Lebens als Mann...

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Hi,

Du kannst eine Ungerechtigkeit nicht mit einer anderen aufwiegen. ;)

Ernsthaft, ich habe keine Ahnung, wie Du auf die Zahlen kommst, die Gymnasien hier im Bezirk haben ca. 50% Frauenanteil am Lehrkörper, es ist aber egal. Bei der künstlichen Zugangsbeschränkung des Medizinstudiums wurde ein Defizit entdeckt, dass Frauen benachteiligt, und das wurde korrigiert.

Nicht mehr, nicht weniger,

Wird aber so gemacht, die Quote ist eine Ungerechtigkeit um eine andere aufzuwiegen.
Außerdem wird damit das Pferd von hinten aufgezäumt in dem nicht versucht wird einer Ungerechtigkeit entgegen zu wirken
und das Schulsystem zu verbessern sondern eine andere einzuführen um eine aufzuwiegen.
Korrigiert wurde also gar nichts sondern schlicht alte Probleme nicht gelöst und neue geschaffen.
 
Weniger, ein Punkt hat ihm gefehlt.

Ist dir der Fall bekannt, bei dem Frauen in der Aufnahmeprüfung für Medizin an der Uni Wien einen allgemeinen Gesamtpunktemultiplikator von 1.1 bekommen, demnach 10% mehr Punkte für die gleiche Leistung erhalten?
Ich hab noch haufenweise solch tolle Beispiele. :)

Ich hab mal den Ersten Teil der Übersetzung an meinen ersten Post auf Seite 1 angefügt, sonst endet die unnötige Diskussion über Sprache nie.
Ich denke , dass die Medizin kein rein naturwissenschaftliches Fach ist , auch wenn der Einstiegstest so gestaltet ist .
Es wäre auch nicht erstrebenswert, als Patient die Medizin rein naturwissenschaftlich zu erleben ( oder erleben zu wollen ).
Ich denke , dass die Frauen in der Medizin eine andere , vielleicht weniger beachtete Komponente mit reinbringen , die den menschlichen Aspekt mehr berücksichtigt , wenn auch in der Frage der Hierarchie dies nicht wirklich Eingang findet .
 
Hi,

Außerdem wird damit das Pferd von hinten aufgezäumt in dem nicht versucht wird einer Ungerechtigkeit entgegen zu wirken und das Schulsystem zu verbessern sondern eine andere einzuführen um eine aufzuwiegen.
Korrigiert wurde also gar nichts sondern schlicht alte Probleme nicht gelöst und neue geschaffen.

das das Problem damit nicht gelöst wird, ist korrekt, es ist aber irrelevant, weil es offenbar so ḱlein ist, dass es nur bei so speziellen Tests auffällt. Im Alltag und im Arbeitsleben fällt es nicht auf.

Und es gibt keine Ungerechtigkeit, das mag der eine oder andere so empfinden, ist aber nicht real. Mit dem Multiplikator wird nur der Status Quo hergestellt.

LG Tom
 
Hi,

das das Problem damit nicht gelöst wird, ist korrekt, es ist aber irrelevant, weil es offenbar so ḱlein ist, dass es nur bei so speziellen Tests auffällt. Im Alltag und im Arbeitsleben fällt es nicht auf.

Und es gibt keine Ungerechtigkeit, das mag der eine oder andere so empfinden, ist aber nicht real. Mit dem Multiplikator wird nur der Status Quo hergestellt.

LG Tom
Ist das so? Die Damen bringen durchgängig weniger Leistung, zuerst in der Schule und dann bei der Aufnahme und im Beruf sind sie plötzlich auf dem gleichen Level wie ihr Kollegen die mehr Leisten mussten und nach Aufnahmetest besser geeignet waren?
Kannst du das in irgendeiner Weise belegen?
 
Hi,

Belegt doch was ich geschrieben habe und belegt in keinster weise deine Behauptung im Berufsleben würde man dann keine Unterschiede merken.

5. Absatz:

"...für die Schweiz immer im Bereich von etwa ein bis zwei Testwertpunkten (d. h. 0,1 bis maximal 0,2 Standardabweichungen) an der Grenze zur Signifikanz – entsprach ziemlich genau realen Unterschieden beim Prüfungserfolg,[4] während er in Österreich in den Jahren 2006 und 2007 sowie 2009 ca. 0,4 Standardabweichungen betrug."

Du merkst nichtmal im Test was, wenn Du ihn nicht statistisch auswertest.

LG Tom
 
Hi,

5. Absatz:

"...für die Schweiz immer im Bereich von etwa ein bis zwei Testwertpunkten (d. h. 0,1 bis maximal 0,2 Standardabweichungen) an der Grenze zur Signifikanz – entsprach ziemlich genau realen Unterschieden beim Prüfungserfolg,[4] während er in Österreich in den Jahren 2006 und 2007 sowie 2009 ca. 0,4 Standardabweichungen betrug."

Du merkst nichtmal im Test was, wenn Du ihn nicht statistisch auswertest.

LG Tom

Ja in der Schweiz, in Österreich schon.

Nach Umstrukturierungen im Aufnahmeverfahren, bei dem seit 2013 nicht nur kognitive Fähigkeiten, sondern auch Maturawissen in naturwissenschaftlichen Fächern abgefragt wird, konnte bei gleicher Auswertung für Männer und Frauen wieder ein deutlicher Unterschied in den Leistungen zwischen den Geschlechtern festgestellt werden.
 
Aus deiner Eigenen Quelle:
Eignungstest für das Medizinstudium in Österreich – Wikipedia
Der Salzburger Erziehungswissenschaftler Ferdinand Eder konnte Benotungsunterschiede zwischen Jungen und Mädchen in Österreich identifizieren: Jungen bekommen bei vergleichbaren Leistungen oft schlechtere Noten als Mädchen, bei Mädchen fließt ein „Betragensbonus“ in die fachliche Benotung mit ein.[12] Die bessere Beurteilung kann sich auf die Selbsteinschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit verzerrend auswirken und auch das Studienwahl-Verhalten derart beeinflussen, dass die höheren mathematisch-naturwissenschaftlichen Anforderungen eines Medizinstudiums unterschätzt werden. Auch das Interesse für mathematisch-naturwissenschaftliche Sachverhalte scheint sich zu unterscheiden und dieses müsste besonders bei Frauen stärker gefördert werden, weil das Medizinstudium dies zwingend voraussetzt.
Also Frauen werden also in der Schule bevorzugt und müssen deswegen auch im Studium bevorzugt werden, weil es sonst unfair wäre. Gleichberechtigung. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja. Ich halte nix davon, das Niveau zu senken, damit alle mitspielen können.

Beispiel:

Zu meiner Zeit war es normal, dass bei Maschinenbau von 35 Leuten in der ersten Klasse nach 5 Jahren ca. 15 übrig waren.
(Der Rest hat sich aus Sitzenbleibern zusammen gewürfelt).
1/3 hats sowieso nur bis zur 3 geschafft.

da ist aber gewaltig der Wurm drinnen. Und das hab ich schon damals, als ich selbst betroffen war auch so gesehen.
8 Klassen a 38-40 Schüler (ich glaub war net mal erlaubt aber war so) in der ersten, übrig zwei Klassen a ~15 -18 in der Achten. Keine bzw eine lächerliche Aufnahmsprüfung. Jedes Jahr Tragödien mit Schulwechsel, Wiederholungen , Nachprüfungen... gut, nach der vierten wollten sowieso viele nicht weitergehen, trotzdem sind auf deutsch der Grossteil so oder so auf der Strecke geblieben und haben woanders mit einer falschen Vorgeschichte weitergewurschtelt. Wär da nicht gscheiter, eine wirklich strenge Auslese gleich zu Anfang, wo einer der das schafft mit hoher Wahrscheinlichkeit bis zum Ende dabei ist? Und die, die zu schwach sind, gleich von Anfang an etwas für sie passendes angehen?

Irgendwann hat es angefangen, dass die Schulen anhand der Ausfallquoten beurteilt wurden. Das Niveau wurde gesenkt, damit alle durchkommen (oder halt sehr viele)...

ok, schaut so aus, ist natürlich nicht die Lösung. Trotzdem fliegen noch genug.

Wenn ich heute so einen Absolventen zum Einschulen bekomme, können die nix mehr selbstständig. Denen musst alles zum A.... tragen.

Hab ich aber von damals nicht viel anders in Erinnerung. Möglicherweise war der Prozentsatz der Hilflosen etwas geringer.


Aber dann in 10 Jahren aufregen, dass es an gescheiten Mitarbeitern fehlt....

das liegt aber eher an den Firmen... ausbilden solls ja wer anderer, damit sie gleich volle Leistung, nach Möglichkeit um kleines Geld, bringen können.

----- schon ziemlich weit off topic, hat genau gar nix mit dem Thread thema zu tun. Tut Leid, das Thema "Auslese wie du es angesprochen hast konnte ich nicht unkommentiert lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also Frauen werden in der Schule bevorzugt und müssen deswegen auch im Studium bevorzugt werden, weil es sonst unfair wäre.

Vor allem soll es die Bevorzugung dann plötzlich nicht mehr geben und die Frauen plötzlich die gleiche Leistung wie die Männer im Studium und die gleiche
Kompetenz im Beruf zeigen?
 
Vor allem soll es die Bevorzugung dann plötzlich nicht mehr geben und die Frauen plötzlich die gleiche Leistung wie die Männer im Studium und die gleiche
Kompetenz im Beruf zeigen?
Ist alles geregelt, Frauenquoten.
Und wem immernoch nicht klar ist, wie absurd die ganze systematische Diskriminierung ist, dem kann wahrscheinlich auch nichtmehr geholfen werden.
 
Glaube es ist fatal mit solchen Massnahmen "ausgleichen" zu wollen.

Bezweifle, dass man alles so genau vorausberechnen kann. Habe miterlebt, wie Medizinstudenten bei jeder Gelegenheit erzählt wurde wie überflüssig es ist, dass sie Medizin studieren, weil viel zu viele ihrer Generation Medizin studieren. (das kam von Professoren, Assistenten, Universitätsmitarbeitern bis hin zum Reinigungspersonal).

Heute wird gejammert, dass es von genau dieser Generation zu wenig Ärzte gibt...

Für die Zusammenarbeit der Geschlechter ist das alles nicht hilfreich.
 
schon ziemlich weit off topic, hat genau gar nix mit dem Thread thema zu tun
Ich finde es sehr schade, dass das ursprüngliche Thema nicht weiter behandelt wird.
Ich kann nicht genau sagen, was ich mir von diesem Thema erwartet habe, aber es ging in die Richtung des Links des Eröffnungspost.
Mich hätten die Erfahrungen der Männer interessiert, aber weniger im Hinblick auf eine etwaige Diskriminierung, sondern vielmehr dahingehend, wie es ihnen zB damit geht in die Rolle des „starken Geschlechts“ „gezwungen“ zu werden und ob sie das generell überhaupt derart wahrnehmen und sich deswegen in ihrer Persönlichkeitsentfaltung irgendwie eingeschränkt fühlen.
Ist ja auch gut möglich, dass die Mehrheit der Männer damit kein Problem hat oder dies gar nicht so wahrnimmt.
 
Mich hätten die Erfahrungen der Männer interessiert, aber weniger im Hinblick auf eine etwaige Diskriminierung, sondern vielmehr dahingehend, wie es ihnen zB damit geht in die Rolle des „starken Geschlechts“ „gezwungen“ zu werden
Du, das geht Hand in Hand nur dass man sich als Mann gerade wegen dieser Rolle nichtmal über Diskriminierung beschweren darf.
 
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