Der/Die Ex

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Gast

(Gelöschter Account)
Ich hab in letzter Zeit folgende Beobachtung im Bekanntenkreis gemacht und würde gerne wissen, ob das auch sonst so ist oder nur Zufall:

Mensch hat einen Expartner zudem er auch danach auf rein freundschaftlicher Ebene eine besondere Beziehung hat. Ich meine damit wirklich nur rein freundschaftlich und die Betonung liegt auf einen. Es ist ja oft so, dass man nach Ende einer Beziehung den Kontakt völlig oder weitgehend abbricht bzw. der Kontakt mit der Zeit einschläft. Aber trotzdem fällt mir eben auf, dass das meist bei genau einem Expartner nicht zutrifft. Wie gesagt, vielleicht auch nur Zufall im Bekanntenkreis, aber jeder hat genau mit einer/m noch guten Kontakt, nie mit mehreren. Diese/r eine muss nicht die längste Beziehung gewesen sein, auch nicht die intensivste und schon gar nicht die letzte, aber eben den/die eine Ex zu der/dem man einen besonderen Draht hat, hat fast jede/r.

ps: die rede ist nicht von sex mit dem/der ex, sondern eben nur eine tiefe freundschaft.
 
das kann ich nicht bestätigen. also wenn wir beziehungen ausschließen, bei denen es nach beendigung wieder zu sex gekommen ist, dann habe ich mehr als eine intensive freundschaft, die sich erhalten hat. zwei frauen, davon war eine eine längere beziehung und eine ein ONS (sie lebte und lebt noch immer in der selben beziehung mit einem anderen), die wirklich zu außergewöhnlich guten freundinnen geworden sind und eine dritte, die nicht in österreich lebt. diese letztere ist sicher die eigenartigste "freundschaft": wir waren vollkommen verrückt auf einander, ein taumel, der alles andere in der welt unwichtig erscheinen ließ, aber das leben hat uns getrennt, ich mußte damals beruflich ins ausland, sie zurück in ihr weit entferntes heimatland. nach einiger zeit der funkstille telefonieren wir oft, e-mails, fast tägliche sms und jeder weiß eigentlich über fast alles des anderen bescheid, gleichzeitig haben wir aber beide, glaube ich, angst den anderen zutreffen, denn beide befürchten wir wahrscheinlich, ohne das zuzugeben, dass dann wieder dieser zustand der ausschließlichkeit alles andere unwichtig machen würde.
 
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