Eure Vorstellung von SM

Mitglied #314858

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Hallo zusammen!

Da Shades of Grey derzeit viel diskutiert wird, würde mich interessieren wie eure Definition von SM aussieht.

Seht ihr darin eine Spielart, die Möglichkeit geheime Fantasien auszuleben oder ganz etwas anderes?


Bin auf verschiedene Meinungen gespannt
 
Wie kann man nur dieses Machwerk von einer Möchtegern Autorin; leider kommen die meisten schlechten Romane eben aus Amerika von frustrierten unter vögelten; häßlon Hausfrauen... denn Shades of Grey war ja eigentlich eine erwachsene Fanfic von der Twilight Filme.
Und Shades of Grey Bücher und Filme haben mit dem SM an sich nichts zu tun...
 
shades of grey, ich kanns langsam nicht mehr lesen, nicht wegen dem Hype der da in der stinowelt passiert, sondern wegen den Diskussionen die daraus entstehen.
Shades of Grey ist ein unterhaltsamer, fiktiver erotischer Roman, mehr nicht. Er weckt bei manchen das Interesse für SM, so wie es andere Bücher für andere Themen getan haben.
Mehr nicht, es ist kein Sachbuch das 1 zu 1 beweisbar und richtig sein muss. Keiner käme auf diese Idee bei Harry Potter, oder Twillight Saga, warum dann bei einem erotischen Roman.

Und zur Anfangsfrage, SM kann sehr vieles sein, für mich ist es Teil meiner Persönlichkeit , und ein wichtiger Teil meines Lebens
 
Shades of Shit hat nichts mit BDSM zu tun. Es ist ein Buch über eine destruktive Beziehung, deren Gefälle mit Geld vertuscht werden soll. Und mittlerweile macht mich das Thema einfach nur mehr grantig.
 
Bdsm ist für uns

Einerseits Leben, denn ist ein Teil der Persönlichkeit, des Charakters. Andererseits aber nicht das ganze Leben.
Erfüllung, denn wenn das ganze Leben gelebt wird, geht es einem einfach gut. Halbe Sachen befriedigen auf die Dauer nicht.

Shades of Grey,
Ist für uns zwie gespalten.
Als das was es ein sollte; eine liebeschnulze, ist es in Ordnung. Gib aber bessere.
Als das was es viele Leute sehen; gefährlich, dumm, entspricht nicht dem ssc, und verleitet viele in ihrer Neugierde, etwas Dummes gefährliches nach zu spielen.
Da es im Film/Buch einfach harmlos ausschaut/sich liest.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Shades of Shit hat nichts mit BDSM zu tun. Es ist ein Buch über eine destruktive Beziehung, deren Gefälle mit Geld vertuscht werden soll. Und mittlerweile macht mich das Thema einfach nur mehr grantig.

Meine Meinung.

Positiv daran ist, dass sexuelle Lust (speziell auch die der Frau) mehr in die Gesellschaft, zumindest als Gesprächsstoff, integriert wird.
 
Positiv daran ist, dass sexuelle Lust (speziell auch die der Frau) mehr in die Gesellschaft, zumindest als Gesprächsstoff, integriert wird.

Nein, im Gegenteil. Das Buch unterstützt Vergewaltigungen, weil "Sub Frauen" ja net nein sagen dürfen ...
 
Ich kann weder zu Buch, noch dem Film etwas schreiben, da ich mich damit nicht befasst habe (wenn um etwas so ein künstlicher Hype erzeugt wird, setzt bei mir sofort Desinteresse ein, ich bin ja nicht ferngesteuert), aber natürlich weiß ich der heftigen Vermarktung sei Dank worum es geht. ;) Es gibt sicherlich nicht DEN einen und einzigen/richtigen Weg in Sachen BDSM, aber wie von Rubberinchen schon erwähnt, sollten eigentlich keine destruktiven Beziehungen mit ungesundem Gefälle daraus werden, aber das ist natürlich leider nur die Theorie. Ich war ja auch mal einige Monate explizit in diesem Bereich auf der Suche und was einem da so begegnet...ist schon sehr eigenartig, zudem auch die Gefahr besteht, dass echte Sadisten darunter sind, die keineswegs dann aufhören, wenn es angebracht wäre, sondern viel zu weit gehen und einen damit ordentlich verletzen (seelisch) können.
Ebenso gibt es schreckliche Grobmotoriker, die überhaupt keine Ahnung von der weiblichen Lust haben, aber so selbstherrlich unterwegs sind, dass es absolut sinnlos ist, mit ihnen darüber zu kommunizieren, sie nehmen nicht mal Kritik zur Kenntnis. :roll:

Für mich ist BDSM jedenfalls vorrangig Intensität und Tiefe, mir geht es nicht primär um das Abspulen von Praktiken oder besonders heftigen Psycho-Rollenspielen, denn in Wirklichkeit ist es ja so, dass ein bestimmter Blick, eine gewisse Art angegriffen/gepackt zu werden, oft tausendmal mehr vermitteln, wenn das was dahinter ist "echt" ist und nicht aufgesetzt.
Ich stehe somit mehr auf das Elementare und Unmittelbare, gerne in Kombination mit Auslieferung und einer überschaubaren Dosis Schmerz, aber wenn mein Gegenüber meine Grenzen nicht respektiert, wird es nix.
Wie man das nun nennt, ist mir zum Beispiel ziemlich egal, Hauptsache es ist geil. ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
sagen wir mal so: jeder, der über "Shades of Grey" erstmalig mit dem Begriff "BDSM" in Kontakt geraten ist, sollte die bitte seinen Partnern mitteilen falls er sie in der bestehenden Szene zu suchen gedenkt - schon alleine dass man was zum lachen hat :mrgreen:

ansonsten einfach mal googlen, und zwar nur BDSM oder noch besser die einzelnen Teilbereiche Bondage Discipline Sadism Masochism, und möglichst die Wörter "Shades" und "Grey" aus der Suche ausschließen :D

Ich hab mir den Film auch nicht angesehen, jedoch wenn schonmal die KOMPLETTE (!) BDSM-Szene an einem strang zieht, und schon an dem Buch hintergründig so einiges auszusetzen hat - dass SoG Vergewaltigungen rechtfertigt habe ich zb schon etliche Male mit flauem Bauchgefühl vernommen - dann sollten sich die Peitschenfrischlinge bitte mal dieses Warnsignal zu Herzen nehmen :)
 
Die Vielfalt von BDSM bedeutet, dass eigentlich jeder etwas anderes darunter versteht bzw. erwartet.
Soweit so gut.
Das ist aber auch zugleich die größte Herausforderung, nämlich einen möglichst großen gemeinsamen Nenner zu finden, bzw. sich überhaupt nur mit Leuten einzulassen, wo ein solcher überhaupt existiert.

Das ist bei "klassischem Sex" viel einfacher weil die Erwartungshaltung in weit größerem Maße übereinstimmt (im Schnitt).
 
Ohne jetzt tiefgründig werden zu wollen stellt SM für mich folgendes dar:

Jeder Mensch hat gewisse Neigungen und Vorlieben. Diese schlummern oft tief verborgen in uns vor sich hin, und die wenigsten kommen in den Genuß es ausleben zu dürfen.

Für mich besteht die Erfüllung im gegenseitigen Geben und Nehmen

Ob dies nun in einer Art von Machtspielchen, körperlichen oder seelischen Schmerzen (Erniedrigung) ausgelebt wird obliegt natürlich den jeweiligen Fetischen.

Durch das Vertrauen welches sich mit der Zeit aufbaut kann man sich immer näher an Grenzen herantasten, und so den gewünschten Kick erreichen und steigern.

So genug fürs erste, ich muss in den Keller ;)
 
Was ist meine Vorstellung von SM? :hmm:

SM ist auf jeden Fall ein Teil meiner Sexualität, nicht der wichtigste, aber ein zugegebener maßen sehr reizvoller Teil. :oops:

Da SM außerhalb vom sexuellen Kontext, also im normalen zusammenleben mit dem Partner, für mich keine weitere Bedeutung hat, lebe ich meine diesbezüglichen Fantasien gerne im Rahmen von Rollenspielen aus. :daumen:

Seht ihr darin eine Spielart, die Möglichkeit geheime Fantasien auszuleben ...

Ja genau, so kann man es natürlich auch sagen … :undweg:
 
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