Dienstleistungen Diverses Backgrounddiskussionen über das Gewerbe

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Inhalt: Die Doku geht im Wiener Stundenhotel „Orient“ den Geheimnissen der Liebe nach. Vom Ex-Ordenspaar über einen Luxus-Callboy bis hin zu Promis und Mediziner Ronny Tekal entstanden intime Gespräche und sehr private Einblicke in Sehnsucht, Sexualität und große Gefühle.
 
Versteh ich auch nicht, weshalb es überhaupt "nötig" ist, hierfür tatsächlich Minderjährige heranzuziehen 🤔, wenn es doch auch Mädels gibt, die zwar bereits volljährig sind, aber optisch trotzdem noch jünger aussehen... 😎
Mir z.B. geht es weniger um das reale Alter (solange dieses selbstverständlich im "legalen Bereich" liegt!), sondern um ein junges bzw. "junggebliebenes" Aussehen - d.h. solange ich eine geil finde, könnte sie theoretisch auch jenseits der 30 sein (also zumindest bezogen auf DL, für die ich halt zahlen würde 😉)... 😇
 
Versteh ich auch nicht, weshalb es überhaupt "nötig" ist, hierfür tatsächlich Minderjährige heranzuziehen 🤔, wenn es doch auch Mädels gibt, die zwar bereits volljährig sind, aber optisch trotzdem noch jünger aussehen... 😎
Mir z.B. geht es weniger um das reale Alter (solange dieses selbstverständlich im "legalen Bereich" liegt!), sondern um ein junges bzw. "junggebliebenes" Aussehen - d.h. solange ich eine geil finde, könnte sie theoretisch auch jenseits der 30 sein (also zumindest bezogen auf DL, für die ich halt zahlen würde 😉)... 😇

Ich empfehle dir, den Beitrag zumindest einmal zu lesen, bovor du irgend etwas dazu postest. 🤦‍♂️
 
Ich empfehle dir, den Beitrag zumindest einmal zu lesen, bovor du irgend etwas dazu postest. 🤦‍♂️
Hab's schon verstanden - in dem Fall dürfte es sich wohl um die Kinder der "Veranstalter" handeln, die eben dort wohnen dürften und während den dort stattgefundenen sexuellen Handlungen unglücklicherweise nicht ferngehalten wurden (z.B. in einem separaten Raum, wie etwa Kinderzimmer o.ä.), warum auch immer... 🤔
Schon klar, dass es sich in dem Fall um eine spezielle Situation bzw. einen anderen Zusammenhang handelt, aber ich persönlich würde mir sexuell jedenfalls nichts mit Minderjährigen anfangen bzw. diese auch nicht (wissentlich 😉) bei sexuellen Handlungen zusehen lassen :nono: - das hab ich halt damit zum Ausdruck bringen wollen. :lalala:
 
Hab's schon verstanden - in dem Fall dürfte es sich wohl um die Kinder der "Veranstalter" handeln, die eben dort wohnen dürften und während den dort stattgefundenen sexuellen Handlungen unglücklicherweise nicht ferngehalten wurden (z.B. in einem separaten Raum, wie etwa Kinderzimmer o.ä.), warum auch immer... 🤔
Schon klar, dass es sich in dem Fall um eine spezielle Situation bzw. einen anderen Zusammenhang handelt, aber ich persönlich würde mir sexuell jedenfalls nichts mit Minderjährigen anfangen bzw. diese auch nicht (wissentlich 😉) bei sexuellen Handlungen zusehen lassen :nono: - das hab ich halt damit zum Ausdruck bringen wollen. :lalala:
Du scheinst ja wirklich ganz normal anständig zu sein. Warum also dieses Posting?
 
Du scheinst ja wirklich ganz normal anständig zu sein. Warum also dieses Posting?
Vielleicht aufgrund meiner Präferenz für eher jüngere Mädels 😉 (vor allem, wenn es dabei auch um mein "Lieblingsgetränk" gehen soll 😇), daher meine obige Erklärung dazu, dass es mir eben vorrangig um ein junges Aussehen geht und weniger um das tatsächliche Alter "am Papier" (solange ich mich dabei freilich im "erlaubten" Rahmen bewege)! :winke:
 

Auszug aus dem Artikel:

Bizarre Pseudonyme

In diesem Fall versucht die Künstlerin mit ihrer Arbeit, den Geniekult des Jugendstilmalers zu dekonstruieren, und fragt nach der Rolle der Frau in dessen Werk. Dass der Künstler oft auch Sexarbeiterinnen als Modelle nutzte, sieht sie hier als Parallele zu ihrer Installation.
An die Fassade der 1898 fertiggestellten Secession brachte Maybury zwölf Namen – in Anlehnung an die 12 Gründer – in goldenen Jugendstil-Lettern an, die erst auf den zweiten Blick auffallen. Und dann irritieren.

Da steht etwa "Deeplongslow" oder "AlmostGod". Dabei handelt es sich um bizarre Usernamen, auf die Raybury während ihrer Recherche in einschlägigen Wiener Foren stieß, in denen sich Männer über Sexarbeiterinnen austauschen und diese bewerten. Auf der Fassade werden diese Pseudonyme nun stellvertretend für misogynes Verhalten als Ornament bloßgestellt – und somit selbst zum Objekt. Bei ihrem Anblick sollen Frauen – und progressive Männer, wie die Künstlerin einräumt – einfach Spaß und etwas zu lachen haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
misogynes Verhalten als Ornament

Auszug aus dem Artikel:

Bizarre Pseudonyme

In diesem Fall versucht die Künstlerin mit ihrer Arbeit, den Geniekult des Jugendstilmalers zu dekonstruieren, und fragt nach der Rolle der Frau in dessen Werk. Dass der Künstler oft auch Sexarbeiterinnen als Modelle nutzte, sieht sie hier als Parallele zu ihrer Installation.
An die Fassade der 1898 fertiggestellten Secession brachte Maybury zwölf Namen – in Anlehnung an die 12 Gründer – in goldenen Jugendstil-Lettern an, die erst auf den zweiten Blick auffallen. Und dann irritieren.

Da steht etwa "Deeplongslow" oder "AlmostGod". Dabei handelt es sich um bizarre Usernamen, auf die Raybury während ihrer Recherche in einschlägigen Wiener Foren stieß, in denen sich Männer über Sexarbeiterinnen austauschen und diese bewerten. Auf der Fassade werden diese Pseudonyme nun stellvertretend für misogynes Verhalten als Ornament bloßgestellt – und somit selbst zum Objekt. Bei ihrem Anblick sollen Frauen – und progressive Männer, wie die Künstlerin einräumt – einfach Spaß und etwas zu lachen haben.
Ach, wie herrlich subtil: Pseudonyme aus einem Internetforum werden also „stellvertretend für misogynes Verhalten als Ornament bloßgestellt“, damit „Frauen und progressive Männer etwas zu lachen haben“. Kunst kann so einfach sein.

Früher brauchte man noch Analyse, Kontext oder zumindest eine Idee. Heute reicht offenbar: ein paar Usernamen aus dem Internet nehmen, sie in goldene Jugendstil-Lettern schreiben und sie öffentlich ausstellen – und schon hat man strukturelle Gesellschaftskritik produziert.

Besonders elegant ist der Gedanke, dass Pseudonyme – also gerade jene Namen, hinter denen keine identifizierbare Person steht – plötzlich als kollektive Stellvertreter für „Misogynie“ dienen sollen. Eine Art modernes Pranger-Ornament: anonym genug, um niemanden konkret zu meinen, aber konkret genug, um moralisch empört zu sein.

Und das Schönste: Der Zweck ist nicht etwa Erkenntnis, Diskussion oder Ambivalenz. Nein – es soll einfach „Spaß machen“ und „etwas zu lachen geben“. Die hohe Kunst des 21. Jahrhunderts: moralische Selbstbestätigung als humoristische Installation.

Jugendstil war einmal der Versuch, Kunst und Leben ästhetisch zu verbinden. Heute verbindet man offenbar Internet-Usernamen, moralische Kategorien und Gruppengelchter – und nennt es Dekonstruktion.
 
Ach, wie herrlich subtil: Pseudonyme aus einem Internetforum werden also „stellvertretend für misogynes Verhalten als Ornament bloßgestellt“, damit „Frauen und progressive Männer etwas zu lachen haben“. Kunst kann so einfach sein.

Früher brauchte man noch Analyse, Kontext oder zumindest eine Idee. Heute reicht offenbar: ein paar Usernamen aus dem Internet nehmen, sie in goldene Jugendstil-Lettern schreiben und sie öffentlich ausstellen – und schon hat man strukturelle Gesellschaftskritik produziert.

Besonders elegant ist der Gedanke, dass Pseudonyme – also gerade jene Namen, hinter denen keine identifizierbare Person steht – plötzlich als kollektive Stellvertreter für „Misogynie“ dienen sollen. Eine Art modernes Pranger-Ornament: anonym genug, um niemanden konkret zu meinen, aber konkret genug, um moralisch empört zu sein.

Und das Schönste: Der Zweck ist nicht etwa Erkenntnis, Diskussion oder Ambivalenz. Nein – es soll einfach „Spaß machen“ und „etwas zu lachen geben“. Die hohe Kunst des 21. Jahrhunderts: moralische Selbstbestätigung als humoristische Installation.

Jugendstil war einmal der Versuch, Kunst und Leben ästhetisch zu verbinden. Heute verbindet man offenbar Internet-Usernamen, moralische Kategorien und Gruppengelchter – und nennt es Dekonstruktion.
ist dein name etwa dabei?
 
Ach, wie herrlich subtil: Pseudonyme aus einem Internetforum werden also „stellvertretend für misogynes Verhalten als Ornament bloßgestellt“, damit „Frauen und progressive Männer etwas zu lachen haben“. Kunst kann so einfach sein.

Früher brauchte man noch Analyse, Kontext oder zumindest eine Idee. Heute reicht offenbar: ein paar Usernamen aus dem Internet nehmen, sie in goldene Jugendstil-Lettern schreiben und sie öffentlich ausstellen – und schon hat man strukturelle Gesellschaftskritik produziert.

Besonders elegant ist der Gedanke, dass Pseudonyme – also gerade jene Namen, hinter denen keine identifizierbare Person steht – plötzlich als kollektive Stellvertreter für „Misogynie“ dienen sollen. Eine Art modernes Pranger-Ornament: anonym genug, um niemanden konkret zu meinen, aber konkret genug, um moralisch empört zu sein.

Und das Schönste: Der Zweck ist nicht etwa Erkenntnis, Diskussion oder Ambivalenz. Nein – es soll einfach „Spaß machen“ und „etwas zu lachen geben“. Die hohe Kunst des 21. Jahrhunderts: moralische Selbstbestätigung als humoristische Installation.

Jugendstil war einmal der Versuch, Kunst und Leben ästhetisch zu verbinden. Heute verbindet man offenbar Internet-Usernamen, moralische Kategorien und Gruppengelchter – und nennt es Dekonstruktion.

aus einem Kommentar im Standard Forum:

"Künstlerisch scheint mir das nichts herzugeben, aber es is bunt."
 
Ach, wie herrlich subtil: Pseudonyme aus einem Internetforum werden also „stellvertretend für misogynes Verhalten als Ornament bloßgestellt“, damit „Frauen und progressive Männer etwas zu lachen haben“. Kunst kann so einfach sein.

Früher brauchte man noch Analyse, Kontext oder zumindest eine Idee. Heute reicht offenbar: ein paar Usernamen aus dem Internet nehmen, sie in goldene Jugendstil-Lettern schreiben und sie öffentlich ausstellen – und schon hat man strukturelle Gesellschaftskritik produziert.

Besonders elegant ist der Gedanke, dass Pseudonyme – also gerade jene Namen, hinter denen keine identifizierbare Person steht – plötzlich als kollektive Stellvertreter für „Misogynie“ dienen sollen. Eine Art modernes Pranger-Ornament: anonym genug, um niemanden konkret zu meinen, aber konkret genug, um moralisch empört zu sein.

Und das Schönste: Der Zweck ist nicht etwa Erkenntnis, Diskussion oder Ambivalenz. Nein – es soll einfach „Spaß machen“ und „etwas zu lachen geben“.

Die heute dominierende Schlagzeile
offenbart auch eine Diskrepanz: eine berufliche Welt mit strikter Null-Toleranz-Politik bei sexueller Belästigung (es gilt die Unschuldsvermutung) steht der Freiheit des Internets gegenüber, wo misogyne Einstellungen im Schutz der Anonymität noch weitgehend ungestört ausgelebt werden können.

In diesem Spannungsfeld eröffnet die künstlerische Interpretation eine kritische Perspektive auf einen Sexismus, der sich im Dunkel des SW-Stigmas besonders hemmungslos entfaltet:

Sie macht die "unsichtbaren Männer", die sich darin gefallen, SW ins herabwürdigende Rampenlicht zu zerren, sichtbar – und zeigt damit die Fragwürdigkeit ihres Handelns auf.

Sie lenkt Aufmerksamkeit auf die Doppelmoral von Männern, die sich in einer Art und Weise über Frauen äussern, wie sie es im realen Leben wohl nicht einmal ansatzweise wagen würden – und einander dabei in bester patriarchaler Tradition unterstützen, ermutigen und bejubeln.

Diejenigen, die sich im Freierforum durch besonders dreiste Respektlosigkeit hervortun, betrachten dies als ihr gutes „Recht“ – wie mir ein User selbstbewusst mitteilte – und sind mit Argumenten wohl ohnehin kaum zu erreichen.

Stimmig dazu das souveräne Resümee der Künstlerin: Ein ironisches Lächeln - mehr Gemütsregung ist dieses unwürdige Schauspiel nicht wert.
 
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