Karma und die Liebe, Partnerschaft und Beziehungen

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DU sollst den Erklärbär machen - nicht irgendein Video.
Was verstehst du/man unter Karma?
Wenn alle anderen falsch liegen mit ihren annahmen und verständnis dazu, - und nur DEINE Erkenntnis richtig ist,.... dann erklär mal
Ok ich habe mich mal schlau gemacht. :mrgreen: :hahaha:
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Tjo, anscheinend sind einige zu blöd um deiner nicht vorhandenen Theorie zu folgen, erklären kannst diese nicht, also 👋
 
Das mit dem Schicksal ist so eine Sache... während die einen darin etwas Gottgegebenes oder Gottgenommenes erkennen wollen, oder (andere) übernatürliche Mächte dafür verantwortlich machen, sehen die anderen darin etwas, das unter eigenem Einfluss steht. Dazwischen gibt es außerdem noch eine große Menge an Schattierungen. Die Überzeugung und Verwendung wird je nach religiösem, oder philosophischem Kreis unterschiedlich sein und selbst da oft diskutiert, überdacht und mitunter auch revidiert werden. Da scheiden sich viel größere Geister. Nur mal so als Beispiele herausgesucht:

  1. Schicksal, das wußte er jetzt, kam nicht von irgendwoher, es wuchs im eigenen Innern. (Hermann Hesse)
  2. Das Schicksal des Menschen ist der Mensch. (Bertolt Brecht)
  3. Es glaubt der Mensch, sein Leben zu leiten, sich selbst zu führen, und sein Innerstes wird unwiderstehlich nach seinem Schicksale gezogen. (J. W. Goethe)
  4. Bedenke, daß die unterscheidende Eigenschaft eines vernünftigen Wesens die freie Unterordnung unter sein Schicksal ist, nicht aber ein schimpflicher Kampf mit ihm, wie er den Tieren eigen ist. (Marc Aurel)

Nur logisch muss, setzt man Karma dem reinen Schicksal gleich, die Diskussion auf dasselbe hinauslaufen. ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Zwischen an Karma glauben und deshalb sich zsammreissen und nur aus Angst vor Gesetzesstrafe sich halbwegs gesellschaftskonform zu verhalten gäbe es aber noch sämtliche Spektralfarben an Ethik und Moral.

Da bin ich bei dir!
Sogar binnen diesen Polaritäten existieren weite Bandbreiten an möglichen Anschauungen: man kann an Karma glauben und jedoch andere Menschen verletzen oder benachteiligen; man kann Gesetze brechen und trotzdem auf das Wohl der Anderen bedacht sein.

Man könnte sich ja auch einfach an den Kantschen Imperativ halten in dem Bewusstsein, dass jeder einzelne die Gesellschaft ausmacht in der man lebt....

...der Kategorische Imperativ funktioniert ohnehin indem der persönliche Moralkompass an den bestehenden Gesetzen gebunden wird. Dort wird der Konflikt zwischen den Bedürfnissen des Individuums und der Gesellschaft ,,gelöst“. Optimal wäre wenn beide Grundsätze auf dem Bewusstsein basieren würden, dass ,,mein“ Wohl nicht wichtiger als das Wohl der Anderen ist.

...und da kommt der Krux: Wer steht eigentlich im Zentrum der Welt:unsure:

Den eigenen inneren moralischen Kompass an den für einen wichtigen Werte einzunorden soll einem Helfen sich auch noch nach 10 Jahren im Spiegel anschauen zu können und nicht dem Bildnis von Dorian Gray zu begegnen

...ich bin mir nicht sicher, dass Leute, die keine Skrupeln haben, das Abbild von Dorian Gray wahrnehmen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube nicht an Karma. Reaktion wird durch vorhergehende Aktion ausgelöst, und nicht durch irgendwelche übersinnlichen Mächte
Wenn man Karma verstanden hat dann weiß man das Karma einfach nur ein anderes Wort für Kausalität (Aktion Reaktion) ist.
Aber ja so wie die Frage von der Threaderstellerin gestellt wurde geht sie wohl eher von einer höheren Macht aus.
 
Nur logisch muss, setzt man Karma dem reinen Schicksal gleich, die Diskussion auf dasselbe hinauslaufen. ;)
Wie recht Du doch hast.
Ich weigere mich innerlich dagegen Karma und Schicksal als ein Synonym zu sehen.
Die Begriffe kommen aus sehr unterschiedlichen Kulturkreisen.
Sicher es gibt Ähnlichkeiten. Doch es ist super gefährlich diese Begriffe gleich zu setzen.
Ich selber habe dies Verstanden als Christen Dinge aus fernöstlichen Religionen übersetzten.
Bei mir rollten sich da die Zehennägel zusammen.
Es ist in etwa so, als würde man einem Inuit sagen der Schnee ist IMMER weiß.
 
...und da kommt der Krux: Wer steht eigentlich im Zentrum der Welt:unsure:
Wenn jeder von uns, den maximal größten Radius um sich herum zieht.
So bemerken wir, dass jeder von im Zentrum einer Kugel sitzt.
Die Kugelfläche ist der Urknall. Der Radius ist ca. 13.8 Milliarden Lichtjahre groß.
Jeder von uns hat ein etwas anderes Universum. Weil ja jeder sein eigenes Zentrum besitzt.
 
...in meinem Biotop ist es ein Aksolotl:liebe:
:love:

...nach Eliade ist das Zentrum der Welt in den alten Kulturen dieser sakrale Ort, in dem sich Himmel und Erde verbinden. Dessen Bewahrung diente der Erhaltung der Ordnung und dem Fortbestand der menschlichen Welt.


Irgendwo las ich mal, ich glaube bzgl qi Gong, dass der Mensch es sei, der Himmel und Erde verbindet.

Aber wohl anderer Kulturkreis.

Und doch und doch....

Wenn es Vorstellungsbild hilft....

Ein unendliches Universum hat keinen objektiven, allgemeingültigen Mittelpunkt.

Im Budo gelten die Richtungsangaben personenzentriert. Vorne ist immer nach vorne blickend, hinten ist hinter einem.

Das Zentrum der Welt im ....Dan Tien (da wo man beim Meditieren die Hände hält) .... Sein inneres in Ordnung bringen und dadurch auch nach aussen wirkend, dient "der Erhaltung und dem Fortbestand"

Jenseits äußerer Oben - unten, Gut-Böse, allgemeiner richtig-falsch Parameter ....also Jenseits von Gut und Böse, im Moment Wahrnehmend, (eigen)verantwortlich handelnd, so das die (soziale) Umgebung wiederum "gut" für einen selber anfühlt.


Keine Ahnung ob das noch verständlich ist, was ich da schwafel :rofl:
 
Es gibt kein Zentrum.

Eins bedingt das andere, nimmt eine Art überhand kippt das ganze Biotop

...und jedoch gibt es nicht nur symbiotische Beziehungen, sondern auch Beute-Jäger, oder gar Parasiten- jedoch findet die Natur immer eine Form von dynamischem Gleichgewicht.

...bei unserer Species ist es einwenig anders, da wir uns gegenüber allen anderen Arten durchgesetzt haben.

Also wenn es nicht mehr Gott ist, der im Zentrum der Welt steht, so bleibt nur jedes einzelne Individuum als solches. Es stellt sich nun die Frage, ob die Ehrfurcht vor Gott, durch die Ehrfurcht vor der Natur- im weitesten Sinne, inbegriffen der Wertschätzung für alle anderen Menschen, im Bewusstsein des einzelnen ersetzt werden kann und somit die Dichotomie Indvidum-Gesellschaft spannungslos aufgelöst werden kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn jeder von uns, den maximal größten Radius um sich herum zieht.
So bemerken wir, dass jeder von im Zentrum einer Kugel sitzt.
Die Kugelfläche ist der Urknall. Der Radius ist ca. 13.8 Milliarden Lichtjahre groß.
Jeder von uns hat ein etwas anderes Universum. Weil ja jeder sein eigenes Zentrum besitzt.

,,[...]ein Kreis, dessen Mittelpunkt überall, dessen Umfang nirgends ist „
 
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