Machtgefälle

Ich glaube außerdem, dass ein Mensch, der sich seiner Stärke bewusst ist und in sich ruht, nie einen Menschen rein aufgrund seiner devoten Neigung als schwach oder weniger „vergötterungswürdig“ ansehen wird. Das erlebe ich eigentlich nur bei Menschen, die sich ihrer eigenen Stärke nicht sicher sind, bzw. sich nicht auf diese verlassen (können).
 
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Jetzt hab ich doch noch eine Frage an die "dominanten" Damen.

Könnt ihr das Vergöttert-Werden ehrlich annehmen?
Fühlt ihr euch darin als Person gesehen?.
Oder reicht es euch, die Rolle zu spielen?
Also lügen mag ich eh nicht. Ich werde hin und wieder gebeten etwas schön zu reden weil ich einfach das reale sehe.
Doch es ist wunderbar einer Frau zu dienen, die ich mir als wertvolles Wesen vorstelle, und da passt eine Göttin sehr gut dazu.
Das heißt aber nicht, dass ich sie als Göttin anspreche muss, das wäre unter Umständen etwas zu kitschig. Dennoch wenn es ihr gefallen würde, würde ich es gerne tun.
Im Grunde ist es einfach wenn man sich einem Menschen hingibt, dann sollte er möglichst fehlerfrei sein, göttlich eben. Auch wenn dieser reale Mensch noch gar nicht die Qualitäten dafür hat, doch ich helfe ihm diese zu bekommen, so weit wie es mir möglich ist.
Denn diese Frau die ich als Göttin sehe, hat sehr viel Macht über mich, die ich sogar spüren möchte und da ist es sehr gut diese Frau oder Göttin sehr gut zu behandeln.
 
Dieses vergöttern meine ich.
Und dieses dann aussprechen....
Ich kenne seine Herrin nicht. Und womöglich findet sie es gut. Dann passt es in meinen Augen, zumindest scheint er sie als seine Göttin zu sehen.
Es ist einfach etwas liebevolles. Was ist daran so schlimm wenn es vom Herzen kommt.
Schlimm wäre es nur wenn es geschleimt wäre, sprich es gelogen wäre.
Wenn tatsächlich ein Machtgefälle besteht ist
gnadenlose Offenheit und Ehrlichkeit sehr bedeutend. Denn eine Herrin sollte wissen wie es mit dem Sklave bestellt ist. Unvollkommenheiten passieren, doch man kann damit arbeiten, damit der Sklave stets immer besser wird.
 
Im Grunde ist es einfach wenn man sich einem Menschen hingibt, dann sollte er möglichst fehlerfrei sein, göttlich eben. Auch wenn dieser reale Mensch noch gar nicht die Qualitäten dafür hat, doch ich helfe ihm diese zu bekommen, so weit wie es mir möglich ist.
Also das finde ich jetzt zum Beispiel unmöglich und es bewahrheitet mein Gefühl, dass ein Sub nicht Dom als Person meint sondern ein unrealistisches Wesen und dieses nur auf Dom projiziert um seine Bedürfnisse daran auszuleben.

So ein Theater benötige ich nicht.
Und schon gar nicht brauch ich eine Hilfe von Sub, damit ich "perfekt" werde.
Was ist denn das für eine überhebliche Ansicht bitte?

Ich sehe, dass meine Vorurteile zu dem ganzen berechtigt sind, wenn ich deine Ergüsse so lese.
Ich danke dir dafür!🙏
 
Also das finde ich jetzt zum Beispiel unmöglich und es bewahrheitet mein Gefühl, dass ein Sub nicht Dom als Person meint sondern ein unrealistisches Wesen und dieses nur auf Dom projiziert um seine Bedürfnisse daran auszuleben.

So ein Theater benötige ich nicht.
Und schon gar nicht brauch ich eine Hilfe von Sub, damit ich "perfekt" werde.
Was ist denn das für eine überhebliche Ansicht bitte?

Ich sehe, dass meine Vorurteile zu dem ganzen berechtigt sind, wenn ich deine Ergüsse so lese.
Ich danke dir dafür!🙏
Nun was für eine überhebliche Ansicht?
Ich habe nur geschrieben was ich fühle.
Ich sehe meine Herrin als Mensch sicherlich, doch sie möge auch meine Göttin sein.
Zumindest ist die idealisierte weibliche Form damit gemeint. Ich möchte sie in einem reinen Licht sehen.
Und es ist auch umgekehrt möglich so wie Es die @Mitglied #652001 gesagt hat.
Es sollte nur nicht kitschig sein.
Ich selber habe es lange Zeit nicht getan, meine Herrin auf ein Podest zu packen, doch es unterbindet meinem Stolz und fördert meine Hingabe.
Aber vermutlich bist Du keine Herrin und verträgst keine Würdigung und Verehrung.

Es gibt aber durchaus Femdoms die noch weiter gehen als Du dir vorstellen kannst.
Folgender Artikel hat mich auch ein wenig geflasht:


Da besteht sicher ein starkes Machtgefälle.
 
Mal ganz naiv gefragt, warum will man sich überhaupt (in einer Beziehung) unterwerfen? Und warum will man auf der anderen Seite bitte eine oder einen Sub daheim hocken haben? Mir kommt das schon irgendwie stark nach Flucht aus dem Alltag vor. Und zwar auf beiden Seiten.
 
Mal ganz naiv gefragt, warum will man sich überhaupt in einer Beziehung unterwerfen? Und warum will man auf der anderen Seite bitte eine oder einen Sub daheim hocken haben? Mir kommt das schon irgendwie stark nach Flucht aus dem Alltag vor. Und zwar auf beiden Seiten.
Der Alltag geht vor und Einvernehmlichkeit ist immer notwendig!
Doch es gibt Menschen die sind in Pension oder haben die Zeit.
Als Fluchtmotiv ist sowas total ungeeignet.
Sub die vor dem Alltag und der Arbeit flüchten, sind nicht zu gebrauchen. Das sind eher erwachsene Kleinkinder und völlig unattraktiv für eine Herrin.
 
Der Alltag geht vor und Einvernehmlichkeit ist immer notwendig!
Doch es gibt Menschen die sind in Pension oder haben die Zeit.
Als Fluchtmotiv ist sowas total ungeeignet.
Sub die vor dem Alltag und der Arbeit flüchten, sind nicht zu gebrauchen. Das sind eher erwachsene Kleinkinder und völlig unattraktiv für eine Herrin.
Schön und gut. Beantwortet aber in keiner Weise meine Frage.
 
Ein guter Beitrag! 😁
Ich glaube Du hast da was grundlegend nicht verstanden. Ich vermute eher das online Subs solche Geschöpfe sind , die kurz mal vor Cam ihre Auszeit vom hässlichen Alltag finden.
Das meine ich nicht! Und da gibt es auch kein wirkliches Machtgefälle. Einfach Leitung knappen und fertig. Virtuelle Hirnwixerei mit dummen Spielchen die keinem etwas bringen.
Sorry ich wollte nicht so hart schreiben.
 
Sind das 24/7 SklavInnen, denen man alles befehlen bzw erlauben muß, nicht eh?
Auch da liegst du falsch. Das würde keine Herrin aushalten und wäre praktisch gar nicht durchführbar.
Es geht nur mit starken , selbständigen, loyalen und Verantwortungsvollen Subs.
Eine Herrin sucht sich solche Kandidaten sehr gut aus. Alles andere ist unbrauchbar.
 
Mal ganz naiv gefragt, warum will man sich überhaupt (in einer Beziehung) unterwerfen? Und warum will man auf der anderen Seite bitte eine oder einen Sub daheim hocken haben?

Weil jedes Tierchen sein Plaisierchen hat und manche Menschen sich nun mal von solchen Spielarten erregen lassen. Wobei die Bezeichnung „Spielart“ sicherlich nicht auf jeden zutrifft und „erregen“ es - für mich zumindest - auf das primär Sexuelle eingrenzt. Meine Parameter sind aber natürlich nicht übertragbar. Mache werden sich von Dingen erregen lassen, in denen ich wiederum keine sexuellen Aspekte erkenne und wieder andere werden es nicht als Spielart empfinden.

Mir kommt das schon irgendwie stark nach Flucht aus dem Alltag vor. Und zwar auf beiden Seiten.

Es ist dir unbenommen, das so zu sehen. 🤷🏼‍♀️ Wenn du dir Widerspruch erwartest, wirst du den von mir zumindest nicht bekommen. Weder muss ich für das, was mir Spaß macht werben, noch muss ich meine geistige Gesundheit erklären.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch da liegst du falsch. Das würde keine Herrin aushalten und wäre praktisch gar nicht durchführbar.
Es geht nur mit starken , selbständigen, loyalen und Verantwortungsvollen Subs.
Eine Herrin sucht sich solche Kandidaten sehr gut aus. Alles andere ist unbrauchbar.
Sorry, aber das kann ich mir so nicht vorstellen.
Wozu sollte ich einem "starken , selbständigen, loyalen und Verantwortungsvollen Sub" alles befehlen bzw erlauben, selbst den Toilettengang reglementieren?
Hat für mich schon etwas von Kleinkind und "Erziehungsberechtigtem".
 
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