An das allererste Sex Erlebnis erinnere ich mich nicht, da es für mich keines war. Erst etwa 50 Jahre später gestand mir eine ältere Dame, dass sie mit einigen neun- bis zwölfjährigen Nachbarmädchen mich als Achtjährigen ausgewählt hätte, um mit mir Doktorspiele zu treiben und dabei meinen Penis und meine Hoden kennen zu lernen.
Mit etwa elf Jahren erlebte ich auf einem Schulausflug eine „Pfiffli-Show“. In einer Burgruine trafen sich etwa sechs Mitschüler, und der Wortführer drängte uns dazu, unsere Penisse auszupacken und zu zeigen. Der Wortführer war ein Jahr älter und besass deutliches Schamhaar und einen steifen Schwanz, was er uns demonstrieren wollte, wogegen alle anderen über unseren noch kleinen Zipfeln erst etwas Flaum hatten. Einer von den sechs erzählte davon zu Hause, was eine peinliche Untersuchung zur Folge hatte. Der Wortführer bestrafte hierauf den „Verräter“, indem er ihm im Pissoir mit einem Lineal auf den Schwanz schlug. Das hatte eine weitere strenge Strafe zur Folge.
Die ersten sexuellen Berührungen erlebte ich mit etwa 13 Jahren während der Vorführung von Lichtbildern im Geographiesaal unserer Schule. In der Dunkelheit tastete sich mein Banknachbar behutsam zwischen meine Beine, knöpfte behände meinen Hosenschlitz auf und befreite rücksichtsvoll mein noch kleines, aber doch schon von magerem Haarwuchs umrahmtes Glied aus seinem Versteck. Als auch ich meine Hand zwischen seine Oberschenkel legte, bemerkte ich, dass er seine Hose schon geöffnet hatte und sein kleiner Schaft steif war. Das verwirrte mich sehr, da ich bisher noch nie ein fremdes Geschlechtsteil angefasst hatte. Ekel empfand ich aber nicht, im Gegenteil: Meine Neugier und Phantasie wurden angeregt.
Dies beschäftigte mich bald dermassen, dass ich Emil ins Vertrauen zog, der als in solchen Dingen sehr versiert galt, den ich aber wegen seiner Angeberei eigentlich gar nicht mochte. Er erklärte mir kennerhaft, dass ich nun eben auch ins Alter käme, da man seinen Schwanz zu verschiedenen Spielen und zur Lust gebrauchen könne. Emil besass seinen zweifelhaften Ruf zu Recht, denn er nahm gerne obszöne Worte in den Mund und hatte tatsächlich so viel praktische Selbsterfahrung, dass er mir, wie ich später feststellen konnte, eine tadellose technische Anleitung zum Onanieren, aber keine psychologische Betreuung dazu geben konnte. Er bot mir sogar an, mir beim Masturbieren behilflich zu sein oder mir den Akt an sich selbst vorzuführen. Ich war aber wie betäubt und verzichtete auf diese Angebote.
Emils Anleitung liess mir keine Ruhe mehr und so leitete ich nach langem Zögern mein aktives Sexualleben mit zaghaften Vorversuchen ein, indem ich erst einmal fast wie ein kleiner Naturforscher meine Hoden und meinen Penis sorgfältig untersuchte. Dabei machte ich natürlich sofort die Erfahrung, dass die Eichel besonders sensibel ist und die Vorhaut wie geschmiert auf und ab geschoben werden kann. Ich spürte auch, wie sich mein Glied beim Betasten und Spielen langsam versteifte und staunte, wie stark die Blutbahnen in der Vorhaut hervortraten. Ich erschrak sogar darüber. Vorerst wagte ich deshalb nicht, nach Emils Anleitung zu reiben, da sich zu der Unsicherheit, die mich befallen hatte, auch noch ein schlechtes Gewissen einstellte, ich weiss nicht mehr aus welchen Gründen. Natürlich erkundigte sich Emil bei nächster Gelegenheit, ob ich schon abgespritzt hätte, und als ich dies verneinte, verspottete er mich. Eine Weile belog ich ihn dann. Als er aber merkte, dass ich immer noch keinen
Orgasmus hatte, schalt er mich ein “Milchbüblein mit einem Säckel ohne Saft und Kraft“. Von da an mied ich seine Gesellschaft konsequent und zog mich mit meinem Problem, das ja eigentlich gar keines sein müsste, wie viele meiner Altersgenossen in die geistige Einsamkeit zurück.
Da ich weiterhin an meinem Glied und Hodensack manipulierte, verspürte ich immer häufiger einen zwanghaften Drang, meinen Penis zu “plagen“. Dabei geschah es endlich doch einmal, dass ich die Zimmertür hinter mir verschloss und mich mit nackten Lenden aufs Bett legte. Ich schaute meiner Hand zu, wie sie mein Glied kräftig fasste, als ob es ein fremder Körperteil wäre, und es masochistisch quälte, bis es bocksteif war. Dann legte ich nach Emils Anleitung vier Finger der rechten Hand auf die Harnröhre und den Daumen auf die Gegenseite meines Phallus und schob mit sanftem Druck die Vorhaut rhythmisch auf und ab. Mein Beckenboden straffte sich, wie wenn ich leichten Harndrang hätte, und ein völlig neues Wohlgefühl bemächtigte sich meines Unterleibs. Ich spürte, wie sich mein Beutel eng um die Hoden und satt an meinen Bauch anlegte, und fühlte, wie sich das Blut mit beschleunigtem Puls im Unterleib ansammelte. All mein Sinnen und Fühlen konzentrierte sich schliesslich nur noch auf meine unermüdliche Hand und das steife, aber doch zarte Stück Fleisch, das sie liebevoll umfasste. Mein Atem ging immer schneller und mein Phallus schien sich noch weiter zu verdicken. Nun spürte ich, wie das Fleisch in meiner Hand sich mit mir innigst verband und alle Macht über mich gewann. Etwas Unbekanntes drängte sich in meinen Beckenboden, sodass sich mein Anus unwillkürlich zusammenzog. Da kam mit aller Macht die Wollust wie ein Blitz über mich: Unter den Muskelzuckungen erbebte mein ganzer Unterleib, Welle um Welle rasten wilde Nervenschauer vom Steiss bis ins Genick und mein
Sperma drängte unbezähmbar nach aussen. Mit geschlossenen Augen genoss ich, wie sich meine Samenblase und die Prostata öffneten, wie die Harnröhre sich spastisch pulsierend zusammenzog und das Sperma durch die Öffnung meiner prallen Eichel ins Freie schleuderte. Mein Orgasmus war so überwältigend und überrumpelte mich derart, dass ich fast die Besinnung verlor und wahrscheinlich laut schrie. Aber sicher nur kurz, denn die Wollust ging bei mir we bei den meisten Männern sekundenschnell vorbei, hinterliess aber, trotz Gewissensbissen ein lange andauerndes Wohlgefühl. Seither masturbiere ich regelmässig.