Libidostörungen durch Antidepressiva

Mitglied #16959

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Wollte wissen ob andere Mitglieder des Forums auch Libidostörungen :fragezeichen: bemerkt haben, nachdem sie mittelfristig (7 Monate lang) Antidepressiva schlucken mussten?
 
es stellt sich die frage, ob die störungen nach dem absetzen oder schon während der einnahme eintraten?
 
während und nach dem Absetzen - nehme allerdings seit Juli nichts mehr und habe immer noch ein sehr niedriges Libido - was bis vor einem Jahr sicherlich nicht der Fall war.
 
während und nach dem Absetzen - nehme allerdings seit Juli nichts mehr und habe immer noch ein sehr niedriges Libido - was bis vor einem Jahr sicherlich nicht der Fall war.

hast schon mit deinem arzt gesprochen? das wäre mein erster rat.

vielleicht war es die falsche behandlung und die ad haben sozusgen nicht "geholfen", weil es nicht die richtige rezeptur war?

dh, du hast dein "krankheitsbild" immer noch und es liegt schlichtweg daran?

seit juli ist ja doch schon eine weile vergangen und theoretisch dürfte da kein wirkstoff mehr in deinem körper sein.

ich habe vor vielen jahren eine ähnliche erfahrung gemacht, wobei die libido gepasst hat, doch ich durch die einnahme schlichtweg orgasmus"unfähig" wurde (war allerdings im beipacktext angeführt unter nebenwirkungen). nach absetzen und anderer behandlung hat es nach kürzester zeit wieder gepasst.
 
Es ist ein Wahnsinn was sich heutzutage mit den Depressionen abspielt, hat ja schon bald jeder zweite....

Ich bin ja kein Arzt aber mir kommt das überhaupt recht eigenartig vor bei Depressionen einfach Tabletten zu verschreiben. Sowas hat ja eine Ursache im Leben des betroffenen Menschen....

Die Tabletten kommen mir so vor als wenn beim Auto die Ladekontrolle aufleuchtet und ich nehm ein Hammerl und schlag einfach das Birndl kaputt....dann leuchtets zwar nimmer aber die Ursache is trotzdem noch da....

Irgenwas im medizinischen System läuft da ganz verkehrt...:roll:
 
Man sollte die Tabletten nicht verteufeln, es gibt Fälle da sind sie einfach nötig, da wäre es dumm sie dann nicht zu nehmen.
Aber zumindest in D sehe ich das Problem, bzw gabs neulich einen Test, bei dem die Psychoonkels sehr schlecht abschnitten, selbst gängige Medikamente waren ihnen unbekannt.
Da ist man einfach auf einen motivierten guten Arzt angewiesen.

Meiner Meinung nach läufts aber in der Gesellschaft momentan so schief, dass man da dringendst gegensteuern müsste. Bei der hiohen Zahl an depressiven Menschen kann man schon davon ausgehen, dass unsere Gesellschft zuviele Menschen krank macht.
 
Es ist ein Wahnsinn was sich heutzutage mit den Depressionen abspielt, hat ja schon bald jeder zweite....

Irgenwas im medizinischen System läuft da ganz verkehrt...:roll:
Ich würde in einem solchen Fall nicht das medizinische System hinterfragen.

Wenn jeder zweite Mensch unter Depressionen leidet, scheint mir das eher ein Hinweis darauf zu sein, dass mit der heutigen Art, zu leben, etwas ganz schwer im argen liegen muss. Sei es im Privaten, in der Arbeitswelt oder in welchem Bereich auch immer.
 
Sehr richtig Lucky.

Aber was willst du tun? Antidepressiva sind keine Lösung aber eine Möglichkeit bei schwereren Fällen medizinisch unter die Arme zu greifen. Jede Downphase drückt sich bei vielen anders aus und zeigt andere Wirkungen. Angefangen bei Heulanfällen hin bis zum totalen Persönlichkeitswechsel oder gar Suizid. Genau da greifen die Tabletten ein und machen dir den Tag leichter.
Andere greifen zu Drogen oder Alkohol, welches eindeutig die schlechtere Lösung ist und dem Körper noch mehr schaden kann als so eine Pille.
Die Pille bleibt wie du selbstschon irgendwie ausgedrückt hast trotzdem nur eine oberflächlige Behandlung. In so einem Fall helfen nur Freunde. Ein Arzt bringt meiner Meinung nach leider auch nicht mehr viel in so einem Fall. Der Arzt dient nur als, hoffentlich nie verwendete, Notbremse.

Und zu dir zapatilla. Geh am besten mit Freunden was trinken. Red nochmals mit deinen Freunden undfang an das Leben wieder zu genießen dann wird das schon. Wenn es dann nicht besser wird nimm den Schnellzug zum Arzt.
 
...zum thema zurück zu kommen:

ja, ich kenne viele die durch ADs Libido- und Orgasmusstörungen haben und hatten, da es sich ja um eine häufige nebenwirkung handelt. Meist hilft umsteigen auf ein anderes AD. Da du aber schon abgesetzt hast, fällt das flach. Sprich mit deinem artzt darüber, vielleicht kann er helfen diese NW zu bekämpfen. Ansonsten sollte es eigentlich wieder vergehen...aber es ist sehr sehr häufig bei ADs!

viel glück!!
 
Man sollte die Tabletten nicht verteufeln, es gibt Fälle da sind sie einfach nötig, da wäre es dumm sie dann nicht zu nehmen.
Aber zumindest in D sehe ich das Problem, bzw gabs neulich einen Test, bei dem die Psychoonkels sehr schlecht abschnitten, selbst gängige Medikamente waren ihnen unbekannt.
Da ist man einfach auf einen motivierten guten Arzt angewiesen.

Meiner Meinung nach läufts aber in der Gesellschaft momentan so schief, dass man da dringendst gegensteuern müsste. Bei der hiohen Zahl an depressiven Menschen kann man schon davon ausgehen, dass unsere Gesellschft zuviele Menschen krank macht.

kurz noch ot ;):

aus meiner erfahrung ist allein eine tabletteneinnahme und sich darauf zu verlassen, dass "die schon helfen", nicht genug. ursachenbekämpfung ist das zielführendste. für gewöhnlich gibt es einen punkt im leben des "kranken", an dem ansetzen kann, bzw gibt es ein "schlüsselerlebnis", das aufgearbeitet werden muss (bei mir war es damals der selbstmord einer freundin, für den ich mich teilverantwortlich gefühlt habe). selbstverständlich geht ohne aktive mitarbeit und dem willen, sein leben zum positiven zu bringen, gar nichts.

ich wünsch dem te, dass er sich wieder hinbekommt.
 
kurz noch ot ;):

aus meiner erfahrung ist allein eine tabletteneinnahme und sich darauf zu verlassen, dass "die schon helfen", nicht genug. ursachenbekämpfung ist das zielführendste. für gewöhnlich gibt es einen punkt im leben des "kranken", an dem ansetzen kann, bzw gibt es ein "schlüsselerlebnis", das aufgearbeitet werden muss (bei mir war es damals der selbstmord einer freundin, für den ich mich teilverantwortlich gefühlt habe). selbstverständlich geht ohne aktive mitarbeit und dem willen, sein leben zum positiven zu bringen, gar nichts.

ich wünsch dem te, dass er sich wieder hinbekommt.


Ich glaube das Schlüsselerlebnis ist oft nur das Schlüsselerlebnis weil schon zu diesem Zeitpunkt die Psyche nicht mehr intakt ist.
Selbsmord einer Freundin ist natürlich schon ein Brocken, aber eine Teilschuld oder Teilverantwortlichkeit? :?
Wenn sich jemand umbringen will, kannst das auf Dauer nie verhindern, wenn du etwas getan hast von dem du meinst, dass es zum Selbstmord beigetragen haben könnte, wie oft machen andere das Selbe, ohne dass es in einem Selbstmord endet? Ich kan mir nicht vorstellen, was ein Freund machen müsste um mich in die Nähe eines Selbsmordes zu bringen, zumal man sich von einem Freund durch ein einfaches schleich dich trennen kann.

Die Betroffenen haben halt die besten Chancen, jemaöls wiieder auf diese Tabletten verzichten zu können, wenn sie rechtzeitig und ausreichend lange genommen werde, Dass es die richtigen sein müssen ist eh klar. Mittlerweile gibts ja auch welche mit weniger Nebenwirkungen, die zB auch Herzkranke einnehmen können.


Unbehandelt sind deperssive nur sehr schwer zu ertragen, behandelt ists auch noch schwer genug. Immer wenn eine für einen selbst merkwürdige Entscheidung getroffen wird rätselst erst mal wie der zu dieser Entscheidung kommt, ob evtl. die Tabletten überdosiert sind.
In D wird die Zahl der davon Betroffenen auf 25% geschätzt. Ich finds erschreckend.
 
Ich glaube das Schlüsselerlebnis ist oft nur das Schlüsselerlebnis weil schon zu diesem Zeitpunkt die Psyche nicht mehr intakt ist.
Selbsmord einer Freundin ist natürlich schon ein Brocken, aber eine Teilschuld oder Teilverantwortlichkeit? :?
Wenn sich jemand umbringen will, kannst das auf Dauer nie verhindern, wenn du etwas getan hast von dem du meinst, dass es zum Selbstmord beigetragen haben könnte, wie oft machen andere das Selbe, ohne dass es in einem Selbstmord endet? Ich kan mir nicht vorstellen, was ein Freund machen müsste um mich in die Nähe eines Selbsmordes zu bringen, zumal man sich von einem Freund durch ein einfaches schleich dich trennen kann.

Die Betroffenen haben halt die besten Chancen, jemaöls wiieder auf diese Tabletten verzichten zu können, wenn sie rechtzeitig und ausreichend lange genommen werde, Dass es die richtigen sein müssen ist eh klar. Mittlerweile gibts ja auch welche mit weniger Nebenwirkungen, die zB auch Herzkranke einnehmen können.


Unbehandelt sind deperssive nur sehr schwer zu ertragen, behandelt ists auch noch schwer genug. Immer wenn eine für einen selbst merkwürdige Entscheidung getroffen wird rätselst erst mal wie der zu dieser Entscheidung kommt, ob evtl. die Tabletten überdosiert sind.
In D wird die Zahl der davon Betroffenen auf 25% geschätzt. Ich finds erschreckend.

in wahrheit war weder das eine noch das andere der fall. weder teilschuld, noch teilverantwortung. ich dachte bloss, dass ich es hätte verhindern können, was natürlich (vor allem in diesem fall) absoluter nonsens war. es war meine eigene mir selbst zugesprochene "verantwortung", in dem moment räumlich einfach nicht dagewesen zu sein. doch das zu erkennen, war ein halbwegs schwieriger weg und mein arzt hat damals gemeint, es wäre zur unterstützung des aufarbeitens sinnvoll, mich medikamentös zu "behandeln". leichte dosis, kurze zeit, um das licht am ende des tunnels wieder zu sehen (es ist nämlich schwierig, mit sich ins reine zu kommen, wenn man ua nicht mehr schlafen, essen, ... kann und der gedanke nur um das eine kreist).

ein verantwortungsvoller arzt würde nie einfach nur tabs verordnen, ohne auf die hintergründe einzugehen bzw gesprächstherapie anzubieten.


desweiteren bin ich der ansicht, dass viel zu schnell depressionen diagnostiziert werden. viele verwechseln depressive stimmung damit, und die steht ja jedem mal zu. man kann nicht immer froh und heiter sein, das leben haut einem nunmal brocken vor die füsse, etc. aber das wäre ein ganz anderes kapitel und dem te ist damit auch nicht geholfen.
 
kurz noch ot ;):

aus meiner erfahrung ist allein eine tabletteneinnahme und sich darauf zu verlassen, dass "die schon helfen", nicht genug. ursachenbekämpfung ist das zielführendste. für gewöhnlich gibt es einen punkt im leben des "kranken", an dem ansetzen kann, bzw gibt es ein "schlüsselerlebnis", das aufgearbeitet werden muss (bei mir war es damals der selbstmord einer freundin, für den ich mich teilverantwortlich gefühlt habe). selbstverständlich geht ohne aktive mitarbeit und dem willen, sein leben zum positiven zu bringen, gar nichts.

ich wünsch dem te, dass er sich wieder hinbekommt.

Da muss ich widersprechen: Es KANN natürlich sein dass ein traumatisches erlebnis, etc. schuld ist, dann ist begleitende psychotherapie von nöten, aber wenn einfach die chemische balance im gehirn nicht ganz stimmt (-->serotonin) dann kann man das oft auch "nur" mit tabletten lösen. Das kommt öfter vor als man meinen möchte.
 
Da muss ich widersprechen: Es KANN natürlich sein dass ein traumatisches erlebnis, etc. schuld ist, dann ist begleitende psychotherapie von nöten, aber wenn einfach die chemische balance im gehirn nicht ganz stimmt (-->serotonin) dann kann man das oft auch "nur" mit tabletten lösen. Das kommt öfter vor als man meinen möchte.

das ist klar, gebe ich dir recht. diese "fälle" sind dann anders zu lösen.
 
gut zu wissen, dass ich mich nicht irre - allerdings mit der Lichttherapie, die ich noch mache, frage ich mir ob sie doch die Probleme noch verstärkt, da ich keine Tablette mehr nehme... In meinem Fall ist es rein stressbezogen, warum ich die Tabletten nehmen muss (zu viel Arbeit, nicht genug Rühe!)
 
allerdings mit der Lichttherapie, die ich noch mache, frage ich mir ob sie doch die Probleme noch verstärkt, da ich keine Tablette mehr nehme)

WENN sie eine Wirkung hat, dann würde diese nicht verstärkend sondern vermindernt in Hinsicht auf die Depressionen ausfallen, da diese Lichttherapie die Serotoninausschüttung eher erhöht, ergo sollten die Depressionen weniger werden.
 
während und nach dem Absetzen - nehme allerdings seit Juli nichts mehr und habe immer noch ein sehr niedriges Libido - was bis vor einem Jahr sicherlich nicht der Fall war.

gut zu wissen, dass ich mich nicht irre - allerdings mit der Lichttherapie, die ich noch mache, frage ich mir ob sie doch die Probleme noch verstärkt, da ich keine Tablette mehr nehme... In meinem Fall ist es rein stressbezogen, warum ich die Tabletten nehmen muss (zu viel Arbeit, nicht genug Rühe!)

Eine Tageslichttherapie mit entsprechend starken Lampen, wie sie speziell in psychiatrischen Abteilungen von Krankenhäusern angeboten wird, wirkt antidepressiv, wenn eine Winterdepression (SAD) vorliegt. Tageslichtlampen, wie sie im Handel zu kaufen sind, sind viel zu schwach, um auf die Psyche verändernd einzuwirken. Außerdem steigert Sonnenlicht die Libido - sie dämpft sie nicht.

Wenn Du seit Juli kein Antidepressivum mehr nimmst, sollte Deine Libidostörung eigentlich schon verflogen sein.
Eher vermute ich, dass die Libidostörung von der Depression – falls es eine ist - kommt.

Ich halte es auch für wahrscheinlich, dass Dir kein Antidepressivum, sondern eine Neuroleptikum verschrieben wurde.
Gegenüber Laien bezeichnen manche Ärzte (v. a. Hausärzte) auch Neuroleptika gerne als Antidepressivum, weil es harmloser klingt. Neuroleptika können tatsächlich die Libido auf Null herabsetzen, während moderne Antidepressiva die Libido eher steigern. Bei Neuroleptika können nach dem Absetzen noch sehr lange negative Nachwirkungen anhalten.

Ich nehme an, Du bist in eine berufliche Situation geraten, die Dich überfordert, und dass Du am Rande eines Burn-Out-Syndroms bist, zumindest klingt das oben zitierte Posting danach. In dem Fall wären Antidepressiva eher – Neurolepitka sowieso - fehl am Platz und eine klinische Tageslichttherapie würde auch nichts bringen.

Dir würde m. E. die regelmäßige Konsultation eines guten Psychotherapeuten mehr bringen als Psychopharmaka und Lichttherapie. Mit dessen Hilfe könntest Du feststellen, was Dich derzeit wirklich überfordert und wie Du Deine belastende Situation am besten meistern kannst. Und wenn notwendig, wird er Dich zu einem Facharzt schicken, der Dir ein passenderes Medikament verschreibt.

Frage: Kann es sein, dass Du vor kurzem Vater geworden bist?
 
Das Thema beschäftigte mich auch mal und ich finde die Meinung der Tänzerin ist höchst wertvoll und absolut richtig:
erstmal ist Lichttherapie wohl frei von Nebenwirkungen, zudem wirkt sie nicht erst, wie zugeführtes Serotonin nach allzu vielen Tagen, sondern "jetzt" - und das "Jetzt" ist es, was Menschen in Tiefen meist brauchen.
(wer die Musse hat, dem empfehle ich das Buch von Eckhart Tolle: "Jetzt - die Kraft der Gegenwart"- ein Leitfaden zum spirituellen Erwachen).
Wenn sich die Gedanken darüber allerdings allzu sehr im Kreis drehen sollte man - insbesondere bevor man medikamentöse Lösungen sucht - eine gute/einen guten Therapeuten aufsuchen, die/der Beste ist dafür gut genug - und meist sind dann alle Probleme lösbar und der Sinn des Lebens, das ein himmlisches Geschenk ist, wieder zu finden, wozu die Libido als eines der schönsten Juwelen bestimmt gehört.
Alles Gute!!!!
 
Es ist ein Wahnsinn was sich heutzutage mit den Depressionen abspielt, hat ja schon bald jeder zweite....

Ich bin ja kein Arzt aber mir kommt das überhaupt recht eigenartig vor bei Depressionen einfach Tabletten zu verschreiben. Sowas hat ja eine Ursache im Leben des betroffenen Menschen....

Die Tabletten kommen mir so vor als wenn beim Auto die Ladekontrolle aufleuchtet und ich nehm ein Hammerl und schlag einfach das Birndl kaputt....dann leuchtets zwar nimmer aber die Ursache is trotzdem noch da....

Irgenwas im medizinischen System läuft da ganz verkehrt...:roll:

Lieber Lucky lass dir gesagt sein, dass diese Tablettchen das beste sind was die Pharmaindustrie je hervorgebracht hat.

Schon mal erlebt, was es heisst eine richtige Depression zu haben? Schon mal erlebt selbst die einfachsten Dinge wie Körperhygiene nicht mehr erledigen zu können. Schon mal die komplette Sinnlosigkeit gespürt die einem dabei überfällt? Depressionen werden immer noch zu sehr verharmlost, bei den wirklich schwierigen Fällen geht es dabei früher oder später um Leben oder Tod. Diese Tabletten ermöglichen in vielen Fällen erst weiterführende Therapien und ohne diese Tabletten würden sehr viele Menschen nicht mehr leben.

Depression ist eine Volkskrankheit und wie der Steirer schon festgestellt hat, ist die heutige Art des Lebens wohl dafür verantwortlich. Dem Druck dem man besonders in der Arbeitswelt ausgesetzt ist und auch die Angst die die Medien tagtäglich erzeugen hält einfach unbewusst nicht jeder stand. Die Leistungsgesellschaft fordert ihre Opfer so oder so.

@ Topic: Ich nehme an dir wurde ein Serotonin-Wiederaufnahmehemmer verschrieben wie Cypralex oder Adjuvin und da sind Potenzprobleme und auch ein verzögerter Orgasmus und eine verringerte Libido die allerhäufigsten Nebenwirkungen, besonders bei einer Dosierung über 10mg/Tag. Nach dem Absetzen sollten diese Nebenwirkungen aber rasch wieder verschwinden, vielleicht rührt deine mangelnde Libido daher, dass die Ursache für deine Depression noch nicht beseitigt ist.
 
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