Frauenfeindlichkeit ?

Ich weiß ja nicht, mit welchen männern du dich umgibst, aber alle deine beispiele kenn ich aus meinem leben nicht.
Wenn ich den eindruck hätte, unterschätzt zu werden würde ich jenen den weg zeigen, wo da bartl den most herholt. Aber nicht in besserwisserischer manier, sondern einfach weil ichs kann. Und trotzdem weiß ich manchal hilfe von starken männern zu schätzen und mir fällt a ka zacken aus der krone, wenn i mi dementsprechend bedanke.
Geschlechtsspezifische "feindlichkeit" is jo wohl lei a bissal dumm und man sollte drüber lachen können
.....Ausnahmen :mrgreen:?
 
Du ersetzt strukturelle Argumente durch persönliche Erfahrung und verschiebst das komplette Thema von Analyse in Richtung Selbstbehauptung und am Ende bagatellisierst du das Problem.. Sorry, aber das wirkt einfach nur trotzig und kompetitiv.
Nö. I seh nur deine beispiele nit als "frauenfeindlich".
Frauenfeindlichkeit...da fällt mir spontan beschneidung oder zwangsehe ein, aber nit so a bledsinn, wo frau sich einfach behaupten könnte.
 
Meine feste Überzeugung: Viele Männer übernehmen unbewusst frauenfeindliche Denkmuster, ohne sich selbst als frauenfeindlich wahrzunehmen.
Ganz im Gegenteil, sie beschützen Frauen, weil "Mädchen darf man nicht hauen" zu denen muss man immer lieb sein.

Tja wovor müssen sie beschützt werden, vor anderen Männern?
Andererseits gibt es genug Frauen, die genau damit spielen, die starke Schulter suchen, jemand der ihre schlechten Erfahrungen wieder gut macht (Mauern einreißen/Vertrauen gewinnen). - (Mit Sex kriegst Du jeden und dann biegst Du ihn hin) - (auch Frauen wünschen sich zurück - irre, aber doch). Realitätsverweigerung hat kein Geschlecht.

Dieses abartige Gerücht, Frauen den Heiligenschein des Mutterinstinkts an den Kopf zu nageln um als Mann nicht aktiv zu werden, weil ja "Frauensache".
(Jeder der die Kindestötungen, Verwahrlosungen, geduldeten oder aktiven Missbrauch alleine heuer anschaut, zweifelt an dem Instinkt, dass Mütter gesunde Kinder, die angepasst an Zeit und Gegebenheiten in der Gesellschaft - auch sprachlich (vorerst mal deutsch) ins Erwachsenenalter bringen wollen - sexueller Missbrauch oder Demütigung von Frauen gegenüber Kindern und Jugendlichen noch immer absolutes Tabu (sowas machen Frauen nicht)

Wenn immer von den populistisch attraktiveren Alleinerzieherinnen gesprochen wird: knappe 20% sind Männer - eine Minderheit, für die ja in anderen Bereichen breite Schultern da sind. (obwohl sie bei der Obsorge noch immer mangelnder Objektivität - da Mutterinstinkt unschlagbar - unterliegen)

Ich würde es doch sehr fein finden, wenn sich Männer in ihrer Rolle einfinden können, als Partner, als Vertrauter, als Vater.
Es gibt keine Ausreden mehr sich hinter den Frauen, die möglicherweise schwächeln, zu versagen. Da hätten und haben sie ihre Rolle.
Viele Männer leben sie bereits.

Ich finde es dennoch schön, dass sehr viele junge Männer, Partner und Väter, sich in der Rolle als Partner und/oder Vaters eingefunden haben. :up:

Die antworten auf die Frage: "Würdest Du eine Frau beschützen" sagen, "Ich stehe nach meiner Möglichkeit für Menschen ein."
Die antworten auf die Frage: "Gibt es Freundschaft zwischen Frauen und Männer" sofort mit "JA".
(tja und diese letzte Frage, ist ansich die Frage, die man als Frau, wie auch immer, am Anfang gleich unterbringt. Ist sie "Nein", ist es nein. Man ist ja als Frau ein Mensch und kein Objekt, kein Besitz, kein Schmuckstück oder Haustier, das Sonderbehandlung und Superschutz benötigt, sondern ist tragfähiger Partner.)

Feindlichkeit vs. Dummheit, Angst, Retrowahn?
Die Verantwortung der Frauen, auf ihre eigenen Finanzen zu achten, verschiebt viel und macht Stress auf die Unzufriedenen (m/w/d), weil keiner mit Durchschnittseinkommen kann alleine die Finanzen und Herausforderungen einer Familie stemmen und für beide die Versorgung und Sicherheit gewährleisten, sowie die Kinder gut ins Erwachsenenalter zu bringen.
Mir tun die Männer, bis zu einem gewissen Grad leid, die sich ein Gestern wünschen und danach leben - das Gestern im Heute jedoch nicht bieten können.

Mit Feindlichkeit hat das wenig zu tun.
Bzw. entsteht Feindlichkeit durch Unsicherheit, Angst, gefühlter Bedrohung UND der Angst in der gewünschten Rolle (die sich eh keine Frau mit Verstand wünscht) nicht bestehen zu können.
(Hier z.B. das Mysterium der Schanzlängen- und -Durchhalte, sowie der Technikthreads, und ganz grauslich "da musst 18 Jahre zahlen für einen Fick" - kurz und knackig gelöst. Dass damit keiner ein lebensrelevantes Leiberl reißt, haben´s einfach nicht im Griff)

Das Letzte, das ich will ist eine Kampfposition einzunehmen.
Ja, man begegnet einigem an unerfreulichen Schutzdiffamierungen und Kleingemacht werden. Man weiß auch, wer es sagt und agiert dementsprechend. Sich selbst die Opferrolle zu nehmen, wenn ein Depp denkt da kann man hintreten unangenehm - das kennen Männer genauso wie Frauen - das kennen Männer von Frauen ebenso.
(Man möge sich umschauen wieviele Frauenvereine, Frauengesellschaft, Frauenpower - Männer ausgeschlossen -es denn so gibt - weil man sich vor Männern schützen muss? Weil Männer in einer Interessengruppe keinen Platz haben können? Und ich rede bei Gott nicht von Menstruations-Selbsthilfegruppen, ich rede davon wo es um Kohle und Frauenseilschaften geht - Männerdomänen zu durchbrechen, eine eigene Truppe zu stellen? Trotz, weil Frauen mal ausgeschlossen waren, schließen wir mal Männer aus?
Trennung nach Geschlecht ist jetzt die Zukunft oder war das nicht die Vergangenheit?

o.t.
Enttäuschung, nicht wahrgenommen Werden, keine Chance zu sehen Lebensziele zu erreichen, keine Aufmerksamkeit, keine Anerkennung - aneinandergereihte Kränkungen, keinen Ausweg sehen - das macht Kränkung, Verbitterung und Menschenfeindlichkeit. (m/w/d und bei Kindern jeden Geschlechts)
 
Zuletzt bearbeitet:
Mag es sein, das aus dieser neuen „Frauenfeindlichkeit“ in „Wahrheit“ sich nun eine Abnabelung der Frau vom Manne entwickelt, weil sie im Grunde nicht wirklich mehr als (nur) einen Mann „braucht“ aber lieber eben einen echten, einen anderen als den sie aktuell an ihrer Seite hätte.
Wir leben seit dem Zweiten Weltkrieg in einer sich nbeschleunigt weiter entwickelnden Emanzipation, allerdings ohne konsequent den Sex zum Vergnügen vom Sex zum Zweck der Fortpflanzung zu trennen. Die Folge davon ist, dass in den hoch entwickelten Ländern die Geburtenrate zur Erhaltung der Gesellschaft etwa um 50 % zu tief liegt und die Scheidungsrate mit ebenfalls etwa 50 % viel zu hoch liegt.
 
allerdings ohne konsequent den Sex zum Vergnügen vom Sex zum Zweck der Fortpflanzung zu trennen.
...leider ist es trotz vieler Erkentnisse und Verhütungsmöglichkeiten nicht immer "leicht" möglich es real wirklich zu trennen. Vom wollen her, klappte es aber eh schon recht gut--->> Geburtenrateist ja so nieder wie nie. In hoch entwickelten Ländern. Doch das ist ein anderes Thema,
 
Hallo,

wir erkennen hier im Forum durchaus hin und wieder Frauenfeindlichkeit - und zwar besonders im Bereich der Erotikgeschichten. Relativ oft gibt es dort Stories, bei dem die böse Ehefrau fremdfickt und der Mann als gebrochenes Opfer übrigbleibt. Die Kommentare die dann zu den Stories geschrieben werden zeigen teilweise dann doch eine sehr deutliche Tendenz zur Frauenfeindlichkeit.....

Was aber zB der (uns völlig unklare) Hype in Sachen Cuckolding oder Wifesharing mit Frauenfeindlichkeit zu tun haben soll ist uns auch nicht klar. Da sehen wir eher bei dem Ein oder anderen eine Degradierung der Frau zu einem reinen Rickobjekt, aber das sind am Schluss dann ja eher Wixxfantasien....
 
Hallo,

wir erkennen hier im Forum durchaus hin und wieder Frauenfeindlichkeit - und zwar besonders im Bereich der Erotikgeschichten. Relativ oft gibt es dort Stories, bei dem die böse Ehefrau fremdfickt und der Mann als gebrochenes Opfer übrigbleibt. Die Kommentare die dann zu den Stories geschrieben werden zeigen teilweise dann doch eine sehr deutliche Tendenz zur Frauenfeindlichkeit.....

Was aber zB der (uns völlig unklare) Hype in Sachen Cuckolding oder Wifesharing mit Frauenfeindlichkeit zu tun haben soll ist uns auch nicht klar. Da sehen wir eher bei dem Ein oder anderen eine Degradierung der Frau zu einem reinen Rickobjekt, aber das sind am Schluss dann ja eher Wixxfantasien....
ad 1) Die Geschichten kann man jetzt so, oder so sehen ... meine Sicht der Dinge ist, dass sie vielfach Schwächen in der partnerschaftlichen Kommunikation und Problemlösungskompetenz demonstrieren ...

ad 2) Cuckolding, Wifesharing sind nur Begriffe für den wahrnehmbaren Sachverhalt - an sich ist der für sich alleine aber nicht Aussagekräftig, da muss man auf die Beziehungsdynamik und Motivation/Beweggründe dahinter schauen - sprich was treibt das Paar wirklich an.

Beispiel: Cuckold
Der 20 Jahre ältere Partner bekommt keine ausreichende Erektion mehr für penetrativen Verkehr, seine Partnerin präferiert aber vaginale Penetration mit echten Menschen - Er ist am Wohlergehen seiner Partnerin interessiert und ermöglicht ihr das auf diesem Weg und erlebt durch Beobachtung ihrer Lust positive Emotionen wenngleich vielleicht auch Bitter-Süß und Schmerzlich.

Eine andere Variante ist der Typ Frau, der auf sexuelle Abwechslung mit Anderen steht, aber Besitzdenken, Verlustängste und Eifersucht für sich selbst nicht gelöst hat .... da darf der Mann dann Nichts Sexuelles mit anderen Frauen machen, aber Sie vergenußzwergelt sehr gerne auch mehrere Männer.

Es gibt noch viele weitere Varianten und Dynamiken in Beziehungen - so die dominante Frau, die ihren Partner "Abwerten" will, Männer die so (devot) Gepolt sind, und/oder eine unterdrückte homosexuelle Ader haben (da geht es um Praktiken, wie das Sauberlecken des Schwanzes des Bulls oder das Auslecken fremden Spermas aus der Muschi) ...


Das nur als Beispiele: Ich will nur sagen, da ist es schon lohnend etwas genauer Hinzusehen so zweiter Blick und dritter Gedanke...
 
Hi,

Was genau soll AUF 400% heissen? :kopfklatsch:

im Allgemeinen versteht man darunter, dass der Anteil von 100% auf 400% gestiegen ist. Wie immer Du es in einfacher Sprache ausdrücken willst: vervierfacht, plus 300%, vier mal so viele ....

Das ist grammatikalisch wie mathematisch korrekt und unmissverständlich ausgedrückt.

LG Tom
 
Hi,

Für mich beginnt Frauenfeindlichkeit dort, wo wir allein aufgrund des Geschlechts unterschätzt werden und anders behandelt werden.

schon mal in Erwägung gezogen, dass die Frauen, die das betrifft, durch ihr Verhalten diese Muster erzeugt haben?

Gerade in festen und längeren Beziehungen sehe ich das super häufig!

Ist es nicht Sinn einer Beziehung, dass man dem Partner die Dinge abnimmt, mir denen er sich schwer tut, die Dinge macht, die den anderen nicht interessieren?

Nur um mal ein paar Beispiele zu nennen:
- er nimmt ihre beruflichen Ziele weniger ernst als seine eigenen

das trifft auf jeden anderen Menschen zu!

- Entscheidungen über Geld, Auto, Technik oder Politik gelten „automatisch“ eher als sein Bereich

Ich weiß nicht, welche "Entscheidung über Politik" man haben kann. Für Normalbürger ist das die Wahl, und die ist geheim, da kann (hoffentlich) niemand für seine Partnerin entscheiden.

Auto und Technik, wenn ich mein Umfeld beobachte, da jammern die Frauen drüber, wenn die Männer anfangen, darüber zu sprechen. Wenn Dich ein Thema so gar nicht interessiert, Du Dich nicht damit auseinandersetzen willst, ist logisch, dass das wer anderer macht.



- er traut ihr bestimmte Aufgaben nicht zu, ohne zu wissen, ob sie es kann

Im Gegenteil, ich weiß, das sie es kann, sie will nur nicht.

- Emotionen oder Einwände von ihr werden schneller als „übertrieben“, „hormonell“ oder „zu emotional“ abgetan

Das würde ich über jeden sagen, der so reagiert, egal ob Männlein oder Weiblein.

- im Haushalt oder bei Kindern wird unbewusst erwartet, dass sie die Hauptverantwortung übernimmt

Da wird gar nichts erwartet. Das spielt sich ein. Wenn meine Frau dreimal zu mir sagt "Kannst Du bitte den Müll/Kompost runterbringen" weiß ich, dass sie das nicht gerne macht, es wird zu meiner Aufgabe. Wenn sie dreimal sagt "Ich mach das schon" wird es zu ihrer Aufgabe. Das ist eine normale partnerschaftliche Entwicklung. Irgend wann mal sagt sie nicht mehr "Bringst Du bitte den Müll runter" sondern nur mehr "der Mülleimer ist voll", in der Erwartung, dass ich ihn runter bringe.

Umgekehrt funktioniert das genau so.

- er bewertet dieselbe Eigenschaft unterschiedlich: Bei Männern wirkt Durchsetzungsfähigkeit „stark“, bei Frauen „zickig“ oder „anstrengend“

Blödsinn. Ich kenne jedenfalls genug starke Frauen und zickige Männer. Mit Durchsetzungsvermögen hat das absolut nichts zu tun.

Damit will ich jetzt nicht sagen, dass man automatisch frauenfeindlich ist, wenn man sich in einer dieser Situationen wiederfindet!! Entscheidend ist halt, ob diese Muster häufig auftreten.

Meine feste Überzeugung: Viele Männer übernehmen unbewusst frauenfeindliche Denkmuster, ohne sich selbst als frauenfeindlich wahrzunehmen.

Was Du beschreibst hat mit Frauenfeindlichkeit absolut nichts zu tun, sondern ist die normale Kooperation in Gemeinschaften.

LG Tom
 
Hi,



schon mal in Erwägung gezogen, dass die Frauen, die das betrifft, durch ihr Verhalten diese Muster erzeugt haben?



Ist es nicht Sinn einer Beziehung, dass man dem Partner die Dinge abnimmt, mir denen er sich schwer tut, die Dinge macht, die den anderen nicht interessieren?



das trifft auf jeden anderen Menschen zu!



Ich weiß nicht, welche "Entscheidung über Politik" man haben kann. Für Normalbürger ist das die Wahl, und die ist geheim, da kann (hoffentlich) niemand für seine Partnerin entscheiden.

Auto und Technik, wenn ich mein Umfeld beobachte, da jammern die Frauen drüber, wenn die Männer anfangen, darüber zu sprechen. Wenn Dich ein Thema so gar nicht interessiert, Du Dich nicht damit auseinandersetzen willst, ist logisch, dass das wer anderer macht.





Im Gegenteil, ich weiß, das sie es kann, sie will nur nicht.



Das würde ich über jeden sagen, der so reagiert, egal ob Männlein oder Weiblein.



Da wird gar nichts erwartet. Das spielt sich ein. Wenn meine Frau dreimal zu mir sagt "Kannst Du bitte den Müll/Kompost runterbringen" weiß ich, dass sie das nicht gerne macht, es wird zu meiner Aufgabe. Wenn sie dreimal sagt "Ich mach das schon" wird es zu ihrer Aufgabe. Das ist eine normale partnerschaftliche Entwicklung. Irgend wann mal sagt sie nicht mehr "Bringst Du bitte den Müll runter" sondern nur mehr "der Mülleimer ist voll", in der Erwartung, dass ich ihn runter bringe.

Umgekehrt funktioniert das genau so.



Blödsinn. Ich kenne jedenfalls genug starke Frauen und zickige Männer. Mit Durchsetzungsvermögen hat das absolut nichts zu tun.



Was Du beschreibst hat mit Frauenfeindlichkeit absolut nichts zu tun, sondern ist die normale Kooperation in Gemeinschaften.

LG Tom
Ich habe absichtlich geschrieben, dass das Beispiele sind, wo für mich Frauenfeindlichkeit beginnt. Das sind weder allgemeingültige Definitionen noch absolute Aussagen über alle Männer!

Mein Eindruck ist, dass du vor allem mit persönlichen Gegenbeispielen um dich wirfst... die zeigen, dass die beschriebenen Situationen nicht überall und nicht bei jedem auftreten - Das habe ich aber auch nie behauptet!

Der eigentliche Punkt meiner Aussage war, dass ich in diesen Situationen ein Muster sehe: Frauen werden dort häufiger unterschätzt, anders bewertet oder mit anderen Erwartungen konfrontiert als Männer. Ob du dieses Muster ebenfalls wahrnimmst, ist letztlich deine persönliche Wahrnehmung.. die offensichtlich eine andere ist, als meine...

und wenn ich mir dann meinen letzten Satz noch einmal in Erinnerung rufe.. muss ich schmunzeln.
 
Hi,

Der eigentliche Punkt meiner Aussage war, dass ich in diesen Situationen ein Muster sehe: Frauen werden dort häufiger unterschätzt, anders bewertet oder mit anderen Erwartungen konfrontiert als Männer. Ob du dieses Muster ebenfalls wahrnimmst, ist letztlich deine persönliche Wahrnehmung.. die offensichtlich eine andere ist, als meine...

der wesentliche Punkt ist, dass es normal und selbstverständlich ist, Männer und Frauen nicht gleich zu behandeln!

Daraus Frauenfeindlichkeit zu basteln, halte ich eben für verwegen.

LG Tom
 
Hi
Hi,



der wesentliche Punkt ist, dass es normal und selbstverständlich ist, Männer und Frauen nicht gleich zu behandeln!

Daraus Frauenfeindlichkeit zu basteln, halte ich eben für verwegen.

LG Tom

ich wäre dir sehr dankbar, wenn du das liest, was da steht und nicht nur das siehst, was du sehen willst!
Ich habe nie behauptet, dass jede unterschiedliche Behandlung von Männern und Frauen frauenfeindlich ist.
Ich habe Situationen definiert, in denen ich Frauenfeindlichkeit wahrnehme! Das ist mein persönliches Empfinden!
Es sind MEINE Gefühle und da lasse ich mir garantiert nicht sagen, dass ich falsch liege und mir daraus Frauenfeindlichkeit "basteln" würde!

Jedes meiner angeführten Beispiele hat einen driftigen Hintergrund und ich habe sie mir nicht aus den Haaren gezogen. Du wirst diese Erfahrungen in dieser Weise nie gemacht haben.. denn halt dich fest.. du bist ein Mann! Du wirst manche männliche Verhaltensweisen, die für mich inakzeptabel sind, womöglich nur mit einem Lächeln bewerten und dir denken "Mensch, man kann sich auch anstellen"... Und das ist dann aus deiner Sicht auch völlig okay!
Aber Achtung! Plot Twist! Nicht alle denken so wie du! Auf Grund gemachter Erfahrungen KÖNNTEN einige Menschen (z.B. ICH) anders auf alltägliche Situationen reagieren, wie ein Mann (DU), der sich vermutlich in der gleichen Situation überhaupt keine Gedanken machen würde....
wie könnte er (du) auch... immerhin fehlen dir diese Erfahrung und die dazugehörigen Gefühle komplett!

LG Michelle
 
Aber gerade im Zeitalter des Internets und social Media ist es sowas von einfach herauszufinden was Frauen wollen.
Hast du dir mal das heutige Internet angeschaut? Da wirst nur noch passiv durch irgendwelche Algorithmen geschoben, die dich in einer lukrativen Bubble möglichst halten wollen, und es funktioniert... Um da auszubrechen, bräuchte es eine ordentliche Portion an Medienkompetenz, an Verständnis wie solche Algorhitmen funktionieren, es bräucht eine Portion Selbstreflektion und das Wissen wie die menschliche Psyche heute gezielt gemolken wird durch all die Contents und dann noch ein Wissen darum, was man denn überhaupt gezielt suchen müsste um ein vielfältigeres Bild zu bekommen (und wenn man bei Null anfängt, hat man von der vielfalt mal gar keine Ahnung) Tja, alles Dinge, die die jüngere Generation (die alten natürlich auch nicht, aber die wissen immerhin wie es früher war und erkennen eher die Bubble) nie gelernt hat! Einmal drin, und das geht schnell, kaum eine Chance da wieder raus zu kommen! Somit nein, es ist heute eben nicht mehr so einfach, an bestimmte Informationen ran zu kommen, die man ev bräuchte. Glaub mir, wir die mit der Bravo und den Pornoheften des grossen Bruders aufwuchsen, hatten einen deutlich grösseren Zugang an informativen und vielseitigen Quellen zu diesem Thena als die heutige Jugend es hat. Nicht dass das Internet die nötigen Quellen nicht bieten würde, sie sind aber für die heutigen "Normalverbraucher" kaum mehr zugänglich. Und das Problem haben wir nahezu in allen Themenbereichen.

Und somit erzeugen wir enorm starre Meinungsfronten, extremes Denken, zerstören jegliche Diskursfähigkeit. Und was das für Blüten trägt, sehen wir doch tagtäglich, natürlich auch in gestiegener Frauenfeindlichkeit, wobei es auf der anderen Seite mittlerweile genauso problematische Dynamiken gibt... Die Leute kommen kaum mehr zusammen.

Darum schätze ich das EF so ungemein. Gefühlt einer der letzten verbliebenen Inseln von vertieftem Meinungsaustausch, der noch etwas mehr als über die zwei drei Zeilen hinausgeht.
 
Hi,

Das ist mein persönliches Empfinden!
Es sind MEINE Gefühle und da lasse ich mir garantiert nicht sagen, dass ich falsch liege und mir daraus Frauenfeindlichkeit "basteln" würde!

selbstverständlich wirst Du Dir das sagen lassen! Das kannst Du zum Glück nicht verhindern!

Es ist korrekt, dass es Deine Gefühle und Dein Empfinden ist. Und deshalb ist es unzulässig, auf dieser Basis anderen Menschen etwas vorzuwerfen. Du magst das nicht in Ordnung finden, es mag Dir nicht gefallen, soweit ist das natürlich akzeptabel.

Aber Frauenfeindlichkeit impliziert eine Motivation bei jemandem anderen. Und das steht Dir halt einfach nicht zu. Das ist mit Deinen Gefühlen und Deinem Empfinden nicht begründbar.

Du kannst sagen "er ist ein Arsch", aber wenn Du sagst "er hasst Frauen", liegst Du halt sehr daneben, es sei denn, er hätte sich dahingehend geäußert.

LG Tom
 
Darum schätze ich das EF so ungemein. Gefühlt einer der letzten verbliebenen Inseln von vertieftem Meinungsaustausch, der noch etwas mehr als über die zwei drei Zeilen hinausgeht.
Kann ich so bestätigen. Wobei es noch mehrere Inseln gibt und wenn man mit offenem Geist einfach genug liest wird man schon irgendwann klug was diverse Themen angeht.

Die Kunst ist nur zu wissen was man mit offenem Geist lesen sollte und wo man sich von Anfang an klar sein sollte dass es ein negativ Beispiel ist.

Also zB Andrew Tate (Vorreiter der Manosphere) und sein Geschwafel von Anfang an in die Kategorie Schwachsinn einzuordnen. Da hilft es zB zu wissen dass er diverse Prozesse wegen Menschenhandel und Zwangsprostitution am Laufen hat und ein paar Urteile... Um zu ahnen dass seine "Dating Tipps" und Beziehungskonzepte vielleicht nicht die Gesündesten sind. Bringt uns halt wieder zu Medienkompetenz!
Wer nur Tate alleine sieht, der könnte auch einen super erfolgreichen, trainierten Frauenhelden wahrnehmen dem die Mädels scheinbar in Scharen zufliegen und man könnte sich fragen: wie macht der das?
...oh toll! Er verkauft Kurse wo er erklärt wie er das macht...schnell buchen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Du kannst sagen "er ist ein Arsch", aber wenn Du sagst "er hasst Frauen", liegst Du halt sehr daneben, es sei denn, er hätte sich dahingehend geäußert.
Frauenfeindlichkeit ist nicht dasselbe ist wie Frauenhass.

Aber Frauenfeindlichkeit impliziert eine Motivation bei jemandem anderen. Und das steht Dir halt einfach nicht zu. Das ist mit Deinen Gefühlen und Deinem Empfinden nicht begründbar.
Das stimmt so nicht ganz. Frauenfeindlichkeit kann Motivation beinhalten - muss es aber nicht!

Wenn ich von fremden Männern sexualisierte Blicke, Gesten oder Kommentare bekomme, kenne ich deren Motivation nicht.
Vielleicht steckt ja gar keine böse Absicht dahinter. Trotzdem erlebe ich die Situation meistens als unangenehm, weil ich auf meinen Körper reduziert werde und mich manchmal sogar richtig unsicher in meiner Haut fühle.
Deshalb kann ich nicht nachvollziehen, warum die Frage nach der Motivation für dich so entscheidend ist. Problematisches Verhalten wird nicht automatisch unproblematisch, nur weil keine böse Absicht dahinter steckt - die Wirkung verschwindet dadurch ja nicht.

Ich habe das Gefühl, dass du hier wieder versuchst, meine Erfahrungen in eine reine Begriffs-/Intentionslogik* zu pressen, anstatt wirklich zu verstehen, was ich meine.

Deswegen beende ich diese Diskussion an dieser Stelle für mich.

*ja, das musste ich googlen 😅
 
Die Kunst ist nur zu wissen was man mit offenem Geist lesen sollte und wo man sich von Anfang an klar sein sollte dass es ein negativ Beispiel ist.
Das lässt sich so einfach sagen. Wir hatte immerhin noch die Chance unseren Geist in mitten von vielfältigen Informationen, Meinungen und Argumenten zu schulen. Ohne diese Trainingsmöglichkeiten ist es kaum möglich diesen, wie du es nennst, offenen Geist zu entwickeln und diese Trainingsmöglichkeiten bietet sich der Jugend heut nicht mehr so automatisch, wie bei uns.
Also zB Andrew Tate (Vorreiter der Manosphere) und sein Geschwafel von Anfang an in die Kategorie Schwachsinn einzuordnen. Da hilft es zB zu wissen dass er diverse Prozesse wegen Menschenhandel und Zwangsprostitution am Laufen hat und ein paar Urteile... Um zu ahnen dass seine "Dating Tipps" und Beziehungskonzepte vielleicht nicht die Gesündesten sind.
Die meisten Anhänger von Tate kennen die Anschuldigungen, Prozesse und Urteile von ihm, lassen sich dadurch aber kaum von seinen "Weisheiten" abbringen. Bist du mal in der Bubble drin, kommst du so schnell nicht mehr raus, weil sie dich nicht mit Informationen sondern mit Emotionen füttert und hält. So ist es ein Leichtes für die Anhängerschaft von Tate hinter den Anschuldigungen und Prozessen einfach nur eine "Verschwörung" darin zu sehen.
Bringt uns halt wieder zu Medienkompetenz!
Ein Teil der Medienkompetenz ist es halt auch zu verstehen, dass wir alle in der Emotion am besten fangbar, manipulierbar und zugänglich für einfache Lösungen/Erklärungen sind, solang diese uns in unseren Emotionen abholen. Ich meine, es ist bezüglich Medienkompetenz nix neues, denn auch wir hatten solche Sensationsblättchen wie Krone/Bild/Blick die ihre hohen Auflagen damals auch nur deshalb generieren konnten, weil sie bewusst mit diesen Emotionen gearbeitet haben. Nur war das eine begrenzte Ausgabe pro Tag, dessen Inhalt man im besten Fall am Stammtisch seines Vertrauens beim Feierabendbier verifizieren konnte. War auch eine Blase nur nicht ganz so geschlossen und gemauert, da es doch auch mal xy gab, der gegen die ein oder andere These sein Wort erhebte (hach, wie ich mit etwas Wehmut an die hitzig geführten Disskusionen am Runden Tisch des Schützengartens/ der Blume/ des Löwens und wie sie alle hiessen zurückdenke... ich schweife ab ) Jedenfalls mit den Dimensionen der heutigen Bubbledynamik nicht mehr zu vergleichen...

Jedenfalls, bist heut ein junger Bursche, der bei seinen ersten Versuchen zwei drei Körbe kassierte, musst schon einiges an Medienkompetenz/Selbstreflektion und/oder eine sehr gesunde Portion an Selbstvertrauen mitbringen, um dich in deiner jugendlichen Verunsicherung und Unerfahrenheit nicht in solch einem Strudel fangen zu lassen.
 
Trotzdem erlebe ich die Situation meistens als unangenehm, weil ich auf meinen Körper reduziert werde und mich manchmal sogar richtig unsicher in meiner Haut fühle.
DAS wiederum ist aber ganz natürlich fürchte ich.
...und betrifft auch beide Geschlechter.

Ich werde, wenn ich fremde Menschen treffe auch erst Mal aufgrund meines Körpers und vielleicht noch meiner Kleidung eingeschätzt und darauf reduziert.

Worauf denn sonst? Wir haben ja keine andere Information wenn wir einem fremden Menschen das erste Mal begegnen!?

Und dann passieren erstmal ein paar Einschätzungen vollkommend unterbewusst:
Gefahr? Keine Gefahr? Potentieller Sexualpartner oder nicht? Interessant aussehend oder uninteressant? Sympathisch oder nicht?
Da laufen in unserem Kopf einige Prozesse ab bevor ein "guten Tag!" Überhaupt über die Lippen kommt.

Dafür kann kein Mensch etwas! Und wir werden dabei ALLE auf unser Äußeres und unseren Körper reduziert!
 
DAS wiederum ist aber ganz natürlich fürchte ich.
...und betrifft auch beide Geschlechter.

Ich werde, wenn ich fremde Menschen treffe auch erst Mal aufgrund meines Körpers und vielleicht noch meiner Kleidung eingeschätzt und darauf reduziert.

Worauf denn sonst? Wir haben ja keine andere Information wenn wir einem fremden Menschen das erste Mal begegnen!?

Und dann passieren erstmal ein paar Einschätzungen vollkommend unterbewusst:
Gefahr? Keine Gefahr? Potentieller Sexualpartner oder nicht? Interessant aussehend oder uninteressant? Sympathisch oder nicht?
Da laufen in unserem Kopf einige Prozesse ab bevor ein "guten Tag!" Überhaupt über die Lippen kommt.

Dafür kann kein Mensch etwas! Und wir werden dabei ALLE auf unser Äußeres und unseren Körper reduziert!
Du siehst in meinem Text auch nur, was du sehen willst, oder?
Ich rede über sexualisierte "Aufmerksamkeit". Du redest über allgemeine Wahrnehmung.
Das sind unterschiedliche Dinge.
 
Zurück
Oben