NEIN.
Eine Entscheidung, egal welche die weitreichend ist, hat auch weitreichende Folgen und zwar wie in diesem Fall für BEIDE.
Beide wollen danach weiter leben, weitaus komplizierter wenn Kinder an Bord sind.
Weder eine Paarentscheidung noch die zur Trennung kann alleine getroffen wird.
Wenn man schlampig ist bei diesen beiden Entscheidungen, dann hat man exakt das was man sich eingerichtet hat.
Ebenso, wenn man den richtigen Punkt verpasst hat.
Wir sind erwachsen, jeder will selbstbestimmt sein, solange man mündig ist, ist man das auch als Teil eines Paares.
Ich empfinde es bei heutigem Stand und Möglichkeiten sowas von ewiggestrig und total grindig, dass die Väter sofort davon ausgehen, dass die Kinder bei der Frau bleiben. Die vielen Papas die ihre Kinder bei sich haben, gibt es vermehrt. Die bekommen die Alimente stellvertretend für ihre Kinder ebenso. Es sind ihre Kinder, die können ebenso bei ihnen leben. Frauen sind berufstätig, stehen im Leben und können genauso zum Unterhalt für ihre Kinder beitragen. Guten Morgen - wir haben 2020.
Wenn bei so einem Denken, Männer mit ihrem Mannsein nimmer zurecht kommen, wundert es mich kaum. Zuerst ein Spielzeug haben wollen, das abhängig von einem ist und nachher dann wimmern, wenn es so ist und nicht zu den eigenen Verantwortungen und Entscheidungen stehen wollen. Peinlicher geht es eh kaum. Da bekommt man dann auch genau die Frau, die so einem Denken entspricht. Perfekt. (....aber bitte ins Polsterl weinen und net öffentlich....)
Wenn man es wissen will, dann könnte man vor einer Verpartnerung, Verehlichung einer Gründung eines gemeinsamen Haushalts sehr einfach eine Rechtsberatung in Anspruch nehmen oder in das Büchl rein schauen was das genau heißt.
Wenn man sich entscheidet ein Kind zu bekommen, kann man durchaus nachschauen, was im schlimmsten Fall das eine Bedeutung hat.
UND so ganz unter uns, ich hätte meine Jungs nicht bekommen, wenn ich nicht ganz genau gewusst hätte, dass ich es auch alleine schaffen kann.
Meine Kinder, meine Brut -
das einer wie auch immer abdankt, ist immer möglich.
(Deshalb hat früher der finanzkräftiger Partner eine Lebensversicherung für den Finanzschwächeren abgeschlossen - komplett normal)
o.t. Was so richtig unsexy ist, unattraktiv, öd und zach sind Menschen, die nicht im Leben stehen und opferwimmern tun, sich zu einer benachteiligten Pfeifngruppen zählen. Es gibt Männer, die stehen wie die Einser zu ihren Kindern, wissen dass die Exen leben müssen um ihre Kinder gut raus bringen zu können, wissen mit welcher Frau sie sich ins Bett legten, sind als Vater präsent, wissen was eine gemeinsame Entscheidung bedeutet. Diese Männer, auch wenn es finanziell knapp ist, sind zum Niederknien.
Im Falle, dass hier noch wer blauäugig herumtappt: Der Partner der daheim blieb um die Kinder oder Familie zu versorgen hat Anspruch auf die Hälfte der Pension des anderen für diese Zeit. (stark verkürzt) Net, dass sich irgendwer dann darüber auch noch entsetzt wundert.
Und sein wir uns mal ehrlich: Eine schöne Affäre zu haben, wo man sich regelmäßig sieht, kostet das Turtelpärchen auch 500 Euronen aufwärts wenn es schön sein soll.