. Die lassen keinen Burschen ran, und finden sogar Plakate für Erotikmessen pervers. Pornos sind sowieso Teufelszeug.
Töchterlein lebt Polyamorie, ihre Freunde sind Trans, lesbisch, bi etc- für sie normal und sie redet auch darüber.

Der Vorwurf "Prüde" zu sein, hat für mich den Geschmack des " Warum machst du nicht das, was ich will".
 
Nö.
Wenn ich mit jemandem unbeschwert und locker über Sex reden kann, sind das ausschließlich junge Leute.
Bei alten Leuten ist halt immer noch im Kopf, dass man über sowas nicht redet, man bestimmte Dinge auch nicht macht und Pornos schauen machen sowieso nur Leute, die in die Hölle kommen.
Mit schwarz/weiß Klischees kommt man in einer Diskussion selten weiter. Ich kenne in sowohl jüngerer als auch älterer Generation verschiedene Ausprägungen. In beiden scheint es Extreme zu geben. Ein gesundes Mittelmaß ebenfalls, nur tritt das meist nicht so massiv in Erscheinung.
 
Alles das so anfängt, endet selten mit der Bereitschaft die Gegebenheiten der Zeit zu anzuerkennen.
Nostalgie-Mimimi könnte man frech sagen.
Damit wäre alles gesagt !
Schön wäre es.
Es ist schade, dass der Ruf von Männern, die wirklich die feinsten Menschen sind, mit denen gut zusammenleben und -arbeiten ist, Spaß und Freude sowieso, derart mitgezogen werden. Als Frau kannst Du nicht wissen, wer Dir welcher Gesinnung begegnen wird. Vorsicht ist angebracht, war sie immer schon, dennoch der Zeit angepasst sehen wir neue Phänomene oder gar Gepflogenheiten. :(
Es gibt genug Leute die sich über stillende Mütter echauffieren....
Die Legende nehme ich jetzt aber auch gleich mit und mach mal dilettantisch auf @Mitglied #469517
Wir haben eine Stichtagswert von ca. 40.000 Frauen in ganz Österreich. (Da hat man kaum die Chance eine zu finden :))
Viele davon sind in der Öffentlichkeit u.a. aus kulturellen Gründen ganz sicher nicht beim Stillen zu sehen.
Es gibt nicht genug Stillende in der Öffentlichkeit, damit sich genug Leute darüber aufregen können.
(Wobei ich die genauso wenig kenne, wie Frauen die Türaufhalter zur Sau machen - das wird wohl oft gebracht, kann realistisch nicht stimmen. Persönlich, bei 4 Kindern mit jeweils 10 Monaten Stillzeit, hatte ich nie eine unangenehme Reaktion wie viele anderen Frauen ebenso nicht. Prinzipiell ist es einem gemütlich lieber, aber manchmal geht es nicht anders, da setzt man sich auf kein Podest, packt net provokativ aus, sondern macht das intim diskret für Mutter und Kind in Stillbeziehung.
Einzeldeppen gibt es immer, die machen dann halt ein verzerrtes Bild - somit: Urbane Legende)
Der Vorwurf "Prüde" zu sein, hat für mich den Geschmack des " Warum machst du nicht das, was ich will".
Ja.
 
Heutzutage ist Pornographie überall. Kinder haben längst alle Spielarten der Erotik gesehen, Jahre bevor sie ihren ersten Samenerguss oder ihre erste Regel hatten. MMMMF, FFM, alles ganz üblich.
Wo soll das bitte "üblich" sein? Angst davor haben vermutlich alle Eltern, deren Kinder in diesen Zeiten heranwachsen. Es verhindern können sicher nicht alle, aber deshalb würde ich es noch lange nicht als üblich bezeichnen.
 
Es gibt eine zunehmende Art eines männlichen Grundverständnisses, das Frauen keineswegs als gleichwertig sieht und ihnen Gewalt oder Schaden anzutun in der Gruppe zur Normalität geworden ist. Das ist nicht zu bestreiten, belegt und sichtbar.
Ja, eine erschreckende Entwicklung, die "Influencer" für sich nutzen 🤮.
Sehr schön wäre es, wenn sich Männer von dem Verhalten anderer Männer klar distanzieren und das gegebenfalls auch (an)zeigen.
Volle Zustimmung!
 
Ich dürfte mit 63 in deinen Augen ein altes Leut sein.
Im Gegenteil ich finde gerade, dass Frauen sich sehr wohl auseinandersetzen und darüber reden.
Hormone, Frauengesundheit (weiß man viel mehr über Stoffwechsel etc.), Frauen ticken anders.
Ja und natürlich über Sex im Alter und wie es sich verändert.
Gespräche darüber, durchaus auch mit Männern, wie umgehen, wie Wege finden, sind längst angekommen, find ich.

Dem Thema angepasst, auch über diese unerträgliche Art, Frauen (MILFs u. GILFs) als Fetisch zu bezeichnen, die Art und Weise wie da auch hier der Zugang gesucht wird und darüber geschrieben, die Frau als solche Fickobjekt gewünschter Beschaffenheit und natürlich Geilheit/Versauthaut, da speibst Dich einfach nur an. Die rennen aber da draußen rum.
(o.t. Was Porno macht habe ich oben grob umrissen - hier sicher auch ein Faktor)
Grausliche Respekt- und Distanzlosigkeit. Entmenschlichte Sexualität.

Wie erwähnt, ich sehe 2 Gruppen von Männern mittlerweile.
 
Im Gegenteil ich finde gerade, dass Frauen sich sehr wohl auseinandersetzen und darüber reden.
Hormone, Frauengesundheit (weiß man viel mehr über Stoffwechsel etc.), Frauen ticken anders.
Ja und natürlich über Sex im Alter und wie es sich verändert.
Gespräche darüber, durchaus auch mit Männern, wie umgehen, wie Wege finden, sind längst angekommen, find ich.

Dem Thema angepasst, auch über diese unerträgliche Art, Frauen (MILFs u. GILFs) als Fetisch zu bezeichnen, die Art und Weise wie da auch hier der Zugang gesucht wird und darüber geschrieben, die Frau als solche Fickobjekt gewünschter Beschaffenheit und natürlich Geilheit/Versauthaut, da speibst Dich einfach nur an. Die rennen aber da draußen rum.
(o.t. Was Porno macht habe ich oben grob umrissen - hier sicher auch ein Faktor)
Grausliche Respekt- und Distanzlosigkeit. Entmenschlichte Sexualität.

Wie erwähnt, ich sehe 2 Gruppen von Männern mittlerweile.
Die du wie nennst? Frage wegen dem gruppenzwang.
 
Im Gegenteil ich finde gerade, dass Frauen sich sehr wohl auseinandersetzen und darüber reden.
Hormone, Frauengesundheit (weiß man viel mehr über Stoffwechsel etc.), Frauen ticken anders.
Ja und natürlich über Sex im Alter und wie es sich verändert.
Gespräche darüber, durchaus auch mit Männern, wie umgehen, wie Wege finden, sind längst angekommen, find ich.

Dem Thema angepasst, auch über diese unerträgliche Art, Frauen (MILFs u. GILFs) als Fetisch zu bezeichnen, die Art und Weise wie da auch hier der Zugang gesucht wird und darüber geschrieben, die Frau als solche Fickobjekt gewünschter Beschaffenheit und natürlich Geilheit/Versauthaut, da speibst Dich einfach nur an. Die rennen aber da draußen rum.
(o.t. Was Porno macht habe ich oben grob umrissen - hier sicher auch ein Faktor)
Grausliche Respekt- und Distanzlosigkeit. Entmenschlichte Sexualität.

Wie erwähnt, ich sehe 2 Gruppen von Männern mittlerweile.
Die eine Gruppe versucht halt, mit Pornoromantik und "Ey figgn" zum Zug zu kommen. Dass die meisten Frauen darauf nicht abfahren und etwas anspruchsvoller sind, dürfte indes nicht überraschen.

Und ich denke, dass dies auch ein großer Faktor für viele ist, sich am Badestrand etwas verhüllter zu zeigen. Wenn der Anteil der Vollpfosten, die eine Frau nur als Sex Objekt sehen, für eine Frau spürbar großer wird, und sie sich mit zu viel ungewollten Reaktionen konfrontiert sieht, geht sie halt einen Schritt zurück.

Negative Reaktionen auf stillende Mütter, die das diskret tun, habe ich noch nie verstanden. Dort würde ich eher sagen, dass es mit einer gewissen Art von Prüderie zu tun hat.
 
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