Als Ausgangsbasis ist Thailand nach wie vor unschlagbar. Kurze Review, subjektiv natürlich:
Thailand:
Bietet alles. Kultur, Strand, das beste Essen auf der Welt, hübsche Maiden natürlich auch. Trotz aller derzeitigen plompleme die unbestrittene Nummer 1.
Laos:
Wunderschön. Immer noch verschlafen und ruhig, viel Kultur - eher kleiner und bescheidener als Thailand - nette Menschen, tolle Natur. Mädels natürlich auch, aber ebenfalls eher unauffällig - Girlie-Bars wie im LoS sind da wohl eher Mangelware. Und das Beerlao ist besser als das Singha!
Kamboscha:
Einige Highlights wie Angkor (muß man gesehen haben), Phnom Penh, Mekong - am besten entlang des Mekong mit Laos kombinieren. Interessante Naturschönheiten (auch weibliche).
Vietnam:
In meinen Top 3. Bietet auch alles bei Natur und Kultur, aufgrund der schieren Größe eigentlich nicht in 3 Wochen zu bereisen. Sapa im Norden ist wunderbar. Und die Viet-Girls als solche sind es auch... Das Bier ist prima und konkurrenzlos billig, das Essen halt irgendwie chinesisch angehaucht.
Myanmar:
Wenn man das Regime ausblenden kann (geht aber nicht, wenn man mit offenen Augen reist und mit den Einheimischen in Kontakt tritt), ein unvorstellbar schönes Land mit so ziemlich den nettesten Menschen überhaupt. Kulturelle Höhepunkte wie Rangun, Bagan und Mandalay, Naturschönheiten wie der Inle-See und der Norden den Irrawaddy rauf. Und es gibt nicht allzu viele Pauschaltouristen.
Indonesien:
Nicht in einem Absatz zu erschlagen. Allgemein gilt, daß das Essen durchaus genießbar ist und das Bier auch. Wer weibliche Begleitung braucht, muß auch nicht lange suchen, auch wenn die Szene ein wenig versteckt ist, da muslimisches Land - und mittlerweile auf dem Weg zur Radikalisierung, nimmt man die Zahl der "Schleiereulen" als Maßstab.
Sumatra kenn ich halt verdammt gut und lange, daher nicht objektiv zu bewerten. Ist abgesehen von Medan aber ganz sicher eine Reise wert. Landschaftlich einfach toll. Wie viele Nächte hab ich am Lake Toba eigentlich verbracht???
Java bietet von allem ein bißchen - Kultur, Tempel, Landschaft, Strand, Berge zum Raufklettern. Und nette Leute gibt's nach wie vor.
Bali ist anders (da hinduistisch - merkt man deutlich). Kuta ist so ein bißchen Ballermann auf Indonesisch, aber seit den Bomben sehr ruhig - die Aussies kommen halt nicht mehr in Scharen. Und der Strand ist sicher nicht Spitzenklasse. Der Rest hingegen ist recht nett, Tempel, Berge (Gunung Agung ist ein netter Tagesausflug).
Lombok und weiter nach Osten: Ruhig, viel Gegend, ziemlich untouristisch. Tolle Strände, lausige Straßen. Zum Ausspannen recht nett.
Borneo ist wieder was für Dschungel-Freunde. Recht interessant, aber kulturell eher wenig los. Wenn man das mag... nicht schlecht, aber halt abgelegen und zeitaufwendig zu bereisen.
Philippinen:
Auch schwer in einem Satz zu beschreiben. Manila ist nicht meins, der Flughafen hat mir dann den Rest gegeben mit der stundenlange Warterei. Ziemlich heruntergekommen alles. Intramuros ist aber recht nett, und ein paar tolle Shoppingmalls gibt's auch.
Angeles ist halt ein großer Puff, und die Strände bei Subic nicht die Welt. Der Norden von Luzon ist landschaftlich recht interessant, aber halt auch irgendwie nichts grundlegend Anderes als in anderen Ländern. Die viel gepriesenen Traumstrände von Boracay habe ich aus Zeitmangel nicht besucht.
Soweit die ausführliche Kurzfassung. Ist halt sehr verkürzt und sehr subjektiv. Der Eindruck eines Landes hängt sehr stark von den Leuten ab, mit denen man dort zusammen ist.
Viele Grüße,
wolfpack