Lange Ehe - sexuelle Wüste

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Ich wäre da etwas vorsichtig bei solchen pauschalen Empfehlungen ..... solche Aktivitäten können mitunter durchaus als Katalysator fungieren und zu einer Trennung beitragen - insofern das dann nicht in Richtung Erweiterung/Ergänzung sondern Ersatz (aufgrund bestehender grundsätzlicher sexueller Disharmonie beruht) geht und auch bei den Spielerein keine Balance gegeben ist ;)

bG Bär

Beziehungen, bei denen ein unverbindlicher Besuch im Swingerclub zu einer Trennung führt, sind eigentlich vorher schon gescheitert. Zumindest kann man das mal ansprechen.

Ansonsten glaube ich nicht, dass andere Stellungen oder Kerzenlicht im Schlafzimmer den Sex der beiden wieder prickelnd macht. Da muss schon mal was richtig Aufwühlendes her. Deshalb meine Empfehlung, Kontakt zu Gleichbetroffenen/-gesinnten zu suchen.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
 
warum immer die fehlende Lust der Frau :down:

... weil es leider biologisch häufig vorkommt, nach Geburten z.B.!

Um auf den aktuellen Beitrag zurück zu kommen denke ich das da aber auch schon eine Menge Jahre der Inaktivität verstrichen sind. Das zu ändern ist mehr als nur schwer und einfaches miteinander Reden wird nicht helfen. Beiträge wie Swingerclub Besuche, - ok, das möchte ich mal sehen wie seine Frau darauf reagiert denn wenn sie so schon keinen Sex möchte.
 
Also ich klick mich erst jetzt in den Thread ein (vielleicht hab ich auch dadurch einiges überlesen; sorry): ich war selbst 25 Jahre in einer Beziehung (davon 19 in einer Ehe) und ja: das Sexuelle lässt mit der Zeit nach. Vor allem, wenn es Nachwuchs gibt. Natürlich gab es Sex, aber so geile Momente wie früher ... nein, das hört auf :(
 
.....gibt es auch nachher....und nein, das hört nicht auf....

Hallo Mended

Ich wollte das keineswegs pauschalisieren. Wir haben selber zwei Kinder und bei der Geburt unseres ersten Kindes ist durch Unachtsamkeit der anwesenden Hebamme meine Frau da unten über drei Muskelschichten gerissen!!!
Deshalb gab es Gespräche im weiteren Verlauf mit dem behandelnden Gynäkologen wo auf die Problematik hingewiesen wurde das es richtige Beschwerden bei meiner Frau geben könne hinsichtlich der Verletzung aber auch allgemein durch die Geburt unseres Kindes, im zwischenmenschlichen Bereich bis hin zu Wochenbettdepressionen.
Durch unabsichtliches Mithören im Warteraum und auch durch Erzählungen von meiner Frau weiß ich das es häufig vorkommt das nach einer Geburt die Frau keinen Sex mehr will!
Das betrifft nicht jede (!) aber der prozentuale Anteil liegt bei über 50% wovon wiederum knapp 40% ohne Therapie aus diesem Loch nicht allein wieder raus kommen.
Das sind Angaben die uns unser Arzt damals vermittelt hat und das alles hat nichts damit zu tun das die Frau einfach nicht mehr will sondern viel mehr damit das es eine Hormonstörung gibt.
Auch wir hatten anfangs gewaltige Probleme, bedingt durch die Verletzung / Schmerzen und der daraus resultierenden Angst bei meiner Frau.
Nur durch ganz vorsichtiges Vorgehen beim Akt, teilweise unter Zuhilfenahme von Gleitmittel wurde nach knapp einem haben Jahr alles wieder gut und wir haben spitzen Sex bis heute.
Im Freundes, - Bekanntenkreis allein bei uns gibt es noch zwei Paare bei denen es bei einem Kind geblieben ist und im Bezug auf das Sexleben - ist tote Hose angesagt.
Mein Freund sagte einmal zu mir: "Als meine Tochter geboren wurde haben wir unser Sexleben begraben!"
Sie leben heute nebeneinander her als wenn es irgendwann ein Neues geben würde.

Soviel zum Thema ...und nein, das hört nicht auf... --- aber es kann!
 
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