Ich habe Anna damals bei Ling kennengelernt. Lange Zeit dachte ich, dass sie dort die Chefin sei. Sie sprach Deutsch, kümmerte sich um die Einteilungen und wirkte dabei ausgesprochen selbstbewusst.
Eines Tages waren alle Masseurinnen besetzt und so kam ich gewissermaßen in ihre Fänge – und die ließen mich nicht mehr los. Ich vereinbarte daraufhin immer telefonisch einen Termin bei ihr, was auch problemlos klappte. Später folgte ich ihr in die Ginkgo und bekam dort weiterhin denselben Service.
Nachdem ich berufsbedingt mehr als ein halbes Jahr nicht nach Wien gekommen war, hatte sich die Situation allerdings verändert. Anna legt inzwischen selbst nicht mehr Hand an, was für mich durchaus verständlich ist.
Schade