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Heutzutage ist Pornographie überall. Kinder haben längst alle Spielarten der Erotik gesehen, Jahre bevor sie ihren ersten Samenerguss oder ihre erste Regel hatten. MMMMF, FFM, alles ganz üblich.
Trotzdem kommt mir unsre Gesellschaft zunehmend prüfe vor. Meine Pubertät ist in die frühen 70er Jahre gefallen. Damals gab es die Minimode, die Hotpants. Mini hieß, dass die Röcke so kurz waren, "wie es der Anstand gerade noch erlaubt hat", also so kurz, dass man die Unterhosen nicht gesehen hat, wenn die Frau gestanden hat. Hat sie sich gebückt, dann wären die natürlich zu sehen, samt Schamhaaren, die links und rechts heraus gesehen haben, denn Frauen waren damals großteils unrasiert. Hotpants waren etwas züchtigere Unterhosen, die aber nicht weiß, sondern knallbunt waren. Die Schamhaare hat man natürlich auch im Schwimmbad gesehen. Im Schwimmbad war es, von Frankreich her kommend, üblich, sich oben ohne zu sonnen, das Ende des Bikinis war geradezu absehbar. Am See sind die Frauen nicht nur oben ohne gelegen, sie sind so auch herumgegangen und im Buffet gesessen. Und die eine oder andere ist auch ohne Höschen am Bauch gelegen (der eine oder andere Mann natürlich auch). Außerdem gab es die gehäkelte Bikinis, die wirklich nichts verborgen hatten, weder oben, noch unten. Und in der Stadt hat man auch gelegentlich Blusen gesehen, die bis zum Bauch hin offen waren, BHs trugen nur die Frauen, die sich "ohne nicht leisten konnten".
Seither schlägt das Pendel in die andere Richtung. Parallel zur Pornographisierung unsrer Gesellschaft scheinen nackte Brüste für Kinder extrem gefährlich zu sein (vielleicht nicht ganz so gefährlich wie in der USA , aber doch sehr), von Mösen und Schwänzen reden wir erst gar nicht. Sich nackt in der Nähe von Kindern aufzuhalten gilt als schrecklich (ich glaube nicht, dass es Kindern wirklich Schaden würde, in Natura zu sehen, was sie auf dem Handy immer sehen können). Und auch Kinder tollen nicht mehr so nackt durchs Schwimmbad, wie wir das noch getan haben.
Kommt das nur mit so vor, als würden wir immer prüder?
Trotzdem kommt mir unsre Gesellschaft zunehmend prüfe vor. Meine Pubertät ist in die frühen 70er Jahre gefallen. Damals gab es die Minimode, die Hotpants. Mini hieß, dass die Röcke so kurz waren, "wie es der Anstand gerade noch erlaubt hat", also so kurz, dass man die Unterhosen nicht gesehen hat, wenn die Frau gestanden hat. Hat sie sich gebückt, dann wären die natürlich zu sehen, samt Schamhaaren, die links und rechts heraus gesehen haben, denn Frauen waren damals großteils unrasiert. Hotpants waren etwas züchtigere Unterhosen, die aber nicht weiß, sondern knallbunt waren. Die Schamhaare hat man natürlich auch im Schwimmbad gesehen. Im Schwimmbad war es, von Frankreich her kommend, üblich, sich oben ohne zu sonnen, das Ende des Bikinis war geradezu absehbar. Am See sind die Frauen nicht nur oben ohne gelegen, sie sind so auch herumgegangen und im Buffet gesessen. Und die eine oder andere ist auch ohne Höschen am Bauch gelegen (der eine oder andere Mann natürlich auch). Außerdem gab es die gehäkelte Bikinis, die wirklich nichts verborgen hatten, weder oben, noch unten. Und in der Stadt hat man auch gelegentlich Blusen gesehen, die bis zum Bauch hin offen waren, BHs trugen nur die Frauen, die sich "ohne nicht leisten konnten".
Seither schlägt das Pendel in die andere Richtung. Parallel zur Pornographisierung unsrer Gesellschaft scheinen nackte Brüste für Kinder extrem gefährlich zu sein (vielleicht nicht ganz so gefährlich wie in der USA , aber doch sehr), von Mösen und Schwänzen reden wir erst gar nicht. Sich nackt in der Nähe von Kindern aufzuhalten gilt als schrecklich (ich glaube nicht, dass es Kindern wirklich Schaden würde, in Natura zu sehen, was sie auf dem Handy immer sehen können). Und auch Kinder tollen nicht mehr so nackt durchs Schwimmbad, wie wir das noch getan haben.
Kommt das nur mit so vor, als würden wir immer prüder?