Frauenfeindlichkeit ?

Ich weiß ja nicht, mit welchen männern du dich umgibst, aber alle deine beispiele kenn ich aus meinem leben nicht.
Wenn ich den eindruck hätte, unterschätzt zu werden würde ich jenen den weg zeigen, wo da bartl den most herholt. Aber nicht in besserwisserischer manier, sondern einfach weil ichs kann. Und trotzdem weiß ich manchal hilfe von starken männern zu schätzen und mir fällt a ka zacken aus der krone, wenn i mi dementsprechend bedanke.
Geschlechtsspezifische "feindlichkeit" is jo wohl lei a bissal dumm und man sollte drüber lachen können
.....Ausnahmen :mrgreen:?
 
Du ersetzt strukturelle Argumente durch persönliche Erfahrung und verschiebst das komplette Thema von Analyse in Richtung Selbstbehauptung und am Ende bagatellisierst du das Problem.. Sorry, aber das wirkt einfach nur trotzig und kompetitiv.
Nö. I seh nur deine beispiele nit als "frauenfeindlich".
Frauenfeindlichkeit...da fällt mir spontan beschneidung oder zwangsehe ein, aber nit so a bledsinn, wo frau sich einfach behaupten könnte.
 
Meine feste Überzeugung: Viele Männer übernehmen unbewusst frauenfeindliche Denkmuster, ohne sich selbst als frauenfeindlich wahrzunehmen.
Ganz im Gegenteil, sie beschützen Frauen, weil "Mädchen darf man nicht hauen" zu denen muss man immer lieb sein.

Tja wovor müssen sie beschützt werden, vor anderen Männern?
Andererseits gibt es genug Frauen, die genau damit spielen, die starke Schulter suchen, jemand der ihre schlechten Erfahrungen wieder gut macht (Mauern einreißen/Vertrauen gewinnen). - (Mit Sex kriegst Du jeden und dann biegst Du ihn hin) - (auch Frauen wünschen sich zurück - irre, aber doch). Realitätsverweigerung hat kein Geschlecht.

Dieses abartige Gerücht, Frauen den Heiligenschein des Mutterinstinkts an den Kopf zu nageln um als Mann nicht aktiv zu werden, weil ja "Frauensache".
(Jeder der die Kindestötungen, Verwahrlosungen, geduldeten oder aktiven Missbrauch alleine heuer anschaut, zweifelt an dem Instinkt, dass Mütter gesunde Kinder, die angepasst an Zeit und Gegebenheiten in der Gesellschaft - auch sprachlich (vorerst mal deutsch) ins Erwachsenenalter bringen wollen - sexueller Missbrauch oder Demütigung von Frauen gegenüber Kindern und Jugendlichen noch immer absolutes Tabu (sowas machen Frauen nicht)

Wenn immer von den populistisch attraktiveren Alleinerzieherinnen gesprochen wird: knappe 20% sind Männer - eine Minderheit, für die ja in anderen Bereichen breite Schultern da sind. (obwohl sie bei der Obsorge noch immer mangelnder Objektivität - da Mutterinstinkt unschlagbar - unterliegen)

Ich würde es doch sehr fein finden, wenn sich Männer in ihrer Rolle einfinden können, als Partner, als Vertrauter, als Vater.
Es gibt keine Ausreden mehr sich hinter den Frauen, die möglicherweise schwächeln, zu versagen. Da hätten und haben sie ihre Rolle.
Viele Männer leben sie bereits.

Ich finde es dennoch schön, dass sehr viele junge Männer, Partner und Väter, sich in der Rolle als Partner und/oder Vaters eingefunden haben. :up:

Die antworten auf die Frage: "Würdest Du eine Frau beschützen" sagen, "Ich stehe nach meiner Möglichkeit für Menschen ein."
Die antworten auf die Frage: "Gibt es Freundschaft zwischen Frauen und Männer" sofort mit "JA".
(tja und diese letzte Frage, ist ansich die Frage, die man als Frau, wie auch immer, am Anfang gleich unterbringt. Ist sie "Nein", ist es nein. Man ist ja als Frau ein Mensch und kein Objekt, kein Besitz, kein Schmuckstück oder Haustier, das Sonderbehandlung und Superschutz benötigt, sondern ist tragfähiger Partner.)

Feindlichkeit vs. Dummheit, Angst, Retrowahn?
Die Verantwortung der Frauen, auf ihre eigenen Finanzen zu achten, verschiebt viel und macht Stress auf die Unzufriedenen (m/w/d), weil keiner mit Durchschnittseinkommen kann alleine die Finanzen und Herausforderungen einer Familie stemmen und für beide die Versorgung und Sicherheit gewährleisten, sowie die Kinder gut ins Erwachsenenalter zu bringen.
Mir tun die Männer, bis zu einem gewissen Grad leid, die sich ein Gestern wünschen und danach leben - das Gestern im Heute jedoch nicht bieten können.

Mit Feindlichkeit hat das wenig zu tun.
Bzw. entsteht Feindlichkeit durch Unsicherheit, Angst, gefühlter Bedrohung UND der Angst in der gewünschten Rolle (die sich eh keine Frau mit Verstand wünscht) nicht bestehen zu können.
(Hier z.B. das Mysterium der Schanzlängen- und -Durchhalte, sowie der Technikthreads, und ganz grauslich "da musst 18 Jahre zahlen für einen Fick" - kurz und knackig gelöst. Dass damit keiner ein lebensrelevantes Leiberl reißt, haben´s einfach nicht im Griff)

Das Letzte, das ich will ist eine Kampfposition einzunehmen.
Ja, man begegnet einigem an unerfreulichen Schutzdiffamierungen und Kleingemacht werden. Man weiß auch, wer es sagt und agiert dementsprechend. Sich selbst die Opferrolle zu nehmen, wenn ein Depp denkt da kann man hintreten unangenehm - das kennen Männer genauso wie Frauen - das kennen Männer von Frauen ebenso.
(Man möge sich umschauen wieviele Frauenvereine, Frauengesellschaft, Frauenpower - Männer ausgeschlossen -es denn so gibt - weil man sich vor Männern schützen muss? Weil Männer in einer Interessengruppe keinen Platz haben können? Und ich rede bei Gott nicht von Menstruations-Selbsthilfegruppen, ich rede davon wo es um Kohle und Frauenseilschaften geht - Männerdomänen zu durchbrechen, eine eigene Truppe zu stellen? Trotz, weil Frauen mal ausgeschlossen waren, schließen wir mal Männer aus?
Trennung nach Geschlecht ist jetzt die Zukunft oder war das nicht die Vergangenheit?

o.t.
Enttäuschung, nicht wahrgenommen Werden, keine Chance zu sehen Lebensziele zu erreichen, keine Aufmerksamkeit, keine Anerkennung - aneinandergereihte Kränkungen, keinen Ausweg sehen - das macht Kränkung, Verbitterung und Menschenfeindlichkeit. (m/w/d und bei Kindern jeden Geschlechts)
 
Zuletzt bearbeitet:
Mag es sein, das aus dieser neuen „Frauenfeindlichkeit“ in „Wahrheit“ sich nun eine Abnabelung der Frau vom Manne entwickelt, weil sie im Grunde nicht wirklich mehr als (nur) einen Mann „braucht“ aber lieber eben einen echten, einen anderen als den sie aktuell an ihrer Seite hätte.
Wir leben seit dem Zweiten Weltkrieg in einer sich nbeschleunigt weiter entwickelnden Emanzipation, allerdings ohne konsequent den Sex zum Vergnügen vom Sex zum Zweck der Fortpflanzung zu trennen. Die Folge davon ist, dass in den hoch entwickelten Ländern die Geburtenrate zur Erhaltung der Gesellschaft etwa um 50 % zu tief liegt und die Scheidungsrate mit ebenfalls etwa 50 % viel zu hoch liegt.
 
allerdings ohne konsequent den Sex zum Vergnügen vom Sex zum Zweck der Fortpflanzung zu trennen.
...leider ist es trotz vieler Erkentnisse und Verhütungsmöglichkeiten nicht immer "leicht" möglich es real wirklich zu trennen. Vom wollen her, klappte es aber eh schon recht gut--->> Geburtenrateist ja so nieder wie nie. In hoch entwickelten Ländern. Doch das ist ein anderes Thema,
 
Zurück
Oben