Keine Religion

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Du bist einfach durch deine paragmatische Sichtweise so sehr eingeschränkt, dass du dir selbst den Horizont für eine tiefergehende Diskussion, auch auf philosphischer Ebene, die bei diesem Thema unumgänglich ist, versperrst.

sagt wer, der kraft 1-stimmigen marlenismus-beschlusses festgestellt hat, dass es keine menschen gibt, die nicht religiös sind. ah ja, eh!

Da reicht es eben für eine überzeugende Argumentation nicht aus, Religiösität per se an den Pranger zu stellen

das hat jetzt wer konkret getan? ich habe behauptet, dass die religions-missbraucher ihrer macht ohne die religiösen hinterher-hechler diese macht und damit die gelegenheit zum missbrauch nicht hätten. und das zu widerlegen wird dir - glaub ich halt, wenn auch unreligiös - schwerfallen.

bzw. für alles Schlechte in der Welt verantwortlich zu machen

für alles schlechte in der welt? das hab ich getan? echt? steht da nicht wo, dass wir wohl auch ohne religion gründe fänden, einander die köpfe einzuschlagen? da war doch was, weiter vorne ...

und letzlich das als Grund für deine selbstgerechten Weltverbesserungsambitionen heranzuziehen, bzw. das Thema immer wieder darauf hinzulenken.

hupfst mir den spagat jetzt einmal vor bitte? was wann wer wo ?????

Ein derart pauschales Ausbuhen von religiösen Menschen ist mir einfach zu dumpf.

aaaah ja, eh.
 
das hat jetzt wer konkret getan? ich habe behauptet, dass die religions-missbraucher ihrer macht ohne die religiösen hinterher-hechler diese macht und damit die gelegenheit zum missbrauch nicht hätten. und das zu widerlegen wird dir - glaub ich halt, wenn auch unreligiös - schwerfallen.

Allein die Bezeichnung ""die religiösen hinterher-hechler"" zeigt, wie dumpf deine Argumentation ist. Wie gesagt, eine Opfer-Täter -Umkehr.

Wenn du schreibst, dass normal religiöse Menschen ohne fundamentalistischem Anspruch die Ausnahme sind, spricht das für sich und zeigt, wie selbstgerecht deine Abneigung gegen diese Menschen rüberkommt.
 
Allein die Bezeichnung ""die religiösen hinterher-hechler"" zeigt, wie dumpf deine Argumentation ist. Wie gesagt, eine Opfer-Täter -Umkehr.

noch einmal zum lesen:

ich habe behauptet, dass die religions-missbraucher ihrer macht ohne die religiösen hinterher-hechler diese macht und damit die gelegenheit zum missbrauch nicht hätten. und das zu widerlegen wird dir - glaub ich halt, wenn auch unreligiös - schwerfallen.

"ohne die religiösen hinterher-hechler" - nicht: ALLE religiösen. das steht da nicht. sondern diejenigen, die sich in ihrem glauben sehr wohl als derart manipulationsgefügig zeigen, dass sie daher anhang/gefolgschaft, ausführendes werkzeug, finanzier etc. sind. sie mögen opfer der manipulierer sein. sie sind aber selbst sehr wohl auch bestandteil der ausführenden kraft.

Wenn du schreibst, dass normal religiöse Menschen ohne fundamentalistischem Anspruch die Ausnahme sind, spricht das für sich und zeigt, wie selbstgerecht deine Abneigung gegen diese Menschen rüberkommt.

wieder hilft einfaches lesen:

seltsamerweise kenn ich relativ wenige religiöse menschen, die nicht auch einer religion angehören. und mit wenigen handverlesenen ausnahmen: je religiöser, desto fundamentalistischer verwurzelt und handelnd im jeweils verordneten glaubensbild der jeweiligen religion.
 
Zu diesem Thema kann ich nur feststellen, dass die Geschichte beweist, dass Religionen mehrheitlich als Machtinstrument missbraucht werden, aber auch, dass die Inhalte der jeweiligen Religion für deren Beurteilung wesentlich sind. Werden in deren Glaubensgrundsätzen andere Religionen oder Nichtgläubige herabgesetzt oder gar verurteilt, dann ist dies ein unwiderlegbares Indiz dafür, dass die Religion unmenschlich und asozial ist - und wer an eine solche glaubt entweder nicht bei Verstand oder manipuliert ist. Staaten, die sich auf Religionen als Grundlage berufen sind deshalb generell abzulehnen und als totalitär einzustufen, aber auch Staaten wie Österreich, in denen es (immer noch) Schutzgesetze und "Blasphemie"-Paragraphen gibt (siehe Herabwürdigung "religiöser Lehren") sind keinesfalls positiv in sozialem Sinn zu bewerten.
 
aber auch Staaten wie Österreich, in denen es (immer noch) Schutzgesetze und "Blasphemie"-Paragraphen gibt (siehe Herabwürdigung "religiöser Lehren") sind keinesfalls positiv in sozialem Sinn zu bewerten.

sehe ich etwas differenzierter - nämlich im sinn der glaubensfreiheit (auch wenn ich selber nicht einen bestimmten, unverrückbaren "glauben" habe). was aber NICHT umfasst, widerlegten behauptungen oder der freiheitseinschränkung für andere in deren berechtigtem interesse entgegenzutreten (etc.).
 
wieder hilft einfaches lesen:

Dann lies nochmal:

Ich kenne genug religiöse Menschen, die ihren katholischen Glauben konsequent leben, ohne dass ich auch nur den Anschein von Fundamentalismus an ihnen entdecken könnte.

ich hab ja nicht geleugnet, dass es ausnahmen gibt......

Von Religiosität und Religionen nichts zu halten ist dein gutes Recht, aber die Mehrheit aller Gläubigen, mit ""wenigen handverlesenen Ausnahmen"", in die fundamentalistische Ecke zu stellen, geht zu weit.
 
Von Religiosität und Religionen nichts zu halten ist dein gutes Recht, aber die Mehrheit aller Gläubigen, mit ""wenigen handverlesenen Ausnahmen"", in die fundamentalistische Ecke zu stellen, geht zu weit.

das hätte ich jetzt wo und wie konkret getan? nur damit ich es verstehe. und einigen wir uns auf: das schwarze sind die buchstaben!
 
das schwarze sind die buchstaben!

Und wieder nur lesen:

seltsamerweise kenn ich relativ wenige religiöse menschen, die nicht auch einer religion angehören. und mit wenigen handverlesenen ausnahmen: je religiöser, desto fundamentalistischer verwurzelt und handelnd im jeweils verordneten glaubensbild der jeweiligen religion.

"""je religiöser, desto fundamentalistischer""" ist einfach Unfug. Wie religiös jemand in seinen Glauben an was auch immer ist, ist eine sehr persönliche und individuelle Angelegenheit. Zudem ist dein persönlicher Erfahrungshorizont hierzu bei weitem nicht ausreichend, solche Pauschalurteile fällen zu können.

Christlicher Fundamentalismus – Wikipedia
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu diesem Thema kann ich nur feststellen, dass die Geschichte beweist, dass Religionen mehrheitlich als Machtinstrument missbraucht werden, aber auch, dass die Inhalte der jeweiligen Religion für deren Beurteilung wesentlich sind. Werden in deren Glaubensgrundsätzen andere Religionen oder Nichtgläubige herabgesetzt oder gar verurteilt, dann ist dies ein unwiderlegbares Indiz dafür, dass die Religion unmenschlich und asozial ist - und wer an eine solche glaubt entweder nicht bei Verstand oder manipuliert ist. Staaten, die sich auf Religionen als Grundlage berufen sind deshalb generell abzulehnen und als totalitär einzustufen, aber auch Staaten wie Österreich, in denen es (immer noch) Schutzgesetze und "Blasphemie"-Paragraphen gibt (siehe Herabwürdigung "religiöser Lehren") sind keinesfalls positiv in sozialem Sinn zu bewerten.

Das ist unbestritten. Es sollte aber nicht unerwähnt bleiben, dass die absolute Mehrheit der Anhänger solcher Religionen völlig friedlich ihren Glauben lebt und weder "unmenschlich" oder "asozial" sind. Hier sollte Glaube und Dogma nicht in einen Topf geworfen werden.
 
jetzt kannst den link, den du da dazugestellt hast, nicht wirklich gelesen und ganz behirnt haben. :lalala:

Wichtig ist mir, dass du "behirnst" was du Gläubigen unterstellst, wenn du ihnen "" ...fundamentalistischer verwurzelt und handelnd im jeweils verordneten glaubensbild der jeweiligen religion."" unterstellst.

Man sollte wissen, was man schreibt und wie das ankommt, wenn man sich bestimmter Begriffe bedient. ;)
 
Leute, ruft jetzt gleich wer zum heiligen Krieg auf?
Die Kommentare lesen sich schon fast so
 
Ja, die Stimmung hier wird ungemütlich. Geht doch mitsammen auf ein Bier.
 
Leute, ruft jetzt gleich wer zum heiligen Krieg auf?
Die Kommentare lesen sich schon fast so

ned amal zum unheiligen. *abwink*

aber das schwarze sind eben die buchstaben.

seltsamerweise kenn ich relativ wenige religiöse menschen, die nicht auch einer religion angehören. und mit wenigen handverlesenen ausnahmen: je religiöser, desto fundamentalistischer verwurzelt und handelnd im jeweils verordneten glaubensbild der jeweiligen religion.

und da nutzt es nix, wenn man draus noch so in verschiedener weise ausschnitte herausfizelt, um etwas herbeizukonstruieren, was man gelesen und so verstanden haben will:

Wichtig ist mir, dass du "behirnst" was du Gläubigen unterstellst, wenn du ihnen "" ...fundamentalistischer verwurzelt und handelnd im jeweils verordneten glaubensbild der jeweiligen religion."" unterstellst.
Man sollte wissen, was man schreibt und wie das ankommt, wenn man sich bestimmter Begriffe bedient. ;)

:schulterzuck:
 
ned amal zum unheiligen. *abwink*

aber das schwarze sind eben die buchstaben.

und da nutzt es nix, wenn man draus noch so in verschiedener weise ausschnitte herausfizelt, um etwas herbeizukonstruieren, was man gelesen und so verstanden haben will:



:schulterzuck:

Du schreibst doch selbst "" mit wenigen handverlesenen Ausnahmen......""

Irgendwie scheinst du die Logik und die darin enthaltenen Unterstellungen in deinen Beiträgen nicht zu verstehen.

Und in Dialogen mit dir muss ich ja wohl nicht jedesmal deine Beiträge komplett zitieren, um auf die markanten Aussagen hinweisen zu können. Zuletzt ging es nur um den Begriff "fundamerntal" und den Link dazu.

glaube ist für mich der vollkommen untaugliche versuch, unwissenheit durch vollkommen unbewiesene und unbelegte annahmen und spekulationen zu ersetzen.

Dieser Tenor zieht sich durch all deine darauf folgenden Beiträge. z.B.:

ich halte es für psychische notlösungen und werte-schöpfung auf illusions-basis, die wir m.e. in wahrheit gar nicht brauchen.

fügt oder lügt? gerade diese symbiose aus erfahrung, wissen und glauben halte ich für die wurzel des übels, wenn man verlernt, die teile nach ihrer wahrscheinlichkeit oder dem gewissheits/bestätigungsgrad zu trennen. da wird glaube zu wissen und dafür wissen zu blasphemie.

Das wissen Gläubige sehr wohl zu trennen. Ist Glaube nicht jedermanns eigene Sache, wenn es z.B. um Urknall-Theorien oder wie und warum ist Leben überhaupt entstanden u.ä. geht? Dass die Erde keine Scheibe ist, bestreitet selbst der Papst nicht mehr. Wo ist da die Wurzel allen Übels??

Wie schon gesagt, du darfst das gerne so sehen, aber du must auch zur Kenntnis nehmen, dass du da in sehr intoleranter Weise ein ""die sind doch alle bescheuert nur ich nicht"" von dir gibst.
 
Du schreibst doch selbst "" mit wenigen handverlesenen Ausnahmen......""

aber nicht von "DEN GLÄUBIGEN", wie du mir in den mund legen willst. sondern vom prinzip "je religiöser, desto fundamentalistischer verwurzelt und handelnd im jeweils verordneten glaubensbild der jeweiligen religion". verstehst du den unterschied nicht?

Irgendwie scheinst du die Logik und die darin enthaltenen Unterstellungen in deinen Beiträgen nicht zu verstehen.

ah ja, eh!

Das wissen Gläubige sehr wohl zu trennen. Ist Glaube nicht jedermanns eigene Sache, wenn es z.B. um Urknall-Theorien oder wie und warum ist Leben überhaupt entstanden u.ä. geht? Dass die Erde keine Scheibe ist, bestreitet selbst der Papst nicht mehr. Wo ist da die Wurzel allen Übels??

selbstverständlich ist es jedermanns sache. die glaubensfreiheit stell ich trotz meines anders denkens nicht in frage. sehr wohl aber den umgang vieler religionen und von vielen religiösen mit dem wissen und die kategorische anwendung des unwissens, wenn es um auswirkungen auf andere oder die gesamte gesellschaftsordnung geht. die urknall-theorie (!!) stuft sich z.b. selbst als solche ein. nach dem prinzip logik und überprüfbarkeit. nicht als von gott gegebene wahrheit. und das mit dem "heute nicht mehr" hilft den für andere annahmen oder sogar bewiesenes gefolterten oder sogar hingerichteten ketzern posthum ned wirklich viel.

Wie schon gesagt, du darfst das gerne so sehen, aber du must auch zur Kenntnis nehmen, dass du da in sehr intoleranter Weise ein ""die sind doch alle bescheuert nur ich nicht"" von dir gibst.

da steht jeweils "... ich halte es ..." (eigene meinung). da steht nirgendwo "die sind doch alle bescheuert nur ich nicht". da aber z.b. konkret, dass ich zu den immer noch in großem maß gegebenen lücken in unserem wissen nur sagen kann "ich weiß es nicht". und aus die maus. wo steht da etwas von bescheuert? dass ich aber z.b. die leugnung von bereits mit sicherheit gegebenem wissen und den ersatz dessen durch fortbestehende glaubenssätze für problematisch halte, dazu stehe ich. du nicht???

wie ist es denn mit dem herrn günther paal zu dem thema? ist der auch einer der intoleranten? dann stell ich mich gern neben ihn. wär mir eine ehre!
 
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Ich würde mal vorschlagen, Religion einfach als Privatsache zu sehen, um damit den Zündstoff aus der Diskussion zu nehmen. Es muss einfach eine Gewaltentrennung herrschen, wo die Religion absolut NICHTS verloren hat. Sobald jemand kommt und irgendwelchen Einfluss von Religion in der Verfassung haben möchte, kannst das Ganze knicken. Also haben einige Staaten auf der Erde da noch intensiven Handlungsbedarf. Auf der anderen Seite stimmt auch die These, gäbe es nicht die dummen Schafe, die blind nachlaufen, wäre es mit den Fundamentalisten auch eher mau. Sehe da ein wechselseitiges Prinzip. Ganz unabhängig davon, ob wir jetzt vom Islam oder Christentum sprechen.

Philosophisch gesehen laufen immer mehr Menschen der Katholischen Kirche davon, weil der Religion einfach der Geist fehlt. Es sind leere Phrasen, die nicht authentisch rüberkommen, ja wie auch wenn nicht mal der Kardinal ein dementsprechendes Bewusstsein hat, bzw. nach außen hin zeigen darf -> Stichwort Dogmen.
 
Philosophisch gesehen laufen immer mehr Menschen der Katholischen Kirche davon, weil ...

die katholische kirche hat m.e. das problem punkto öffnung und moderner werden, dass es ja die (ursprünglich verhassten und als ketzer bekämpften) protestanten als die modernere version schon gibt. damit würde die katholische spitze ja indirekt ihr scheitern und begangene fehler eingestehen.

dass sich aber auch die katholische kirche nicht dem druck der realität verschließen kann beweist schon der umstand, dass sie jetzt einen franziskus papst sein lassen.
 
die katholische kirche hat m.e. das problem punkto öffnung und moderner werden, dass es ja die (ursprünglich verhassten und als ketzer bekämpften) protestanten




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Na der traut si was.Mich einen Ketzer nennen :hau:
kleiner Scherz am Rande.Aber auch bei uns Protestanten gibt es liberale,Konservative und ultrakonservative Strömungen.Ist als Ergänzung nicht als Kritik aufzufassen
 
Auf der anderen Seite stimmt auch die These, gäbe es nicht die dummen Schafe, die blind nachlaufen, wäre es mit den Fundamentalisten auch eher mau. Sehe da ein wechselseitiges Prinzip. Ganz unabhängig davon, ob wir jetzt vom Islam oder Christentum sprechen.

Das ist klar. Aber das der überwiegenden Mehrheit zu unterstellen oder ihr gar eine Schuld zuzuweisen, ist alsoluter Unfug.

Philosophisch gesehen laufen immer mehr Menschen der Katholischen Kirche davon, weil der Religion einfach der Geist fehlt. Es sind leere Phrasen, die nicht authentisch rüberkommen, ja wie auch wenn nicht mal der Kardinal ein dementsprechendes Bewusstsein hat, bzw. nach außen hin zeigen darf -> Stichwort Dogmen.

Sich von einer Kirche ganz oder von deren Dogmen abzuwenden heißt ja nicht, die eigene Religiosotät abzulegen und plötzlich bekennender Atheist zu werden.
 
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