N
Gast
(Gelöschter Account)
nein, ich habe kein problem mit pornos. ich schau sie mir ab und an gerne an, so sie gut gemacht sind.
sprich: keine dialoge auf "huch, eine waldlichtung, wollen wir rasten?", oder lustig-kreative varianten wie "lutsch die yankee-nudel" (gesprochen von einem typ in socken und westernhut....). generell bin ich eher gegen dialoge bei pornos, die über das mindestmaß an gestöhne und ehrlichem dirty-talk hinausgehen. zuviel rahmenhandlung find´ ich auch eher lähmend. wenn ich handlung und dialoge will, schau ich mir einen "richtigen" film an. ich mags, wenn´s hart und direkt zur sache geht. so gesehen vermutlich ein eher "typisch männliches" pornokonsum-verhalten.
und wie schon erwähnt, nein, ich empfinde die filme nicht als frauenfeindlich. simpel deshalb, weil sie für mch mit der "realität" nichts zu tun haben. damit meine ich folgendes: auch im eigenen leben, kann ich mich im bett von meinem mann dominieren lassen und wirklich harten, dreckigen und "benutzten" sex haben. was uns trotzdem nicht daran hindert, außerhalb des bettes (oder wo´s sonst so stattfinden mag) einen liebe- und respektvollen umgang miteinander zu pflegen.
nur eines passt mir in der diskussion hier nicht ganz: es mag ja sein, daß alice schwarzer und ihre anhängerinnen zu manchen themen (eben auch pornos) eine extreme ansicht vertreten. und manchmal das maß der dinge aus den augen verlieren. nur deshalb zu einem rundumschlag gegen den feminismus auszuholen find ich nicht angebracht. (übrigens genausowenig wie die verteufelung der angeblich frauenfeindlichen pornos auf der anderen seite)
ich persönlich aber bin froh, daß frauen wie sie mit ihren -extremen- vorstellungen es geschafft haben, die gesellschaft doch so weit aufzurütteln, daß dort und da ein umdenken eingeläutet wurde. und ich denke nicht, daß es ziel ist, das patriachat durch ein neues matriachat zu ersetzen. aber manche botschaften finden nur dann gehör, wenn sie überdeutlich, schreiend und plakativ dargebracht werden. was wäre geschehen wenn nicht einige halbirre verhement und laut auf ein wahlrecht für frauen gepocht hätten? ich glaube eher nicht, daß irgendwann von selbst der tag gekommen wäre wo -einfach so- in einer rein männlichen politikwelt die idee "wärs nicht langsam an der zeit, daß auch mein weibchen wählen gehen darf"? populär geworden wäre. was ich gar nicht negativ meine, aber am einfachsten ist immer die beibehaltung des status quo. und das so lange bis jemand kommt und laut nach veränderung brüllt... hätten nicht betroffene irgendwann gesagt "so nicht" würden vielleicht auch heute noch in amerika schwarze hinten im bus sitzen müssen. daß auch hier unter der oberfläche (genauso wie bei der weiblichen gleichberechtigung) so einiges (!) im argen liegt, geht dann schon wieder zu weit vom thema ab.
so, soviel zur meinung einer "linken emanze" die sich gerne pornos anschaut und auf ehrlichen harten sex steht...
lg schickt ninon
sprich: keine dialoge auf "huch, eine waldlichtung, wollen wir rasten?", oder lustig-kreative varianten wie "lutsch die yankee-nudel" (gesprochen von einem typ in socken und westernhut....). generell bin ich eher gegen dialoge bei pornos, die über das mindestmaß an gestöhne und ehrlichem dirty-talk hinausgehen. zuviel rahmenhandlung find´ ich auch eher lähmend. wenn ich handlung und dialoge will, schau ich mir einen "richtigen" film an. ich mags, wenn´s hart und direkt zur sache geht. so gesehen vermutlich ein eher "typisch männliches" pornokonsum-verhalten.
und wie schon erwähnt, nein, ich empfinde die filme nicht als frauenfeindlich. simpel deshalb, weil sie für mch mit der "realität" nichts zu tun haben. damit meine ich folgendes: auch im eigenen leben, kann ich mich im bett von meinem mann dominieren lassen und wirklich harten, dreckigen und "benutzten" sex haben. was uns trotzdem nicht daran hindert, außerhalb des bettes (oder wo´s sonst so stattfinden mag) einen liebe- und respektvollen umgang miteinander zu pflegen.
nur eines passt mir in der diskussion hier nicht ganz: es mag ja sein, daß alice schwarzer und ihre anhängerinnen zu manchen themen (eben auch pornos) eine extreme ansicht vertreten. und manchmal das maß der dinge aus den augen verlieren. nur deshalb zu einem rundumschlag gegen den feminismus auszuholen find ich nicht angebracht. (übrigens genausowenig wie die verteufelung der angeblich frauenfeindlichen pornos auf der anderen seite)
ich persönlich aber bin froh, daß frauen wie sie mit ihren -extremen- vorstellungen es geschafft haben, die gesellschaft doch so weit aufzurütteln, daß dort und da ein umdenken eingeläutet wurde. und ich denke nicht, daß es ziel ist, das patriachat durch ein neues matriachat zu ersetzen. aber manche botschaften finden nur dann gehör, wenn sie überdeutlich, schreiend und plakativ dargebracht werden. was wäre geschehen wenn nicht einige halbirre verhement und laut auf ein wahlrecht für frauen gepocht hätten? ich glaube eher nicht, daß irgendwann von selbst der tag gekommen wäre wo -einfach so- in einer rein männlichen politikwelt die idee "wärs nicht langsam an der zeit, daß auch mein weibchen wählen gehen darf"? populär geworden wäre. was ich gar nicht negativ meine, aber am einfachsten ist immer die beibehaltung des status quo. und das so lange bis jemand kommt und laut nach veränderung brüllt... hätten nicht betroffene irgendwann gesagt "so nicht" würden vielleicht auch heute noch in amerika schwarze hinten im bus sitzen müssen. daß auch hier unter der oberfläche (genauso wie bei der weiblichen gleichberechtigung) so einiges (!) im argen liegt, geht dann schon wieder zu weit vom thema ab.
so, soviel zur meinung einer "linken emanze" die sich gerne pornos anschaut und auf ehrlichen harten sex steht...
lg schickt ninon

