In einer Partnerschaft gibt es bei gewissen Themen mitunter einen motivierenden, führenden, aktiveren Part, der den Anderen schon mal "aufrüttelt" und "mitreißt".
bG Bär
Lange habe ich mich hier enthalten aber intensiv alles gelesen: ein Thread, der einige Positionen auf den Punkt bringt:
Ist es Vergewaltigung, Jahre lang die Ehefrau zu überzeugen?
Ist es partnerschaftliches Miteinander, die Ehefrau daran teilhaben zu lassen, was einen begeistert?
Ist es Liebe, eine Gemeinsamkeit zu suchen, die in einem sehr wichtigen Lebensbereich, Sex, elementar für ein liebevolles Miteinander ist?
Vielleicht können wir uns darauf verständigen, das sagt ein 60+ Mann, dass eine Ehe ein beiderseitiges und in etwa gleichwertiges Geben und Nehmen ist. Dann, wenn das nicht so ist, wird aus einer Ehe eine Versorgungsgemeinschaft.
Wenn nun Charger sagt "Habe versucht zu überzeugen! Nicht zu überreden! Zwang ist immer schlecht", dann ist zwar der Grat zwischen überzeugen und überreden immer recht klein; wenn ihm der Unterschied bewusst ist, dann sollte man auch Charger nicht überinteprätieren oder ihm in den Mund zu reden versuchen, er würde eigentlich doch überreden.
Es ist schon bedeutungsvoll, wenn Charger sagt: "Wir sind sehr gefestigt und verstehen uns (ausser beim 6Leben) blendend, wirklich großartig! Sind sehr gut situiert, abgesichert, mit großartigem Sohn, soliden Freunden, gesunden sozialen Kontakten. Hier kann in meinen Augen keine Schraube nachgezogen". Ds ist grundsätzlich eine Basis für eine "gesunde" Ehe.
Für mich ist die Frage, meine Frau hat das auch erkannt, welche Verantwortung, mehr als nur Verbalismen, hat jeder der Partner in einer Ehe?