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Vom einer gewissen Fixierng ist wohl auszugehen. Wenn das Umfeld und vor allem der Lebensunterhalt dadurch nicht gestört oder gefährdet werden - so what?
Z.B. eine Taste für Arbeiten, eine taste für Zeichnen, malen, Musizieren, eine taste für "mit Freunden ausgehen", eine Taste für Fernsehen am Abend, eine Taste für Kochen usw. - und ja, eine Taste für Sex.
Die Taste für "Fernsehen am Abend" ist entbehrlich und Arnold Schönberg ist nicht jedermanns Geschmack
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Vom einer gewissen Fixierng ist wohl auszugehen. Wenn das Umfeld und vor allem der Lebensunterhalt dadurch nicht gestört oder gefährdet werden - so what?
Der Unterhalt - sprich die Arbeit - ist meistens das Letzte was darunter leidet (oder gar zerbricht), egal unter welcher Sucht. Ex Aequo mit der Ehe / Familie, wobei bei Sexsucht natürlich die Ehe schneller draufgeht als bei einer Drogensucht / Sportsucht. Trotzdem zurück zum "Unterhalt darunter leiden / Unterhalt verlieren":
Wenn es einmal so weit ist, dann brennt die Hütte schon dermaßen, dass nur mehr das Fundament zu retten ist.
Und sich denken "Solang ich meine Arbeit und meine Freunde noch habe ist eh alles in Ordnung" ist sowas von naiv - dass sind die Leute die dann jahre oder jahrzehnte später plötzlich das Gefühl haben einen Großteil ihres lebens vergeudet zu haben und nicht selten in eine tiefe Sinnkrise stürzen. Und natürlich gibts da Ausnahmen - aber die sind WIRKLICH selten.
Zur Frage ob Sexsucht vererblich ist würde ich schätzten - Ja. Es ist ja so ziemlich alles vererblich nach dem Motto >Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm<
Als begeisterter TÖFF Leser (Das ist das schweizer Motorradmagazin) hab ich ja immer die größte Freude mit dem schweizerisch eingefärbten Text in dieser Zeitschrift. Kannst du mir bitte erklären was eine "Appanage" ist??
@Deepimpact:
Du hast eine Taste am Klavier vergessen: Im-Erotikforum-surfen-und-Komentare-abgeben! *pling-pling-pling-pling*
Zur Vererbungsgeschichte: Es gibt für Verhaltensmuster immer eine genetische Komponente und eine "Prägung durch das Umfeld", sprich eine soziologische Komponente. Einfluß nehmen natürlich auch prägende Eigenerfahrungen, aber die Disposition kommt immer aus dem Mix Genetik / Umfeld in dem wir aufwachesn bzw. geprägt werden. Die lieben Kollegen streiten sich über die Gewichtung seit jahrzehnten ohne auf einen grünen Zweig zu kommen.
Ich persönlich halte auch die Prägung durch das Umfeld für gewichtiger als "die Gene", wobei das hier schwer zu trennen ist. Wenn der Sohn von einem dauerfickenden Schürzenjäger gleichzeitig der kleine Bruder von einem Typen ist der fünfmal am Tag onaniert und noch immer alles nagelt was nicht bei Drei auf den Bäumen ist, dann kann man kaum differenzieren ob da die Vererbung im genetischen Sinne oder das Übernehmen der Verhaltensmuster seitens der männlichen Leitbilder in der Familie schuld ist.
Als begeisterter TÖFF Leser (Das ist das schweizer Motorradmagazin) hab ich ja immer die größte Freude mit dem schweizerisch eingefärbten Text in dieser Zeitschrift. Kannst du mir bitte erklären was eine "Appanage" ist??