Ich kann weder zu Buch, noch dem Film etwas schreiben, da ich mich damit nicht befasst habe (wenn um etwas so ein künstlicher Hype erzeugt wird, setzt bei mir sofort Desinteresse ein, ich bin ja nicht ferngesteuert), aber natürlich weiß ich der heftigen Vermarktung sei Dank worum es geht.

Es gibt sicherlich nicht DEN einen und einzigen/richtigen Weg in Sachen BDSM, aber wie von Rubberinchen schon erwähnt, sollten eigentlich keine destruktiven Beziehungen mit ungesundem Gefälle daraus werden, aber das ist natürlich leider nur die Theorie. Ich war ja auch mal einige Monate explizit in diesem Bereich auf der Suche und was einem da so begegnet...ist schon sehr eigenartig, zudem auch die Gefahr besteht, dass echte Sadisten darunter sind, die keineswegs dann aufhören, wenn es angebracht wäre, sondern viel zu weit gehen und einen damit ordentlich verletzen (seelisch) können.
Ebenso gibt es schreckliche Grobmotoriker, die überhaupt keine Ahnung von der weiblichen Lust haben, aber so selbstherrlich unterwegs sind, dass es absolut sinnlos ist, mit ihnen darüber zu kommunizieren, sie nehmen nicht mal Kritik zur Kenntnis.
Für mich ist BDSM jedenfalls vorrangig Intensität und Tiefe, mir geht es nicht primär um das Abspulen von Praktiken oder besonders heftigen Psycho-Rollenspielen, denn in Wirklichkeit ist es ja so, dass ein bestimmter Blick, eine gewisse Art angegriffen/gepackt zu werden, oft tausendmal mehr vermitteln, wenn das was dahinter ist "echt" ist und nicht aufgesetzt.
Ich stehe somit mehr auf das Elementare und Unmittelbare, gerne in Kombination mit Auslieferung und einer überschaubaren Dosis Schmerz, aber wenn mein Gegenüber meine Grenzen nicht respektiert, wird es nix.
Wie man das nun nennt, ist mir zum Beispiel ziemlich egal, Hauptsache es ist geil.
