Ist Lehrer sein ein leichter Job?

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Ist Lehrer sein ein leichter Job?

  • ja

    Stimmen: 6 12,5%
  • eher ja

    Stimmen: 9 18,8%
  • eher nicht

    Stimmen: 12 25,0%
  • nein

    Stimmen: 21 43,8%

  • Umfrageteilnehmer
    48
  • Umfrage geschlossen .
G

Gast

(Gelöschter Account)
Würde ich gern mal wissen nach dem es in Österreich eine Lehrerdisskusion wieder gibt.
 
Bei uns leiden sie relativ schnell an Burnout.
Es findet eine schlechte Auswahl statt und die falschen Leute werden Lehrer, für die ists dann hart.
Für die Lehrer für die es eine Berufung is und nicht die Wahl mangels Alternativen wirds schon passen.
 
Habe für nein gestimmt.

Bin aber auch der Meinung das viele ihren Job einfach zu leicht nehmen. Vielleicht deshalb weil sie überfordert sind und mit den Kindern und Jugendlichen von heute in vielen Belangen nicht mehr mitkönnen.

Vita
 
ein geistig schwerer job auf alle fälle und mittlerweile auch kein ungefährlicher job mehr. nur wegen 2 stunden mehr pro woche zu jammern angesichts der vielen freizeit (sommerferien, weihnachten , ostern und semester) finde ich lächerlich.​
 
Habe für nein gestimmt.

Bin aber auch der Meinung das viele ihren Job einfach zu leicht nehmen. Vielleicht deshalb weil sie überfordert sind und mit den Kindern und Jugendlichen von heute in vielen Belangen nicht mehr mitkönnen.

Vita

Ein GUTER Lehrer zu sein, das ist sicher nicht einfach. Ob sie mit den Jugendlichen nicht mitkönnen ??? Ich glaube eher, dass viele Jugendliche und deren Eltern nicht "mitwollen" ........ sprich, die dienen halt einfach die Pflichtschulzeit ab.

Ein Problem scheint mir hier auch zu sein: Leistung ist nicht gefragt ..... der Lehrer, dem eigentlich alles wurscht ist kriegt genauso sein Geld. Und lacht sich ins Fäustchen.
 
Ein GUTER Lehrer zu sein, das ist sicher nicht einfach. Ob sie mit den Jugendlichen nicht mitkönnen ??? Ich glaube eher, dass viele Jugendliche und deren Eltern nicht "mitwollen" ........ sprich, die dienen halt einfach die Pflichtschulzeit ab.

Ein Problem scheint mir hier auch zu sein: Leistung ist nicht gefragt ..... der Lehrer, dem eigentlich alles wurscht ist kriegt genauso sein Geld. Und lacht sich ins Fäustchen.

Vielleicht in der Stadt ist das so.....aus meiner Erfahrung sind bei jeder Elternversammlung alle Eltern anwesend .
In meinem Umfeld höre ich von vielen Eltern das Lehrer nicht mehr erzieherisch tätig sind und auch ich schliesse mich dieser Meinung an.
Die Kinder sind bis zu 40 Stunden der Woche außer Haus und haben in dieser Zeit keinerlei Erwachsene Ansprechperson. Meiner Meinung nach sind den Eltern die Hände gebunden, den die paar Stunden wo man auf die Kinder einwirken kann einfach zuwenig sind und die Kooperation mit den Lehrern fehlt.

'' Leistung nicht gefragt '' sorry ich denke es geht nur um Leistung zumindest was die Kinder betrifft.
Bei mir waren Schulnoten unter den Kindern nicht mal bekannt...heute werden Schüler ständig damit konfrontiert und auch damit belastet.

LG

Vita
 
früher war ein lehrer eine respektsperson für die schüler mittlerweile hat sich das wohl vielerorts geändert, respektlosigkeit der schüler ist noch milde ausgedrückt.​
 
'' Leistung nicht gefragt '' sorry ich denke es geht nur um Leistung zumindest was die Kinder betrifft.
Bei mir waren Schulnoten unter den Kindern nicht mal bekannt...heute werden Schüler ständig damit konfrontiert und auch damit belastet.

LG

Vita

Missverständnis ..... Ich meine nicht die Noten der Kinder sondern in erster Linie die Leistung der Lehrer .....

Jener Lehrer, der seinen Beruf ernst nimmt und diese "bezahlten Vorbereitungszeiten" auch tatsächlich für die Vorbereitung seines Unterrichtes verwendet, der bekommt nicht um einen Groschen mehr bezahlt.
 
Ich war selbst 4 Jahre lang Lehrer an der AHS und davon 2 Klassenvorstand und nebenbei Erzieher im Internat ( bis es wegen der Stundenkürzungen keinen Job mehr gab :cry: ), und ich hab diesen Job sehr sehr gern gemacht und fand ihn absolut super. Sicherlich hat man große Verantwortung, aber soooo schwer, wie die meisten Lehrer tun, ist er nicht.
Die ewige Jammerei meiner Ex-Kollegen stört mich selber sehr. Es gibt viele viele wesentlich härtere Jobs.
 
früher war ein lehrer eine respektsperson für die schüler mittlerweile hat sich das wohl vielerorts geändert, respektlosigkeit der schüler ist noch milde ausgedrückt.​

kein Wunder ....wenn Schule sprich Lehrer und Eltern nicht zusammenarbeiten.

Lehrer und Eltern wurden die Kompetenzen so weit gekürzt, das man eigentlich gar nichts mehr darf.

ein Beispiel vor kurzem gab es eine Auseinandersetzung in der Schule

Mobbing.....Raufereien.... 4 Schüler waren involviert....andere Kinder waren mehr oder minder Zeugen .
Da sich der Lehrer kein genaues Bild machen konnte oder wollte, lies er alle einen Aufsatz schreiben auch die Zeugen.
Der Lehrer hatte seine Sorgen vom Tisch....aber die Eltern und die Kinder nicht.
 
In meinem Umfeld höre ich von vielen Eltern das Lehrer nicht mehr erzieherisch tätig sind und auch ich schliesse mich dieser Meinung an.
Die Kinder sind bis zu 40 Stunden der Woche außer Haus und haben in dieser Zeit keinerlei Erwachsene Ansprechperson. Meiner Meinung nach sind den Eltern die Hände gebunden, den die paar Stunden wo man auf die Kinder einwirken kann einfach zuwenig sind und die Kooperation mit den Lehrern fehlt.
Vita

Naja, Erziehung darf aber nicht primäre Aufgabe der Lehrer sein! Und es ist auch völlig überzogen von den Lehrern das zu erwarten - mit 25 Kindern in der Klasse, einem vollem Lehrplan und einigen Stunden in der Woche! Darüber hinaus hätte ich viele Bedenken die Entscheidung über die Grundsätze meiner Erziehung an viele verschiedene Lehrer zu übertragen. Ich finde Lehrer sollten sich in einem (ständig diskutierten) pädagogischen Rahmen bewegen - dabei sollte aber die Bildung (nicht nur Wissensvermittlung) die eigentliche Aufgabe sein. Grundsätzlich gehören die Eltern "mehr" in den schulischen Alltag integriert (sofern möglich) um so ihren Anteil an Verantwortung zu übernehmen.

Denn wie kommt ein Lehrer dazu sich stundenlang von verhaltensgestörten Kindern (und bitte, auch dafür liegt die Verantwortung bei den Eltern! - nicht den Kindern) nerven zu lassen?

Und wie bitte kommt mein Kind dazu dass es einem völlig genervten, frustierten und ausgebrannten Lehrer ausgesetzt ist?


Ich habe heute noch eine Stinkwut auf einige Lehrer aus meiner Schulzeit - einige gehörten wirklich fristlos vor die Tür gesetzt. Und die meisten dieser Käuze hätten nicht eingestellt werden dürfen.
Aber wir sollten nicht zulassen dass der Staat das Monopol hier für sich alleine in Anspruch nimmt und damit den Lehrern den ganzen Druck aussetzt. Weder haben die das Problem gemacht, noch können sie es alleine lösen... schon gar nicht mit zwei Schulstunden mehr!

Ich denke es liegt hier an den Eltern! Aber die zu involvieren ist natürlich auch nicht im Sinne des Staats...

:mauer:
 
Lehrer sein, ein leichter Job? Mitnichten. Ganz bestimmt nicht. Weder in der Unter- noch Oberstufe. Schon gar nicht in Ballungszentren. Gründe dafür, deren gibt es glaublich viele:

- überfüllte Klassenzimmer
- teilweise Lehrermangel
- Der immer größer werdende Anteil Nix-deutsch-sprechender Kinder (bereits in der Unterstufe ein Problem, da hinten nach hinkende Kinder wohl das Tempo drücken, mehr Aufmerksamkeit benötigen, den Lernerfolg einig weniger Mitschüler mindern udglvm...)
- fehlende Infrastruktur / Ausstattung
- mangelnder Respekt
- in weiterer Folge einfach nur mehr "Frust"

Die Zeiten, in denen John Cleese mit "Rrrecht so..." agieren durfte, sind lange her!
Noch dazu werden vielerorts (leider, sehr traurig) die Kinder nur mehr abgeschoben. Da soll schon mal der Lehrer, auch bereits die Kindergartentante, in weiterer Folge der Polizist, die Sozialpädagogin, der Streetworker die Verantwortung sorgloser Eltern übernehmen. Anschließend wird auf diese Berufsgruppen auch noch "hingepickt"...

Ehrlich gesagt, ich vermisse die Zeit, in der mir der Pfarrer im Religionsunterricht noch eine "geschmiert" hat... Hat auch nicht geschadet. Heute wird schon mehr Zeit damit verplempert, was den die Fraggles alles dürfen... Rechte einfordern ist immer leichter als selbst auch Pflichten auszuüben... ein Zeichen mangelnden Respekts.

Ich lob` mir die Lehrer, die noch die Freude aufbringen können, ihren Beruf als Berufung anzusehen. Sie werden leider immer weniger... Dahingehend mein zollender Respekt !
 
Ehrlich gesagt, ich vermisse die Zeit, in der mir der Pfarrer im Religionsunterricht noch eine "geschmiert" hat... Hat auch nicht geschadet.

Sorry Ramses - aber vergiß es - keine prügelnden Pfarrer ! :mauer:

...das Argument geht echt zu salopp in die falsche Richtung!
 
Sorry Ramses - aber vergiß es - keine prügelnden Pfarrer ! :mauer:

...das Argument geht echt zu salopp in die falsche Richtung!

Verstehe nur allzu gut deinen Einwand. Mehr als verständlich. Sollte auch nicht sein. War aber so... keine Angst, heute grins ich darüber! Ich red` ja auch nicht vom Dauer-Prügler. War damals eben so. Hat mir gebührt, ich hab`s kapiert. Steh` halt nicht so auf Verhätscheltes. Eh` klar, in der heutigen Zeit undenkbar. Komisch, daß aber gerade heutzutage schon mehrmals Lehrer einstecken müssen als so ein kleiner Bastard... Dafür hab` ich kein Verständnis.

Dieser Anflug meinerseits sollte nur aufzeigen, daß vormals der Respekt doch mehr von der Person da vorne (am Pult) ausging. Heutzutage bin ich mir da nicht mehr so sicher... deshalb meinte ich auch eingangs erwähnt, daß Lehrer sein, in der heutigen Zeit, unter einer Vielzahl an Faktoren, bestimmt nicht leicht ist. Mitnichten. Gedanklicher Umkehrschluss. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. Würde mich dahingehend freuen (für die Lehrer und deren schwierigen Job natürlich)...

Aber den Fingerzeig an manch` sorglose Eltern lass` ich mir ungern nehmen... :lehrer:

Aufwartung an Submarine :daumen:
 
Ich bin in einem kommunistischen Land zur Schule gegangen. Prügelstrafe war dort an der Tagesordnung. Der VS-Satanist hatte sogar im Sportunterricht Watschen verteilt, wenn man das Spiel verloren hat.

Ich habe eigentlich vor an einer Fachschule mit meinem Diplom zu unterrichten, ob sich das ergibt wird die Zukunft zeigen. Ich habe aber ehrlich gesagt auch Angst vor Idioten. Die Schüler sind zwischen 14 und 18 in der Fachschule, also Drohungen sollte man durchaus ernst nehmen. Noten schenken will ich auch nicht, sonst brauche ich nicht als Lehrer zu arbeiten. Ich habe noch mindestens fünf Jahre Zeit mir darüber Gedanken zu machen.
 
Ich glaube, man muss ein bisschen differenzieren, um welchen Schultyp es sich handelt. Allgemein gesprochen ist es sicher nicht einfacher geworden Lehrer zu sein. Die Kinder und Jugendlichen bekommen von Zuhause und ihrerem sozialen Umfeld immer weniger gesellschaftliche Werte vermittelt und oft soll die Schule die Erziehung übernehmen, was nicht funktionieren kann.

Es stimmt, der Lehrer hat viele Ferien, aber das restliche Schuljahr ist er sicher einem enormen Stress ausgesetzt. Ich kenne einige Lehrerinnen und Lehrer, bis auf die, die in der Volksschule unterrichten, kommt keiner viel früher heim als andere Leute, die arbeiten gehen :shock:
 
Verstehe nur allzu gut deinen Einwand. Mehr als verständlich. Sollte auch nicht sein. War aber so... keine Angst, heute grins ich darüber!

Dieser Anflug meinerseits sollte nur aufzeigen, daß vormals der Respekt doch mehr von der Person da vorne (am Pult) ausging. Heutzutage bin ich mir da nicht mehr so sicher... deshalb meinte ich auch eingangs erwähnt, daß Lehrer sein, in der heutigen Zeit, unter einer Vielzahl an Faktoren, bestimmt nicht leicht ist. Mitnichten. Gedanklicher Umkehrschluss. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. Würde mich dahingehend freuen (für die Lehrer und deren schwierigen Job natürlich)...

Aber den Fingerzeig an manch` sorglose Eltern lass` ich mir ungern nehmen... :lehrer:

Aufwartung an Submarine :daumen:

Ich verstehe dich durchaus ;) -

Vor einigen Tagen saß ich im Auto und es lief im Radio eine Hörerdiskussion um die Frage wie es denn nun um die ´gsunde Watsch´n bestellt wäre... und die Meldungen waren haartsträubend!
Ich bin kein Freund irgendwelcher Tabus - aber hier ist es an der Zeit dass man ein neues erfindet ... also meine Reaktion ist vor diesem Hintergrund zu verstehen ;)
Der mangelnde Respekt íst eine Frage der Erziehung, und damit Aufgabe der Eltern - von denen nur leider immer noch viele glauben dass man einem Kind Respekt einprügeln kann...Achtung, Respekt, Liebesfähigkeit etc... das sind "Skills" die Kinder erfahren müssen um sie später im Leben umsetzen zu können.... so, genug aufgeregt ... ich muss wieder arbeiten ;)

lg
 
Sorry Ramses - aber vergiß es - keine prügelnden Pfarrer ! :mauer:

...das Argument geht echt zu salopp in die falsche Richtung!

und die richtige Richtung?
dass der Lehrer eine gezischt bekommt?

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Als dieser Film gedreht wurde, da konnte man sich´s bei uns nicht vorstellen. heute sind wir auch so weit.
 
:) ... das geht etwas daneben, denkst du nicht?

Gewalttätige Kinder haben in einer normalen Schule nichts verloren und sollten möglichst früh in pädagogische Obhut der öffentlichen Hand genommen werden - ohne jede Frage.
Eltern gehören präventiv ganz anders in die Pflicht genommen und müssen zur Verantwortung gezogen werden wenn das nicht klappt... da darf man sich fragen, warum soll das die Allgemeinheit bezahlen.

Für einen Führerschein muss man sich eignen und qualifizieren, ein Kind darf jeder Idiot in die Welt setzen... da isses schon klar dass es einiges zu diskutieren und zu tun gibt ;)
 
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