Libidostörungen durch Antidepressiva

Mich haben die AD in die Windeln befördert und damit meine Vorlieben verstärkt.
Allerdings ging das halbe Jahr im Bett gar nichts, nicht mal ne Erektion.

Kam aber sofort wieder nach dem Absetzen nur der Windelfetisch ist mir geblieben
 
Es ist ein Wahnsinn was sich heutzutage mit den Depressionen abspielt, hat ja schon bald jeder zweite....

Ich bin ja kein Arzt aber mir kommt das überhaupt recht eigenartig vor bei Depressionen einfach Tabletten zu verschreiben. Sowas hat ja eine Ursache im Leben des betroffenen Menschen....

Die Tabletten kommen mir so vor als wenn beim Auto die Ladekontrolle aufleuchtet und ich nehm ein Hammerl und schlag einfach das Birndl kaputt....dann leuchtets zwar nimmer aber die Ursache is trotzdem noch da....

Irgenwas im medizinischen System läuft da ganz verkehrt...:roll:
Ja bei Depressionen ist es schon wichtig AD zu nehmen, da der Körper mehr motiviert wird positiver zu sein, sonst kann man nicht daran arbeiten der Sache auf den Grund zu gehen woher die Depressionen kommen und man ist einfach entspannter usw. ich weiss wovon ich rede glaub mir gggg und es ist ein langwieriger Prozess aus dieser Sache wieder rauszukommen.
 
Wollte wissen ob andere Mitglieder des Forums auch Libidostörungen :fragezeichen: bemerkt haben, nachdem sie mittelfristig (7 Monate lang) Antidepressiva schlucken mussten?

Also ich kann nur sagen dass mich die AD nicht beeinflusst haben. 7 Monate ist auch keine lange Zeit die Pillen zu nehmen.
 
Ja bei Depressionen ist es schon wichtig AD zu nehmen, da der Körper mehr motiviert wird positiver zu sein, sonst kann man nicht daran arbeiten der Sache auf den Grund zu gehen woher die Depressionen kommen und man ist einfach entspannter usw. ich weiss wovon ich rede glaub mir gggg und es ist ein langwieriger Prozess aus dieser Sache wieder rauszukommen.

Ich würde nicht bei Depressionen sofort AD nehmen. Es bedarf sowieso vorher einer sorgfältigen Evaluation durch einen Psychologen/Psychiater. Psychiater und Psychologen arbeiten enger zusammen als man denkt und schicken sich in der Praxis oft die Patienten gegenseitig zu, wenn der eine ansteht.

In der Regel hat man bei kurzfristigen und langfristigen Therapien, also bei nichtmedikamentöser Behandlung größere Chancen auf vollständige Genesung, als durch die Einnahme von Antidepressiva. Der größere Erfolg wird der Entwicklung von coping skills zugeschrieben, die man bei medikamentöser Behandlung oft nicht entwickelt bzw. entwickeln muss. Gerade Coping Strategien greifen oft sehr tief und gehen bis in die Lebensanschaung, dem Umgang mit dem Tod, Religiösität etc... einher. Im Idealfall hat man selbst bei schweren Schicksalsschlägen dann die Werkzeuge vernünftig und erwachsen mit diesen umzugehen. Die Rückfallsquote ist wesentlich geringer, als bei medikamentöser Behandlung, wenngleich es schwere Fälle gibt, wo man Medikamente unbedingt braucht. Allerdings sind es bei den schweren Fällen keine SSRI, sondern die wesentlich wirksameren, aber nebenwirkungsstärkeren Vorgänger eben dieser.
 
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