Alkoholabstinent bin ich seit 23 Jahren. Bin seit 20 Jahren in einem Kirchenchor, aber kein regelmäßiger Kirchengeher. Hab die Bibel als Erwachsener von vorne bis hinten gelesen. In allen Büchern des A T spielt die Sexualität eine große Rolle, Vielweiberei, Hurerei, Inzest und Sodomie. Moses schränkt die Sexualität aus Überlebensstrategie stark ein, der draufkam, dass die ansteckenden
Geschlechtskrankheiten die Israeliten stark dezimierten.
Im N T war Jesus ständig auch von Sündern umgeben und die Hure Maria Magdalena gehörte zu seinem Gefolge, die er vor der Steinigung rettete. Viel Wissenschaftler vermuten, dass die auch seine Frau war. Die Apostel waren großteils verheiratet. Die Mutter Jesus, Maria, hatte mehrere Kinder, 4 namentl bekannte Söhne und Brüder von Jesus sowie auch Töchter. Verschämt wird diese Biographie verschwiegen, weil sich die Mutter Gottes in der derzeitigen Form kirchlich besser erhöhen lässt - blöder Ausdruck von mir.
Der Glaube hat mit der Sexualität keine besonderen Probleme und will nur der Widernatürlichkeit und Zügellosigkeit entgegenwirken. Erst die Amtskirche nach dem Zölibat verteufelte die Sexualität. Die jetztige Kirche lehnt die Sexualität ja nicht ab, sondern will diese ja nur als menschenwürdig, den anderen achtend und respektierend rüberbringen. Lobenswert, dass endlich die Verfehlungen in den eigenen Reihen aufgedeckt werden. Hier wurden religiös hirngewaschene Kinder als Erwachsene (Pfarrer) zu Tätern (Mißbrauch).
Die Sexualität ist ein Geschenk Gottes und warum soll ich dieses nicht annehmen und ausleben? Für mich wichtig oder nicht sündhaft dabei ist, die Sexualität nur mit Menschen und vor allem nicht gegen deren Willen auszuleben. Die Monogamie oder Treue wird nicht nur von der Kirche verlangt, sondern auch von vielen Staaten der westl Welt.