Generation Porno

Von welchem gesellschaftlichen Wandel
Von dem der Dich überfordert.
Woraus erschließt sich deiner Ansicht nach, daß man mit einem Wandel überfordert sein sollte
Das zeigen deine Aussagen, Du hast es ganz offenbar einfach nicht verstanden.
sondern ausschließlich unnütze Diskussionen im Sesselkreis mit grünem Tee
Wie gesagt, es betrifft zwischen 10 und 25% der Bevölkerung, es ist keine Randgruppe.
Zweimal Party im Jahr und eine Regenbogen Flagge? Damit hat es sich leider auch schon.
Das stimmt nicht. Homosexuelle Ehen sind rechtlich gleichgestellt. Transsexuelle haben die Möglichkeit sich als das Geschlecht auszuweisen das ihrer identität entspricht, wissenschaftlich herrscht diesbezüglich ja weitestgehend Einigkeit, die Gesellschatt hinkt wie immer hinterher.
Aber es ist ja auch ein Wandel, den Du als nicht Betroffener natürlich nicht wahrnimmst. Aber Du zählst nicht mehr als andere, und auch nicht weniger.
Es tut niemandem weh, wenn man Rücksicht auf andere nimmt.
 
Sichtbarkeit und Gemeinschaft verbessern beispielsweise das Leben der Menschen, die lange nach Gemeinschaft gesucht haben und/oder sich verstecken oder verstellen mussten um Akzeptanz zu erleben.

Der Mehrwert ergibt sich dadurch, dass der Austausch nicht unnütz ist, sondern das Weltbild erweitert.
Wenn Mans denn erweitern möchte.
Welches Weltbild wird denn damit erweitert. Denkst du wirklich, daß diejenigen, die das vorher nicht akzeptiert haben, es jetzt auf einmal für gut befinden? Oder weil es im Moment gerade in ist sich zu outen, sie jetzt in der Gesellschaft eine bessere Akzeptanz erreichen? Das mag ja wünschenswert sein, aber allein mir fehlt der Glaube dazu
 
Denkst du wirklich, daß diejenigen, die das vorher nicht akzeptiert haben, es jetzt auf einmal für gut befinden?
Nein.

Das Weltbild der Menschen, die sich nicht zugehörig fühlen in den normativen Rollenbildern wird aber sehr wohl erweitert und bereichert. Die Stärkung IN der Community — da liegt der Fokus drauf.
Oder weil es im Moment gerade in ist sich zu outen, sie jetzt in der Gesellschaft eine bessere Akzeptanz erreichen?
Das ist keine Modeerscheinung.
Das sind Lebensrealitäten in der Gesellschaft. Diese Lebensrealitäten werden sichtbar — das ist mMn Teil des gesellschaftlichen Wandels, der vorhin angesprochen wurde.
Das mag ja wünschenswert sein, aber allein mir fehlt der Glaube dazu
Macht Nix.
Du musst nicht daran glauben. Queere, oder auch Nonkonforme Leben das. Weil sies jetzt Leben können, durch den Wandel :herzen:
 
Welches Weltbild wird denn damit erweitert. Denkst du wirklich, daß diejenigen, die das vorher nicht akzeptiert haben, es jetzt auf einmal für gut befinden? Oder weil es im Moment gerade in ist sich zu outen, sie jetzt in der Gesellschaft eine bessere Akzeptanz erreichen? Das mag ja wünschenswert sein, aber allein mir fehlt der Glaube dazu
Also Outen ist derzeit überhaupt nicht IN. Junge Menschen outen sich heute viel weniger oft als früher, weil die zu ihrer Sexualität einen anderen Zugang haben. Die ist viel fluider und die machen sich keinen Kopf, wenn es mit dem gleichen Geschlecht ist. Die haben mit ihrer Sexualität nicht den Stress, den wir noch hatten, wenn man nicht hetero war und sich in einer heteronormativen Welt falsch gefühlt hat. Öffentliche Outings sind für die Sache an sich aber wichtig, weil es die Sichtbarkeit erhöht und vor allem dort, wo toxische Maskulinität herrscht (Sport) das schon wichtig ist.

Wie @Mitglied #440959 schon geschrieben hat: Es ist das Weltbild der alten weißen Männer, dass sie in Gefahr sehen. Dieses "Früher war alles besser, da war die Welt noch in Ordnung". Offenbar hat es aber in Polen schon nicht funktioniert drüber zu fahren und zuletzt auch in Ungarn nicht. Was sich ändern wird, liegt in unserer Hand. Und nicht sichtbar sein ist das falsche Zeichen. Also ist Resignation, und für mich hört sich das nach Resignation an, der falsche Weg.
 
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