Könnte ..... vorausgesetzt, sie leert erst den verideologisierten Müll aus ihrem Hirn.
Was nämlich sowohl sie, als auch die anderen Typen, die in der EMMA schreiben und diese Kampagne vorantreiben völlig übersehen, ist das der Porno und die reale Welt genau gar nichts miteinander zu tun haben. Der Porno ist eine visualisierte Wixphantasie und mehr nicht.
Soweit gebe ich dir Recht. Pornos sind hauptsächlich audiovisuelle Fantasieersatz oder -ergänzung.
Die sogenannte "Frauenfeindlichkeit" ist imho die rein persönliche Interpretation einer Männerhasserin, der es an einer gesunden und (be)frei(t)en Einstellung zum Sex mangelt.
Das sehe ich nicht ganz so. Als Frauenfeindlichkeit wird hier gesehen, dass in Pornos Frauen
nur zur Erfüllung männlicher Fantasien da sind. Sie sind allzeit bereit, sie haben "zufällig" genau die Gelüste, die der Mann in ihnen gerade sehen will, und sollte doch einmal eine Frau mitspielen, die nicht dem Rollenbild als Sexobjekt genügt, so nur dazu, dass sie "bekehrt" werden kann.
Vernünftige Menschen erkennen sie als solche und erkennen auch das Motiv, weswegen sie diesem Aspekt nicht soviel Bedeutung beimessen. Leider gibt es auch weniger vernünftige auf beiden Seiten.
Ich steh auf die frauenfreindlichen Pornos, und noch mehr steh ich drauf die ganzen "frauenfeindlichen Dinge" auch real beim Sex umzusetzen.
Aber du gestehst zu, dass man "frauenfeindlich" dazu sagen kann.
Es gibt eben unglaublich viele Frauen die drauf stehen beim Sex erniedrigt und benutzt zu werden. Und meiner Erfahrung nach sind dass nicht die dummen ,armen Hascherln die sich halt ned wehren können und von Alice Schwarzer beschützt werden müssen sondern im gegenteil intelligente, erfolgreiche Frauen die sich diesen Kick gönnen können weil sie genau wissen dass sie in der Realität ohnehin ihre Frau stehen.
Die Thematik "Frauenfeindlichkeit in Pornos" beziehe ich weniger auf Fetishfilme, die sind eine Spezialsparte.
Die Thematik "Rollenspiele beim Sex", dazu zähle ich auch die Dom/Sub-Rollen, sind ebenfalls nach anderen Kriterien zu messen. Wenn eine Frau in einer Rolle (die sie ja spielt - in der "Realität" sind sie ja anders, wie du selbst schreibst) - sich unterwirft, dann kann man in dieser Rolle durchaus einen frauenfeindlichen Aspekt zuerkennen. Wie würde der angesprochene Frauentyp reagieren, wenn du diese Unterwerfung im Geschäftsleben einfordertest?
Ich persönlich finde Pornos gleichzeitig auch männerfeindlich, weil Männer als ständig brünftige Sabberlätze mit mehr Hirn in der Hose als im Kopf hingestellt werden. Ist mir aber egal, solange man sich bewusst ist, dass sie eben nicht die Realität nachzeichnen.
My 2c.