Zum Punkt Ablehnung/Zurückweisung führt zu Hass. Dies muss nicht immer automatisch die Rekationskette sein
Die Ablehnung des Ich bin ist in erster Linie "Kränkung", Abwertung, Selbstwert, Selbstablehnung.
Zuerst spürst Du Zorn, Wut, Ohnmacht, ev. Angst in Kombination mit "Übermacht"... wenn Du diese Kränkung "schlucken musst".
Es gibt viele Facetten, die zu Selbstekel, Selbsterniedrigung (für Liebe) etc. führen können, nicht müssen.
Wir finden alle diese "Spielarten" in der Sexualität.
Selbst- oder Fremd-Hass ist nur ein Ausdruck des Schmerzes, das stimmt.
Aber es ist immer der Schmerz, dem es zu begegnen, anzunehmen und auszuheilen gilt.
Dann hört alles auf.
Aber man muss die Verantwortung dafür übernehmen wollen, für seinen eigenen Schmerz, egl wie ohnmächtig man mal war.
Rache, Hass, Schmerz-Wiederholung bringt einen nur zur Selbstzerstörung.
Es ist halt notwendig zu visualisieren, dass das nur ein "alter Teil von sich" ist, auf dessen Schmerz man nicht mit Härte, Lust oder noch mehr Schmerz reagieren sollte, wenn man die Absicht hat die Selbstfürsorge und Selbstliebe zu erlernen.
Eins noch:
Ob man dies nun als "Dialog mit dem inneren Kind" sieht, oder als eine Art Begegnung mit einem von vielen alten Ichs... die gute Nachricht ist, es kommt der Tag an dem JEDER stark genug ist, mit dem aktuellen gewachsenen, gereiften Ich in diese Hölle runterzusteigen und sich selbst zu halten und zu lieben und zu "retten".
Es hilft sich vorzustellen, dies für (s)ein real lebendes Kind zu machen, das dringend Hilfe braucht, weil es leidet.
Der Vater/Mutter Instinkt den wir alle haben hilft in der Vorstellung, dieses Kind zu retten und durchzuhalten, denn der Einstieg in diesen "Kanal" ist oft verschüttet voller Angst, Ekel, Verblendung und anderen Dinge. Man dreht da gern um, und sagt sich "ach den alten Käse vergess ich lieber, das tu ich mir nicht nochmal an". Es ist aber ein Teil von einem. Wenn das untergeht, geht der Rest auch unter, langsam und qualvoll, unbeachtet.