Lebens als Mann...

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Alleine die Tatsache, dass weit weniger Frauen als Männer den Zulassungstest bestehen, rechtfertigt ausgleichende Maßnahmen.

Und man kann natürlich das Unübersehbare nicht sehen wollen. Bleibt dir unbenommen .....

Bulsara ich schätze Deine Beiträge sehr.

Hier möchte ich etwas zu bedenken geben, mir als Frau, würde ich versuchen Medizin zu studieren, würde es sehr ärgern dieser Zugangstest. Er impliziert ja, dass Frauen nicht genug Kompetenz haben diesen Multiple Choice Test zu bestehen.

Ich finde das verrückt, im Sinne, etwas ist
"ver- rückt" und das Gesamtbild stimmt nicht.
 
Aufgrund der sehr hohen Teilnehmerzahl muss ein ausgewogener Test auch ein geschlechtsspezifisch ausgewogenes Ergebnis erbringen.
Was klar gegen den Grundsatz eines Aufnahmeverfahrens geht, bei dem nur die Besten in dem Fach aufgenommen werden sollten. Hat die Universität ebenfalls festgelegt.
Das ein großer Anteil weiblicher Studentinnen gegen diese Anpassung demonstriert hat, ignorieren wir auch einfach mal.
 
Beim Test werden aber weitgehend keine Fähigkeiten für den ärztlichen Beruf abgefragt.
Aber die Themen, die im Studium vorkommen. Naturwissenschaftl. Prüfungen musst du dort ablegen und es niemandem gedient wenn Ärzte als Fachidioten ohne themenübergreifende Kompetenzen ausgebildet werden.
Weisst du das jetzt besser als die Universität?
 
Stimmt schon. Also 70km bis zum nächsten Kassen-Hautarzt für mich. Gleiche Entfernung zur nächsten KinderärztIN. Ja, das ist wohl eine "Wahl"...und die fällt eigentlich leicht... :unsicher:

Das ist der Nachteil des ländlichen Bereichs. Umso mehr ein Grund auf ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis zu achten.
 
Aber die Themen, die im Studium vorkommen. Naturwissenschaftl. Prüfungen musst du dort ablegen und es niemandem gedient wenn Ärzte als Fachidioten ohne themenübergreifende Kompetenzen ausgebildet werden.
Weisst du das jetzt besser als die Universität?

Ich hab Medizin studiert und kenne den Test. Die Fähigkeiten, die dort abgefragt werden, hab ich fürs Studium weitestgehend nicht gebraucht.

Im übrigen haben die Unis den Test nicht entworfen, sondern zugekauft.
 
Hier möchte ich etwas zu bedenken geben, mir als Frau, würde ich versuchen Medizin zu studieren, würde es sehr ärgern dieser Zugangstest. Er impliziert ja, dass Frauen nicht genug Kompetenz haben diesen Multiple Choice Test zu bestehen.
Es wird nur gerne überhört, dass ein Großteil der Frauen diese Bevorzugung eigentlich gar nicht wollen.
Ich wüsste nicht, wie ich persönlich damit umgehen sollte, wenn ich nicht wüsste, ob ich gewisse Dinge aus eigenem Antrieb, Kraft, Wissen etc. heraus schaffe (geschafft habe), oder nur weil jemand meint mich aufgrund meines Geschlechts pushen zu müssen.
Ich habe damit (wie man merkt) ein riesiges Problem.
 
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