Nach meiner längeren Erfahrung mit beiden Stilen:
Ja, die Massage selbst ist im
Chinaladen eher nach dem Motto "Öl-Streicheln" und wird im Durchschnitt eher als - sagen wir mal weniger wichtige Einleitung verwendet... ABER, wenn TCM beworben wird und die Tische eher Hi-Tech, voll motorisiert wirken, und Masseurin eher Typ Krankenschwester verpackt ist, ist es wahrscheinlich das es eine chinesische Gesundheitsmassage wird. Oft dann ohne Zusatz...
Bei sehr vielen Thai gibt die Unterscheidung: "Öl-Massage" ist leicht bis mittel, eher mit Handflächen. Bieten geschätzt 90% von allen an, oft mit der internen Begründung "die Ösis kennen/erwarten eh nix anderes".
ABER wenn daneben auch "Nuad Thai" angeboten wird, oder man danach fragt - DAS ist ihre traditionelle Technik, die sie vor irgendwo 2500 Jahren von einem zugewandertem indischen Ayurveda-Arzt gelernt haben.
Da wird an den robusten Körperstellen vor allem mit Ellenbogen, Knien, auch Fußsohlen gearbeitet und Energiepunkte entlang der 10 Meridiane beackert - je nach Temperament der Dame kann das dann auch mittel bis mehr Schmerzhaft ausfallen, wenn so ein Punkt gerade "verspannt" war...
Und ebenso wird passiv gedehnt, gestreckt, gebogen... Wer in der glücklichen Situation ist, Schmerzen "im Lendenbereich verwerten" zu könn....


ist da klar im Vorteil. (Ich mag die Effizienz dieser Massage, habe aber nicht diesen Vorteil und jaule und japse dementsprechend. Kann schon sein das ihr mich dann schon mal wo als "sterbender Schwan" gehört habt... ;-)
Die handvoll Thais in Wien, die echt Nuad können und machen, sind eher 50+, angezogen, ausgebucht und lehnen anfragen nach anderem glatt ab - oft mit sofortigem verweis zur Türe...
M.M.n. ist mann nach 60 oder 90 min. intensiver Nuad-Reparatur sowieso fix & foxi und hat mehrere Stunden keinerlei andere Ambitionen... Sie raten dann meist, den Tag nicht mehr viel Aktion sondern bald schlafen gehen...