Ich bin Erniedrigungs-Junkie, sowohl aktiv als auch passiv. Passiv wahrscheinlich noch etwas mehr, allerdings sehr wählerisch, von wem ich mich erniedrigen lasse

Erniedrigend sind viele Sachen, hängt wohl auch von der persönlichen Schamgrenze ab und das hängt wiederum stark von der Person ab.
Die menschliche Emotionsbandbreite ist nahezu endlos, schämen und erniedrigt werden sind Teile davon, die, wenn sie jemandem gefallen oder geil machen, ausgelebt werden können, und zwar in einem sicheren Rahmen zwischen Dom und sub innerhalb einer "Session" inklusive Vertrauen und gegenseitigem Respekt. Eine schöne Möglichkeit für mich, Gefühle zu erleben, die gesellschaftlich betrachtet eher "tabu" sind, dabei allerdings trotzdem als wertvoller und wichtiger Mensch akzeptiert zu werden.
Viele Menschen schämen sich dafür, dass sie Erniedrigung schön oder erregend finden, insofern bietet der geschütze Rahmen der Erniedrigung innerhalb des BDSM Spiels die Möglichkeit die Gefühle zu erleben, sich in dieses Gefühl fallen zu lassen, es zu akzeptieren und zu genießen, wissend, dass das Gegenüber mitunter genau das an einem schätzt. Ohne Wertschätzung des Gegenübers ist für mich Erniedrigung auch absolut nicht denkbar. Die zwischenmenschliche Situation muss stimmen, der Rahmen muss passen. Wenn dies der Fall ist, genieße ich die verschiedensten Formen der Erniedrigung wirklich sehr.