.....gibt es auch nachher....und nein, das hört nicht auf....
Hallo Mended
Ich wollte das keineswegs pauschalisieren. Wir haben selber zwei Kinder und bei der Geburt unseres ersten Kindes ist durch Unachtsamkeit der anwesenden Hebamme meine Frau da unten über drei Muskelschichten gerissen!!!
Deshalb gab es Gespräche im weiteren Verlauf mit dem behandelnden Gynäkologen wo auf die Problematik hingewiesen wurde das es richtige Beschwerden bei meiner Frau geben könne hinsichtlich der Verletzung aber auch allgemein durch die Geburt unseres Kindes, im zwischenmenschlichen Bereich bis hin zu Wochenbettdepressionen.
Durch unabsichtliches Mithören im Warteraum und auch durch Erzählungen von meiner Frau weiß ich das es häufig vorkommt das nach einer Geburt die Frau keinen Sex mehr will!
Das betrifft nicht jede (!) aber der prozentuale Anteil liegt bei über 50% wovon wiederum knapp 40% ohne Therapie aus diesem Loch nicht allein wieder raus kommen.
Das sind Angaben die uns unser Arzt damals vermittelt hat und das alles hat nichts damit zu tun das die Frau einfach nicht mehr will sondern viel mehr damit das es eine Hormonstörung gibt.
Auch wir hatten anfangs gewaltige Probleme, bedingt durch die Verletzung / Schmerzen und der daraus resultierenden Angst bei meiner Frau.
Nur durch ganz vorsichtiges Vorgehen beim Akt, teilweise unter Zuhilfenahme von
Gleitmittel wurde nach knapp einem haben Jahr alles wieder gut und wir haben spitzen Sex bis heute.
Im Freundes, - Bekanntenkreis allein bei uns gibt es noch zwei Paare bei denen es bei einem Kind geblieben ist und im Bezug auf das Sexleben - ist tote Hose angesagt.
Mein Freund sagte einmal zu mir: "Als meine Tochter geboren wurde haben wir unser Sexleben begraben!"
Sie leben heute nebeneinander her als wenn es irgendwann ein Neues geben würde.
Soviel zum Thema ...und nein, das hört nicht auf... --- aber es kann!