Hostessen Kat9 / locanto / 1220

Die "Geschäftsregeln" würden mich persönlich schon Abstand halten lassen.

Beispiel: In einer Woche sind zehn Kunden für jeweils eine Stunde angekündigt. Drei erscheinen, drei erscheinen nicht, und drei erscheinen, wollen aber nach dem ersten Mal "kommen" verfrüht gehen und beginnen daher zu handeln.

Es ist eigentlich ein Zeichen von Selbstermächtigung, wenn SW ihre Arbeitsweise auf Basis gemachter Erfahrungen optimieren.

Gleichzeitig können solche „Geschäftsregeln“ helfen, die Arbeitsmotivation zu steigern und vielleicht sogar der hohen Fluktuation unter SW entgegenwirken. So können sie letztlich auch den Interessen der Kunden zugute kommen.
 
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Naja, diese Regeln lassen sich ja nur bei den Kunden anwenden, die auch erscheinen. Und die müssen i.d.R. Vorkasse zahlen - da erübrigt sich das.
 
Naja, diese Regeln lassen sich ja nur bei den Kunden anwenden, die auch erscheinen. Und die müssen i.d.R. Vorkasse zahlen - da erübrigt sich das.

Wenn der Kunde ein entsprechend autoritäres Auftreten an den Tag legt oder wenn – welch Zufall! – plötzlich das Handy läutet und der Kunde ganz dringend in die Firma muss, könnte es schwierig sein, hartnäckig zu bleiben.

Ich habe keine Vorkasse. Manchmal kommt man auf der Sympathieebene einfach nicht zusammen. Dann spricht für mich nichts dagegen, abzubrechen und auf Augenhöhe einen Kompromiss zu finden.

Anders ist es, wenn Kunden glauben, nach ihrem Orgasmus Zeit und Preis nachträglich neu festlegen zu können – ein Verhalten, das ich mitunter als derart despektierlich empfunden habe, dass ich aus Stolz überhaupt kein Geld angenommen habe.

Wie auch immer – wie gesagt, klare Rahmenbedingungen müssen nicht unbedingt etwas Negatives sein.
 
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