Generation Porno

Unter diesen Voraussetzungen sollte man gar nicht erst Kinder in die Welt setzen. Sich die Zeit zu nehmen ist die Pflicht von Eltern, kein Bonus! Und wenn es nur 30 Minuten sind, das ist auch bei einem Vollzeitjob möglich.
Ja stimme zu. SOLLTE man nicht.

Aber staatliche Geburtenkontrolle und Einschränkungen sieht der internationale Gerichtshof halt gar nicht mehr sooo gern nach einigen "Modellen" dieser Art in der Vergangenheit.
Ist irgendwie ein Menschenrecht diese Fortpflanzung. Ohne Einschränkungen durch irgendwelche Qualifikationen oder Mindeststandards. Körperliche Selbstbestimmtheit und so Dinge...

Und ja Mal 30 Minuten Zeit nehmen ist immer irgendwie drinnen... Darum geht's aber nicht. In 30 Minuten täglich baue ich kaum eine Beziehung auf die ALL die anderen Einflüsse, welche die restlichen 23,5 Stunden des Tages auf den Nachwuchs zukommen, aufwiegen kann.

Elternschaft ist schwierig. Und gerade beim Thema Pornographie und Sex macht es wohl kaum jemand richtig.

Ich erzähl da gern die Geschichte von meiner eigenen Aufklärung:
Mit 14-15 hat mein Vater Mal groß angekündigt dass wir jetzt Mal ein längeres Gespräch führen müssen.
Daraufhin habe ich eine Woche lang darauf geachtet nur relativ normale, harmlose Pornos zu konsumieren, die meine Eltern nicht verschrecken und dabei diverse Schritte zur Verschleierung meiner online Aktivitäten NICHT gemacht.
...irgendwann ist er zu mir ins Zimmer gekommen, hat ein Packerl Kondome aufs Bett geworfen und gesagt "passt schon... Du weißt eh was du damit tun musst."

Meine waren diesbezüglich ein wenig überfordert. Aber ich war wohl allgemein kein einfaches Kind.
 
Selten so viel Blödsinn gelesen.
Selten unglücklicher Einstieg in eine Diskussion, warum so aggressiv?

den heute videoüberwachten Zügen
Nicht jeder Zug ist videoüberwacht. Ändert das was?

reicht in Wahrheit hier 1 Fahrgast aus der sich beschwer
Da gebe ich Dir Recht.

wurde damals halt nicht alles aufgezeichnet
Dafür sind Zeugen da.

Die linkswokeness offenbart sich eher dadurch dass man wen es einen wirklich so gestört hat nicht zum Schaffner gegangen ist sich aber im Nachgang drüber empört wie schlimm es war.
Das ist kompletter Blödsinn. Wie muss man ticken, dass man politische Schlagwörter, die dazu noch von rechtsextremen genutzt werden, dazu einsetzt, solch eine Situation zu erklären? Hier waren Menschen, die durch eine bodenlose Dreistigkeit und Rücksichtslosigkeit von 4 ca. 17-jährigen erstmal total überrumpelt waren. Hast Du schon Mal Situationen gehabt, wo Du zunächst sprachlos warst? Hinterher von Zuhause aus in Ruhe und sachlich analysieren, was richtig gewesen wäre, fällt leicht. Hier geht es von der Sache her darum, was Du beschreibst: richtig wäre gewesen, das zu melden, damit die Jungs eingesackt werden und sich verantworten können. Den Weg, das mit rechtsextremen Parolen zu begleiten, finde ich einfach nur zum Kotzen!
 
Selten so viel Blödsinn gelesen.
Nur gut, dass du dabei warst und nicht ich.

Die linkswokeness offenbart sich eher dadurch dass man wen es einen wirklich so gestört hat nicht zum Schaffner gegangen ist sich aber im Nachgang drüber empört wie schlimm es war.
Wie du in der Schnellbahn (S45) zum Schaffner gehst, das zeigst mir.

Den Rest zu beantworten spar ich mir. Das ist kein Ton, in dem ich diskutiere.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie du zum Schaffner in der Schnellbahn gehst, das zeigst mir.
Ebenso wie man in so einer Situation die Polizei ruft oder sonst wie rechtliche Schritte gegen sowas einleitet.

Die Leute glauben so gern an ihre Illusion von Sicherheit und Konsequenzen für Fehlverhalten... Manchmal finde ich das unglaublich!

Nein die Wahrheit ist: man kann genau gar nichts tun gegen soetwas. Auch gegen andere Formen der Belästigung kaum. Im besten Fall kann man sich selbst entfernen und in der SBahn den Waggon wechseln zB. Aber diese Jugendlichen irgendwie zu verfolgen wird praktisch unmöglich sein.
 
Ebenso wie man in so einer Situation die Polizei ruft oder sonst wie rechtliche Schritte gegen sowas einleitet.

Die Leute glauben so gern an ihre Illusion von Sicherheit und Konsequenzen für Fehlverhalten... Manchmal finde ich das unglaublich!

Nein die Wahrheit ist: man kann genau gar nichts tun gegen soetwas. Auch gegen andere Formen der Belästigung kaum. Im besten Fall kann man sich selbst entfernen und in der SBahn den Waggon wechseln zB. Aber diese Jugendlichen irgendwie zu verfolgen wird praktisch unmöglich sein.

In der S45 hab ich noch nie einen "Schaffner" (also Zugbegleiter) gesehen. Und ich fahr nahezu täglich damit seit 8 Jahren. Und dann überlegst: Willst deswegen den Zug anhalten? Bis da die (erst zu rufende) Polizei kommt, oder der Triebfahrzeugführer was unternehmen kann, sind die längst bei der nächsten Station draußen und weg. Mir ist das in der Situation sehr bewusst geworden.

Die Wahl der Mittel ist dann halt auch so eine Sache - so wie beim zwar theoretischen Notstopp. Du kannst ja nicht plötzlich einprügeln auf Jugendliche, nur weil sie die Fahrgäste belästigen. Auch wenn hier dieser Vorschlag kam. Viele Reaktionen resp. Optionen fallen also schon ob der Unverhältnismäßigkeit weg.
 
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Und dann überlegst: Willst deswegen den Zug anhalten? Bis da die (erst zu rufende) Polizei kommt, oder der Triebfahrzeugführer was unternehmen kann, sind die längst bei der nächsten Station draußen und weg. Mir ist das in der Situation sehr bewusst geworden.
Jup. Und nicht nur die sind vermutlich bei der nächsten Station oder bevor Polizei eintrifft weg. Vermutlich auch sämtliche Zeugen. Oder Zeugen wollen nichts damit zu tun haben... Weil wer will wegen sowas eine Woche darauf einen Nachmittag opfern um zur Polizei zu fahren und eine Aussage zu machen. Oder schlimmsten Falls noch mehr Zeit um irgendwann später nochmal vor Gericht zu erscheinen und die Aussage zu wiederholen.
Wenn's ernst wird hat bei sowas ganz schnell eigentlich niemand was gesehen oder sich eigentlich gar nicht belästigt gefühlt. Oder würde eigentlich gerne als Zeuge Aussagen, hat aber leider gerade keine Zeit weil er/sie schnell in die Arbeit muss... Tut leid!
 
Jup. Und nicht nur die sind vermutlich bei der nächsten Station oder bevor Polizei eintrifft weg. Vermutlich auch sämtliche Zeugen. Oder Zeugen wollen nichts damit zu tun haben... Weil wer will wegen sowas eine Woche darauf einen Nachmittag opfern um zur Polizei zu fahren und eine Aussage zu machen. Oder schlimmsten Falls noch mehr Zeit um irgendwann später nochmal vor Gericht zu erscheinen und die Aussage zu wiederholen.
Wenn's ernst wird hat bei sowas ganz schnell eigentlich niemand was gesehen oder sich eigentlich gar nicht belästigt gefühlt. Oder würde eigentlich gerne als Zeuge Aussagen, hat aber leider gerade keine Zeit weil er/sie schnell in die Arbeit muss... Tut leid!
Ehrlich gesagt sind es diese ganzen Hürden, die man überwinden sollte in so einer Situation. Entschlossen es Handeln mit mehreren Personen. Man darf auch nicht vergessen, dass es gefährlich enden kann, eine Gruppe Jugendlicher in dem Alter zu konfrontieren. Trotzdem ist das Einschalten der Polizei sicher das richtige. Es sind die gleichen Mechanismen wie bei der Zivilcourage.
 
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