Also, um hier nicht ausschließlich den Thread zu crashen, Versuche ich die im EP gestellte Brat-Verhaltens-Frage aus meiner Sicht (ohne offizieller Definition - die ich vmtl nicht erfülle) zu beantworten.
Für mich bedeutet Brat sein, mich auszuleben und loszulassen, mich von dem zu lösen, wie/was/wer ich im Alltag bin.
Diese Abenteuer ermöglichen es mir, mutig, gleichzeitig aber schüchtern und trotzdem provokant zu sein, meine Gegenüber zu fordern und mich an ihnen zu messen. Ich liebe es, frech zu sein, zu necken, anschließend die Kraft zu spüren, die Männer entfalten können (wenn sie sich trauen). Wenn ich sehe, wie viel von dieser rauhen und intuitiven Kraft eingesetzt werden muss, um mich zu bändigen, bis ich völlig erschöpft bin und mich dann trotzdem noch nicht willenlos ergebe (oder doch?


).
Es hat etwas instinktives und ursprüngliches/primitives an sich. Diese Momente zwischendurch, in denen keiner mehr denkt sondern nur noch reagiert.*
Was ich mir für mich nicht vorstellen kann, ist dieses gespielte frech sein und ewige hin und her argumentieren, bzw als Brat-session oä, falls es das gibt. Es ergibt sich oft aus der Situation heraus bzw entwickelt sich ua auch mit Männern, die wir schon länger kennen und ich weiß, dass diese mit einer spontanen Widerspenstigkeit meinerseits gut umgehen können und Spaß daran haben.

*Genau wegen dieser Moment der Gedankenlosigkeit kann ich Brat nur dann, wenn ich mir 100% sicher bin, dass sich alle Beteiligten trotzdem im Griff haben...