Einkaufen / Arbeiten 7 x 24 ???

Flexibilisierung und Liberalisierung von Arbeits- und Öffnungszeiten

  • Ja, ich bin dafür

    Stimmen: 15 26,3%
  • Nein, ich bin dagegen

    Stimmen: 22 38,6%
  • Kommt auf die Rahmenbedingungen an

    Stimmen: 18 31,6%
  • Ich habe eine ganz andere Idee und erläutere die im Thread

    Stimmen: 1 1,8%
  • Kein für mich interessantes Thema

    Stimmen: 1 1,8%

  • Umfrageteilnehmer
    57
Spitäler werden kaum geschlossen und zumindest Schwerpunktkrankenhäuser laufend ausgebaut.

Ja, Schwerpunktkrankenhäuser werden laufend ausgebaut. Was oftmals zur Folge hat, dass man quer durch das Bundesland fahren muss, und in diesen Schwerpunktkrankenhäusern die Wartezeiten teilweise extrem lange sind.

kleines persönliches Beispiel - ein benötigtes Belastungs EKG für ein Kind/Teenager wird in Oberösterreich nur im Kinder-Herz-Zentrum in Linz gemacht (normale Internisten und Krankenhäuser machen solche EKGs nur bei Personen ab 18 Jahren) - Wartezeit mindestens ein halbes bis dreiviertel Jahr.
 
Insofern müsste es eigentlich mehr Spitäler geben und nicht weniger, und es müsste wesentlich mehr Arztpraxen geben.

ja, müsste es eigentlich. Und die Betonung liegt auf eigentlich, denn der Bedarf an Spitalsbetten und Arztpraxen wurde scheinbar nicht an das Bevölkerungswachstum angeglichen.
 
Dass die Leute länger leben, bedeutet doch nur, dass sie einen Großteil der medizinischen Leistungen einfach um ein paar Jahre später in Anspruch nehmen.

Nein. Es stimmt zwar, dass ein grosser Teil der Gesundheitskosten in den letzten zwei Lebensjahren entsteht, aber die Morbidität nimmt trotzdem zu: Von Diabetes und seinen Folgeerkrankungen über Erkrankungen des Bewegungsapparates bis hin zu den psychischen Erkrankungen.

Aufwändigere Diagnostik und Therapie ist ja genau das, was ich vorher gemeint habe mit Materialschlacht.

Nur zum Teil. Denn jedes Gerät wird von Menschen bedient, jede Therapie von Menschen ausgeführt.

Ganz so ist es ja nicht, dass Spitäler bzw. Stationen kaum geschlossen werden.

In den letzten 10 Jahren hat die Bettenanzahl nicht ab- sondern um 3% zugenommen.

Was aber nichts an den Fakten ändert, dass man zur Zeit noch ewig lange Wartezeiten schon alleine auf einen Termin bei einem Arzt oder im Krankenhaus in Kauf nehmen muss

Wir leisten uns ein sehr teures, aber ineffizientes Gesundheitssystem - geschuldet einer massiven Fehlsteuerung auf Grund der multilateralen Finanzierung.
 
Ich beschäftig eine hohe zweistellige Zahl an Frauen. Sie haben alle die Wahl zwischen Voll- und Teilzeit. Nicht einmal eine Handvoll haben sich für die Vollzeitvariante entschieden ......
Das ist genau der Punkt, den die Feministinnen gerne totschweigen. Frauen haben gefälligst ganztägig an ihrer Karriere zu arbeiten, alles andere ist einfach unsolidarisch. :D
 
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