Wozu sonst geht man in einen Swingerclub und gibt dafür Geld aus? Für gute Gespräche und das Buffet?
Manchmal ist es ganz einfach. Mann geht in den Club weil Mann Sex will.
@alle: Man(N) sollte (allein) in einen Swingerclub gehen um: Die Bademöglichkeiten lange und ausgiebig zu nutzen; die Sauna zu geniessen, gute Getränke vorgesetzt zu bekommen, sich ohne oder mit wenig Kleidung wohl zu fühlen, wenn man für Voyeurismus einen Faible hat, die An- und Einblicke zu geniessen, andere Personen bei sexuellen Aktivitäten UNAUFFÄLLIG beobachten zu können, sich selbst zu verwöhnen (Live ist anregender als jeder Film) und wenn es passt (höflich und nett Fragen ist nie verkehrt!!) mit oder ohne voriger Konversation zu sexuellen Aktivitäten eingeladen zu werden. Wenn ein Singleherr "erwünscht" ist und eingeladen wird, bekommt er dies durch Zeichen oder (mündliche) Aufforderung meist unmissverständlich mit. Dass dann aber die Grenzen, Vorlieben der Einladenden und nicht die sexuelle Vorliebe des Eingeladenen am "Programm" steht, sollte ebenfalls klar sein! Konkret - wenn sie ihm beim GV mit ihrem Partner nur "zusätzlich" wixen oder blasen will, ist er wohl beraten, dies anzunehmen und nicht zu versuchen, auch auf einen GV zu drängen. Ein verbales aber auch nonverbales Nein ist unkommentiert und sofort zu akzeptieren! Häufig als "Problem" der vielen Hände im Swingeralltag erlebbar! Man(N) sollte nicht in den Swingerclub gehen wenn man glaubt, dass mit dem Eintritt ein Geschlechtsverkehr mitbezahlt wurde, oder andere sexuelle Handlungen .... Als Gründungsmitglied einiger Clubs und Jahrzehnte langer Club-"Frequentierer" (allein oder mit jeweiliger Partnerin) habe ich/haben wir viele viele wunderbare erfüllende sexuelle Erlebnisse gehabt, genauso wie wir alle "Unerzogenheiten" von Singlemännern erleben "mussten". Die gröbsten Dummheiten, die Singleherrn - meist nummerisch in der Überzahl - machen können, ist "lästig" und/oder "aufdringlich" zu sein. Wenn ein Paar im Barbereich aufsteht und dutzende Singleherrn stehen gleichzeitig auf - um ja nichts zu versäumen - ist das total abkühlend. Wenn ein Singleherr an der verschlossenen Tür rüttelt ob diese nicht per Wunder doch "für ihn" aufgesperrt wurde, stört das beim Austauschen von Zärtlichkeiten extrem. Vor allem wenn ein Paar am Anfang ihrer Cluberfahrungen steht und sich daher einsperrt! Wenn ein Singleherr im offenen Spielbereich glaubt, die Welt und die spielenden Personen hätte gerade auf ihn gewartet, sich aufdrängt, unerlaubt dazu legt oder am besten "über Alles und Alle d´rübersteigt" um ja "zum Zug zu kommen" ist das meist das Ende der sexuellen Spielerei, da den Beteiligten die Lust vergeht! Abstand, Platz lassen ist ebenfalls ein häufig nicht beachtetes Verhalten! Kommentare, kluge Reden - auch außerhalb des unmittelbaren Spielbereiches - sind ebenfalls der Erotik und den Aktivitäten nicht zuträglich.
Singleherr = gepflegt, gut gekleidet, nicht alkoholisiert (!!!), wohlriechend (keine Alk-Fahne), mit Präservativ versehen (AO ist mit gutem Grunde verpönt!!) - auch beim Blasen - , unaufdringlich, sich seiner guten Seiten aber auch seiner Grenzen wohl bewusst sein (-mehr als einmal Impotenzreaktion wegen zu viel weiblicher Power erlebt) dann hat manN sicher gute Chancen, das eine oder andere Mal in sexuelle Aktivitäten mit einbezogen zu werden.
Lange Zeit - und sollte wieder aufleben - war das "Einmal berühren" als nonverbale Anfrage Brauch. Ein zartes "Drüber streichen" an einer "asexuellen" Körperstelle (Schulter, Oberarm, Außenseite des Oberschenkels) als Zeichen des eigenen Interesses an der Person wurde verstanden, angenommen oder abgelehnt (keine Reaktion; verbale oder nonverbale Ablehnung). Bei Ablehnung brauchte keine 2. Annäherung erfolgen. Der Ausdruck der "Wahl" - danke nein - sollte klar gestellt sein!
Ob Swingerclubs Orte ungehemmter Sexualität oder "Quatschbuden" sind, ist umstritten. Manche legen auf (lange) Konversation mit "Anderen" wert. Wir/ich persönlich haben dies immer abgelehnt. Wir "reagierten nach dem Bauchgefühl", nach dem Eindruck, aufgrund der Ausstattung, oder auch spontan, wen wir wählten oder eingeladen wurden! Lange Gespräche haben wir//hatten wir im Alltag zu führen! Dafür war uns die Zeit im SW-Club zu kostbar. Ein Winken mit dem Kopf, ein Zuzwinkern, eine Handbewegung oder ein verbales "gehst/geht ihr mit" "magst" war üblicher Weise ausreichend. Üblicherweise wurde dies durch anfängliche Zärtlichkeiten bereits im Bar- oder Sitzbereich bereits klargestellt oder unterstrichen. Wir erlebten an und für uns alle Arten der Erwartungshaltung (Frau wollte sich nur mit meiner Partnerin spielen bis ....). Leider ist in vielen Clubs die Ausübung männlicher Bi- oder Homosexualität ein "No go"! Wenn sich 2 Frauen verwöhnen, sollte ein Singleherr angeregt mit Abstand zusehen (maximal) aber keinesfalls glauben, dass die beiden "armen" Frauen jetzt unbedingt seiner Unterstützung bedürfen. Auch allzu offene Ausübung der Onanie (Schwanz herzeigen) wird meist allgemein als aufdringlich empfunden. Immer ein Handtuch dabei haben wenn manN abspritzen will. Die ungewollte Spermadusche bringt mehr Aggression als Lust für/von bespritzte Dritte mit sich!
Natürlich ist das Leben bunter wie alle Theorie! Langjährig wusste ich an meiner Seite devot veranlagte Frauen, die mit großer Lust meiner verbalen Aufforderung - "Schau, süße Frau" - oder "netter Mann" (großer Schwanz) - HOL SIE/IHN DIR!!" spontan nachkamen und oft überraschend für den/die erwählten ohne langes "Fackeln" sexuelle Handlungen anboten/ausführten - bis zum "Drauf sitzen und abreiten". Genau so ist mir in Erinnerung, dass meine "vornehme Zurückhaltung" mich um ein sicher wunderbares sexuelles Erlebnis brachte. In Gmunden (Swingerclub) traf ich ein Paar, bei dem beide, aber vor allem sie mir extremst gut gefiel. Sie spielten in einem halboffenen Bereich, der mir wiederkehrend das unauffällige Zusehen erlaubte. Nach dem das Paar ausgepowert und "am Ende" war, stellte sich heraus, dass ich als Mitspieler durchaus "sehr willkommen" gewesen wäre. Hat nicht sollen sein, ....