Die Berechnung

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1. Einleitung
Eine Frage, die sich heutzutage vermutlich jeder schonmal gestellt hat, der Prostituierte besucht: „Wie hoch ist das Risiko, dass ich mich beim Besuch einer Prostituierten mit HIV anstecke?“

Der folgende Artikel beantwortet die Frage auf Basis verfügbarer Daten aus dem Internet und mit den Instrumenten der Wahrscheinlichkeitsrechnung.

2. Ansatz
Ziel ist es die Wahrscheinlichkeit zu bestimmen, mit der sich ein Freier bei Besuch einer Prostituierten mit HIV infiziert. Für die Berechnung von Wahrscheinlichkeiten, muss man zunächst geeignete Ereignisse definieren. Die zentrale Fragestellung definiere ich als Ereignis A:

A: Freier infiziert sich mit HIV bei Besuch einer Prostituierten

Das genaue Szenario von Ereignis A definiere ich wie folgt:
• Der Besuch der Prostituierten findet in Deutschland statt
• Der Freier ist männlich, die Prostituierte weiblich
• Es wird ein Kondom verwendet
• Es wird ein vaginaler Akt durchgeführt, aber keine anderen Sexpraktiken
• Es wird eines der „besseren“ Establishments besucht, also z.B. kein Straßenstrich

Damit es in diesem Szenario zu einer HIV Infektion kommt, müssen drei Ereignisse eintreten:
• B1: Die Prostituierte ist HIV positiv
• B2: Das Kondom lässt den HI Virus durch
• B3: Der HI Virus wird auf den Freier übertragen

Nur wenn alle drei Ereignisse zugleich eintreten, kommt es zu einer HIV Infektion.

Somit kann die Wahrscheinlichkeit von A kann durch Multiplikation der Einzelwahrscheinlichkeiten berechnet werden, da die einzelnen Ereignisse stochastisch unabhängig sind:

P (A) = P(B1 und B2 und B3) = P(B1) x P(B2) x P(B3)

Die Berechnung der gesuchten Wahrscheinlichkeit von A ist also möglich, wenn man die Wahrscheinlichkeiten der drei Ereignisse B1, B2 und B3 kennt.

3. Berechnung
Für die Wahrscheinlichkeiten von B1, B2 und B3 habe ich versucht möglichst aktuelle Quellen aus dem Internet zu verwenden. Zum Teil findet man zu den drei Ereignissen abweichende Antworten. In diesen Fällen habe ich mich für die Quelle entschieden, die mir am vertrauenswürdigsten erscheint (z.B. beim Übertragungsrisiko habe ich mich für die Angaben des CDC entschieden). Die Quellen werden mit Nummern in eckigen Klammern referenziert und im Anhang aufgelistet.

Anhand der Quellen ergeben sich für das beschrieben Szenario ergeben folgende Einzelwahrscheinlichkeiten:

P (B1) = HIV Prävalenz in Deutschland = 0,007 [5]

Anmerkung: Ich habe keine Quelle für die HIV Prävalenz unter Prostituierten in Deutschland gefunden und verwende deshalb alternativ die Zahl für Tschechien. Da viele Frauen im Gewerbe aus Tschechien kommen, erschien mir dies einigermaßen sinnvoll zu sein. Zum Vergleich: Die HIV Prävalenz in der Gesamtbevölkerung in Deutschland beträgt 0,001 [1].

P (B2) = 1 –Effektivität von Kondome bei HIV = 1- 0,95 = 0,05 [3]

P (B3) = HIV Übertragungsrisiko bei vaginalem GV von Frau zu Mann = 0,0005 [2]

Anmerkung: Die Zahl stammt von der CDC und bezieht sich auf Erhebungen in den USA. Da in Nordamerika die gleichen HIV Subtypen vorkommen, wie in Europa, sollte diese Zahl nach meiner Einschätzung auch für Deutschland anwendbar sein.

Somit ergibt sich für die gesuchte Wahrscheinlichkeit von A folgende Rechnung:

P (A) = P (B1) x P (B2) x P (B3) = 0,007 x 0,0005 x 0,05 = 0,000000175

Oder anders ausgedrückt: Im statistischen Mittel wird sich ein ca. alle 5.000.000x Besuche einmal ein Freier bei einer Prostituierten mit HIV infizieren.

4. Vergleich mit Wahrscheinlichkeiten aus dem Alltag
Um das Ergebnis besser einordnen zu können, ist es hilfreich dieses mit Wahrscheinlichkeiten aus dem Alltag vergleichen:

K1: Tod bei Flug mit kommerziellem Flugzeug in den USA, P (K1) = 0,000002400 [8]

K2: Tod durch Vollnarkose in den USA, P (K2) = 0,000007500 [8]

K3: 6 Richtige und Zusatzzahl bei 6 aus 49, P (K3) = 0,0000000072 [9]

Wie man sieht ist es also ca. 14x wahrscheinlicher bei einem Flug in der USA zu sterben (K1), oder ca. 43x wahrscheinlicher bei einer Narkose zu sterben (K2).

Dagegen ist es ca. 25x mal wahrscheinlicher das sich der Freier beim Besuch einer Prostituierten in Deutschland mit HIV ansteckst, als 6 Richtige mit Zusatzzahl zu tippen.

5. Ergebnis
Die Gefahr einer HIV Infektion beim Besuch einer Prostituierten ist mit ca. 1 / 5.000.000 also statistisch gesehen sehr klein, sofern der Freier eines der „besseren“ Establishments besucht.

Dies ist wichtig, da man z.B. beim Straßenstrich bedingt durch eine deutlich höhere Anzahl regelmäßiger Drogennutzer von einer signifikant höheren HIV Prävalenz ausgehen muss und der Freier damit letztlich auch eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit hat, sich mit HIV anzustecken.

6. Andere Geschlechtskrankheiten
Etwas anders verhält es sich beim Ansteckungsrisiko für andere Geschlechtskrankheiten. Aufgrund wesentlich höherer Prävalenzen und Übertragungssrisiken ist das Ansteckungsrisiko für andere Geschlechtskrankheiten signifikant höher, als bei HIV.

Z.B. für Clamydien: Bei Verwendung des gleichen Berechnungsansatzes wie für HIV ergibt sich beim Besuch einer Prostituierten in Deutschland für den Freier folgendes Ansteckungsrisiko durch Chlamydien:

P (B1) = Prävalenz bei jungen Frauen in Deutschland = 0,2 [6]

Anmerkung: Mir sind derzeit keine Daten zu Prävalenz bei Prostituierten in Deutschland bekannt, deshalb nehme ich alternativ die Daten für junge Frauen (20-24 Jahre) in Deutschland aus einem Bericht des Robert Koch Institutes.

P (B2) = 1 – Reduzierung des Übertragungsrisikos von HIV durch Kondome = 1- 0,95 = 0,05 [3]

P (B3) = 0,2 [7]

Anmerkung: In Ermangelung konkreter Daten, verwende ich hier wieder die Effektivität von Kondomen bei HIV. In diversen Publikationen wird die Effektivität von Kondomen zum Schutz vor Geschlechtskrankheiten pauschal mit 90-95% angegeben. Mir erscheint diese Zahl deshalb als plausibel.

P (A) = P (B1) x P (B2) x P (B3) = 0,2 x 0,2 x 0,05 = 0,002 = 0,2%

Oder anders ausgedrückt: Im statistischen Mittel wird sich ca. alle 500x Mal ein Freier bei einer Prostituierten mit Chlamydien infizieren.

Das Risiko dass sich der Freier beim Besuch einer Prostituierten mit Chlamydien ansteckt ist also etwa 10.000x höher als bei HIV. Es ist in etwa so wahrscheinlich, wie einen Flush oder ein Full House beim Pokern zu bekommen, und wer oft Poker spielt, der weiß, dass das desöfteren vorkommt. [4]

Für den Freier ist die Gefahr einer Chlamydien-Infektion beim Besuch einer Prostituierten mit 1/500 statistisch gesehen exorbitant höher als bei HIV und auch absolut gesehen in einer signifikanten Größenordnung.

Anhang A: Wahrscheinlichkeiten im Alltag

K1: Tod bei Flug mit kommerziellem Flugzeug in den USA, P(K1) = 0,000002400 [8]

K2: Tod durch Vollnarkose in den USA, P(K2) = 0,000007500 [8]

K3: 6 Richtige und Zusatzzahl bei 6 aus 49, P(K3) = 0,0000000072 [9]

K4: „Full house“ beim Poker (5 Karten) = 0,0014 [4]

K5: „Flush“ beim Poker (5 Karten) = 0,0020 [4]

K6: „Vierling“ beim Poker (5 Karten) = 0,00024 [4]

K7: Tod im Straßenverkehr innerhalb eines Jahres in den USA = 0,000187000 [8]

K8: 6er-Pasch mit 2 Würfeln = P(Würfeln einer 6) x P(Würfeln einer 6) = 1/6 x 1/6 = 1/36 = ca. 0,028

Anhang B: Quellen
[1] WHO: HIV/AIDS global estimates, HIV prevalence 2009 for Germany, adults 15-49, http://apps.who.int/ghodata/

[2] CDC: Antiretroviral Postexposure Prophylaxis After Sexual, Injection-Drug Use, or Other Nonoccupational Exposure to HIV in the United States, 2005, p.7, http://www.cdc.gov/mmwr/PDF/rr/rr5402.pdf

[3] BMJ Group: Condoms and prevention of HIV, Juli 2004, http://www.bmj.com/content/329/7459/185.full

[4] Wikipedia EN: List of Poker Hands, Dezember 2011, http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_poker_hands

[5] American Journal of Tropical Medicine and Hygiene: HIV INFECTION AMONG COMMERCIAL SEX WORKERS AND INJECTING DRUG USERS IN THE CZECH REPUBLIC, Nov. 2006, http://www.ajtmh.org/content/75/5/1017.full

[6] Robert-Koch-Institut: Chlamydiosen (Teil 1): Erkrankungen durch Chlamydia trachomatis, Dezember 2010, http://www.rki.de/cln_151/nn_466820/...ia__Teil1.html

[7] The Male Health Center, STDs FAQ, http://www.malehealthcenter.com/c_std.html

[8] US department of Health & Human Services: "Safety hazards and everyday probabilities", 2003, http://www.webmm.ahrq.gov/dykarchivecase.aspx?dykID=1

[9] Wikipedia DE: Lotto / Gewinnwahrscheinlichkeit, 2011, http://de.wikipedia.org/wiki/Lotto#G...f.C3.BCr_Lotto
 
wenn ich diesen langen beitrag lesen und dann noch lange rechnen muss vergeht mir die lust auf sex und dann ist die ansteckungsfahr gleich null
 
oh schlammi ist ein mathematiker(etwa lehrer ?:shock:)

zu deiner berechnung: scheiß auf chlamyden. es gibt weit nervigere und folgenschwerere krankheiten wie condylome, berechne mal bitte dafür die wahrscheinlichkeit (u.a. auslöser zahlreicher tödlicher krebserkrankungen).

lg trevor
 
Also wenn ich jetz nicht was überlesen habe, dann ist das höhere Risiko für Chlamyden nicht nur auf SWs sondern auf Junge Frauen in DL bezogen?

Das is ja fast wie Beipackzettel lesen, da vergeht mir jedesmal die Lust auf so ziemlich alles
 
Welche Krebsarten sind durch Sex ansteckend?

HPV (humane papillomviren) werden hauptsächlich durch geschlechtsverkehr übertragen und sind verantwortlich für:

gebärmutterhalskrebs...

weiters immer wieder bei männern: kehlkopfkrebs .. wahrscheinlich verursacht durch oralverkehr des mannes bei (HPV-positiver) frau

und neuerdings auch heiss diskutiert: hautkrebs durch HPV
 
Zuletzt bearbeitet:
HPV (humane papillomviren) werden hauptsächlich durch geschlechtsverkehr übertragen und sind verantwortlich für:

gebärmutterhalskrebs...

weiters immer wieder bei männern: kehlkopfkrebs .. wahrscheinlich verursacht durch oralverkehr des mannes bei (HPV-positiver) frau

und neuerdings auch heiss diskutiert: hautkrebs durch HPV

...... sagt die Pharmaindustrie ;-) .......
Impfen, Impfen Impfen, Impfen..... die scheinbare Lösung ?

HIV, HPV .... welche Lüge kommt als nächstes ?
 
Ich habe keine Quelle für die HIV Prävalenz unter Prostituierten in Deutschland gefunden und verwende deshalb alternativ die Zahl für Tschechien. Da viele Frauen im Gewerbe aus Tschechien kommen, erschien mir dies einigermaßen sinnvoll zu sein. Zum Vergleich: Die HIV Prävalenz in der Gesamtbevölkerung in Deutschland beträgt 0,001
Und darum ist das Rechenbeispiel gelinde gesagt für Arsch und Friedrich! ;)

Wir haben nämlich zwei Arten von Prostituierten.

Erstens jene die legal angemeldet sind, die zumindest bei uns in der Regel untersucht werden und zweitens die illegal aktiven Prostitutierten!

Und da ist Deutschland noch einmal eine Nummer für sich. Denn dort versagen die Behörden weitestgehend sogar dabei wenn es um Testungen von legal arbeitenden Prostituierten geht, zudem dürfte die illegale Prostitution in manchen Städten sogar die legale weit übertreffen.

Bei der illegalen Prostitution wäre noch die Sache das viele Drogensüchtige einer Beschaffungsprostitution nachgehen um Drogen kaufen zu können. Und in dieser Drogenszene ist die HIV Rate natürlich wesentlich höher als bei Otto Normalbürger.

Wir haben also hier bei Prostituierten eine gänzlich andere Situation und können auf keinen Fall vom normalen Durchschnitt ausgehen!

1. Legal arbeitende Prostituierte welche ein normales Leben führen, bei Kunden mit Kondom verhüten, sich regelmäßig untersuchen und testen lassen.

2. Legal arbeitende Prostituierte welche ein normales Leben führen, bei Kunden nicht verhüten, sich aber auch regelmäßig untersuchen und testen lassen.

3. Illegal arbeitende Prostituierte welche ein normales Leben führen, bei Kunden verhüten und sich selbst testen.

4. Illegal arbeitende Prostituierte welche ein normales Leben führen, bei Kunden verhüten und sich nicht selbst testen.

5. Illegal arbeitende Prostituierte welche aus der Drogenszene stammen, nicht testen und auch nicht verhüten.

6. Illegal arbeitende Prostituierte mit einem Immigrationshintergrund aus Orten wo 40 - 60% der jungen Frauen schon früh mit HIV infiziert werden. Zum Beispiel diverse Gebiete in Afrika.

7. Prostituierte welche zwischen diesen Beschreibungen wechseln.

Und bis auf Nummer 1 und mit etwas Geschick auch Nummer 2 kann man die aufgestellte Rechnung daher völlig vergessen!

Bleiben wir aber einmal in Deutschland, dort sollen ca. 400.000 Prostituierte aktiv sein. Etwa 35.000 sind angemeldet... . :)

Nun leben wir zwar in Österreich nicht wie die Wilden in Hamburg, aber man kann sich vorstellen wie es in Wien, Graz, Salzburg, Linz und ähnlich großen Städten zugehen wird.
Das Internet sorgt ja dafür das keine Prostituierte mehr auf der Straße stehen muss und gar der Polizei oder Hobbydetektiven auffällt.

Die Mehrheit der Prostitutierten stammt zudem aus Rumänien. Dort gibt es recht viele HIV Infizierte, wobei man betonen muss das es dort wie in vielen Ländern ein Tabu ist und sich die Mehrheit der Infizierten auf keinen Fall offiziell dazu bekennen werden um erfasst zu sein.

Zudem sind solche Statistiken ohnehin immer mit Vorsicht zu genießen. Ich habe einmal selbst ein Dorf in Afrika gesehen wo über 80% der Einwohner und nahezu 100% der Kinder und Jugendlichen infiziert waren. Nur kann kein Mensch alle Einwohner des Landes testen und die streng islamische Bevölkerung dort hatte auch niedrige Zahlen. Aber man kann sich bestimmt selber ausrechnen wer davon sich prostituieren würde. Ist nämlich nicht lustig spontan gesteinigt, zerhackt oder angezündet zu werden.

Die Zahlen in Russland sind auch recht hoch, aber auch dort sollte man bedenken das man dort mit HIV recht schnell als Homosexueller gebrandmarkt ist und die tatsächlichen Zahlen mit Sicherheit höher sind. In der Ukraine übrigens dieselbe Situation.

Und als Bonus kommen derzeit noch die Einwanderungswellen nach Europa die meistens genau aus jenen Ländern stammen wo die Zahlen eben sehr hoch sind. Und daher wurden alle Zahlen in den letzten 5 Jahren sowieso umgeworfen.

Dazu sollte man nicht vergessen das HPV ebenfalls auf dem Vormarsch ist, für Männer gibt es bis heute keinen Test, der Test für Prostituierte ist aus Kostengründen nicht vorgeschrieben, fast jede Prostituierte dürfte infiziert sein, die ersten Impfungen waren nur gegen wenige Stämme wirksam, die zweite wurde zumindest in der Steiermark gegen die Empfehlung des Herstellers falsch verwendet und zudem haben wir auch hier durch die starke Zuwanderung keine Hand voll der WHO bekannten Stämme mehr, sondern ein paar tausend neue Stämme die teilweise erst erforscht werden müssen.

Fazit, Geschlechtsverkehr mit Prostituierten ohne Verhütung ist in etwa so schlau als würde man jeden Tag vor fahrende Autos laufen weil in Österreich eben nur 49 Menschen pro Jahr überfahren werden. Und genau das versuchst du uns hier schmackhaft zu machen! ;)
Warum jemand die Wahrscheinlichkeit einer HIV-Infektion beim Besuch einer Prostituierten in Deutschland anhand eines bestimmten Szenarios gut darstellt und mit anderen alltäglichen Risiken verglichen verharmlost lasse ich einmal offen.

Denn das die große HIV Welle zum Glück noch ausbleibt wird eben daran liegen das es nur wenige Homosapien gibt die trotz diverser verbreiteter Geschlechtskrankheiten ihren Penis in eine Frau stecken die täglich Sex mit mehreren Männern hat und mit Glück einmal im Monat untersucht wird!

Und um hier nicht wie der katholische Hohepriester zu wirken, ich hatte auch schon ein paar mal im Leben Sex mit Prostituierten. Aber natürlich nie ohne Kondom!
 
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